Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,10047
OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13 (https://dejure.org/2014,10047)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27.03.2014 - 61 PV 8.13 (https://dejure.org/2014,10047)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27. März 2014 - 61 PV 8.13 (https://dejure.org/2014,10047)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2014,10047) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 108 Abs 1 S 1 BPersVG, § 108 Abs 1 S 2 BPersVG, § 6 Abs 1 S 2 PersVG BB, § 6 Abs 2 PersVG BB, § 91 KomVerf BB
    Zuständigkeit des Bürgermeisters bei Kündigungen von Eigenbetriebsmitarbeitern; Darlegungspflicht bezüglich der Kündigungsgründe; Haltlosigkeit eines Betruges, sonstiger begangener Straftaten bzw. eines jeweiligen Verdachts

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 108 Abs 1 S 1 BPersVG, § ... 108 Abs 1 S 2 BPersVG, § 6 Abs 1 S 2 PersVG BB, § 6 Abs 2 PersVG BB, § 91 KomVerf BB, § 92 Abs 1 KomVerf BB, § 92 Abs 2 Nr 1 KomVerf BB, § 93 KomVerf BB, § 626 Abs 1 BGB, § 626 Abs 2 BGB
    Außerordentliche Kündigung (beabsichtigt); Personalratsmitglied; Zustimmung des Personalrats (versagt); gerichtliches Ersetzungsverfahren; Dienststellenleiter; Sozialer Eigenbetrieb; Betriebssatzung; Angestellte; Buchhalterin; Rechnungen für Heimbewohner; unberechtigte ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ersetzung der Zustimmung des Personalrates zu einer Kündigung eines Personalratsmitglieds

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ersetzung der Zustimmung des Personalrates zu einer Kündigung eines Personalratsmitglieds

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...Zitiert selbst (12)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.09.2009 - 60 PV 18.07

    Personalvertretungsrecht; außerordentliche fristlose Kündigung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Dienststellenleiter im Sinne von § 108 Abs. 1 Satz 2 BPersVG ist der Leiter derjenigen Dienststelle, die für das Aussprechen der außerordentlichen Kündigung nach Maßgabe des Organisationsrechts zuständig ist (vgl. Bundesverwaltungsgericht…, Beschluss vom 3. Mai 1999 - BVerwG 6 P 2.98 -, juris Rn. 19 ff.; Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009 - OVG 60 PV 18.07 -, juris Rn. 45).

    Die vom Kündigenden einzuhaltende Ausschlussfrist von zwei Wochen ist nur gewahrt, wenn vor ihrem Ablauf die Ersetzung der Personalratszustimmung bei Gericht durch Einreichung eines entsprechenden Antrags seitens des Dienststellenleiters beantragt worden ist (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 43).

    Es kann dahinstehen, ob die Antragstellerin diese unzweifelhaft für den ersten Zustimmungsersetzungsantrag vom 19. Juli 2012 einschlägige Frist gewahrt hat und ob die Frist des § 626 Abs. 2 BGB auch für nachträglich in das gerichtliche Verfahren eingeführte Kündigungsgründe gilt (…bejahend etwa Altvater u.a., BPersVG, 7. Aufl. 2011, § 47 Rn. 47 und Richardi, Betriebsverfassungsgesetz, 13. Aufl. 2012, § 47 Rn. 46, § 103 Rn. 73; verneinend Bundesarbeitsgericht…, Beschluss vom 22. August 1974 - 2 ABR 17/74 -, juris Rn. 36;… Wiese u.a., GK-BetrVG, Band II, 10. Aufl. 2014, § 103 Rn. 83; offengelassen von VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 28. November 1995 - PL 15 S 2169/94 -, juris Rn. 63;… unklar MüKO-Henssler, BGB, 5. Aufl. 2009, Band 4, § 626 Rn. 321 und ohne Aussage hierzu Bundesarbeitsgericht, Beschlüsse vom 23. April 2008 - 2 ABR 71/07 -, juris Rn. 24 ff., …und vom 7. Mai 1986 - 2 ABR 27/85 -, juris Rn. 29 f., sowie Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 65 f.).

    Liegt ein solcher Sachverhalt vor, so bedarf es der weiteren Prüfung, ob die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles und der Abwägung der Interessen beider Vertragsteile zumutbar ist oder nicht (vgl. Bundesarbeitsgericht…, Urteil vom 29. August 2013 - 2 AZR 273/12 -, juris Rn. 19 m.w.N.; zum Ganzen ferner Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 58).

    Im Zustimmungsersetzungsverfahren können grundsätzlich nur diejenigen Kündigungsgründe angeführt werden, die zuvor bereits Gegenstand des Antrags auf Zustimmung des Personalrats waren (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 60).

    Ein Nachschieben von Kündigungsgründen im Zustimmungsersetzungsverfahren, die dem Arbeitgeber bereits im Zeitpunkt des Antrags nach § 108 Abs. 1 Satz 1 BPersVG an den Personalrat bekannt waren, ist jedoch grundsätzlich nicht zulässig (vgl. Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 65 m.w.N.).

