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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,6464
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20 (https://dejure.org/2021,6464)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25.03.2021 - 6 B 2055/20 (https://dejure.org/2021,6464)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25. März 2021 - 6 B 2055/20 (https://dejure.org/2021,6464)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Suspendierung einer Polizeibeamtin wegen rechtsextremer Chatnachrichten rechtswidrig

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Rechte Chats: Polizistin darf wieder arbeiten

  • lto.de (Kurzinformation)

    Rechtsextreme Chatgruppen: Suspendierte Polizistin wieder im Dienst

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Suspendierung einer Polizeibeamtin wegen rechtsextremer Chatnachrichten rechtswidrig ...

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Suspendierung einer Polizeibeamtin wegen rechtsextremer Chatnachrichten rechtswidrig

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Suspendierung einer Polizeibeamtin wegen rechtsextremer Chatnachrichten rechtswidrig

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    Beschwerde einer Kommissaranwärterin gegen das wegen rechtsextremer Chatnachrichten ihr gegenüber ausgesprochene Verbot der Führung der Dienstgeschäfte

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MMR 2021, 600
 
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Wird zitiert von ... (36)Zitiert selbst (12)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.2013 - 6 A 2586/12

    Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Verbots der Führung der Dienstgeschäfte …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 23 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 30. Juli 2015 - 6 A 1454/13 - juris Rn. 7 ff. m. w. N., und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 - juris Rn. 11 ff.

    Rn. 25 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 30. Juli 2015 - 6 A 1454/13 -, a. a. O. Rn. 13 ff., und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 -, a. a. O. Rn. 13.

    Rn. 58 Vgl. dazu etwa OVG NRW, Beschlüsse vom 16. Mai 2017 - 6 B 265/17 -, juris Rn. 5, und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 -, juris Rn. 10.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.2015 - 6 A 1454/13

    Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Verbots der Führung von Dienstgeschäften …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 23 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 30. Juli 2015 - 6 A 1454/13 - juris Rn. 7 ff. m. w. N., und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 - juris Rn. 11 ff.

    Rn. 25 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 30. Juli 2015 - 6 A 1454/13 -, a. a. O. Rn. 13 ff., und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 -, a. a. O. Rn. 13.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2017 - 6 B 265/17

    Beschwerde eines Studienrats auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 58 Vgl. dazu etwa OVG NRW, Beschlüsse vom 16. Mai 2017 - 6 B 265/17 -, juris Rn. 5, und vom 17. Juni 2013 - 6 A 2586/12 -, juris Rn. 10.
  • VG Freiburg, 19.10.2020 - 3 K 2398/20

    Entlassung aus dem Polizeidienst wegen Mitgliedschaft in einer WhatsApp-Gruppe, …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 55 Vgl. dazu auch VG Freiburg (Breisgau), Beschluss vom 19. Oktober 2020 - 3 K 2398/20 -, juris Rn. 52 f. m. Anm. Koch, jurisPR-ITR 23/2020 Anm. 6.
  • BVerwG, 27.11.1980 - 2 C 38.79

    Umfang der verwaltungsgerichtlichen Überprüfung der Eignungsbeurteilung des …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 46 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 2 B 17.16 -, juris Rn. 17, und vom 13. Juli 2017 - 8 B 5/17 -, juris Rn. 9, sowie Urteil vom 27. November 1980 - 2 C 38.79 -, BVerwGE 61, 176 = juris Rn. 34; OVG NRW, etwa Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 6 B 827/20 -, juris Rn. 15, und vom 19. Oktober 2020 - 6 B 1062/20 -, juris Rn. 7; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. November 2020 - OVG 4 S 41/20 -, juris Rn. 7.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.11.2020 - 4 S 41.20

    Entfernung eines Polizeikommissaranwärters aus dem Beamtenverhältnis wegen einer …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 46 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 2 B 17.16 -, juris Rn. 17, und vom 13. Juli 2017 - 8 B 5/17 -, juris Rn. 9, sowie Urteil vom 27. November 1980 - 2 C 38.79 -, BVerwGE 61, 176 = juris Rn. 34; OVG NRW, etwa Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 6 B 827/20 -, juris Rn. 15, und vom 19. Oktober 2020 - 6 B 1062/20 -, juris Rn. 7; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. November 2020 - OVG 4 S 41/20 -, juris Rn. 7.
  • BVerwG, 20.07.2016 - 2 B 17.16

    Beamter auf Widerruf; Einstellung; Beamter auf Probe; Schadensersatz; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 46 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 2 B 17.16 -, juris Rn. 17, und vom 13. Juli 2017 - 8 B 5/17 -, juris Rn. 9, sowie Urteil vom 27. November 1980 - 2 C 38.79 -, BVerwGE 61, 176 = juris Rn. 34; OVG NRW, etwa Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 6 B 827/20 -, juris Rn. 15, und vom 19. Oktober 2020 - 6 B 1062/20 -, juris Rn. 7; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. November 2020 - OVG 4 S 41/20 -, juris Rn. 7.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2015 - 6 B 326/15

    Fehlende charakterliche Eignung eines Polizeibeamten auf Widerruf aufgrund …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 30 Vgl. zu einer solchen Fallgestaltung OVG NRW, Beschluss vom 5. Juni 2015 - 6 B 326/15 -, Schütz BeamtR ES/A II 5.1 Nr. 106 = juris Rn. 12 ff.; auch OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. November 2019 - 1 M 119/19 -, juris Rn. 11.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.12.2020 - 6 B 827/20

    Beamter auf Widerruf Kommissaranwärter Entlassung charakterliche Eignung

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 46 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 2 B 17.16 -, juris Rn. 17, und vom 13. Juli 2017 - 8 B 5/17 -, juris Rn. 9, sowie Urteil vom 27. November 1980 - 2 C 38.79 -, BVerwGE 61, 176 = juris Rn. 34; OVG NRW, etwa Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 6 B 827/20 -, juris Rn. 15, und vom 19. Oktober 2020 - 6 B 1062/20 -, juris Rn. 7; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. November 2020 - OVG 4 S 41/20 -, juris Rn. 7.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.10.2020 - 6 B 1062/20

    Beamter auf Widerruf Kommissaranwärter Entlassung charakterliche Eignung

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2021 - 6 B 2055/20
    Rn. 46 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 2 B 17.16 -, juris Rn. 17, und vom 13. Juli 2017 - 8 B 5/17 -, juris Rn. 9, sowie Urteil vom 27. November 1980 - 2 C 38.79 -, BVerwGE 61, 176 = juris Rn. 34; OVG NRW, etwa Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 6 B 827/20 -, juris Rn. 15, und vom 19. Oktober 2020 - 6 B 1062/20 -, juris Rn. 7; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. November 2020 - OVG 4 S 41/20 -, juris Rn. 7.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.11.2019 - 1 M 119/19

    Entlassung eines Soldaten wegen Zweifel an seiner charakterlichen Eignung

  • BVerwG, 13.07.2017 - 8 B 5.17

    Auswahl zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger

  • OVG Bremen, 10.05.2023 - 2 B 298/22

    Recht der Landesbeamten - Anhörung; Bemessung Disziplinarmaßnahme; …

    Die zu befürchtenden Nachteile müssen so gewichtig sein, dass dem Dienstherrn die Führung der Dienstgeschäfte durch den Beamten bis zur abschließenden Klärung und Entscheidung nicht zugemutet werden kann (OVG NW, Beschl. v. 25.03.2021 - 6 B 2055/20, juris Rn. 19;… OVG R-P, Beschl. v. 18.01.2021 - 2 B 11504/20, juris Rn. 17).

