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Rechtsprechung
   BVerwG, 31.07.1978 - 6 P 23.78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,5660
BVerwG, 31.07.1978 - 6 P 23.78 (https://dejure.org/1978,5660)
BVerwG, Entscheidung vom 31.07.1978 - 6 P 23.78 (https://dejure.org/1978,5660)
BVerwG, Entscheidung vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 (https://dejure.org/1978,5660)
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Wird zitiert von ... (4)

  • BVerwG, 03.07.1991 - 6 P 18.89

    Personalratsfähigkeit einer Dienststelle - Bildung von Personalräten - Ausübung …

    Bedingt durch die organisatorische Trennung der Bundeswehrverwaltung von den Streitkräften reicht es für die Anerkennung der Personalratsfähigkeit einer Dienststelle aus, wenn der Leiter der militärischen Einheit in den personellen Angelegenheiten der Zivilbeschäftigten eine vorbereitende und mitwirkende Tätigkeit ausübt (Bekräftigung der Rechtsprechung des Senats: Beschluß vom 31. Juli 1978 - BVerwG 6 P 23.78 - Buchholz 238.3 A § 6 BPersVG Nr. 4).

    Vielmehr müssen diese organisatorischen Besonderheiten der Bundeswehr auch bei der Festlegung des militärischen Dienststellenbegriffs berücksichtigt werden, d.h., es muß in den einzelnen Befehlsebenen geprüft werden, ob die jeweiligen Einheiten und Verbände einen eigenständigen Aufgabenbereich und eine organisatorische Selbständigkeit besitzen, so daß sie als militärische Dienststellen anzusehen sind (Beschlüsse vom 19. April 1978 - BVerwG 6 P 22.78 - Buchholz 238.3 A § 6 BPersVG Nr. 1, vom 20. Juni 1978 - BVerwG 6 P 5.78 - Buchholz 238.3 A § 6 BPersVG Nr. 2 und - BVerwG 6 P 43.78 - Buchholz 238.3 A § 6 BPersVG Nr. 3 sowie vom 31. Juli 1978 - BVerwG 6 P 23.78 - Buchholz 238.3 A § 6 BPersVG Nr. 4).

    Vielmehr knüpft sie an die durch organisatorische Maßnahmen vorgegebenen tatsächlichen Voraussetzungen an (…vgl. hierzu im einzelnen die Beschlüsse vom 19. April 1978 - BVerwG 6 P 22.78 -, a.a.O., 20. Juni 1978 - BVerwG 6 P 5.78 -, a.a.O., - BVerwG 6 P 43.78 -, a.a.O. und vom 31. Juli 1978 - BVerwG 6 P 23.78 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 22.10.2024 - 5 P 8.23

    Anfechtung der Wahl eines Teildienststellenpersonalrats

    Der Zweck der Anfechtung der Wahl eines Personalrats und damit das eigentliche Anliegen des § 26 BPersVG (BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 - Buchholz 238.3A § 6 BPersVG Nr. 4 S. 24; vgl. zur vergleichbaren Situation im Betriebsverfassungsrecht BAG, Beschlüsse vom 7. Dezember 1988 - 7 ABR 10/88 - BAGE 60, 276 und vom 31. Mai 2000 - 7 ABR 78/98 - BAGE 95, 15 ) besteht darin, im Interesse aller Beschäftigten die ordnungsgemäße Bildung einer Personalvertretung sicherzustellen.

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist zudem geklärt (BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 - Buchholz 238.3A § 6 BPersVG Nr. 4 S. 24;… vgl. auch Lechtermann, in: Fischer/Goeres, GKÖD Band V, Stand Oktober 2024, BPersVG 1974, § 25 Rn. 5c), dass der (dargestellte) Zweck der Wahlanfechtung zwangsläufig dazu führen muss, eine entsprechende Anfechtungsbefugnis hinsichtlich der Anfechtung der Wahl des Hauptdienststellenpersonalrats anzunehmen, die allerdings darauf beschränkt ist geltend zu machen, dass die Personalvertretungen in ihrer Zuordnung zur Dienststelle nicht richtig gebildet sind.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2023 - 33 A 2885/21

    Personalrat; Wahl; Anfechtung; isoliert Rechtsschutzbedürfnis; Dienststelle; …

    Rn. 36 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 -, Buchholz 238.3A § 6 BPersVG Nr. 4 = PersV 1979, 338 = ZBR 1980, 229; Sächs. OVG, Beschluss vom 10. April 2013 - PL 9 A 891/11 -, juris; VG München, Beschluss vom 13. Juli 2009 - M 14 P 08.2824 -, PersR 2010, 212; ebenso zum Betriebsverfassungsrecht: BAG, Beschlüsse vom 7. Dezember 1988 - 7 ABR 10/88 -, BAGE 60, 276, vom 14. November 2001 - 7 ABR 40/00 -, EzA § 19 BetrVG 1972 Nr. 42, und vom 31. Mai 2000 - 7 ABR 78/98 -, BAGE 95, 15 = PersR 2001, 131.

    Rn. 40 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 -, a. a. O.; Sächs. OVG, Beschluss vom 10. April 2013 - PL 9 A 891/11 -, a. a. O.; VG München, Beschluss vom 13. Juli 2009 - M 14 P 08.2824 -, a. a. O.; Altvater u. a., BPersVG, 11. Aufl., § 7 Rn. 15; Fischer/Goeres/Gronimus/Lechtermann, GKÖD V, K § 25 Rn. 5c und 30a; Ilbertz/Widmaier, BPersVG, 15. Aufl., § 6 Rn. 21; Lorenzen u. a., BPersVG, § 25 BPersVG 1974 Rn. 19a und 58; ebenso zum Betriebsverfassungsrecht: BAG, Beschlüsse vom 7. Dezember 1988 - 7 ABR 10/88 -, a. a. O., vom 14. November 2001 - 7 ABR 40/00 -, a. a. O., und vom 31. Mai 2000 - 7 ABR 78/98 -, a. a. O.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.05.2016 - 5 L 6/15

    Anfechtung einer Personalratswahl; unstatthafte Listen- statt Personenwahl

    Rn. 42 f) Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes entspricht - entgegen der Annahme der Beschwerde - auch dem Rechtsschutzziel der Antragstellerin und zugleich der gesetzgeberischen Intention des Wahlanfechtungsverfahrens nach § 27 Abs. 1 und 2 PersVG LSA , die Ordnungsmäßigkeit der Bildung von Personalvertretungen sicherzustellen (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1978 - 6 P 23.78 -, Buchholz 238.3A § 6 BPersVG Nr. 4 = ZBR 1980, 229;… siehe zudem: Bieler/Plaßmann/Vogelsang/Schroe-der-Printzen, a. a. O., § 27 Rn. 10).
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