Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   VGH Bayern, 19.02.1988 - 8 B 86.01328   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,11129
VGH Bayern, 19.02.1988 - 8 B 86.01328 (https://dejure.org/1988,11129)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19.02.1988 - 8 B 86.01328 (https://dejure.org/1988,11129)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19. Februar 1988 - 8 B 86.01328 (https://dejure.org/1988,11129)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1988,11129) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • saarheim.de

    Umbenennung einer Gemeindestraße

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1988, 2816 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)

  • VGH Bayern, 02.03.2010 - 8 BV 08.3320

    Erbe des ursprünglichen Namensgebers kann nicht gegen Straßenumbenennung vorgehen

    An der insoweit gegenteiligen früheren Rechtsprechung (vgl. BayVGH vom 8.9.1982, BayVBl 1983, 20 f.; vom 19.2.1988, BayVBl 1988, 496 f.) wird nicht festgehalten.

    In Sonderheit ist ihr Interesse in Betracht zu ziehen, dass die Ordnungsfunktion des verliehenen Namens, d.h. das Auffinden der Wohnungen der Straßenanlieger, gewahrt bleibt und die Benennung nicht zu unzumutbaren, willkürlichen und unverhältnismäßigen Belastungen der betroffenen Anlieger führt (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 a.a.O.;… vom 16.5.1995 a.a.O.).

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs handelt es sich bei der Straßenbenennung sonach um keinen begünstigenden Verwaltungsakt; sie gewährt niemanden eine geschützte Rechtsposition (vgl. BVerwG vom 25.2.1966 Buchholz 11 Art. 14 GG Nr. 73;… BayVGH vom 8.9.1982 a.a.O.; vom 19.2.1988 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 05.03.2002 - 8 B 01.1164

    Rechtmäßigkeit der Änderung einer Hausnummer für ein bebautes Grundstück; …

    Der Bescheid der Beklagten vom 3. Juli 2000 in der Fassung des Widerspruchsbescheids vom 29. September 2000 stellt einen Verwaltungsakt dar, da es sich um eine Einzelfallentscheidung mit unmittelbarer Rechtswirkung nach Außen handelt (vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20 = NVwZ 1983, 551; vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 6.8.1998 Fundstelle 1999 Nr. 97).

    Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 a.a.O.; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726;… vom 15.4.1999 a.a.O.), können die Grundstückseigentümer bei der Umnummerierung daher nicht geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen habe.

    Die Ausführungen des Senats zur Ermessensfrage in den genannten Entscheidungen beziehen sich lediglich auf die Umbenennung von Straßen, jedoch nicht auf die teilweise damit einhergehende Änderung von Hausnummern (vgl. Beschluss vom 19.2.1988 a.a.O.), bzw. auf einen Sonderfall, in dem die Gemeinde sich in ihrer Satzung dadurch selbst eingeengt hatte, dass sie die Umnummerierung von Anwesen an das Vorliegen "dringender Gründe" gebunden hat (…vgl. Beschluss vom 6.8.1998 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 06.12.2011 - 8 ZB 11.1676

    Zuteilung oder Änderung von Hausnummern durch die Gemeinde

    Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
  • VG München, 11.11.2008 - M 2 K 08.1074

    Straßenumbenennung; postmortales Persönlichkeitsrecht (postmortale …

    Rn. 23 Im Rahmen der bei der Umbenennung einer Straße vorzunehmenden Ermessensentscheidung hat die Gemeinde auch die Interessen der Anwohner an der Beibehaltung des bisherigen Straßennamens abzuwägen (BayVGH v. 19.2.1988 a.a.O. und v. 15.4.1999, Az. 8 B 95.589, S. 8).

    Rn. 31 Die Straßenbenennung bzw. Umbenennung stellt keinen begünstigenden Verwaltungsakt dar, so dass die Regelungen des Art. 49 Abs. 2 BayVwVfG nicht anwendbar sind (BayVGH v. 19.2.1988, Az. 8 B 86.01328, BayVBl. 1988 496, 497).

  • VerfGH Berlin, 13.08.1996 - VerfGH 29/96

    Umbenennung einer Straße nach StrG BE § 5 Abs 1 verletzt nicht die allgemeine …

    Rn. 6 Für diese Beurteilung hat der Verfassungsgerichtshof nicht abschließend zu entscheiden, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen dem einfachen Gesetzesrecht, hier also § 5 Abs. 1 des Berliner Straßengesetzes, ein subjektives Abwehrrecht einzelner Anwohner einer Straße namentlich gegen Straßenumbenennungen zu entnehmen ist (vgl. insoweit - grundsätzlich bejahend für das jeweilige Landesrecht - VGH Mannheim, NJW 1981, 1749 und NVwZ 1992, 196; BayVGH, BayVBl. 1988, 496; verneinend demgegenüber OVG Berlin in dem angegriffenen Beschluß sowie zuvor in LKV 1994, 298; OVG Münster NJW 1987, 2695).
  • VG Minden, 27.11.2002 - 3 K 1770/02

