Rechtsprechung
| OLG Köln, 28.05.1982 - 6 U 36/82 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (6)
- AG Brandenburg, 16.07.2021 - 31 C 79/21
Zwangsversteigerung: Sachverständiger darf Grundstück besichtigen
Im Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung kann insofern aber grundsätzlich - wenn die Verfügungsklägerseite die Hauptsache für erledigt erklärt und die Verfügungsbeklagte dieser Erledigung widerspricht - auch durch ein Urteil die Erledigung der Hauptsache festgestellt werden, wenn der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet war und dieser Antrag dann erst durch das erledigende Ereignis später unzulässig und/oder unbegründet wurde (OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 10421 = "juris"; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00, u.a. in: WRP 2001, Seiten 1099 ff.; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85, u.a. in: WRP 1985, Seiten 660 f.; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82, u.a. in: WRP 1982, Seiten 599 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78, u.a. in: WRP 1978, Seiten 832 f.; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18, u.a. in: NJW-RR 2018, Seiten 1341 ff.; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17, u.a. in: AfP 2018, Seiten 89 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").Im Falle der einseitigen Erledigungserklärung muss das Gericht somit jetzt prüfen, ob die Hauptsache des einstweiligen Verfügungsverfahrens erledigt ist, ob also der eingereichte Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zulässig und begründet war und nur durch ein nach Rechtshängigkeit des Verfahren eingetretenes Ereignis gegenstandslos geworden ist (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15, u.a. in: DStR 2017, Seiten 889 ff. BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2580 f.; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 544 ff.; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98, u.a. in: NJW 2002, Seiten 442 f.; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87, u.a. in: NJW 1989, Seiten 2885 ff.; OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 10421 = "juris"; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16, u.a. in: NJW-RR 2016, Seite 134; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00, u.a. in: WRP 2001, Seiten 1099 ff.; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85, u.a. in: WRP 1985, Seiten 660 f.; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82, u.a. in: WRP 1982, Seiten 599 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78, u.a. in: WRP 1978, Seiten 832 f.; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18, u.a. in: NJW-RR 2018, Seiten 1341 ff.; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17, u.a. in: AfP 2018, Seiten 89 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").
- AG Brandenburg, 05.06.2025 - 30 C 17/24
Wann können die Vorauszahlungen erhöht werden?
Rn. 71 In diesem Fall kann aber insofern grundsätzlich - wenn die Klägerseite die Hauptsache für erledigt erklärt und der Beklagte dieser Erledigung widerspricht - auch durch ein Urteil die Erledigung der Hauptsache festgestellt werden, wenn der ursprüngliche Klageantrag zu Ziffer I. bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet war und dieser Antrag dann erst durch das erledigende Ereignis später unzulässig und/oder unbegründet wurde (OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).Rn. 72 Im Falle der einseitigen Erledigungserklärung muss das Gericht somit jetzt nur noch prüfen, ob die Hauptsache hinsichtlich des ursprünglichen Klageantrags zu Ziffer I. tatsächlich erledigt ist, ob also der ursprünglich eingereichte Klageantrag zu Ziffer I. zulässig und begründet war und nur durch ein nach Rechtshängigkeit des Verfahren eingetretenes Ereignis gegenstandslos geworden ist (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15; BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87; OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).
- OLG Naumburg, 23.04.2010 - 10 U 54/09
Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch: Irreführende Werbung durch Angaben …
Vielmehr muss zunächst ein Gericht erster Instanz über Anträge mit dem Ziel des Erlasses einer einstweiligen Verfügung befinden (so schon OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982 - 6 U 36/82 - in WRP 1982, 599 f. m.w.N.).Dies soll insbesondere auch für Antragserweiterungen gelten (vgl. Hanseatisches OLG Hamburg WRP 1982, 161; OLG Koblenz WRP 1997, 478 f.; OLG Köln WRP 1982, 599 f.; OLG Frankfurt MarkenR 2001, 162 - 165 - zitiert nach juris;… Hefermehl/Köhler/Bornkamm, a.a.O.;… Retzer in Harte-Bavendamm/Henning-Bodewig, 2. Aufl., Rdnr. 458 zu § 12 UWG;… ders. a.a.O., Rdnr. 322).
- OLG Düsseldorf, 24.05.2004 - 9 U 4/04
Vollziehung einer Unterlassungsverfügung
Rn. 14 Der Senat schließt sich damit der herrschenden Meinung in der Rechtsprechung (vgl. Brandenburgisches OLG, MDR 1999, 1219; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1987, 764 sowie WRP 1983, 212; OLG Köln, WRP 1982, 599; OLG Koblenz GRUR 1980, 1022; OLG Hamm - 7. Zivilsenat - MDR 1972, 615; OLG Schleswig NJW 1972, 1956) und der wohl herrschenden Auffassung im Schrifttum (…vgl. Schuschke/Walker, Vollstreckung und vorläufiger Rechtsschutz, Bd. II, 2. Aufl. 1999, § 929 ZPO Rdnr. 40;… Wieczorek/Schütze-Thümmel, ZPO, 3. Aufl., Bd. V, § 929 Rdnr. 18;… Baumbach-Lauterbach-Hartmann, ZPO, 62. Aufl., § 929 Rdnr. 9;… Münchener Kommentar-Heinze, ZPO, 2. Aufl., Bd. III, § 929 Rdnr. 13) an, wonach eine einstweilige Verfügung nach Ablauf der Vollziehungsfrist in der Berufungsinstanz nicht - auch nicht im Wege der Anschlussberufung - neu beantragt werden kann. - LG Dresden, 09.12.2004 - 3 O 4354/04
Untersagung von Äußerungen im Rahmen einer Theaterinszenierung
Die Feststellung der Erledigung eines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung setzt in rechtlicher Hinsicht voraus, dass der ursprünglich gestellte Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zulässig und begründet gewesen ist und durch Eintritt eines erledigenden Ereignisses unzulässig oder unbegründet geworden ist (vgl. OLG Köln, WRP 1982, 599 f.). - OLG Brandenburg, 22.10.1997 - 6 W 38/97
Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung und Feststellung der …
Auch im Verfahren auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung ist, wenn der Antragsteller die Hauptsache für erledigt erklärt, der Antragsgegner der Erledigung aber widerspricht, die Erledigung der Hauptsache festzustellen, wenn der Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung bis zum angeblich erledigenden Ereignis zulässig und begründet war, bevor er dann durch dieses erledigende Ereignis später unzulässig oder unbegründet wurde (OLG Köln WRP 1985, 660; WRP 1982, 599; OLG Karlsruhe WRP 1978, 832).
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