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Rechtsprechung
   VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,47472
VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17 (https://dejure.org/2019,47472)
VG Magdeburg, Entscheidung vom 26.09.2019 - 7 A 704/17 (https://dejure.org/2019,47472)
VG Magdeburg, Entscheidung vom 26. September 2019 - 7 A 704/17 (https://dejure.org/2019,47472)
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 08.03.2012 - 6 B 36.11

    Prüfungsrecht; Begründung von Prüfungsbewertungen; Notenstufe "ungenügend" im …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Dies schließt nicht aus, dass die Begründung nur kurz ausfällt, vorausgesetzt, die vorstehend dargestellten Kriterien für ein mögliches Nachvollziehen der grundlegenden Gedankengänge der Prüfer sind erfüllt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 08.03.2012 - 6 B 36.11 -, juris).

    Die Begründung muss daher so beschaffen sein, dass das Recht des Prüflings, im Rahmen eines verwaltungsinternen Überdenkensverfahrens Einwände gegen die Bewertung wirksam vorzubringen, ebenso gewährleistet ist wie sein Recht auf wirksame gerichtliche Kontrolle des Prüfungsverfahrens unter Beachtung des Bewertungsspielraums der Prüfer (vgl. BVerwG, Beschluss vom 08.03.2012, a.a.O.).

  • BVerwG, 13.05.2004 - 6 B 25.04

    Juristische Staatsprüfung, "Mittelwertverfahren".

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Die gerichtliche Kontrolle beschränkt sich insoweit darauf zu überprüfen, ob die Prüfer die objektiven, rechtlich beachtlichen Grenzen ihres Bewertungsspielraums überschritten haben, etwa weil sie von falschen Tatsachen ausgegangen sind oder sachfremde Erwägungen angestellt haben (vgl. BVerwG, Beschl. v. 13.05.2004 - 6 B 25.04 -, juris m. w. N.).

    Überschritten wird der Beurteilungsspielraum ferner, wenn eine Bewertung auf einer wissenschaftlich-fachlichen Annahme des Prüfers beruht, die einem Fachkundigen als unhaltbar erscheinen muss (vgl. BVerwG, Beschl. v. 13.05.2004, a. a. O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.08.1985 - 15 A 706/82
    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Soweit der Fachbereichsrat in die Überprüfung der Bewertung eingebunden ist, ist zudem zu berücksichtigten, dass eine Mitwirkung von Studenten bei der Überprüfung von Bewertungen pädagogisch-wissenschaftlicher Art grundsätzlich ausgeschlossen ist, da bei pädagogisch-wissenschaftlichen Bewertungen ein Einschätzungsvorrecht der Prüfer gegeben ist, welches sich aus deren beruflicher oder wissenschaftlicher Qualifikation rechtfertigt (…vgl. Zimmerling/Brehm, Prüfungsrecht, 3. Aufl. Rdnr. 256 m. w. N.; anders z. B. bei der Frage, ob ein Täuschungsversuch vorliegt: OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 30.08.1985 - 15 A 706/82 -, NVwZ 1986, 851).
  • BVerwG, 24.02.1993 - 6 C 35.92

    Juristische Staatsprüfung Rheinland-Pfalz - Art. 12 GG, Rechtsschutz gegen …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Vielmehr muss er konkret darlegen, in welchen Einzelpunkten die Bewertung nach seiner Auffassung Korrekturfehler aufweist, und dabei auf Inhalt und Zielrichtung einzelner Prüferbemerkungen und -wertungen eingehen und gegebenenfalls entsprechende Fundstellen nachweisen (vgl. BVerwG, Urt. v. 24.02.1993 - 6 C 35.92 -, juris;… Urt. v. 04.05.1999 - 6 C 13.98 -, juris;… OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 13.09.2016 - OVG 6 B 12.16 -, juris).
  • BVerwG, 10.04.2019 - 6 C 19.18

    Anspruch auf Überdenkensverfahren; Begründung der Notenfestsetzung; …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Daher können solche Regelungen nicht der Verwaltungspraxis überlassen bleiben, sondern sie sind von den zuständigen Normgebern unter Beachtung des Gesetzesvorbehalts des Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG rechtssatzmäßig zu erlassen (vgl. zuletzt BVerwG, Urt. v. 10.04.2019 - 6 C 19.18 -, juris m. w. N.).
  • BVerwG, 24.02.1993 - 6 C 38.92

    Kostenentscheidung - Prüfungsrecht - Vorverfahren - Neubewertung

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Eine Neubewertung einer Prüfungsarbeit durch neue Prüfer ist nur dann geboten, wenn sich die ursprünglichen Prüfer bereits dahin festgelegt haben, dass eine Änderung der Note nicht in Betracht komme (vgl. BVerwG, Urt. v. 24.02.1993 - 6 C 38.92 -, juris).
  • BVerwG, 04.05.1999 - 6 C 13.98

    Gesetzlicher Richter, Besetzungsrüge; Substantiierungspflicht bei der Rüge von …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Vielmehr muss er konkret darlegen, in welchen Einzelpunkten die Bewertung nach seiner Auffassung Korrekturfehler aufweist, und dabei auf Inhalt und Zielrichtung einzelner Prüferbemerkungen und -wertungen eingehen und gegebenenfalls entsprechende Fundstellen nachweisen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 24.02.1993 - 6 C 35.92 -, juris; Urt. v. 04.05.1999 - 6 C 13.98 -, juris;… OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 13.09.2016 - OVG 6 B 12.16 -, juris).
  • BVerwG, 09.10.2012 - 6 B 39.12

    Prüfungsrecht; Überdenken der Bewertung von Prüfungsleistungen im Rahmen eines …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Eine gemeinsame Bewertung durch beide Prüfer, auch nur die gemeinsame Verfassung einer Stellungnahme durch die beiden Prüfer im Überdenkensverfahren, ist rechtswidrig und führt zur Prüfungswiederholung (vgl. BVerwG, Beschl. v. 09.?10.2012 - 6 B 39.12 -, juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 06.05.2015 - 9 S 643/14

    Berechtigung des Zwei-Prüfer-Prinzips; Überprüfung aller Arbeiten eines Kurses; …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Das Zwei-Prüfer-Prinzip ist daher aus gutem Grund ein wesentlicher Bestandteil prüfungsrechtlicher Verfahrensregelungen, insbesondere bei berufsqualifizierenden Abschlüssen (…vgl. Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 7. Aufl. 2018, Rdnr. 547 m. w. N.; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 06.05.2015 - 9 S 643/14 -, juris).
  • BVerwG, 09.06.1995 - 6 B 100.94

    Rechtmäßigkeit einer juristischen Prüfung - Bildung eines arithmetischen Mittels …

    Auszug aus VG Magdeburg, 26.09.2019 - 7 A 704/17
    Dass bei zwei unterschiedlichen Bewertungen die schlechtere etwa bei dem sog. Mittelwertverfahren im Ergebnis zu einer Verschlechterung der Bewertung im Vergleich mit der besseren Bewertung führt, ist die zwangsläufige Folge der Gleichwertigkeit der beiden Bewertungen und daher verfassungsrechtlich nicht bedenklich (vgl. BVerwG, Beschl. v. 09.06.1995 - 6 B 100.94 -, juris).
  • VG Stuttgart, 07.04.2022 - 10 K 6237/20

    Kein Anspruch auf Prüfung durch zwei Prüfer

    Ebenso wie in der Literatur wird auch in der Rechtsprechung ausgeführt, dass das Verfahren der Kollegialprüfung auch zur Realisierung der Chancengleichheit (Art. 3 Abs. 1 GG) der als künftige Berufsbewerber konkurrierenden Prüflinge (Art. 12 Abs. 1 GG) verhelfe ( VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 06.05.2015 - 9 S 643/14 -, juris Rn. 24 ; ebenso VG Magdeburg, Urteil vom 26.09.2019 - 7 A 704/17 -, juris Rn. 28).

    Vielmehr folgt die gesamte verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung in allen Fällen, in denen das Zwei-Prüfer-Prinzip nicht einfachgesetzlich oder jedenfalls satzungsrechtlich normiert und damit im jeweiligen Bundesland bzw. von der jeweiligen Hochschule auch zu beachten ist (vgl. dazu VG Augsburg…, Urteil vom 19.05.2020 - Au 8 K 19.2186 -, juris Rn. 28; VG Köln…, Urteil vom 12.12.2019 - 6 K 5813/17 -, juris Rn. 44; VG Magdeburg, Urteil vom 26.09.2019 - 7 A 704/17 -, juris Rn. 27; VG Würzburg…, Urteil vom 10.04.2019 - W 2 K 18.729 -, juris Rn. 51; VG Berlin…, Urteil vom 13.08.2012 - 3 K 204.10 -, juris Rn. 31), der bereits 1983 erfolgten Feststellung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach sich das Zwei-Prüfer-Prinzip nicht aus dem Grundgesetz ergibt (BVerwG…, Beschluss vom 13.04.1983 - 7 B 25.82 -, juris Rn. 5: Dass eine Leistungsbewertung nur dann dem Grundsatz der Chancengleichheit und dem Rechtsstaatsprinzip gerecht werden kann, wenn sie von mehreren Prüfern vorgenommen wird, trifft nicht zu; vgl. auch BVerwG…, Beschluss vom 27.03.1992 - 6 B 6.92 -, juris Rn. 9: Es gibt keinen allgemeinen Rechtssatz, der verlangt, dass eine bestimmte Anzahl von Prüfern die Prüfung abnehmen muss; ebenso OVG Nordrhein-Westfahlen…, Urteil vom 13.03.1991 - 22 A 871/90 -, juris Rn. 35).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.07.2023 - 9 S 831/22

    Nichtbestehen der zahnärztlichen Prüfung; Ablauf des Prüfungsverfahrens

    Vielmehr entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und der Instanzgerichte, dass das Zwei-Prüfer-Prinzip nicht verfassungsrechtlich geboten ist (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 13.04.1983 - 7 B 25.82 -, vom 24.08.1988 - 7 B 113.88 - und vom 27.03.1992 - 6 B 6.92 -, jeweils juris; VG Stuttgart, Urteil vom 07.04.2022 - 10 K 6237/20 -, juris [das auch die vom Kläger in Bezug genommene einschränkende Auffassung von Fischer behandelt]; VG Augsburg…, Urteil vom 19.05.2020 - Au 8 K 19.2186 -, juris Rn. 28; VG Köln…, Urteil vom 12.12.2019 - 6 K 5813/17 -, juris Rn. 44; VG Magdeburg, Urteil vom 26.09.2019 - 7 A 704/17 -, juris Rn. 27; VG Würzburg…, Urteil vom 10.04.2019 - W 2 K 18.729 -, juris Rn. 51; VG Berlin…, Urteil vom 13.08.2012 - 3 K 204.10 -, juris Rn. 31).
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