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Rechtsprechung
   BVerwG, 09.10.1959 - VII C 166.59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,316
BVerwG, 09.10.1959 - VII C 166.59 (https://dejure.org/1959,316)
BVerwG, Entscheidung vom 09.10.1959 - VII C 166.59 (https://dejure.org/1959,316)
BVerwG, Entscheidung vom 09. Oktober 1959 - VII C 166.59 (https://dejure.org/1959,316)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GG Art. 3; PrVGPrVG Berlin §§ 6, 8, 9

Papierfundstellen

  • BVerwGE 9, 210
  • MDR 1960, 167
  • DVBl 1960, 33
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BVerfG, 08.03.1983 - 1 BvR 1078/80

    Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

    Soweit ersichtlich ist es in der verfassungsrechtlichen Rechtsprechung nur vereinzelt als erheblich herangezogen worden (BVerfGE 23, 98 [107] - Ausbürgerung; vgl. BVerwGE 9, 210 [212] - Verfolgte des Nationalsozialismus).
  • BVerwG, 26.05.1961 - VII C 16.60

    Rechtsmittel

    Auf die Beschwerde des Klägers wurde die Revision vom erkennenden Senat mit Beschluß vom 21. November 1959 zugelassen, weil das Urteil des Oberverwaltungsgerichts von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 9. Oktober 1959 - BVerwG VII C 166.59 - abweicht, mit dem der erkennende Senat § 6 Ziff. 3 des Berliner Anerkennungsgesetzes vom 13. April 1956 für grundgesetzwidrig erklärt hatte.

    Mit zutreffender Begründung hat das Oberverwaltungsgericht die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte gemäß Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Juni 1955 erhobene Klage auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der Senat mit Urteil vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) entschieden hat, ist diese Vorschrift mit Art. 3 Abs. 3 GG nicht vereinbar.

  • BVerwG, 13.05.1960 - VII C 6.60

    Rechtsmittel

    Zutreffend hat das Berufungsgericht gemäß Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes zum Bundesentschädigungsgesetz vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Februar 1956 erhobene Klage die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) entschieden hat, ist aber § 6 Ziff. 3 PrVG mit Art. 3 Abs. 3 GG, der eine Benachteiligung aus Gründen politischer Anschauung verbietet, unvereinbar und deshalb ungültig.

  • BVerwG, 13.05.1960 - VII C 8.60

    Rechtsmittel

    Zutreffend hat das Berufungsgericht gemäß Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes zum Bundesentschädigungsgesetz vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Januar 1955 erhobene Klage die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) entschieden hat, ist aber § 6 Ziff. 3 PrVG n.F. mit Art. 3 Abs. 3 GG, der eine Benachteiligung aus Gründen politischer Anschauung verbietet, unvereinbar und deshalb ungültig.

  • BVerwG, 20.06.1969 - VII C 73.68

    Anspruch auf Bereitstellung von Förderungsmitteln aus dem Bundesjugendplan - …

    In diesem Zusammenhang darf auf die Entscheidung des erkennenden Senats vom 9. Oktober 1959 verwiesen werden, wonach die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands die Anerkennung als politischer Verfolgter nicht ausschließt (BVerwGE 9, 210).
  • BVerwG, 02.12.1960 - VII C 27.60

    Rechtsmittel

    Mit zutreffender Begründung hat das Oberverwaltungsgericht gemäß Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes zum Bundesentschädigungsgesetz vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Oktober 1955 erhobene Klage die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der erkennende Senat entschieden hat (BVerwGE 9, 210), verstößt aber § 6 Ziff. 3 PrVG n.F. gegen das Differenzierungsverbot das Art. 3 Abs. 3 GG und ist ungültig.

  • BVerwG, 13.05.1960 - VII C 11.60

    Rechtsmittel

    Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes zum Bundesentschädigungsgesetz vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Januar 1955 erhobene Klage die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) entschieden hat, ist aber § 6 Ziff. 3 PrVG n.F. mit Art. 3 Abs. 3 GG, der eine Benachteiligung aus Gründen politischer Anschauung verbietet, unvereinbar und deshalb ungültig.

  • BVerwG, 13.05.1960 - VII C 12.60

    Rechtsmittel

    Zutreffend hat das Berufungsgericht gemäß Art. 111 Nr. 15 des Dritten Änderungsgesetzes zum Bundesentschädigungsgesetz vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559) für die im Oktober 1955 erhobene Klage die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte auch weiterhin für gegeben erachtet (BVerwGE 9, 210).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) entschieden hat, ist aber § 6 Ziff. 3 PrVG n.F. mit Art. 3 Abs. 3 GG, der eine Benachteiligung aus Gründen politischer Anschauung verbietet, unvereinbar und deshalb ungültig.

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 11/87

    Gleichbehandlung von Straßenanliegern im Hinblick auf für die Straßenreinigung zu …

    Der Berlin-Vorbehalt der Drei Mächte schließt nach der Rechtsprechung sowohl des erkennenden Senats (BGHZ 20, 112) als auch des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 9, 210, 213; 24, 235, 238) nicht aus, daß Urteile Berliner Gerichte von Bundesgerichten im Revisionsrechtszug auch insoweit überprüft werden, als sie über die Vereinbarkeit von Berliner Gesetzen mit dem Grundgesetz entschieden haben.
  • BVerwG, 11.11.1966 - VII C 103.65

    Eintragung einer studentischen Vereinigung in eine bei der Universität Frankfurt …

    In diesem Zusammenhang darf auch auf die Entscheidung des Senats vom 9. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 210) hingewiesen werden, wonach die Anerkennung von Verfolgten des Nationalsozialismus nicht mit der Begründung verweigert werden darf, daß der Verfolgte der in B. nicht verbotenen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands angehöre (vgl. ferner das Urteil des V. Senats vom 25. Januar 1961 - BVerwG V C 232.59 - [Buchholz BVerwG 436.1, Reichsgrundsätze § 35 Nr. 2]).
  • BVerwG, 01.02.1982 - 5 CB 100.81

    Bindung einer Gemeinde an Grundsätze nach den Jugendwohlfahrtsgesetz (JWG) bei …

  • BGH, 20.01.1960 - IV ZB 11/60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 15.12.1959 - VII B 70.57

    Rechtsmittel

  • OVG Berlin, 07.02.1975 - II PV 1.75

    Voraussetzungen für den Verlust der Mitgliedschaft im Personalrat; Anforderungen …

  • BVerwG, 20.06.1969 - VII C 72.68

    Verwendung von Zuwendungen entsprechend den Zielen des Bundesjugendplanes

  • BVerwG, 26.08.1960 - VII CB 51.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 21.11.1959 - VII B 64.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.10.1959 - VII B 74.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.10.1959 - VII B 75.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.10.1959 - VII B 76.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.10.1959 - VII B 77.57

    Rechtsmittel

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