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| BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63 |
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- BVerwG, 23.02.1966 - VI C 18.63
Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs, daß der Begriff der Dienstunfähigkeit sich auch bei der Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 (F. 1957) nach § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 und nicht nach den am 8. Mai 1945 geltenden wehrrechtlichen Vorschriften bestimmt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; Urteile vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und BVerwG VI C 123.63 , vom 29. März 1966 - BVerwG II C 97.63 -, vom 23. November 1966 - BVerwG VI C 126.63 - und vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 7.64 -).An dieser Rechtsprechung, die nach dem Grundsatzurteil des erkennenden Senats vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - (BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]) auch keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet, wird festgehalten.
Demnach liegt eine "dauernde" Minderung der Erwerbsfähigkeit dann vor, wenn der Berufssoldat am 8. Mai 1945 auf Grund der zu dieser Zeit vorhandenen Erkenntnishilfen (die allerdings auch aus späteren Vorgängen und Gutachten ermittelt werden können) auf nicht absehbare Zeit zu zwei Dritteln erwerbsunfähig war (vgl. BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63] [271]).
Mit den grundsätzlichen Bedenken des Beklagten gegen eine auf den Zeitpunkt des 8. Mai 1945 abgestellte prognostische Beurteilung der Frage der Dienstunfähigkeit hat sich der erkennende Senat bereits in der Entscheidung BVerwGE 23, 263 (271, 272) [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]auseinandergesetzt.
Der erkennende Senat hat zwar in der Entscheidung BVerwGE 23, 263 (271) [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63] die Auffassung vertreten, daß der (hier ebenfalls ab 8. Mai 1945 zu bemessende) Zeitraum von einem Jahr einen Anhalt bieten wird, was als "dauernde", d.h. zeitlich nicht absehbare, Minderung der Erwerbsfähigkeit anzusehen ist (vgl. hierzu auch das Urteil vom 11. November 1965 - BVerwG II C 181.62 - ferner VV Nr. 4 Abs. 2 Buchst. a zu § 53 G 131).
- BVerwG, 11.11.1965 - II C 181.62
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Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Infolgedessen kann auch eine später eingetretene Besserung des Gesundheitszustandes des betroffenen Berufssoldaten nicht dazu führen, daß einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um wenigstens zwei Drittel und von unabsehbarer Dauer, die nach dem tatsächlichen Stand vom 8. Mai 1945 zu bejahen war, nachträglich die Qualifikation "dauernd" wieder abgesprochen wird (vgl. hierzu auch das Urteil vom 11. November 1965 - BVerwG II C 181.62 -).Der erkennende Senat hat zwar in der Entscheidung BVerwGE 23, 263 (271) [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63] die Auffassung vertreten, daß der (hier ebenfalls ab 8. Mai 1945 zu bemessende) Zeitraum von einem Jahr einen Anhalt bieten wird, was als "dauernde", d.h. zeitlich nicht absehbare, Minderung der Erwerbsfähigkeit anzusehen ist (vgl. hierzu auch das Urteil vom 11. November 1965 - BVerwG II C 181.62 - ferner VV Nr. 4 Abs. 2 Buchst. a zu § 53 G 131).
- BVerwG, 30.08.1963 - VI C 178.61
Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Maßgebend hierfür ist die an den Regelungen des § 73 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 DBG und § 42 Abs. 1 Satz 2 BBG orientierte Vorstellung, daß sich die weitere Entwicklung in der Regel schwerlich überschauen lassen wird, wenn eine Wiedererlangung der Dienstfähigkeit innerhalb der Frist von einem Jahr unwahrscheinlich ist (vgl. hierzu auch BVerwGE 16, 285).
- BVerwG, 21.10.1966 - VI C 46.63
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Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Da es sich meist um die Beantwortung schwieriger medizinischer Fragen handelt, werden die Tatsachengerichte regelmäßig auf die Hilfe von Sachverständigen angewiesen sein (vgl. hierzu auch das Urteil vom 21. Oktober 1966 - BVerwG VI C 46.63 - mit Nachweisen). - BVerwG, 29.03.1966 - II C 97.63
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Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs, daß der Begriff der Dienstunfähigkeit sich auch bei der Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 (F. 1957) nach § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 und nicht nach den am 8. Mai 1945 geltenden wehrrechtlichen Vorschriften bestimmt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; Urteile vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und BVerwG VI C 123.63 , vom 29. März 1966 - BVerwG II C 97.63 -, vom 23. November 1966 - BVerwG VI C 126.63 - und vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 7.64 -). - BVerwG, 28.06.1962 - II C 123.61
Versorgungsansprüche der früheren Berufssoldaten - Versorgungsansprüche der durch …
Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs, daß der Begriff der Dienstunfähigkeit sich auch bei der Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 (F. 1957) nach § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 und nicht nach den am 8. Mai 1945 geltenden wehrrechtlichen Vorschriften bestimmt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; Urteile vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und BVerwG VI C 123.63 , vom 29. März 1966 - BVerwG II C 97.63 -, vom 23. November 1966 - BVerwG VI C 126.63 - und vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 7.64 -). - BVerwG, 23.02.1966 - VI C 123.63
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Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs, daß der Begriff der Dienstunfähigkeit sich auch bei der Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 (F. 1957) nach § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 und nicht nach den am 8. Mai 1945 geltenden wehrrechtlichen Vorschriften bestimmt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; Urteile vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und BVerwG VI C 123.63 , vom 29. März 1966 - BVerwG II C 97.63 -, vom 23. November 1966 - BVerwG VI C 126.63 - und vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 7.64 -). - BVerwG, 23.11.1966 - VI C 126.63
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Auszug aus BVerwG, 18.01.1967 - VI C 30.63
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs, daß der Begriff der Dienstunfähigkeit sich auch bei der Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 (F. 1957) nach § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 und nicht nach den am 8. Mai 1945 geltenden wehrrechtlichen Vorschriften bestimmt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; Urteile vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und BVerwG VI C 123.63 , vom 29. März 1966 - BVerwG II C 97.63 -, vom 23. November 1966 - BVerwG VI C 126.63 - und vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 7.64 -).
- BVerwG, 07.09.1970 - VI B 30.70
Zulässigkeit der Mitwirkung wissenschaftlicher Hilfskräfte bei der Erstattung von …
Die Beschwerde scheint bei ihrer Rüge die Urteile des beschließenden Senats vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - (BVerwGE 23, 263) und vom 18. Januar 1967 - BVerwG VI C 30.63 - (Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 54 = ZBR 1967, 263 = RiA 1967, 177) im Auge zu haben (vgl. S. 11 der Beschwerdeschrift). - BVerwG, 04.08.1969 - II B 3.69
Pflicht des Berufungsgerichts zur Einholung eines Obergutachtens wegen grober …
Die Beschwerde meint weiter, das Berufungsurteil weiche von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Juni 1962 - BVerwG II C 123.61 - (BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61] ), vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 und BVerwG VI C 123.63 - und vom 18. Januar 1967 - BVerwG VI C 30.63 - (ZBR 1967, 263) insoweit ab, als es die Bewertung der Minderung der Erwerbsfähigkeit durch den Gutachter Dr. Sch. aus der Rückschau der gutachtlichen Feststellungen aus den Jahren 1949 und 1950 billige.Hieraus ergibt sich eindeutig, daß eine Abweichung der Rechtsauffassung des Berufungsgerichts von den von ihm selbst seiner Entscheidung zugrunde gelegten Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts wie auch von dem weiteren, in der gleichen Richtung liegenden Urteil vom 18. Januar 1967 a.a.O. nicht vorliegt.
