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Rechtsprechung
   VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,62683
VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09 (https://dejure.org/2011,62683)
VG Halle, Entscheidung vom 19.01.2011 - 7 A 258/09 (https://dejure.org/2011,62683)
VG Halle, Entscheidung vom 19. Januar 2011 - 7 A 258/09 (https://dejure.org/2011,62683)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (10)

  • VG Aachen, 03.01.2008 - 6 K 898/07

    Zuweisung von Zahlungsansprüchen zur Beantragung der Betriebsprämie für ein …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Hierzu verweist er auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. Februar 2001 (1 L 181/00) sowie auf ein Urteil des VG Aachen vom 3. Januar 2008 (6 K 898/07).

    Dabei geht die Kammer davon aus, dass eine landwirtschaftliche Fläche grundsätzlich oder vorrangig demjenigen Betriebsinhaber zustehen soll, der sie in tatsächlicher Hinsicht nutzt, sie also tatsächlich bewirtschaftet, und nicht demjenigen, der zivilrechtlich ein Besitzrecht an der Fläche hat (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - s.a. VG München, Urteil vom 25. Juni 2008 - M 18 K 07.2865 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, VG Minden, Urteil vom 23. April 2009 - 3 K 3054/08 -, jeweils zitiert nach juris).

    Hätte der Verordnungsgeber beabsichtigt, die Prämienberechtigung (zusätzlich) an eine aus der Sicht des nationalen Zivilrechts bestehende, rechtmäßig ausgestaltete vertragliche Nutzungsberechtigung zu koppeln, hätte er dies im Normtext klar zum Ausdruck bringen können (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, juris).

    Dass die bei der Sanktion der Prämienkürzung oder des Prämienausschlusses einzuhaltenden Pflichten eines Betriebsinhabers letztlich nur von demjenigen beachtet werden können, der die Fläche tatsächlich nutzt, also tatsächlich bewirtschaftet, muss aber Einfluss auf die (subjektive) Zuordnung einer Fläche nach Art. 44 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1782/2003 haben (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, zitiert jeweils nach juris).

    Knüpft die öffentlich-rechtliche Beihilfegewährung dagegen an die unschwer feststellbare tatsächliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen an, bleiben diese Fragen wie auch mögliche langjährige zivilrechtliche Streitigkeiten über das Bestehen eines Nutzungsrechts ohne Einfluss (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, juris; vgl. allerdings VG Leipzig, Urteil vom 30. April 2009 - 5 K 344/06 -, das die Feststellung für schwieriger hält, wer die Fläche tatsächlich bewirtschaftet).

    Bei einer offensichtlich angemaßten Besitzerstellung, wie sie etwa bei verbotener Eigenmacht im Sinne des § 858 Abs. 1 BGB gegeben ist, darf aus Gründen der Einheit der Rechtsordnung für die betreffende Fläche kein Prämienanspruch zugewiesen werden (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 - jeweils zitiert nach juris).

    In derartigen Fällen der tatsächlichen Doppelnutzung könne die Fläche einem Betrieb (subjektiv) nur zugeordnet werden, wenn der Betriebsinhaber für diese Fläche allein zivilrechtlich-vertraglich nutzungsberechtigt ist (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - dazu auch VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, jeweils zitiert nach juris).

    Dagegen ist nach Auffassung der Kammer eine Korrektur nicht geboten in Fällen bloßer Doppelbeantragung, wenn sich die Frage der tatsächlichen Bewirtschaftung zugunsten (allein) einer der Antragsteller klären lässt (vgl. auch VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - unklar VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, jeweils zitiert nach juris).

  • VG Göttingen, 05.05.2009 - 2 A 34/08

    Anspruchsberechtigung; Eigenmacht, verbotene; Nutzung, tatsächliche; Recht zum …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Dabei geht die Kammer davon aus, dass eine landwirtschaftliche Fläche grundsätzlich oder vorrangig demjenigen Betriebsinhaber zustehen soll, der sie in tatsächlicher Hinsicht nutzt, sie also tatsächlich bewirtschaftet, und nicht demjenigen, der zivilrechtlich ein Besitzrecht an der Fläche hat (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - s.a. VG München, Urteil vom 25. Juni 2008 - M 18 K 07.2865 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, VG Minden, Urteil vom 23. April 2009 - 3 K 3054/08 -, jeweils zitiert nach juris).

    Dass die bei der Sanktion der Prämienkürzung oder des Prämienausschlusses einzuhaltenden Pflichten eines Betriebsinhabers letztlich nur von demjenigen beachtet werden können, der die Fläche tatsächlich nutzt, also tatsächlich bewirtschaftet, muss aber Einfluss auf die (subjektive) Zuordnung einer Fläche nach Art. 44 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1782/2003 haben (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, zitiert jeweils nach juris).

