Rechtsprechung
| BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Beschwerde gegen Streitwertfestsetzung des Verwaltungsgerichts (VG)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Ansbach, 14.10.1974 - AN 1506 - I/74
- BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 23.05.1958 - VII C 218.57
Auszug aus BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
Die Beschränkung der Rechtsmittel im Wehrpflichtgesetz hält sich im Rahmen des dem Gesetzgeber zustehenden Ermessensbereichs (vgl. insoweit zu der frühren Fassung des § 34 Abs. 2 WPflG BVerwGE 7, 66 [75]). - BVerwG, 18.06.1964 - III C 123.63
Auszug aus BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
Diese Auffassung ist jedoch vom Bundesverwaltungsgericht durch Beschluß vom 18. Juni 1964 - BVerwG III C 123.63 - (NJW 1964, 1870) abgelehnt worden. - BVerwG, 18.09.1974 - VI B 29.74
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer Beschwerde - Kostenentscheidung …
Auszug aus BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
Der beschließende Senat hat im Beschluß vom 18. September 1974 - BVerwG VI B 29.74 - zu dieser Vorschrift entschieden, daß nach der eindeutigen Rechtslage und der einhelligen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und der Oberverwaltungsgerichte Beschwerden gegen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte, die nicht Endentscheidungen sind, in Sachen, in denen die Berufung, ausgeschlossen ist, ohne Rücksicht auf den Inhalt des Beschlusses des Verwaltungsgerichts unstatthaft sind. - BVerwG, 20.02.1959 - VII B 5.59
Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts in Wehrpflichtsachen über Beschwerden …
Auszug aus BVerwG, 23.12.1974 - VI B 77.74
In Anwendung der hier zur Erörterung stehenden Vorschrift des § 34 Abs. 3 Satz 2 WPflG hat bereits der VII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts durch Beschluß vom 20. Februar 1959 - BVerwG VII B 5.59 - eine Beschwerde gegen die Festsetzung des Streitwerts als unzulässig verworfen.
- OVG Berlin-Brandenburg, 01.06.2007 - 4 L 17.07
Beschwerde gegen vorläufige Kostenfestsetzung in einer Wehrpflichtsache
Er erstreckt sich auf alle Entscheidungen der Verwaltungsgerichte, die nicht Endentscheidungen sind, ohne Rücksicht auf den Inhalt des verwaltungsgerichtlichen Beschlusses (vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1974 - VI B 77.74 - Buchholz 449.0 § 34 Nr. 41, S. 54).Dies schließt alle im Zusammenhang mit einer Wehrpflichtsache ergehenden Nebenentscheidungen ein wie Entscheidungen über Prozesskostenhilfe (vgl. VGH Mannheim…, Beschluss vom 14. März 2003 - 4 S 244/03 - Juris Rn. 4 f.) oder die Festsetzung des Streitwertes (vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. Dezember 1974, a.a.O.).
- BVerwG, 26.07.1979 - 8 B 28.79
Kostenentscheidung nach Erledigung der Hauptsache - Voraussetzungen der …
Hiernach wären vorliegend im Rahmen des Beschwerdeverfahrens insbesondere die Rügen nicht zu prüfen gewesen, entgegen der Rechtsansicht des Verwaltungsgerichts sei ein Klageantrag gestellt worden, der Beschluß vom 9. Oktober 1978 über die Trennung der einheitlich erhobenen "Gesamt-Klage in mehrere Vorgänge" sei rechtsfehlerhaft gewesen, eine eventuell gebotene Klageänderung hätte als sachdienlich zugelassen werden müssen, das Gericht sei, weil als befangen abgelehnte Richter mitgewirkt hätten, nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen und der Beschluß vom 15. Januar 1979 über die Zurückweisung des Richterablehnungsgesuchs sei, weil der Ausschluß der Beschwerde nach dem Wehrpflichtgesetz und dem Zivildienstgesetz nur für Hauptsacheentscheidungen gelte, zu Unrecht als unanfechtbar bezeichnet worden (zu letzteren Punkten vgl. in der Sache z.B. Beschluß vom 23. Dezember 1974 - BVerwG 6 B 77.74 - [Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 41] mit weiteren Nachweisen;… Urteil vom 5. Dezember 1975 - BVerwG 6 C 129.74 - [Buchholz a.a.O. Nr. 48]). - BVerwG, 19.02.1976 - 3 ER 200.76
Rechtsmittel
Das Bundesverwaltungsgericht wäre nämlich auf eine solche Beschwerde hin nicht befugt, die Festsetzung des Streitwertes durch das Verwaltungsgericht zu überprüfen; denn in Lastenausgleichssachen sind Rechtsmittel gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, die nicht Endentscheidungen sind, gemäß § 339 Abs. 3 LAG ausdrücklich ausgeschlossen (vgl.Urteile vom 18. Juni 1964 - BVerwG III C 123.63 - [ZLA 1964, 280 = NJW 1964, 1870] undvom 20. Januar 1966 - BVerwG III C 124.64 - [ZLA 1966, 105 = MDR 1966, 355]; vgl. auchBeschluß vom 23. Dezember 1974 - BVerwG VI B 77.74 - [Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 41]). - BVerwG, 25.10.1976 - 3 B 78.76
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Der Senat hat diese zwingenden gesetzlichen Vorschriften in ständiger Rechtsprechung angewendet (vgl. Urteile vom 18. Juni 1964 - BVerwG III C 123.63 - [ZLA 1964, 280 = NJW 1964, 1870] und vom 20. Januar 1966 - BVerwG III C 124.64 - [ZLA 1966, 105 = MDR 1966, 355]; Beschlüsse vom 24. September 1959 - BVerwG III B 154.59 - [MDR 1960, 72], vom 2. September 1961 - BVerwG III B 141.59 - [ZLA 1963, 23] und vom 19. Februar 1976 - BVerwG III ER 200.76 - vgl. ferner Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Dezember 1974 - BVerwG VI B 77.74 - [Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 41]) und dabei insbesondere auch entschieden, daß es nicht dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit oder anderen Verfassungsgrundsätzen - insbesondere auch nicht Art. 3 Abs. 1 GG - widerspricht, wenn nicht in allen Rechtsstreitigkeiten eine zweite Gerichtsinstanz gegeben ist.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".