Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,47621
VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127 (https://dejure.org/2012,47621)
VG Augsburg, Entscheidung vom 27.02.2012 - Au 6 K 12.127 (https://dejure.org/2012,47621)
VG Augsburg, Entscheidung vom 27. Februar 2012 - Au 6 K 12.127 (https://dejure.org/2012,47621)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,47621) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Straßenreinigungsgebühren; Berücksichtigung des Allgemeininteresses; Zugangsmöglichkeit ausreichend

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 07.04.1989 - 8 C 90.87

    Festsetzung von Straßenreinigungsgebühren - Berücksichtigung des …

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Rn. 19 Allerdings verbietet es der Gleichheitssatz (Art. 3 GG), die Anlieger an von der städtischen Straßenreinigungsanstalt gereinigten Straßen gebührenrechtlich auch insoweit als Benutzer dieser Anstalt zu behandeln und sie insoweit mit Kosten für Leistungen zu belasten, als die Straßenreinigung dem Allgemeininteresse an sauberen Straßen dient (BVerwG, U.v. 25.5.1984 - 8 C 55/82 - BVerwGE 69, 242; U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371; BayVGH, U.v. 4.10.1993 - 4 B 88.1149 -, UA S. 10), da die Straßenreinigung nicht ausschließlich im Interesse der Anlieger durchgeführt wird.

    Dabei kommt den Gemeinden bei der Bestimmung der Höhe des Allgemeinanteils ein weiter Einschätzungsspielraum zu, der Gleichheitssatz (Art. 3 GG) belässt dem Ortsgesetzgeber weitgehende Einschätzungsfreiheit für die Bewertung des Allgemeininteresses (BVerwG, U.v. 25.5.1984 - 8 C 55/82 - BVerwGE 69, 242/247; U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371/376; BayVGH, U.v. 4.10.1993 - 4 B 88.1149 - UA S. 10).

    Die Gemeinde kann daher entweder den Kostenanteil für das Allgemeininteresse undifferenziert vorweg abziehen oder nur die Gebühren für Grundstücke an anderen als Anliegerstraßen reduzieren (BVerwG, U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371/375).

    Dies ist auch im Hinblick darauf zulässig, dass im ersten Fall die kostenmindernde Berücksichtigung allen Gebührenpflichtigen und im zweiten Fall nur bestimmten Gebührenpflichtigen zu Gute kommt (vgl. BVerwG, U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371/375 f.).

    Rn. 21 bb) Auch die Festlegung der Höhe des Kostenanteils liegt im Ermessen des Ortsgesetzgebers (BVerwG, U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371/376).

  • BVerwG, 25.05.1984 - 8 C 55.82

    Berücksichtigung des Allgemeininteresses bei Bemessung von …

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Rn. 19 Allerdings verbietet es der Gleichheitssatz (Art. 3 GG), die Anlieger an von der städtischen Straßenreinigungsanstalt gereinigten Straßen gebührenrechtlich auch insoweit als Benutzer dieser Anstalt zu behandeln und sie insoweit mit Kosten für Leistungen zu belasten, als die Straßenreinigung dem Allgemeininteresse an sauberen Straßen dient (BVerwG, U.v. 25.5.1984 - 8 C 55/82 - BVerwGE 69, 242; U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371; BayVGH, U.v. 4.10.1993 - 4 B 88.1149 -, UA S. 10), da die Straßenreinigung nicht ausschließlich im Interesse der Anlieger durchgeführt wird.

    Dabei kommt den Gemeinden bei der Bestimmung der Höhe des Allgemeinanteils ein weiter Einschätzungsspielraum zu, der Gleichheitssatz (Art. 3 GG) belässt dem Ortsgesetzgeber weitgehende Einschätzungsfreiheit für die Bewertung des Allgemeininteresses (BVerwG, U.v. 25.5.1984 - 8 C 55/82 - BVerwGE 69, 242/247; U.v. 7.4.1989 - 8 C 90/87 - BVerwGE 81, 371/376; BayVGH, U.v. 4.10.1993 - 4 B 88.1149 - UA S. 10).

    Rn. 20 aa) Bei der Art der Berücksichtigung hat die Gemeinde regelmäßig zwei Möglichkeiten, das Allgemeininteresse bei der Festlegung der Höhe der Straßenreinigungsgebühren festzulegen: Es besteht sowohl die Möglichkeit, den im Interesse der übrigen Straßenbenutzer aufgewendeten Kostenanteil bei der Feststellung der durch Gebühren zu deckenden Kosten abzusetzen oder diesen Anteil der Höhe nach in der Satzung festzulegen (BVerwG, U.v. 25.5.1984 - 8 C 55/82 - BVerwGE 69, 242/246).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2003 - 9 A 2355/00

    Straßenreinigungsgebühr bei landwirtschaftlichem Grundstück

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Auf die Möglichkeit der Schaffung einer Zufahrt kommt es damit nicht an; es genügt, wenn eine wenigstens fußläufige Zugangsmöglichkeit zur Straße besteht (s. dazu OVG NRW vom 26.2.2003 - 9 A 2355/00 - NVwZ-RR 2004, 68, 69;… VG Köln, U.v. 9.1.2009 - 27 K 3406/07 - juris Rn. 29, 31).
  • VGH Hessen, 11.05.2011 - 5 A 3081/09