    Klage gegen Straßenumbenennung in der Stadt Werther erfolglos

    Rn. 23 - vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. Juli 1995 - 23 A 3493/94, S. 6; OVG NRW, Beschluss vom 15. Januar 1987 - 15 A 563/84, NJW 1987, 2695; OVG Berlin, Beschluss vom 01. Februar 1994 - 1 S 118/93, LKV 1994, 298; VGH München, Urteil vom 16. Mai 1995 - 8 B 94/2062, NVwZ-RR 1996, 344; VGH München, Beschluss vom 19. Februar 1988 - 8 B 86.01328, BayVBl. 1988, 496 -,.

    Rn. 27 - vgl. zur Klagebefugnis: BVerwG, Urteil vom 22. Februar 1994 - BVerwG 1 C 24.92, BVerwGE 95, 133 (134); VGH Mannheim, Urteil vom 13. November 1978 - I 1558/78, NJW 1979, 1670 (1671); VGH München, Urteil vom 16. Mai 1995 - 8 B 94/2062, NVwZ-RR 1996, 344 (344 f.); VGH München, Beschluss vom 19. Februar 1988 - 8 B 86.01328, BayVBl. 1988, 496; Herber, in: Kodal/Krämer, Straßenrecht, 6. Auflage, München 1999, Kapitel 11 Rdnr. 17.2 , S. 306 f.; Zilkens, Klausuraufgabe: "Namensänderung", NWVBl. 2001, 369 (370); Brugger, Öffentliches Recht: Die anstößige Straßenumbenennung, JuS 1990, 566 (567); Kopp/Schenke, Verwaltungsgerichtsordnung, Kommentar, 12. Aufl., München 2000, § 42 Rn. 91; die Klagebefugnis für den Fall der Straßenumbenennung verneinend: OVG NRW Urteil vom 21. Juli 1995 - 23 A 3493/94, S. 8; OVG NRW, Beschluss vom 15. Januar 1987 - 15 A 563/84, NJW 1987, 2695; OVG Berlin, Beschluss vom 01. Februar 1994 - 1 S 118/93, LKV 1994, 298 -.

  • VGH Bayern, 12.06.2018 - 8 ZB 18.178

    Antrag auf Zulassung von Berufung - Anspruch auf die Beibehaltung von …

    Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
  • VGH Bayern, 12.06.2018 - 8 ZB 18.411

    Vergabe von Hausnummern

    Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
  • VG Gelsenkirchen, 02.11.2018 - 15 K 2551/15

    Klagebefugnis; Straßenumbenennung; Straßenbenennung; Einzelrichterübertragung; …

    Rn. 53 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 29. Oktober 2007-15 B 1517/07 -, juris, Rn. 4; OVG NRW, Urteil vom 21. Juli 1995 - 23 A 3493/94 -, juris, Rn. 28; vgl. hinsichtlich des im Wortlaut ähnlichen Art. 52 Abs. 1 des BayStrWG ("Die Gemeinden können den öffentlichen Straßen Namen geben und Namensschilder anbringen.") BayVGH, Urteil vom 2. März 2010 - 8 BV 08.3320 -, juris, Rn. 29; vgl. dazu auch BayVerfGH, Entscheidung vom 25. September 2012- Vf. 17-VI-11 -, juris; BayVGH, Beschluss vom 19. Februar 1988 - Nr. 8 B 86.01328 -, BayVBl. 1988, 496 (496); Vgl. zu § 5 Abs. 2 Satz 1 BerlStrG, OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. April 2008- OVG 1 N 63.07 -, juris, Rn. 6; vgl. auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 22. Juli 1991 - 1 S 1258/90 -, juris, Rn. 21; VG Arnsberg, Urteil vom 6. Juli 2017 - 7 K 2009/16 -, juris, Rn. 18; VG Köln, Urteil vom 9. Februar 2017- 20 K 7476/15 -, juris, Rn. 25; VG Köln, Urteil vom 3. März 2016 - 20 K 3900/14 -, juris, Rn. 25; VG Gelsenkirchen, Gerichtsbescheid vom 29. März 1995- 15 K 893/93 -.
  • VGH Bayern, 04.09.2008 - 8 C 08.1972

    Streitwert bei Straßenumbenennung und gleichzeitiger Änderung der Hausnummer

    Nach der Rechtsprechung des Senats ist in Streitigkeiten wegen der Umbenennung von Straßen bei gleichzeitiger Änderung der Hausnummer wie hier der Regelstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG heranzuziehen (vgl. etwa BayVGH vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589; vom 16.5.1995 Az. 8 B 94.2062; vom 19.2.1988 Az. 8 B 86.01328 [BayVBl 1988, 496]).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VGH Bayern
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht