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Rechtsprechung
   BVerwG, 29.05.1991 - 8 B 29.91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,7919
BVerwG, 29.05.1991 - 8 B 29.91 (https://dejure.org/1991,7919)
BVerwG, Entscheidung vom 29.05.1991 - 8 B 29.91 (https://dejure.org/1991,7919)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Mai 1991 - 8 B 29.91 (https://dejure.org/1991,7919)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Klärungsbedürftigkeit der Frage hinsichtlich der Freistellung vom Wehrdienst wegen voller Leistung des Zivildienstes durch einen Bruder und Mitwirkung beim Katastrophenschutz durch einen weiteren Bruder

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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 09.12.1983 - 8 C 134.81

    Zurückstellung vom Wehrdienst wegen Betreuungsbedürftigkeit eines nichtehelichen …

    Auszug aus BVerwG, 29.05.1991 - 8 B 29.91
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist eine Verwaltungspraxis unzulässig, die - wie aufgrund des o.a. Erlasses - über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich von der Wehrdienstleistung ausnimmt (vgl. Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 m.weit.Nachw.).
  • BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 11.08.1992 - 8 B 66.92

    Zivildienstausnahmen - Einberufung

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist eine Verwaltungspraxis unzulässig, die über die gesetzlich geregelten Wehr- bzw. Zivildienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder - wie der Kläger geltend macht -, eine Gruppe von Wehrpflichtigen grundsätzlich von der Dienstleistung ausnimmt, und vermag - auch unter dem Blickwinkel des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) - die Freistellung nicht zu rechtfertigen (vgl. Beschluß vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 - mit Hinweis auf die Rechtsprechung u.a. im Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 ).
  • BVerwG, 18.06.1993 - 8 B 102.93

    Gleichbehandlung im Wehrpflichtrecht (Wehrgerechtigkeit) - Erfordernis einer …

    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 15.01.1993 - 8 C 11.91

    Zulässigkeit der Verwaltungspraxis zur so genannten "Dritt-Söhne-Regelung" - …

    Dies gilt namentlich mit Blick auf die sogenannte "Dritte-Söhne-Regelung" (vgl. Beschluß vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 - amtl. Umdruck S. 2 f.).
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