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Rechtsprechung
   BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,14417
BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80 (https://dejure.org/1981,14417)
BSG, Entscheidung vom 08.10.1981 - 7 RAr 72/80 (https://dejure.org/1981,14417)
BSG, Entscheidung vom 08. Oktober 1981 - 7 RAr 72/80 (https://dejure.org/1981,14417)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Berufung - Rechtmäßigkeit eines Sperrzeitbescheides - Erlöschensbescheid - Bezugsdauer

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Wird zitiert von ... (39)Zitiert selbst (7)

  • BSG, 18.12.1964 - 7 RAr 54/63

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei der Versäumung materieller …

    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    Der Senat setzt sich damit nicht in Widerspruch mit den die Entscheidung nichttragenden Ausführungen in BSGE 22, 181, 186, daß im Rahmen des 5 144 Abs. 1 Nr. 2 SGG beim Schlechtwettergeld (früheren Rechts) zwar zusammenhängend verlaufende Ausfalltage, nicht aber mehrere solcher Perioden zusammengerechnet werden könnten; denn während in jenem Falle für die die Perioden unterbrechenden Tage Schlechtwettergeld nicht in Betracht kam, ist der Klägerin die wiederkehrende Leistung in der Zeit vom 11. Februar bis 22. April 1977 gewährt werden.
  • BSG, 25.06.2002 - B 11 AL 23/02 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - wesentlicher Verfahrensmangel - Prozessurteil …

    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    vom 10. Februar 1977 (in der Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 25. Februar 1977) zulässig° Wird mit der Klage ein Erlöschensbescheid nach 5 119 Abs. 3 Arbeitsförderungsgesetz (AFG) angefochten, so ist die Berufung, wie der Senat schon entschieden hat, nicht schon deshalb nach 5 144 Abs. 1 Nr. 2 SGGunzulässig, weil das Leistungsbegehren des Klägers nur einen Anspruch auf Alg oder Alhi für einen - zunächst betroffenen - Zeitraum bis zu 13 Wochen umfaßt; dies gilt allerdings dann nicht, wenn in dem für die Berufung maßgeblichen Zeitpunkt feststeht, daß insgesamt kein von dem Erlöschensbescheid betroffener Leistungszeitraum von mehr als 13 Wochen in Betracht kommt (BSGE 39, 200 = SozR 1500 5 144 Nr. 3).
  • BSG, 27.11.1959 - 6 RKa 4/58

    Kürzung der Honoraransprüche eines Zahnarztes durch die Kassenzahnärztliche …

    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    Zwar ist auch im soziälgerichtlichen Verfahren im allgemeinen die Statthaftigkeit eines Rechtsmittels für Jeden prozessualen Anspruch gesondert zu prüfen; doch gilt diese Regel nicht uneingeschränkt, insbesondere nicht im Falle des @ 144 Abs. 1 Nr. 2 SGG (BSGE 11, 102, 108;… SozR 1500 5 144 Nr. 1;… SozR 4100 @ 119 Nr. 12; vgl ferner BSGE 24, 260;… SozR 1500 5 149 Nr. 3).
  • BSG, 25.02.1966 - 3 RK 9/63
    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    Zwar ist auch im soziälgerichtlichen Verfahren im allgemeinen die Statthaftigkeit eines Rechtsmittels für Jeden prozessualen Anspruch gesondert zu prüfen; doch gilt diese Regel nicht uneingeschränkt, insbesondere nicht im Falle des @ 144 Abs. 1 Nr. 2 SGG (BSGE 11, 102, 108;… SozR 1500 5 144 Nr. 1;… SozR 4100 @ 119 Nr. 12; vgl ferner BSGE 24, 260;… SozR 1500 5 149 Nr. 3).
  • BSG, 19.02.1963 - GS 1/61

    Unzulässigkeit der Berufung bei Ansprüchen auf wiederkehrende Leistungen - …

    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    1 Nr. 2 SGG (seit BSGE 18, 266 = SozR Nr. 22 zu 5 144 SGG ständige Rechtsprechung).
  • BSG, 19.12.1973 - 7 RAr 59/72

    Keine Berücksichtigung des vermehrten Lebensunterhaltsbedarfs, wenn ein …

    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    Ob die Berufung nach den 55 144 bis 149 SGGausgeschlossen ist, richtet sich grundsätzlich nicht nach den Verhältnissen im Zeitpunkt der Entscheidung des Berufungsgerichts, sondern nach denen, die bei der Einlegung des Rechtsmittels vorlagen (vgl BSGE 16, 134, 135; 37, 64, 65;… BSG SozR Nr. 6, 8, 9 und 12 zu 5 146 SGG;… BSG SozR 1500 5 146 Nr. 6 und 7 sowie 5 149 Nr. 3).
  • BSG, 27.06.1961 - 7 RAr 3/61
    Auszug aus BSG, 08.10.1981 - 7 RAr 72/80
    Ist schon aus den vorgenannten Gründen die Berufung hinsichtlich der Sperrzeit nicht nach 5 144 Abs. 1 Nr. 2 SGG ausgeschlossen, stellt sich nicht die Frage, ob die ggf festzustellende Bezugsdauer des weiter von der Klägerin geltend gemachten prozessualen Anspruchs auf Alg ab 7. Juli 1977 ebenfalls mitberücksichtigt werden könnte, hinsichtlich dessen die Berufung schon deshalb statthaft ist, weil für diesen Anspruch der Streit um das Erlöschen des am 10. Januar 1977 entstandenen Anspruchs auf Alg präjudiziell ist und dieser Streit der Berufung unterliegt (vgl BSGE 14, 280;… SozR Nr. 14 zu 5-149;… SozR 1500 @ 146 Nr. 4).
  • BSG, 24.06.2020 - B 4 AS 10/20 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rücknahme von Verwaltungsakten - …

    Da es für die Frage der Zulassungsbedürftigkeit der Berufung auf den Beschwerdewert im Zeitpunkt der Berufungseinlegung ankommt (BSG vom 8.10.1981 - 7 RAr 72/80 - SozR 1500 § 144 Nr. 18, juris RdNr 16 mwN;… BSG vom 23.2.2011 - B 11 AL 15/10 R - SozR 4-3250 § 51 Nr. 2 RdNr 13;… BSG vom 19.3.2020 - B 4 AS 4/20 R - zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen), ist es unerheblich, dass der (addierte) Beschwerdewert durch den zu Protokoll gegebenen Verwaltungsakt des Beklagten in der mündlichen Verhandlung vor dem LSG auf unter 750 Euro gesunken ist.
  • BSG, 19.03.2020 - B 4 AS 4/20 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rücknahmestreit über Beendigung eines …

    Rn. 14 Die durch § 144 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGG normierte Zulassungsbedürftigkeit knüpft an das materielle Begehren des Berufungsklägers an, also das ursprüngliche Klageziel (BSG vom 10.10.2017 - B 12 KR 3/16 R - juris RdNr 12), soweit dieses im Berufungsverfahren noch verfolgt wird (vgl BSG vom 5.8.2015 - B 4 AS 17/15 B - juris RdNr 6 mwN); maßgeblich ist der Zeitpunkt der Berufungseinlegung (BSG vom 8.10.1981 - 7 RAr 72/80 - SozR 1500 § 144 Nr. 18, juris RdNr 16 mwN;… BSG vom 23.2.2011 - B 11 AL 15/10 R - SozR 4-3250 § 51 Nr. 2 RdNr 13).
  • LSG Bayern, 16.03.2017 - L 11 AS 839/16

    Aufhebung und Erstattung überzahlter Leistungen nach dem SGB II

    Über die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist grundsätzlich für jeden selbständigen prozessualen Anspruch gesondert zu befinden (ständige Rechtsprechung des BSG, u.a. BSG, Urteil vom 08.10.1981 - 7 RAr 72/80 -, Urteil vom 23.02.1987 - 9a RVs 1/86 - juris).

    Werden mit einer Berufung allerdings mehrere selbstständige Ansprüche geltend gemacht, sind nach herrschender Meinung die geltend gemachten Ansprüche zur Bestimmung des Wertes des Beschwerdegegenstandes entsprechend § 202 SGG i.V.m. § 5 ZPO zusammenzurechnen (vgl. BSG Urteil vom 25.02.1966 - 3 RK 9/63 -, Urteil vom 05.02.1998 - B 11 AL 19/97 R - jeweils juris); dies soll auch gelten, wenn das SG mehrere Klagen verbunden und über diese anschließend mit einem Urteil entschieden hat (so z.B. BSG Urteil vom 08.10.1981 - 7 RAr 72/80 - juris), auch wenn § 5 Hs. 1 ZPO nur die Zusammenrechnung mehrerer in einer Klage geltend gemachter Ansprüche vorsieht (keine Zusammenrechnung bei trennbaren Streitgegenständen im Rahmen einer objektiven Klagehäufung hingegen: BSG, Beschluss vom 30.10.2007 - B 2 U 272/07 B - sowie BSG, Beschluss vom 18.04.2016 - B 14 AS 150/15 BH - juris; vgl. zum Ganzen: Bayer. Landessozialgericht, Urteil vom 26.11.2015 - L 18 AS 669/15 - juris m.w.N.).

    Auch das BSG (Urteil vom 08.10.1981 - 7 RAr 72/80 - juris) setzt bei einer Zusammenrechnung verschiedener prozessualer Ansprüche nach Prozessverbindung durch das SG voraus, dass die Vorinstanz nach zulässiger Prozessverbindung entschieden hat (vgl. zum Ganzen: Bayer. Landessozialgericht, Urteil vom 26.11.2015 - L 18 AS 669/15 - juris m.w.N., im Ergebnis ebenso: BSG, Beschluss vom 18.04.2016 - B 14 AS 150/15 BH - juris).

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