Rechtsprechung
| OVG Rheinland-Pfalz, 05.06.1987 - 8 A 19/86 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DÖV 1988, 431
Wird zitiert von ... (6)
- OVG Rheinland-Pfalz, 16.08.2011 - 8 A 10590/11
Antrag auf Genehmigung der Anbringung einer Photovoltaikanlage auf …
Selbst Zerstörungen oder Beschädigungen der Denkmalsubstanz lassen die Denkmaleigenschaft erst dann entfallen, wenn der Verfall so weit fortgeschritten ist, dass eine Erhaltung des Schutzobjektes schlechterdings ausgeschlossen ist (vgl. OVG RP, Urteil vom 3. April 1987 - 1 A 103/85 - in NVwZ-RR 1989, 119; Urteil vom 5. Juni 1987 - 8 A 19/86 - AS 21, 222, Martin Viebrock, in: Martin/Krautzberger, Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege, 3. Aufl. 2010 Teil C Rn. 29). - VG Hamburg, 12.05.2014 - 7 K 278/12
Zur Unterschutzstellung eines Gebäudes als Baudenkmal
Rn. 65 In der obergerichtlichen Rechtsprechung besteht weitestgehend Einigkeit, dass die Unterschutzstellung lediglich eines Gebäudeteiles nur dann eröffnet sein soll, wenn dieses Teil einer selbstständigen Bewertung unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes zugänglich, also abtrennbar im Sinne des Denkmalschutzes ist (vgl. OVG Münster, Urt. v. 2.11.1988, 7 A 2826/86, NWVBl 1989, 172-175, juris Rn. 4ff, OVG Schleswig, Urt. v. 13.9.2007, 2 A 273/05, juris Rn. 29, OVG Koblenz, Urt. v. 5.6.1987, 8 A 19/86, DÖV 88, 431-432).Rn. 68 Vor diesem Hintergrund ist eine an Art. 14 GG orientierte Auslegung des Begriffs der denkmalrechtlichen Teilbarkeit geboten (vgl. in diesem Sinne auch OVG Koblenz, Urt. v. 5.6.1987, 8 A 19/86, DÖV 88, 431-432, dem zufolge die Unterschutzstellung von lediglich Gebäudeteilen verfassungsrechtlich geboten ist, es sei denn, der schützenswerte Teil wäre von dem übrigen nicht abtrennbar oder der Denkmalwert werde bei einer nur teilweisen Unterschutzstellung zerstört oder beeinträchtigt, sowie OVG Bautzen, Urt. v. 12.6.1997, 1 S 344/95, SächsVBl 1998, 12, dem zufolge eine einschränkende Auslegung des Denkmalbegriffs im Sinne der Inhalts- und Schrankenbestimmung geboten ist).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 02.11.1988 - 7 A 2826/86 Zu berücksichtigen ist insoweit allerdings, daß die Beschränkung der Unterschutzstellung auf einen Teil der Anlage voraussetzt, daß dieser gegenüber dem nicht schutzwürdigen Teil der Anlage überhaupt einer selbständigen Bewertung unter Gesichtspunkten des Denkmalschutzes zugänglich ist und in diesem Sinn als abtrennbarer Teil der Anlage erscheint (OVG NW, U. v. 24.11.1987, 7 A 36/86; U. v. 23.2.1988, 7 A 1937/86; OVG RP, U. v. 5.6.1987, 8 A 19/86, DÖV 1988, 431).
- VG Düsseldorf, 12.09.2024 - 28 K 4846/23 Rn. 44 Vgl. OVG NRW, Urteile vom 2. November 1988 - 7 A 2826/86 -, juris, Rn. 4 ff., und vom 11. Dezember 1989 - 11 A 2476/88 -, juris, Rn. 5; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 5. Juni 1987 - 8 A 19/86 -, DÖV 1988, 431, 432.
Rn. 60 Vgl. OVG NRW, Urteile vom 2. November 1988 - 7 A 2826/86 -, juris, Rn. 4 ff., und vom 11. Dezember 1989 - 11 A 2476/88 -, juris, Rn. 5; VG Köln, Urteil vom 25. April 2012 - 4 K 5547/10 -, juris Rn. 48; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 5. Juni 1987 - 8 A 19/86 -, DÖV 1988, 431, 432.
- VG Hamburg, 21.07.2015 - 9 K 2909/11
Denkmalschutz; geschichtliche Bedeutung; Traditionalismus; örtlicher Bezugsrahmen …
Rn. 75 Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den von der Kammer 7 des Verwaltungsgerichts Hamburg (…Urt. v. 12.5.2014, a.a.O., Rn. 68) zitierten Urteilen des OVG Koblenz vom 5. Juni 1987 (DÖV 1988, 431 f.) und OVG Bautzen vom 12. Juni 1997 (SächsVBl. 1998, 12 ff.). - VG Köln, 25.04.2012 - 4 K 5547/10
Rechtsanspruch des Eigentümers eines Denkmals auf Löschung aus der Denkmalliste; …
Rn. 52 Vgl. OVG NRW, Urteile vom 2.11.1988 - 7 A 2826/86 -, juris, Rn. 4 ff., und vom 11.12.1989 - 11 A 2476/88 -, juris, Rn. 5; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 5.6.1987 - 8 A 19/86 -, DÖV 1988, 431 (432).
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