Rechtsprechung
| VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt
§ 34 S 3 BeamtStG, § 47 Abs 1 S 1 BeamtStG
Disziplinarrecht (Kürzung der Dienstbezüge) - ra.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- VG Wiesbaden, 05.06.2013 - 28 K 296/12
Disziplinarmaßnahme bei kinderpornographischen Dateien im Besitz eines Beamten …
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Sowohl die verspätete Einleitung des behördlichen Disziplinarverfahrens als auch dessen zögerliche Durchführung können dazu führen, dass eine eigentlich angezeigte Disziplinarmaßnahme unverhältnismäßig wird (vgl. nur: Bay. VGH., Urteil v. 18.07.2012, 16a D 10.1134; VG Wiesbaden, Urt. v. 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D; beide juris).Die unterlassene Mitteilung über ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren stellt keine Dienstpflichtverletzung dar, auch wenn dies dienstlich vorgeschrieben ist (Köhler/Ratz, BDG, B. II. 8) (so ausdrücklich: VG Wiesbaden, Urt. vom 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D; juris).
Die Selbstbelastungsfreiheit hat Vorrang gegenüber der Pflicht des Beamten zur Unterstützung seiner Vorgesetzten (so ganz deutlich: VG Wiesbaden, Urt. v. 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D mit Verweis auf Bundesverwaltungsgericht, B. v. 20.11.2012, 2 B 56.12; Hessischer VGH, B. v. 13.05.2013, 28 a 488/12.D; alle juris).
- VGH Bayern, 18.07.2012 - 16a D 10.1134
Polizeivollzugsbeamter; Strafvereitelung im Amt; Verwahrungsbruch; verminderte …
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Sowohl die verspätete Einleitung des behördlichen Disziplinarverfahrens als auch dessen zögerliche Durchführung können dazu führen, dass eine eigentlich angezeigte Disziplinarmaßnahme unverhältnismäßig wird (vgl. nur: Bay. VGH., Urteil v. 18.07.2012, 16a D 10.1134;… VG Wiesbaden, Urt. v. 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D; beide juris). - BVerwG, 20.11.2012 - 2 B 56.12
Disziplinarklageverfahren; rechtliches Gehör; Hinweispflicht; außerdienstliche …
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Die Selbstbelastungsfreiheit hat Vorrang gegenüber der Pflicht des Beamten zur Unterstützung seiner Vorgesetzten (so ganz deutlich: VG Wiesbaden, Urt. v. 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D mit Verweis auf Bundesverwaltungsgericht, B. v. 20.11.2012, 2 B 56.12; Hessischer VGH, B. v. 13.05.2013, 28 a 488/12.D; alle juris).
- BVerwG, 09.03.1989 - 2 C 21.87
Verjährungsbeginn - Schadensersatzansprüche des Dienstherrn - Kenntnisnahme - …
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Die von der Beklagten herangezogene Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil v. 09.03.1989 (2 C 21.87; juris) ist disziplinarrechtlich ohne Belang. - VG Magdeburg, 14.02.2012 - 8 A 6/11
Disziplinarrecht: beamtenrechtliches Mäßigungs- und Zurückhaltungsgebot, …
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Gegenstand eines Dienstvergehens ist immer eine vollendete Pflichtverletzung, auch wenn vielleicht die sachgleiche Straftat unvollendet blieb ( VG Magdeburg, Urteil v. 14.02.2012, 8 A 6/11 ; juris). - VG Magdeburg, 23.01.2013 - 8 A 16/12
Feststellung einer fahrlässigen Dienstpflichtverletzung
Auszug aus VG Magdeburg, 20.08.2013 - 8 A 8/13
Disziplinarrechtlich ist dies wiederum insoweit ohne Belang, weil es keine versuchte Dienstpflichtverletzung gibt ( VG Magdeburg, Urteil v. 23.01.2013, 8 A 16/12 ; juris).
- VG Magdeburg, 06.11.2013 - 8 A 9/12
Dr. Wiegand gegen Stadt Halle - Klage abgewiesen
Auch wenn diesbezüglich der allgemeine Rechtsgrundsatz besteht, dass sich niemand selbst belasten muss und die Selbstbelastungsfreiheit Vorrang vor der Pflicht des Beamten zur Unterstützung seiner Vorgesetzten hat ( VG Magdeburg, Urteil v. 20.08.2013, 8 A 8/13 ; VG Wiesbaden, Urteil v. 05.06.2013, 28 K 296/12.WI.D mit Verweis auf BVerwG, B. v. 20.11.2012, 2 B 56.12; Hessischer VGH, B. v. 13.05.2013, 28 a 488/12.D; alle juris), vermag dies den Kläger im Gesamtvorwurf nicht zu entlasten. - VG Schleswig, 26.09.2016 - 8 B 40/16
Betätigung nach § 72 LBO - Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (§ 123 …
Rn. 6 Die Kammer nimmt insoweit Bezug auf die Ausführungen im Urteil vom 26.02.2014 - 8 A 8/13 - (rechtskräftig seit 02.04.2014).Diese ist infolge des Abschlusses des Baugenehmigungsverfahrens, wie bereits erwähnt, auch nicht mehr möglich (vgl. hierzu ebenfalls VG Schleswig, Urteil vom 26.02.2014 - 8 A 8/13 -).
- OVG Schleswig-Holstein, 06.06.2019 - 1 LB 10/16
Baugenehmigung; Nachbarklage gegen einen (zweiten) Schweinemaststall; …
Zudem kann der Kläger als Nachbar sich nicht auf einen etwaigen Verstoß gegen § 72 Abs. 1 LBO berufen, weil diese Regelung keine drittschützende Wirkung hat (vgl. dazu ausführlich und mit weiteren Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur VG Schleswig, Urteil vom 26.02.2014 - 8 A 8/13 -). - VG Schleswig, 01.07.2022 - 8 B 34/22
Baugenehmigung
Auch diese Vorschrift hat keine drittschützende Wirkung (vgl. Verwaltungsgericht Schleswig, Urteil vom 26.02.2014, 8 A 8/13; Schleswig-Holsteinisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 06.06.2019, 1 LB 10/16, juris RdNr. 32).
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