    Bei einer offensichtlich angemaßten Besitzerstellung, wie sie etwa bei verbotener Eigenmacht im Sinne des § 858 Abs. 1 BGB gegeben ist, darf aus Gründen der Einheit der Rechtsordnung für die betreffende Fläche kein Prämienanspruch zugewiesen werden (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 - jeweils zitiert nach juris).

    Dagegen ist nach Auffassung der Kammer eine Korrektur nicht geboten in Fällen bloßer Doppelbeantragung, wenn sich die Frage der tatsächlichen Bewirtschaftung zugunsten (allein) einer der Antragsteller klären lässt (vgl. auch VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - unklar VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, jeweils zitiert nach juris).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.02.2001 - 1 L 181/00
    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Hierzu verweist er auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. Februar 2001 (1 L 181/00) sowie auf ein Urteil des VG Aachen vom 3. Januar 2008 (6 K 898/07).

    Knüpft die öffentlich-rechtliche Beihilfegewährung dagegen an die unschwer feststellbare tatsächliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen an, bleiben diese Fragen wie auch mögliche langjährige zivilrechtliche Streitigkeiten über das Bestehen eines Nutzungsrechts ohne Einfluss (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, juris; vgl. allerdings VG Leipzig, Urteil vom 30. April 2009 - 5 K 344/06 -, das die Feststellung für schwieriger hält, wer die Fläche tatsächlich bewirtschaftet).

    Bei einer offensichtlich angemaßten Besitzerstellung, wie sie etwa bei verbotener Eigenmacht im Sinne des § 858 Abs. 1 BGB gegeben ist, darf aus Gründen der Einheit der Rechtsordnung für die betreffende Fläche kein Prämienanspruch zugewiesen werden (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 - jeweils zitiert nach juris).

    Stellt sich im nach hinein heraus, dass der Nutzer nicht zum Besitz berechtigt war, ist er dem Berechtigten gegenüber schadensersatzpflichtig, soweit dem Berechtigten wegen des vorenthaltenen Besitzes Zuwendungsansprüche entgangen sind (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; OLG Brandenburg, Urteil vom 30. September 2010 - 5 U (Lw) 163/09 -, juris).

  • VG Oldenburg, 14.11.2006 - 12 A 277/05

    Absolutes; Doppelbewirtschaftung; Erzeuger; Flächenprämie; Getreide; …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Bei einer offensichtlich angemaßten Besitzerstellung, wie sie etwa bei verbotener Eigenmacht im Sinne des § 858 Abs. 1 BGB gegeben ist, darf aus Gründen der Einheit der Rechtsordnung für die betreffende Fläche kein Prämienanspruch zugewiesen werden (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 - jeweils zitiert nach juris).

    In derartigen Fällen der tatsächlichen Doppelnutzung könne die Fläche einem Betrieb (subjektiv) nur zugeordnet werden, wenn der Betriebsinhaber für diese Fläche allein zivilrechtlich-vertraglich nutzungsberechtigt ist (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - dazu auch VG Oldenburg, Urteil vom 14. November 2006 - 12 A 277/05 -, jeweils zitiert nach juris).

  • BVerwG, 15.02.1991 - 8 C 83.88

    Widerspruch - Aufhebung eines Bescheides - Vorabhilfe - Notwendigkeit der …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Vielmehr hätte sich ein verständiger Bürger in dieser nicht einfach gelagerten Streitigkeit um Agrarsubventionen ebenfalls eines Anwalts bedient (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1991 - 8 C 83.88 -, BVerwGE 88, 41, 44f.).
  • OLG Brandenburg, 30.09.2010 - 5 U (Lw) 163/09

    Landpachtvertrag: Schadenersatzanspruch des Pächters wegen Vorenthaltung von …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Stellt sich im nach hinein heraus, dass der Nutzer nicht zum Besitz berechtigt war, ist er dem Berechtigten gegenüber schadensersatzpflichtig, soweit dem Berechtigten wegen des vorenthaltenen Besitzes Zuwendungsansprüche entgangen sind (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; OLG Brandenburg, Urteil vom 30. September 2010 - 5 U (Lw) 163/09 -, juris).
  • VG Stade, 12.11.2007 - 6 A 1179/06