    Das Oberverwaltungsgericht hat es für das Vorliegen von Zweifeln an der charakterlichen Eignung einer Polizeianwärterin nicht für ausreichend erachtet, dass sich diese als passive Teilnehmerin in einer Chatgruppe nicht gegen dort verbreitete Nachrichten mit rassistischen und antisemitischen Inhalten gewendet und diese auch nicht sofort gelöscht hat (vgl. OVG NW, Beschl. v. 25.03.2021 - 6 B 2055/20, juris Rn. 53).

    Der bereits zuvor in Bezug genommenen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein- Westfalens, die unter anderem ausführt, dass Zweifel an der charakterlichen Eignung auch in Fällen bloßer Passivität umso eher gerechtfertigt sein könnten, je größer die Zahl empfangener beanstandungswürdiger Nachrichten sei und je deutlicher diese einen Chat prägten (vgl. OVG NW, Beschl. v. 25.03.2021 - 6 B 2055/20, juris Rn. 53), ist hierfür nichts zu entnehmen, weil der Antragsteller selbst nicht nur passiver Teilnehmer der Gruppe war.

  • VGH Hessen, 02.05.2024 - 1 A 271/23

    Charakterliche Eignung eines Polizeibewerbers bei mehrdeutigen …

    Aufgrund dieser hohen Anzahl sind die Ausführungen des Klägers, er habe angesichts des Versterbens seiner Mutter und der darauffolgenden Trauerphase bzw. Organisation der Trauerfeier die Bilder auch nicht nachträglich gewürdigt, nachvollziehbar (vgl. zum Aspekt der empfangenen Inhalte auch OVG NRW, Beschluss vom 25. März 2021 - 6 B 2055/20 -, juris Rn. 32).

    Gruppenchats, in denen häufig - wie auch hier - banale Inhalte geteilt werden, unterscheiden sich zudem grundlegend von bilateralen Gesprächsnachrichten (vgl. zum Ganzen auch OVG NRW, Beschluss vom 25. März 2021 - 6 B 2055/20 -, juris Rn. 35 f. sowie Koch, jurisPR-ITR 23/2020 Anm. 6).

    Insbesondere bei eingestellten Dateien, die Ziele oder Taten des verbrecherischen NS-Regimes verharmlosen sowie Kennzeichen, Symbole oder sonstige Bestandteile der NS-Ideologie (wieder) gesellschaftsfähig machen und gleichsam im Sinne der "nationalsozialistischen Sache" wirken, verlangt die Verfassungstreuepflicht zwingend ein Entgegentreten (vgl. zum Ganzen: OVG NRW, Beschluss vom 25. März 2021 - 6 B 2055/20 -, juris Rn. 53;… Nitschke, ZBR 2022, S. 112 ;… Nitschke/Beckmann, NVwZ Extra 13/2011, S. 1 ).

  • VG Bremen, 09.11.2022 - 6 V 1313/22

    Verbot der Führung der Dienstgeschäfte

    Ein solcher Verdacht ist für das Vorliegen eines zwingenden dienstlichen Grundes ausreichend (vgl. BayVGH…, Beschluss vom 14.09.2022 - 3 CS 22.1637 -, juris Rn. 6 - 7 …sowie Beschluss vom 20.03.2017 - 3 ZB 16.921 - juris Rn. 6; OVG NRW, Beschluss vom 25.03.2021 - 6 B 2055/20 - juris Rn. 21).

    Das Posten und/oder Versenden von Inhalten, die den Nationalsozialismus verherrlichen oder sonst nationalsozialistisches, antisemitisches und rassistisches Gedankengut enthalten, stellt grundsätzlich ein starkes Indiz für charakterliche Eignungsmängel - mithin eine Rechtfertigung für das Verbot der Führung der Dienstgeschäfte (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 25.03.2021 - 6 B 2055/20 -, juris Rn. 26 - 27) - dar, es bedarf jedoch zusätzlich stets einer Würdigung des Einzelfalls (vgl. VG Freiburg, Urteil vom 23.03.2021 - 3 K 2383/20 - und Beschluss vom 19.10.2020 - 3 K 2398/20 -, jeweils juris).

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