  • BAG, 25.10.2012 - 2 AZR 495/11

    Außerordentliche Kündigung - Interessenabwägung - Abmahnungserfordernis

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Einer solchen bedarf es nur dann nicht, wenn bereits ex ante erkennbar ist, dass eine Verhaltensänderung in Zukunft auch nach Abmahnung nicht zu erwarten steht oder es sich um eine so schwere Pflichtverletzung handelt, dass selbst deren erstmalige Hinnahme dem Arbeitgeber nach objektiven Maßstäben unzumutbar und damit offensichtlich - auch für den Arbeitnehmer erkennbar - ausgeschlossen ist (st. Rspr. des Bundesarbeitsgerichts, vgl. etwa Urteil vom 25. Oktober 2012 - 2 AZR 495/11 -, juris Rn. 16 m.w.N.).
  • BAG, 29.11.2007 - 2 AZR 724/06

    Verdachtskündigung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Bloße, auf mehr oder weniger haltbare Vermutungen gestützte Verdächtigungen reichen hierfür nicht aus (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 29. November 2007 - 2 AZR 724/06 -, juris Rn. 30).
  • BAG, 29.08.2013 - 2 AZR 273/12

    Außerordentliche Kündigung - beharrliche Arbeitsverweigerung - Rechtsirrtum

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Liegt ein solcher Sachverhalt vor, so bedarf es der weiteren Prüfung, ob die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles und der Abwägung der Interessen beider Vertragsteile zumutbar ist oder nicht (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 29. August 2013 - 2 AZR 273/12 -, juris Rn. 19 m.w.N.; zum Ganzen ferner Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 58).
  • BAG, 10.02.1999 - 2 ABR 31/98

    Kündigung eines Betriebsratsmitglieds

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Mangels ordentlicher Kündbarkeit des Personalrat-Mitglieds ist deshalb auf die konkret nicht einschlägige und daher fiktive Kündigungsfrist abzustellen, die ohne den besonderen Kündigungsschutz gelten würde (vgl. Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 10. Februar 1999 - 2 ABR 31/98 -, juris Rn. 18 f.).
  • BAG, 23.04.2008 - 2 ABR 71/07

    Zustimmungsersetzungsverfahren

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Es kann dahinstehen, ob die Antragstellerin diese unzweifelhaft für den ersten Zustimmungsersetzungsantrag vom 19. Juli 2012 einschlägige Frist gewahrt hat und ob die Frist des § 626 Abs. 2 BGB auch für nachträglich in das gerichtliche Verfahren eingeführte Kündigungsgründe gilt (…bejahend etwa Altvater u.a., BPersVG, 7. Aufl. 2011, § 47 Rn. 47 und Richardi, Betriebsverfassungsgesetz, 13. Aufl. 2012, § 47 Rn. 46, § 103 Rn. 73; verneinend Bundesarbeitsgericht…, Beschluss vom 22. August 1974 - 2 ABR 17/74 -, juris Rn. 36;… Wiese u.a., GK-BetrVG, Band II, 10. Aufl. 2014, § 103 Rn. 83; offengelassen von VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 28. November 1995 - PL 15 S 2169/94 -, juris Rn. 63; unklar MüKO-Henssler, BGB, 5. Aufl. 2009, Band 4, § 626 Rn. 321 und ohne Aussage hierzu Bundesarbeitsgericht, Beschlüsse vom 23. April 2008 - 2 ABR 71/07 -, juris Rn. 24 ff., …und vom 7. Mai 1986 - 2 ABR 27/85 -, juris Rn. 29 f., sowie Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 65 f.).
  • BAG, 06.11.2003 - 2 AZR 631/02

    Verdachtskündigung - Berücksichtigung nach Ausspruch der Kündigung bekannt …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Rn. 25 Eine außerordentliche Verdachtskündigung lässt § 626 Abs. 1 BGB dann zu, wenn die Pflichtverletzungen zwar nicht erwiesen sind, sich aber starke Verdachtsmomente auf objektive Tatsachen gründen und die Verdachtsmomente geeignet sind, das für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erforderliche Vertrauen zu zerstören, und der Arbeitgeber alle zumutbaren Anstrengungen zur Aufklärung des Sachverhalts unternommen, insbesondere dem Arbeitnehmer Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat (vgl. etwa Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 6. November 2003 - 2 AZR 631/02 -, juris Rn. 29 m.w.N.).
  • BAG, 22.08.1974 - 2 ABR 17/74

    Treuepflicht - Ausschlußfrist - Zustimmung des Betriebsrats - Kündigung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Es kann dahinstehen, ob die Antragstellerin diese unzweifelhaft für den ersten Zustimmungsersetzungsantrag vom 19. Juli 2012 einschlägige Frist gewahrt hat und ob die Frist des § 626 Abs. 2 BGB auch für nachträglich in das gerichtliche Verfahren eingeführte Kündigungsgründe gilt (…bejahend etwa Altvater u.a., BPersVG, 7. Aufl. 2011, § 47 Rn. 47 und Richardi, Betriebsverfassungsgesetz, 13. Aufl. 2012, § 47 Rn. 46, § 103 Rn. 73; verneinend Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 22. August 1974 - 2 ABR 17/74 -, juris Rn. 36;… Wiese u.a., GK-BetrVG, Band II, 10. Aufl. 2014, § 103 Rn. 83; offengelassen von VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 28. November 1995 - PL 15 S 2169/94 -, juris Rn. 63;… unklar MüKO-Henssler, BGB, 5. Aufl. 2009, Band 4, § 626 Rn. 321 und ohne Aussage hierzu Bundesarbeitsgericht, Beschlüsse vom 23. April 2008 - 2 ABR 71/07 -, juris Rn. 24 ff., …und vom 7. Mai 1986 - 2 ABR 27/85 -, juris Rn. 29 f., sowie Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 65 f.).
  • BVerwG, 03.05.1999 - 6 P 2.98

    Außerordentliche Kündigung eines Personalratsmitglieds; Antragsbefugnis des …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Dienststellenleiter im Sinne von § 108 Abs. 1 Satz 2 BPersVG ist der Leiter derjenigen Dienststelle, die für das Aussprechen der außerordentlichen Kündigung nach Maßgabe des Organisationsrechts zuständig ist (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 3. Mai 1999 - BVerwG 6 P 2.98 -, juris Rn. 19 ff.; Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 17. September 2009 - OVG 60 PV 18.07 -, juris Rn. 45).
  • BAG, 07.05.1986 - 2 ABR 27/85

    Antrag auf Zustimmung - Zustimmungsantrag - Betriebsrat - Außerordentliche …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2014 - 61 PV 8.13
    Es kann dahinstehen, ob die Antragstellerin diese unzweifelhaft für den ersten Zustimmungsersetzungsantrag vom 19. Juli 2012 einschlägige Frist gewahrt hat und ob die Frist des § 626 Abs. 2 BGB auch für nachträglich in das gerichtliche Verfahren eingeführte Kündigungsgründe gilt (…bejahend etwa Altvater u.a., BPersVG, 7. Aufl. 2011, § 47 Rn. 47 und Richardi, Betriebsverfassungsgesetz, 13. Aufl. 2012, § 47 Rn. 46, § 103 Rn. 73; verneinend Bundesarbeitsgericht…, Beschluss vom 22. August 1974 - 2 ABR 17/74 -, juris Rn. 36;… Wiese u.a., GK-BetrVG, Band II, 10. Aufl. 2014, § 103 Rn. 83; offengelassen von VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 28. November 1995 - PL 15 S 2169/94 -, juris Rn. 63;… unklar MüKO-Henssler, BGB, 5. Aufl. 2009, Band 4, § 626 Rn. 321 und ohne Aussage hierzu Bundesarbeitsgericht, Beschlüsse vom 23. April 2008 - 2 ABR 71/07 -, juris Rn. 24 ff., und vom 7. Mai 1986 - 2 ABR 27/85 -, juris Rn. 29 f., sowie Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 65 f.).
  • BVerwG, 15.10.2002 - 6 PB 7.02

    Außerordentliche Kündigung eines Personalratsmitglieds; gerichtliche Ersetzung …

  • VGH Baden-Württemberg, 28.11.1995 - PL 15 S 2169/94

    Kündigungsberechtigter gegenüber Arbeitnehmern von Gemeinden; Kündigungsfrist für …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.09.2014 - 61 PV 1.14

    Ersetzung der Zustimmung gemäß § 108 Abs 1 S 2 BPersVG zur beabsichtigten …

    Rn. 31 1. Der Prüfungsmaßstab für die Zustimmungsersetzung orientiert sich an den Voraussetzungen für eine fristlose bzw. außerordentliche Kündigung nach § 626 BGB (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 15. Oktober 2002 - BVerwG 6 PB 7.02 -, juris Rn. 4, und dem folgend Beschluss des erkennenden Senats vom 27. März 2014 - OVG 61 PV 8.13 -, juris Rn. 23).

    Rn. 32 Die vom Kündigenden einzuhaltende Ausschlussfrist von zwei Wochen ist nur gewahrt, wenn vor ihrem Ablauf die Ersetzung der Personalratszustimmung bei Gericht durch Einreichung eines entsprechenden Antrags seitens des Dienststellenleiters beantragt worden ist (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 27. März 2014, a.a.O., juris Rn. 23 …und vom 17. September 2009 - OVG 60 PV 18.07 -, juris Rn. 43).

    Liegt ein solcher Sachverhalt vor, so bedarf es der weiteren Prüfung, ob die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles und der Abwägung der Interessen beider Vertragsteile zumutbar ist oder nicht (vgl. Bundesarbeitsgericht…, Urteil vom 29. August 2013 - 2 AZR 273/12 -, juris Rn. 19 m.w.N.; zum Ganzen ferner Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 27. März 2014, a.a.O., juris Rn. 24 …und vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 58).

    Im Zustimmungsersetzungsverfahren können grundsätzlich nur diejenigen Kündigungsgründe angeführt werden, die zuvor bereits Gegenstand des Antrags auf Zustimmung des Personalrats waren (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 27. März 2014, a.a.O., juris Rn. 26, …und vom 17. September 2009, a.a.O., juris Rn. 60).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Berlin-Brandenburg
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht