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| AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/2010 |
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- BGH, 23.11.1984 - V ZR 176/83
Schutz des Erscheinungsbildes einer Grenzeinrichtung
Auszug aus AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/10
Bei dem bereits ursprünglich vorhandenen und auch ortsüblichen Maschendrahtzaun als Einfriedung der beiden Nachbargrundstücke handelt es sich um eine gemeinschaftliche Grenzanlage iSd. § 921 BGB (vgl. hierzu grundsätzlich auch: Bundesgerichtshof, Urt.v. 23. November 1984, NJW 1985, S. 1458).Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, dass neben der vorhandenen ortsüblichen Einfriedung nicht eine weitere, andersartige gesetzt werden darf, welche diese in ihrem Erscheinungsbild völlig verändert (…Bundesgerichtshof, Urt.v. 9. Februar 1979, NJW 1979, S. 1408 f.: 2 m hohe Mauer im Abstand von 20 cm zum vorhandenen 80 cm hohen Holzzaun; Bundesgerichtshof, Urt.v. 23. November 1984, NJW 1985, S. 1458: über 2 m hoher Holzbretterzaun neben dem ursprünglichen 60 cm hohen Holz-Spriegelzaun;… vgl. entsprechend auch OLG Frankfurt, NJW-RR 1988, S. 403: 2,8 m hoher Holzgeflechtzaun).
- BGH, 22.05.1992 - V ZR 93/91
Nachbarrecht: Grenzmauer - Ortsüblichkeit - Beeinträchtigung - …
Auszug aus AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/10
In diesem Zusammenhang kommt es allerdings nicht auf die vom Kläger weitergehend geltend gemachten Beeinträchtigungen bzw. negative Einwirkungen an, wie ein Entzug des "Weitblicks", dies wohl im Sinne auch von "Licht und Luft" (vgl. nur: Bundesgerichtshof, Urt.v. 22. Mai 1992, NJW 1992, S. 2569 (2570)). - BGH, 09.02.1979 - V ZR 108/77
Ästhetische Beeinträchtigung einer Grundstückseinfriedigung
Auszug aus AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/10
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, dass neben der vorhandenen ortsüblichen Einfriedung nicht eine weitere, andersartige gesetzt werden darf, welche diese in ihrem Erscheinungsbild völlig verändert (Bundesgerichtshof, Urt.v. 9. Februar 1979, NJW 1979, S. 1408 f.: 2 m hohe Mauer im Abstand von 20 cm zum vorhandenen 80 cm hohen Holzzaun;… Bundesgerichtshof, Urt.v. 23. November 1984, NJW 1985, S. 1458: über 2 m hoher Holzbretterzaun neben dem ursprünglichen 60 cm hohen Holz-Spriegelzaun;… vgl. entsprechend auch OLG Frankfurt, NJW-RR 1988, S. 403: 2,8 m hoher Holzgeflechtzaun). - AG Herne, 23.02.2005 - 20 C 507/04
Anspruch auf Beseitigung der eigenmächtig errichteten Einfriedung eines …
Auszug aus AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/10
In diesem Fall besteht schlicht ein Beseitigungsanspruch bezüglich der zweiten Einfriedung (AG Herne, Urt.v. 23. Februar 2005 - 20 C 507/04 - Jurisdokument = BeckRS 2005, 04016). - OLG Frankfurt, 07.01.1988 - 3 U 189/86
Anspruch gegen Nachbarn auf Entfernung eines auf der Mindestabstandsfläche zur …
Auszug aus AG Bremen, 04.02.2011 - 7 C 268/10
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, dass neben der vorhandenen ortsüblichen Einfriedung nicht eine weitere, andersartige gesetzt werden darf, welche diese in ihrem Erscheinungsbild völlig verändert (…Bundesgerichtshof, Urt.v. 9. Februar 1979, NJW 1979, S. 1408 f.: 2 m hohe Mauer im Abstand von 20 cm zum vorhandenen 80 cm hohen Holzzaun;… Bundesgerichtshof, Urt.v. 23. November 1984, NJW 1985, S. 1458: über 2 m hoher Holzbretterzaun neben dem ursprünglichen 60 cm hohen Holz-Spriegelzaun; vgl. entsprechend auch OLG Frankfurt, NJW-RR 1988, S. 403: 2,8 m hoher Holzgeflechtzaun).
- LG Landshut, 18.01.2017 - 13 S 2208/15
Keine Beseitigung eines Holzflechtzauns wegen rein optischer Veränderung des …
Dies ergebe sich insbesondere auch aus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 5.7.2013 (Az.: 1 BvR 1018/13, BeckRS 2013, 53736) und dem Urteil des Amtsgerichts Bremen vom 4.2.2011 (BeckRS 2011, 25949 = Anlage K7). - AG Brandenburg, 29.11.2019 - 31 C 121/18
Anspruch auf Beseitigung eines hässlichen Grenzzauns?
Nicht unerwähnt soll auch bleiben, dass mit dem relativ niedrigen Maschendrahtzaun auch nur eine verhältnismäßig unauffällige Art der Markierung der Grundstücksgrenze verbunden ist, während sich der nun unmittelbar anschließende, ca. 1,80 m hohe Holzflechtzaun auf dem Grundstück der Klägerin als eine besonders markante Abgrenzung darstellt, dessen Entfernung die Beklagte wohl auch schon jetzt von der Klägerin begehren könnte (BGH, Urteil vom 20.10.2017, Az.: V ZR 42/17, u.a. in: NZM 2018, Seiten 245 f.; BGH, Urteil vom 22.05.1992, Az.: V ZR 93/91, u.a. in: NJW 1992, Seiten 2569 f.; BGH, Urteil vom 23.11.1984, Az.: V ZR 176/83, u.a. in: NJW 1985, Seiten 1458 ff.; BGH, Urteil vom 09.02.1979, Az.: V ZR 108/77, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1408 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 23.04.1992, Az.: 3 U 71/91, u.a. in: OLG-Report 1992, Seiten 71 f.; LG Kleve, Urteil vom 18.01.2008, Az.: 5 S 114/07, u.a. in: BeckRS 2015, Nr. 14958 = "juris"; AG Bremen, Urteil vom 04.02.2011, Az.: 7 C 268/2010, u.a. in: BeckRS 2011, Nr. 25949 = "juris").Die Klägerin kann aber nach § 1004 Abs. 1 BGB i.V. mit dem BbgNRG die Beseitigung der in einem Abstand von ca. 37 cm zur Grenze hin auf dem Grundstück der Beklagten zu 2.) errichteten, ca. 10 m langen und ca. 0.18 m breiten Mauer verlangen, weil diese Mauer das Erscheinungsbild der Einfriedung wesentlich stört (BGH, Urteil vom 20.10.2017, Az.: V ZR 42/17, u.a. in: NZM 2018, Seiten 245 f.; BGH, Urteil vom 22.05.1992, Az.: V ZR 93/91, u.a. in: NJW 1992, Seiten 2569 f.; BGH, Urteil vom 23.11.1984, Az.: V ZR 176/83, u.a. in: NJW 1985, Seiten 1458 ff.; BGH, Urteil vom 23.03.1979, Az.: V ZR 106/77, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1409 f.; BGH, Urteil vom 09.02.1979, Az.: V ZR 108/77, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1408 f.; AG Bremen, Urteil vom 04.02.2011, Az.: 7 C 268/2010, u.a. in: BeckRS 2011, Nr. 25949 = "juris").
- AG Brandenburg, 05.08.2015 - 34 C 93/12
Mobiler Elektroweidezaun ist keine Grundstückseinfriedung!
Der Wert des Streitgegenstandes des Rechtsstreits war hier zudem - wie bereits im Zwischenurteil vom 20.08.2013 ausgeführt - durch das Gericht gemäß § 3 ZPO auf insgesamt 2.500,00 Euro festzusetzen gewesen (vgl. auch: BGH, Urteil vom 22.10.2004, Az.: V ZR 47/04, u.a. in: NJW-RR 2005, Seiten 501 f.; BGH, Urteil vom 11.10.1996, Az.: V ZR 3/96, u.a. in: NJW-RR 1997, Seiten 16 f.; BGH, NJW 1979, Seiten 1408 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 21.11.2013, Az.: 5 U 11/12, u.a. in: "juris"; OLG Hamm, OLG-Report 2008, Seiten 6 f. = ZMR 2008, Seiten 227 f.; VerwGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.11.1978, Az.: III 3565/78, u.a. in: "juris"; OLG Köln, OLG-Report 1993, Seiten 18 f. = WuM 1993, Seiten 77 f.; LG Freiburg im Breisgau, Beschluss vom 05.11.2014, Az.: 3 S 101/14, u.a. in: "juris"; LG Köln, Urteil vom 06.01.2010, Az.: 9 S 154/09; AG Bremen, Urteil vom 04.02.2011, Az.: 7 C 268/2010; AG Düsseldorf, Urteil vom 02.03.2005, Az.: 25 C 15179/03; AG Herne, Urteil vom 23.02.2005, Az.: 20 C 507/04; AG Königsstein, NZM 2001, Seite 112), wobei das Gericht die Kosten für die Errichtung des etwa 1, 25 m hohen Zaunes aus Maschendraht auf einer Gesamtlänge von ca. 40 m Grundstücksgrenze geschätzt hat. - AG Brandenburg, 25.11.2024 - 30 C 194/24
Kein Hausverbot für Mieter einer Wohngemeinschaft
Rn. 87 Aus diesem Grunde ist im hiesigen Verfahren also auf das berechtigte Interesse des Verfügungsklägers an der Beseitigung der konkret behaupteten Störung hier abzustellen (BGH, Urteil vom 07.04.2000, Az.: V ZR 39/99, u.a. in: NJW 2000, Seiten 2901 ff.; BGH, NJW 1998, Seite 2368; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 17.09.2007, Az.: 19 W 57/07, u.a. in: NJW-RR 2008, Seite 534; OLG Stuttgart, Urteil vom 07.06.2011, Az.: 1 U 27/11; OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.12.2006, Az.: I-9 U 76/06; OLG Köln, JurBüro 1990, Seite 246; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 26.09.1985, Az.: 8 W 25/85, u.a. in: WuM 1986, Seite 19; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 09.12.1983, Az.: 2 W 21/83, u.a. in: JurBüro 1984, Seite 284; OLG Schleswig, Rpfleger 1957, Seite 1; LG Köln, Urteil vom 06.01.2010, Az.: 9 S 154/09; LG Bayreuth, JurBüro 1985, Seite 441; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 13.06.2013, Az.: 31 C 153/13, u.a. in: BeckRS 2013, Nr. 09984 = "juris"; AG Bremen, Urteil vom 04.02.2011, Az.: 7 C 268/2010; AG Düsseldorf, Urteil vom 02.03.2005, Az.: 25 C 15179/03; AG Herne, Urteil vom 23.02.2005, Az.: 20 C 507/04). - AG Brandenburg, 13.06.2013 - 31 C 153/13
Vermietungsplakat am Schaufenster muss der Mieter nicht dulden!
Aus diesem Grunde ist im hiesigen Verfahren also auf das berechtigte Interesse der Verfügungsklägerin an der Beseitigung der konkret behaupteten Störung abzustellen (BGH, NJW 1998, Seite 2368 = MDR 1998, Seite 982; OLG Köln, JurBüro 1990, Seite 246; OLG Stuttgart, Urteil vom 07.06.2011, Az.: 1 U 27/11; OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.12.2006, Az.: I-9 U 76/06; OLG Schleswig, Rpfleger 1957, Seite 1; LG Köln, Urteil vom 06.01.2010, Az.: 9 S 154/09; LG Bayreuth, JurBüro 1985, Seite 441; AG Bremen, Urteil vom 04.02.2011, Az.: 7 C 268/2010; AG Düsseldorf, Urteil vom 02.03.2005, Az.: 25 C 15179/03; AG Herne, Urteil vom 23.02.2005, Az.: 20 C 507/04).
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