- BVerwG, 01.07.1971 - II C 6.70
Ausgleichspflicht für kassenmäßige Verluste im Wege des Schadensersatzes bei …
Nach der Rechtsprechung der für beamtenrechtliche Streitigkeiten zuständigen Senate des Bundesverwaltungsgerichts ist die Frage der Dienstunfähigkeit bei Anwendung der zweiten Alternative des § 53 Abs. 2 Satz 1 G 131 in tatsächlicher Hinsicht aus der Sicht des 8. Mai 1945 zu beantworten, und dies gilt insbesondere auch für das Kriterium der "dauernden" Minderung der Erwerbsfähigkeit; entscheidend ist hiernach, ob der Berufssoldat (oder berufsmäßige Angehörige des Reichsarbeitsdienstes) auf Grund der zu dieser Zeit vorhandenen Erkenntnishilfen, die allerdings auch aus späteren Vorgängen und Gutachten ermittelt werden können, auf nicht absehbare Zeit zu zwei Dritteln erwerbsunfähig war (insbesondere Urteil vom 18. Januar 1967 - BVerwG VI C 30.63 - [ZBR 1967, 263] mit Hinweis auf BVerwGE 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63] [271] und Urteil vom 11. November 1965 - BVerwG II C 181.62 -); als nicht absehbare Zeit ist nach dieser Rechtsprechung in der Regel der Zeitraum von einem Jahre seit dem 8. Mai 1945 angesehen worden.
- BVerwG, 11.06.1968 - II C 24.65
Versorgung von Berufssoldaten der früheren Wehrmacht - Gewährung eines …
Diese Auffassung weicht von der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ab, in der die soeben angeführte Frage unter Anwendung des § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 F. 1961 beantwortet wurde, der bestimmt, daß Dienstunfähigkeit erst bei einer dauernden Minderung der Erwerbsfähigkeit um wenigstens zwei Drittel anzunehmen ist (vgl. BVerwGE 14, 289 [BVerwG 28.06.1962 - II C 123/61]; 23, 263 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]; Urteil vom 18. Januar 1967 - BVerwG VI C 30.63 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 54]). - OVG Saarland, 28.03.2007 - 1 R 41/06
G 131; Regelung zur Besitzstandswahrung; dauernde Minderung der Erwerbsfähigkeit
Was unter diesem Zeitmoment zu verstehen ist, hat das Bundesverwaltungsgericht durch seine Urteile vom 23.2.1966 - VI C 18.63 - und vom 18.1.1967 - VI C 30.63 - Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 49 und Nr. 54 geklärt. - BVerwG, 03.06.1996 - 2 B 138.95
Antrag eines Berufsunteroffiziers der Wehrmacht auf Ruhegehalt - Erfordernis …
Im übrigen ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 53 Abs. 1 G 131 geklärt, daß "über die Frage der Dienstunfähigkeit in tatsächlicher Hinsicht aus der Sicht des 8. Mai 1945 ... zu entscheiden" ist, weil ein zu diesem Zeitpunkt bereits wegen Dienstunfähigkeit "entlassungsreifer" Beamter oder Soldat nicht deswegen schlechter behandelt werden sollte, weil er im Gegensatz zu Kollegen bzw. Kameraden in sonst gleicher Weise noch im aktiven Dienst behalten worden war (vgl. BVerwGE 23, 263 ; Urteil vom 18. Januar 1967 - BVerwG 6 C 30.63. - ; jeweils m.w.N.). - BVerwG, 22.10.1971 - VI CB 52.68
Versorgungsansprüche eines Beamten - Verletzung der gerichtlichen …
Soweit die Beschwerde weiterhin den Zulassungsgrund des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO geltend macht, scheitert sie daran, daß die von ihr als rechtsgrundsätzlich bezeichnete Frage nach dem für die Beurteilung der Dienstunfähigkeit im Sinne des § 53 Abs. 2 Satz 1 - zweite Alternative -, § 53 Abs. 1 Satz 5 G 131 (P. 1961) maßgebenden Zeitpunkt bereits höchstrichterlich im Sinne des Berufungsurteils geklärt ist (so in den Urteilen vom 20. Februar 1963 - BVerwG VI C 33.61 -, vom 25. März 1963 - BVerwG VI C 24.61 -, vom 11. November 1965 - BVerwG II C 181.62 -, vom 23. Februar 1966 - BVerwG VI C 18.63 - [BVerwGE 23, 263, 271 [BVerwG 23.02.1966 - VI C 18/63]] und vom 18. Januar 1967 - BVerwG VI C 30.63 - [ZBR 1967, 263]).
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