    Bewilligung von Zahlungsansprüchen i.R. einer einheitlichen …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Die Erlasse des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt vom 25. November 2005 und 26. Mai 2006, die bei einer Doppelbeantragung auf ein Recht zum Besitz am Stichtag abstellen und den Antragstellern eine Einigung bzw. gerichtliche Klärung im Zivilrechtsweg abverlangen, führen nicht nur zu der - wie hier - unbefriedigenden Situation, dass eine Einigung im Vergleichsweg förderschädlich wäre, sondern berücksichtigen letztlich auch nicht, dass die Flächen unabhängig vom Besitzrecht nur dem zugerechnet werden können, der die Flächen auch tatsächlich bewirtschaftet hat (vgl. VG Stade, Urteil vom 12. November 2007 - 6 A 1179/06 -).
  • VG München, 25.06.2008 - M 18 K 07.2865

    Keine Zahlungsansprüche für Flächen, die in verbotener Eigenmacht bewirtschaftet …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Dabei geht die Kammer davon aus, dass eine landwirtschaftliche Fläche grundsätzlich oder vorrangig demjenigen Betriebsinhaber zustehen soll, der sie in tatsächlicher Hinsicht nutzt, sie also tatsächlich bewirtschaftet, und nicht demjenigen, der zivilrechtlich ein Besitzrecht an der Fläche hat (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - s.a. VG München, Urteil vom 25. Juni 2008 - M 18 K 07.2865 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, VG Minden, Urteil vom 23. April 2009 - 3 K 3054/08 -, jeweils zitiert nach juris).
  • VG Minden, 23.04.2009 - 3 K 3054/08

    Zuteilung von Zahlungsansprüchen zur Beantragung einer Betriebsprämie als …

    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Dabei geht die Kammer davon aus, dass eine landwirtschaftliche Fläche grundsätzlich oder vorrangig demjenigen Betriebsinhaber zustehen soll, der sie in tatsächlicher Hinsicht nutzt, sie also tatsächlich bewirtschaftet, und nicht demjenigen, der zivilrechtlich ein Besitzrecht an der Fläche hat (vgl. VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 - s.a. VG München, Urteil vom 25. Juni 2008 - M 18 K 07.2865 -, VG Göttingen, Urteil vom 5. Mai 2009 - 2 A 34/08 -, VG Minden, Urteil vom 23. April 2009 - 3 K 3054/08 -, jeweils zitiert nach juris).
  • VG Leipzig, 30.04.2009 - 5 K 344/06
    Auszug aus VG Halle, 19.01.2011 - 7 A 258/09
    Knüpft die öffentlich-rechtliche Beihilfegewährung dagegen an die unschwer feststellbare tatsächliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen an, bleiben diese Fragen wie auch mögliche langjährige zivilrechtliche Streitigkeiten über das Bestehen eines Nutzungsrechts ohne Einfluss (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22. Februar 2001 - 1 L 181/00 -, DÖV 2001, 1053; VG Aachen, Urteil vom 3. Januar 2008 - 6 K 898/07 -, juris; vgl. allerdings VG Leipzig, Urteil vom 30. April 2009 - 5 K 344/06 -, das die Feststellung für schwieriger hält, wer die Fläche tatsächlich bewirtschaftet).
  • VG Augsburg, 16.04.2013 - Au 3 K 12.158

    Betriebsprämie; Doppelbeantragung; Nutzungsbefugnis; maßgeblicher Zeitpunkt

    Rn. 31 Hinsichtlich des "Verfügens", d.h. der Frage nach der subjektiven Zuordnung der Flächen, besteht in der Rechtsprechung Einigkeit, dass es insoweit vorrangig auf die tatsächliche Nutzung, d.h. die tatsächliche Bewirtschaftung, grundsätzlich jedoch nicht darauf ankommt, wem nach dem nationalen Zivilrecht die (vertragliche) Nutzungsbefugnis zusteht; lediglich in den Fällen, in denen von mehreren Antragstellern gleichzeitig eine Förderung in Bezug auf ein und dieselbe Fläche beansprucht wird ("Doppelantragstellung"), sowie bei angemaßter Besitzerstellung aufgrund verbotener Eigenmacht soll ergänzend die zivilrechtlich-vertragliche Nutzungsberechtigung als "Kollisionsregel" herangezogen werden (vgl. zum Ganzen OVG LSA, U.v. 22.2.2001 - 1 L 181/00 - DÖV 2001, 1053 sowie OVG MV, U.v. 15.6.2005 - 2 L 66/02 -, VG Aachen, U.v. 3.1.2008 - 6 K 898/07 -, VG München, U.v. 25.6.2008 - M 18 K 07.2865 -, VG Göttingen, U.v. 5.5.2009 - 2 A 34/08 -, VG Augsburg, U.v. 4.8.2009 - Au 3 K 08.394 - und VG Halle (Saale), U.v. 19.10.2011 - 7 A 258/09 -, sämtliche juris).
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