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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,15127
OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91 (https://dejure.org/1995,15127)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 29.05.1995 - 7 A 2329/91 (https://dejure.org/1995,15127)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 (https://dejure.org/1995,15127)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Eintragung in die Denkmalliste; "Actus contrarius"; Löschung; Verletzung subjektiver Rechte; Unbestimmtheit

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 18.12.1991 - 4 C 23.88

    Denkmalschutzrecht: Klage auf Unterschutzstellung eines denkmalschutzwidrigen …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91
    Dabei ist die steuerrechtliche Förderung der Denkmalpflege von vornherein auf diejenigen Fälle begrenzt, in denen der Eigentümer aus Gründen des landesrechtlichen Denkmalschutzrechts Pflichten und Belastungen unterliegt (vgl. BVerwG, U. v. 18.12.1991, 4 C 23.88, BRS 52 Nr. 124).

    Da diese wirtschaftlichen Vorteile ausschließlich ein Ausgleich für die mit der Denkmaleigenschaft verbundenen Pflichten und Belastungen sind, ist für ihre Gewährung bei Nichtbestehen der Denkmaleigenschaft kein Raum (vgl. BVerwG, U. v. 18.12.1991, 4 C 23.88, BRS 52 Nr. 124).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.12.1987 - 11 A 2015/84
    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91
    Soweit dem Eigentümer infolge der Unterschutzstellung unter gewissen Voraussetzungen auch Rechte erwachsen (z. B. der Übernahmeanspruch nach § 31 und Entschädigungsansprüche nach § 33 DSchG NW), heben diese den belastenden Charakter der Maßnahme nicht auf, sondern bestätigen ihn lediglich, weil es sich allein um die Belastung in Teilbereichen mindernde, sie selbst aber voraussetzende Maßnahmen zur Regulierung der Belastung handelt (vgl. auch OVG NW, U. v. 16.12.1987, 11 A 2015/84, BRS 48 Nr. 119).

    Insoweit kann der Senat dahinstehen lassen, ob der Auffassung des 11. Senats des erkennenden Gerichts zu folgen ist, daß dem Eigentümer eines potentiellen Denkmals durch § 3 Abs. 2 Satz 2 DSchG NW, wonach die Eintragung von Amts wegen oder auf Antrag des Antragstellers oder des Landschaftsverbands erfolgt, eine verfahrensrechtliche Rechtsposition mit einem Anspruch auf Durchführung eines ordnungsgemäßen Verfahrens eingeräumt ist (so ausdrücklich OVG NW, U. v. 16.12.1987, 11 A 2015/84, BRS 48 Nr. 119).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.1993 - 7 A 1038/92

    Denkmalschutzrechtliche Streitigkeit; Gutachterliche Feststellungen ; Erhaltung …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91
    Diese Vorschrift läßt als denkmalschutzrechtliche Sondervorschrift für die nachträgliche Löschung der als Verwaltungsakt in Form der Allgemeinverfügung anzusehenden Eintragung in die Denkmalliste (vgl. OVG NW, U. v. 30.7.1991, 7 A 1038/92, NVwZ-RR 1994, 135 m. w. N.), bezogen auf die von ihr erfaßten Fälle des nachträglichen Entfallens der Eintragungsvoraussetzungen, keinen Raum für eine Anwendung der gemäß § 1 Abs. 1 VwVfG NW nur subsidiär anzuwendenden Regelungen der §§ 48 und 49 VwVfG NW.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.1995 - 10 A 830/92

    Klagebefugnis; Denkmalrechtliches Unterschutzstellungsverfahren; Eigentümer; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.1995 - 7 A 2329/91
    Diese Vorschrift kann allerdings auch dahin verstanden werden, daß dem Eigentümer insoweit lediglich ein "Initiativrecht" eingeräumt ist, das ausschließlich im öffentlichen Interesse sicherstellen soll, den Bestand vorhandener Denkmäler möglichst umfassend und zutreffend zu erfassen und unter Schutz zu stellen (in diesem Sinne andeutend OVG NW, U. v. 17.2.1995, 10 A 830/92).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.08.2008 - 10 A 3250/07

    Metropol Lichtspieltheater in Bonn ist kein Baudenkmal

    Rn. 69 OVG NRW, Beschluss vom 12. März 2007 - 10 A 1544/05 - Urteile vom 17. Februar 1995 - 10 A 830/92 -, BRS 57 Nr. 265, und vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, BRS 57 Nr. 266.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2013 - 10 A 1484/12

    Zulässigkeitsvoraussetzungen der Verpflichtungsklage hinsichtlich Löschung des …

    Rn. 43 vgl. OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 - BRS 57 Nr. 266,.

    Rn. 53 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. März 2007 - 10 A 1544/05 - Urteile vom 17. Februar 1995 - 10 A 830/92 -, BRS 57 Nr. 265, und vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, BRS 57 Nr. 266.

  • VG Düsseldorf, 03.03.2005 - 4 K 8677/02

    Anspruch des Eigentümers eines Gebäudes auf Verpflichtung zur Löschung aus der …

    Rn. 33 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, veröffentlicht in Eberl/Kapteina/Kleeberg/Martin, Entscheidungen zum Denkmalrecht, Stand 12. Lieferung, Juli 2004, Band 1 unter 2.2.4 Nr. 13.

    Rn. 35 So OVG NRW, Urteil vom 16. Dezember 1987 - 11 A 2015/84 -, BRS 48 Nr. 119; vgl. dies offen lassend OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, veröffentlicht in Eberl/Kapteina/Kleeberg/Martin, Entscheidungen zum Denkmalrecht, Stand 12. Lieferung, Juli 2004, Band 1 unter 2.2.4 Nr. 13; dagegen OVG NRW, Urteil vom 17. Februar 1995 - 10 A 830/92 -, veröffentlicht in Eberl/Kapteina/Kleeberg/Martin, Entscheidungen zum Denkmalrecht, Stand 12. Lieferung, Juli 2004, Band 1 unter 2.2.4 Nr. 25.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2007 - 10 A 1544/05

    Löschung der Eintragung in der Denkmalliste

    hierzu OVG NRW, Urteile 17.2.1995 - 10 A 830/92 -, BRS 57 Nr. 265 und vom 29.5.1995 - 7 A 2329/91 -, BRS 57 Nr. 266.
  • VG Osnabrück, 15.01.2015 - 3 A 87/14

    Annex; Baudenkmal; Denkmalliste; Feststellungsklage; Passivlegitimation

    Anders als in den Vorschriften der Denkmalschutzgesetze anderer Bundesländer vorgesehen (für Nordrhein-Westfalen etwa § 3 Abs. 4 DSchG NW, wonach die Löschung der Eintragung in die Denkmalliste als "actus contrarius" zur Eintragung ein ausschließlich begünstigender Verwaltungsakt ist; hierzu Nordrhein-Westfälisches OVG, Urteil vom 29. Mai 1995, - 7 A 2329/91 -, juris) hat die Eintragung in das Denkmalverzeichnis in Niedersachsen zwar rechtliche Auswirkungen, ist jedoch nicht final "auf unmittelbare Rechtswirkungen nach außen gerichtet" (Niebaum, Frank / Eschenbach, Jürgen, Von der Angst, ein Denkmal zu besitzen, DÖV 1994, 12 - 22 [19]).
  • VG Köln, 29.09.2022 - 4 K 4014/21
    Rn. 31 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 - , unveröfftl., S. 9 ff.; VG Düsseldorf, Urteil vom 3. März 2005 - 4 K 8677/02 -, juris, Rn. 30.
  • VG Köln, 29.09.2022 - 4 K 5884/21
    Rn. 33 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 - , unveröfftl., S. 9 ff.; VG Düsseldorf, Urteil vom 3. März 2005 - 4 K 8677/02 -, juris, Rn. 30.
  • VG Düsseldorf, 22.06.2001 - 25 K 6904/96

    Erteilung einer Abrissgenehmigung unter Berücksichtigung der Denkmaleigenschaft …

    Rn. 58 Vgl.: OVG NW, Entscheidung vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, BRS 57 Nr. 266.
  • VG Düsseldorf, 23.04.2009 - 9 K 3078/07

    Unterschutzstellung eines Grundstücks durch Eintragung in die Denkmalliste für …

    Der Gesetzeszweck der Norm gebietet jedenfalls nicht notwendigerweise das Verständnis der Norm dahin, dem Eigentümer stehe damit zugleich ein einklagbares Recht auf Durchführung eines gesetzmäßigen und dem durch das Gericht zu überprüfenden Verwaltungsverfahrens zu."; ähnlich auch OVG NRW, Urteil vom 29. Mai 1995 - 7 A 2329/91 -, n.v.
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