    Straßenreinigungsgebühr

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Bei der Entscheidung über die satzungsrechtlich festzulegenden Gebührensätze kann die Gemeinde im Rahmen der Entscheidung über die diesen Gebührensätzen zu Grunde liegende Kalkulation inzidenter einen Allgemeinanteil in einer bestimmte Höhe festlegen (HessVGH, U.v. 11.5.2011 - 5 A 3081/09 - juris Rn. 38).
  • BVerwG, 10.05.1974 - VII C 56.72

    Erhebung von Straßenreinigungsgebühren - Rechtfertigung der Heranziehung eines …

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Es genügt, dass eine Zufahrt oder ein Zugang geschaffen werden kann (BVerwG, U.v. 10.5.1974 - VII C 56.72 - juris Rn. 11).
  • VG Köln, 09.01.2009 - 27 K 3406/07
    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Auf die Möglichkeit der Schaffung einer Zufahrt kommt es damit nicht an; es genügt, wenn eine wenigstens fußläufige Zugangsmöglichkeit zur Straße besteht (s. dazu OVG NRW vom 26.2.2003 - 9 A 2355/00 - NVwZ-RR 2004, 68, 69; VG Köln, U.v. 9.1.2009 - 27 K 3406/07 - juris Rn. 29, 31).
  • VG München, 12.11.2009 - M 10 K 08.2677

    Straßenreinigungsgebührenpflicht von Eigentümern öffentlicher Straßen; …

    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Die erforderliche Beziehung des Grundstücks zur Straße ist nur in extremen Ausnahmefällen zu verneinen (VG München, U.v. 12.11.2009 - M 10 K 08.2677 - juris Rn. 135).
  • VGH Bayern, 04.08.2005 - 4 BV 03.1907
    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Nach der Rechtsprechung des Bayer. Verwaltungsgerichtshofs ist dabei regelmäßig ein Allgemeinanteil von 10 % ausreichend (BayVGH, U.v. 4.10.1993 - 4 B 88.1149 - UA S. 10; B.v. 27.11.1996 - 4 B 95.3257 - BA S. 6; U.v. 4.8.2005 - 4 BV 03.1907 - juris Rn. 25).
  • VG Augsburg, 09.11.2005 - Au 6 K 03.486
    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Das Angrenzen genügt, auch wenn keine Zufahrt, wohl aber ein Zugang geschaffen werden kann (VG Augsburg, U.v. 9.11.2005 - Au 6 K 03.486 - juris Rn. 51).
  • VG Ansbach, 13.01.2004 - AN 1 K 03.00269
    Auszug aus VG Augsburg, 27.02.2012 - Au 6 K 12.127
    Ohne Typisierung bzw. Pauschalierung wären derartige Verwaltungsvorgänge nicht zu bewältigen, so dass die Abgabepflichtigen die mit dieser Typisierung einhergehenden Härten hinnehmen müssen (VG Ansbach, U.v. 13.1.2004 - AN 1 K 03.00269 - juris Rn. 45 m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 03.05.2021 - 9 KN 162/17

    Allgemeinanteil; Allgemeininteresse; Anliegergrundstück; Anliegergrundstücke; …

    In der Rechtsprechung zu der Rechtslage in anderen Bundesländern wurde ein Kostenanteil des Allgemeininteresses an den Gesamtkosten von (mindestens) 10 Prozent (…BayVGH, Urteile vom 4.8.2005 - 4 BV 03.1907 - juris Rn. 25;… vom 4.8.2005 - 4 BV 03.1930 - juris Rn. 25;… vom 4.8.2005 - 4 BV 03.1932 - juris Rn. 26; VG Ansbach…, Urteil vom 13.1.2004 - 1 K 03.00269 - juris Rn. 46; VG Augsburg, Urteil vom 27.2.2012 - 6 K 12.127 - juris Rn. 21), von 15 Prozent (OVG SH, Urteil vom 23.6.1994 - 2 L 241/93 - VG Schleswig, Urteil vom 10.11.2004 - 4 A 117/04 -), von 18 Prozent (VG Düsseldorf…, Urteil vom 10.9.2008 - 16 K 4529/07 - juris Rn. 37;… Urteil vom 10.9.2008 - 16 K 4245/07 - juris Rn. 35), von 20 Prozent (VG Gelsenkirchen…, Urteil vom 17.10.2007 - 13 K 795/06 - juris Rn. 29) bzw. von 22 Prozent (VGH Kassel, Urteil vom 20.11.2014 - 5 A 1992/13 -) als rechtmäßig erachtet.
  • VG Göttingen, 25.07.2014 - 3 A 305/13

    Bestimmtheitsgebot; Eingemeindungsvertrag; Gebührenkalkulation; Gebührenmaß; …

    Die Beklagte hat sich hier ermessensfehlerfrei für einen einheitlichen Kostenanteil entschieden (vgl. auch Nds. OVG, Urteil vom 30.11.2009 - 9 LB 415/07 -, juris, Rn 31; VG Augsburg, Urteil vom 27.02.2012 - Au 6 K 12.127 -, juris, Rn 19-21 m.w.N.).
  • VG Göttingen, 25.07.2014 - 3 A 68/13

    Bestimmtheitsgebot; Eingemeindungsvertrag; Gebührenkalkulation; Gebührenmaß; …

    Die Beklagte hat sich hier ermessensfehlerfrei für einen einheitlichen Kostenanteil entschieden (vgl. auch Nds. OVG, Urteil vom 30.11.2009 - 9 LB 415/07 -, juris, Rn 31; VG Augsburg, Urteil vom 27.02.2012 - Au 6 K 12.127 -, juris, Rn 19-21 m.w.N.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VG Augsburg
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht