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Rechtsprechung
   BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,228
BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68 (https://dejure.org/1970,228)
BVerwG, Entscheidung vom 02.04.1970 - VIII C 114.68 (https://dejure.org/1970,228)
BVerwG, Entscheidung vom 02. April 1970 - VIII C 114.68 (https://dejure.org/1970,228)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Begriff der Gewissensentscheidung - Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Absoluter Charakter einer Gewissensentscheidung - Schutzbereich des Art. 4 Abs. 3 GG - Situationsbedingte Kriegsdienstverweigerung - Voraussetzungen für eine ...

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Wird zitiert von ... (25)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 28.67

    Anerkennnung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Angriff einer …

    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Beruht eine solche schwere innere Belastung auf der Vorstellung, im Kriege mit - den jeweils zur Verwendung kommenden - Waffen Menschen töten zu müssen, so trägt das Grundgesetz ihr dadurch Rechnung, daß es die Verweigerung des Kriegsdienstes zuläßt und damit den Wehrpflichtigen von einer in Verfassung und Gesetz allgemein auferlegten staatsbürgerlichen Pflicht freistellt (…BVerfGE a.a.O. S. 56 f.; Urteile vom 3. August 1962 - BVerwG VII C 85.61 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 25 WpflG Nr. 11] und vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 - [BWV 1969, 115 = NZWehrr. 1969, 118]).

    1964, 132] und vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 -, a.a.O.).

    Schließt jedoch der Wehrpflichtige von vornherein bei der Darlegung seiner Gewissensentscheidung eine bestimmte Art von Kriegen, etwa Kriege gegen bestimmte Gegner oder aber Kriegshandlungen in bestimmten historischen Situationen, als mögliche Ursache seiner Gewissensnot aus, hält er in diesen Fällen sich einer Anwendung von Waffen für fähig, so ist auch seine Entscheidung nicht, wie dies das Grundgesetz verlangt, ihrem Inhalt nach in einem generellen, "absoluten" Sinne gegen den Waffendienst schlechthin, gegen das Töten eines anderen Menschen mit Waffen im Rahmen von Kriegshandlungen, gerichtet, sondern hat sie ebenfalls den Charakter einer situationsbedingten Kriegsdienstverweigerung (vgl. das Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 20.67

    Bestehen einer Amtsermittlungspflicht

    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [BWV 1969, 188 = DÖV 1969, 353 = DVBl. 1969, 402], mit weiteren Nachweisen), die mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt (vgl. BVerfGE 12, 45 [55]), besteht das Gewissen in einer im Innern des Menschen vorhandenen Überzeugung von Recht und Unrecht und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen.

    Gegen ein solches Verfahren des Verwaltungsgerichts läßt sich jedoch, wie das erkennende Gericht in seinem Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 -, a.a.O., entschieden hat, rechtlich nichts einwenden.

  • BVerwG, 03.08.1962 - VII C 85.61
    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Beruht eine solche schwere innere Belastung auf der Vorstellung, im Kriege mit - den jeweils zur Verwendung kommenden - Waffen Menschen töten zu müssen, so trägt das Grundgesetz ihr dadurch Rechnung, daß es die Verweigerung des Kriegsdienstes zuläßt und damit den Wehrpflichtigen von einer in Verfassung und Gesetz allgemein auferlegten staatsbürgerlichen Pflicht freistellt (…BVerfGE a.a.O. S. 56 f.; Urteile vom 3. August 1962 - BVerwG VII C 85.61 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 25 WpflG Nr. 11] und vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 - [BWV 1969, 115 = NZWehrr. 1969, 118]).

    Die Verweigerung des Kriegsdienstes aber wird im Grundgesetz allein durch die Zielsetzung gerechtfertigt, daß das menschliche Leben unter keinen Umständen vernichtet werden dürfe (Urteil vom 3. August 1962 - BVerwG VII C 85.61 -, a.a.O.).

  • BVerfG, 20.12.1960 - 1 BvL 21/60

    Kriegsdienstverweigerung I

    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [BWV 1969, 188 = DÖV 1969, 353 = DVBl. 1969, 402], mit weiteren Nachweisen), die mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt (vgl. BVerfGE 12, 45 [55]), besteht das Gewissen in einer im Innern des Menschen vorhandenen Überzeugung von Recht und Unrecht und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen.
  • BVerwG, 03.10.1958 - VII C 235.57
    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [BWV 1969, 188 = DÖV 1969, 353 = DVBl. 1969, 402], mit weiteren Nachweisen), die mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt (vgl. BVerfGE 12, 45 [55]), besteht das Gewissen in einer im Innern des Menschen vorhandenen Überzeugung von Recht und Unrecht und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen.
  • BVerwG, 17.12.1965 - VII C 58.62
    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [BWV 1969, 188 = DÖV 1969, 353 = DVBl. 1969, 402], mit weiteren Nachweisen), die mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt (vgl. BVerfGE 12, 45 [55]), besteht das Gewissen in einer im Innern des Menschen vorhandenen Überzeugung von Recht und Unrecht und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen.
  • BVerwG, 17.12.1965 - VII C 84.63

    Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Ablehnung des Wehrdienstes aus …

    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [BWV 1969, 188 = DÖV 1969, 353 = DVBl. 1969, 402], mit weiteren Nachweisen), die mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt (vgl. BVerfGE 12, 45 [55]), besteht das Gewissen in einer im Innern des Menschen vorhandenen Überzeugung von Recht und Unrecht und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen.
  • BVerwG, 15.05.1963 - VII C 117.61

    Beurteilung der persönlichen Glaubwürdigkeit des Kriegsdienstverweigerers - …

    Auszug aus BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 114.68
    Denn seine Entscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe wird nicht von der Erkenntnis getragen, zum Töten von Menschen im Kriege selbst schlechthin außerstande zu sein (Urteile vom 15. Mai 1963 - BVerwG VII C 117.61 - [Buchholz a.a.O. Nr. 13 = NJW 1963, 1994 = NZWehrr.
  • BVerwG, 18.03.1976 - 6 C 51.75

    Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …

    Im Grundsatz steht freilich die erklärte Bereitschaft, an der militärischen Verteidigung gegen einen Ausrottungsfeldzug teilzunehmen, der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer entgegen (vgl. Urteile vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 30], vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 129.69 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 41]; BVerwGE 44, 313 [322]; Urteil vom 10. Dezember 1975 - BVerwG VI C 44.75 -).

    Die militärische Abwehr eines derartigen Angriffs kann mithin grundsätzlich nicht als Verteidigung gelten, zu der ein Kriegsdienstverweigerer bereit sein dürfte (vgl. Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 30];… Urteil vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 129.69 - [Buchholz a.a.O. Nr. 41]; BVerwGE 44, 313 [322]).

    Schließt der Wehrpflichtige allerdings bei der Darlegung seiner Gewissensentscheidung eine bestimmte Art von Kriegen, etwa die Verteidigung gegen einen Ausrottungsfeldzug, als mögliche Ursache seiner Gewissensnot von vornherein aus, wird sein Antrag nicht von der unumgänglichen Erkenntnis getragen, zum Töten von Menschen im Kriege schlechthin außerstande zu sein (vgl. Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz a.a.O.]).

    Der Schluß, der Wehrpflichtige sei nicht von der unumgänglichen Erkenntnis getragen, zum Töten von Menschen im Kriege schlechthin außerstande zu sein (vgl. Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [a.a.O.]), ist unter diesen Voraussetzungen - ausnahmsweise - nicht gerechtfertigt.

  • BVerwG, 10.12.1975 - 6 C 44.75

    Situation im Ausrottungskrieg - Bereitschaft zur gewaltsamen Verteidigung von …

    Die militärische Abwehr eines derartigen Angriffs kann mithin grundsätzlich nicht als Verteidigung gelten, zu der ein Kriegsdienstverweigerer bereit sein dürfte (vgl. Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 30];… Urteil vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 129.69 - [Buchholz a.a.O. Nr. 41]; BVerwGE 44, 313 [322]).

    Schließt der Wehrpflichtige allerdings bei der Darlegung seiner Gewissensentscheidung eine bestimmte Art von Kriegen, etwa die Verteidigung gegen einen Ausrottungsfeldzug, als mögliche Ursache seiner Gewissensnot von vornherein aus, wird sein Antrag nicht von der unumgänglichen Erkenntnis getragen, zum Töten von Menschen im Kriege schlechthin außerstande zu sein (vgl. Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz a.a.O.]).

  • BVerwG, 04.07.1973 - VI C 2.73

    Verstoß gegen Bundesrecht bei mangelndem Anspruch auf Anerkennung als …

    Sie richtet sich nicht gegen das kriegsbedingte Töten schlechthin (vgl. insbesondere Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz BVerwG 448.0 § 25 WPflG Nr. 30]).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat zu dieser Frage der hypothetischen Fälle insbesondere in den bereits oben erwähnten Urteilen vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 - und vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - sowie in dem Urteil vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 129.69 - im wesentlichen folgendermaßen entschieden: Zwar fordern Art. 4 Abs. 3 GG und § 25 WPflG nicht, daß der Kriegsdienstverweigerer sich mit jedem auch nur entfernt denkbaren Fall einer Waffenanwendung zwischen den Staaten innerlich bereits auseinandergesetzt hat und sich auch hinsichtlich solcher Fälle, deren Eintritt ganz unwahrscheinlich ist, darüber im klaren ist, daß für ihn eine Gewissensnot eintreten würde.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.04.2015 - 1 A 1242/12

    Härtegrenzen bei der Erstattung von Ausbildungskosten durch einen früheren …

    Rn. 98 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 4. Oktober 1965- 1 BvR 112/63 -, BVerfGE 19, 135 = juris, Rn. 9, und Beschluss vom 26. Mai 1970 - 1 BvR 83/69, 244/69, 345/69 -, NJW 1970, 1729 (1731) = juris, Rn. 65; BVerwG, z. B. Urteile vom 2. April 1970 - VIII C 114.68 -, Buchholz 448.0 § 25 WpflG Nr. 30, am Ende, und vom 11. November 1974 - VIII C 100.69 -, BVerwGE 39, 53 = NJW 1972, 653 = juris, Rn. 8.
  • BVerwG, 05.03.1986 - 6 C 34.84

    Prozesskostenhilfe

    Eine derartige grundsätzliche und uneingeschränkte Gewissensentscheidung gegen das Töten von Menschen im Kriege hat das Bundesverwaltungsgericht dann verneint, wenn der Wehrpflichtige zwar seine Teilnahme an kriegerischen Auseinandersetzungen im allgemeinen als mit seinem Gewissen unvereinbar abgelehnt, sich aber imstande gesehen hat, unter bestimmten Voraussetzungen etwa in bestimmten historischen Situationen oder unter anderen als den derzeit herrschenden politischen und militärischen Verhältnissen, doch an einem Kriege teilzunehmen (sogenannte situationsbedingte Kriegsdienstverweigerung), so zum Beispiel gegenüber einem Angreifer, dessen Armee ausschließlich aus freiwilligen Soldaten besteht (vgl. Urteil des 8. Senats vom 31. Oktober 1968 - BVerwG 8 C 28.67 - ; ebenso schon Urteil des 7. Senats vom 15. Mai 1963 - BVerwG 7 C 117.61 - ), zugunsten eines Staates, dessen Staatsform dem Wehrpflichtigen verteidigenswert erscheint (vgl. Urteil des 8. Senats vom 26. November 1969 - BVerwG 8 C 116.67 - ), im Falle eines aussichtsreichen Verteidigungskrieges gegen einen mit Vernichtungsabsicht vorgehenden Angreifer (vgl. Urteile des 8. Senats vom 2. April 1970 - BVerwG 8 C 114.68 - und vom 4. Mai 1972 - BVerwG 8 C 129.69 - ), gleichermaßen bei prinzipieller Ablehnung militärischer Gewalt gegen einen Angriff von außen, aber gleichzeitiger Bejahung der Anwendung tödlicher Gewalt gegen Menschen als Mittel der politischen Auseinandersetzung und der gewaltsamen Durchsetzung innenpolitischer Ziele (vgl. Urteil des 8. Senats vom 17. Dezember 1970 - BVerwG 8 C 19.69 - <BVerwGE 37, 69 = Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 32>) oder der Bereitschaft zur Waffenanwendung gegen Putschisten im Bürgerkrieg zur Verteidigung der Staatsform (vgl. Urteil des 6. Senats vom 5. Dezember 1975 - BVerwG 6 C 98.74 - ), im Falle der Beschränkung der Ablehnung des Kriegsdienstes auf den Gebrauch bestimmter Waffen oder auf die Teilnahme an bestimmten Kampfhandlungen (vgl. Urteil des 6. Senats vom 15. Dezember 1978 - BVerwG 6 C 14.77 - ), bei der Bereitschaft zu einer erfolgversprechenden Abwehr weniger Angreifer (vgl. Urteil des 6. Senats vom 4. Juli 1973 - BVerwG 6 C 2.73 - ) wie überhaupt im Falle der Bereitschaft zu einem Dienst, der sich aufgrund einer Gesamtschau seinem Sinngehalt nach eng und unmittelbar in den eigentlichen vielschichtigen, zur Tötung von Menschen führenden militärischen Handlungsablauf einfügt (vgl. Urteil vom 18. Juli 1975 - BVerwG 6 C 62.73 - <BVerwGE 49, 71 = Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 90>), wie dies etwa beim Verminen von Straßen der Fall sein kann (vgl. Beschluß des 6. Senats vom 11. März 1977 - BVerwG 6 CB 61.76 - und Urteil vom 20. März 1985 - BVerwG 6 C 51.83 - ).
  • BVerwG, 22.05.1974 - VI CB 232.73

    Rechtsmittel

    Aus seinen Unvermögen hierzu und weiteren sich zu einer einheitlichen Bild zusammenfügenden Einzelerkenntnissen hat es dann gefolgert, daß der Kläger nicht aus einem unabweisbaren Zwang seines Gewissens handelt (…vgl. u.a. Urteile vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 22] , vom 24. April 1969 - BVerwG VIII C 93.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 26] und vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz a.a.O. Nr. 30] , Beschluß vom 3. April 1973 - BVerwG VI B 10.73 -).
  • BVerwG, 11.11.1971 - VIII C 100.69

    Möglichkeit einer Zurückstellung vom Wehrdienst wegen geltend gemachter …

    Auf dieser Auslegung beruht auch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, das wiederholt entschieden hat, ein Wehrpflichtiger, dessen Gewissensgründe inhaltlich nicht den Anforderungen des Art. 4 Abs. 3 GG entsprächen und dem deshalb die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer zu versagen sei, könne die Berechtigung zur Ablehnung des Wehrdienstes nicht mit Erfolg aus Art. 4 Abs. 1 GG herleiten, weil Abs. 3 dieser Vorschrift insoweit eine abschließende Regelung enthalte (vgl. zuletzt Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz 448.0 § 25 Nr. 30]).
  • BVerwG, 19.03.1976 - 6 C 80.75

    Gewaltsame Abwehr eines Ausrottungsfeldzuges - Absolute Achtung menschlichen …

    Die gewaltsame Abwehr eines derartigen Angriffs kann regelmäßig nicht als Maßnahme gelten, zu der ein Kriegsdienstverweigerer bereit sein dürfte (vgl. Urteile vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 30], vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 129.69 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 41] und BVerwGE 44, 313 [322]).
  • BVerwG, 21.12.1973 - VI CB 172.73

    Erfordernis der Wiedergabe einer Parteivernehmung - Erforderlichkeit der …

    Soweit die Beschwerde eine Abweichung von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 20.67 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 22) und 2. April 1970 - BVerwG VIII C 114.68 - (…Buchholz a.a.O. Nr. 30) geltend macht, rügt sie in der Sache auch hier eine Verletzung des im Zusammenhang der Revisionsrügen bereits erörterten Erfahrungssatzes.
  • BVerwG, 28.02.1983 - 6 CB 20.82

    Sachdienlichkeit des Überzeugens vom einwandfreien Funktionieren eines …

    Soweit er - im Anschluß an die Ausführungen des Verwaltungsgerichts - die Entscheidung vom 2. April 19 80 (richtig muß es heißen: 19 70 ) - BVerwG 8 C 114.68 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 30) als Beleg dafür anführt, daß die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Aufspaltung in einen objektiven und einen subjektiver Tatbestand in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts keine Stütze finde, kann er damit eine Abweichung des angefochtenen Urteils von der genannten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht dartun.
  • BVerwG, 05.11.1975 - VI C 157.73

    Zu hohe Anforderungen an Gewissensentscheidung und an den Nachweis einer solchen …

  • BVerwG, 16.10.1975 - 6 B 34.75

    Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgründen im Rahmen einer …

  • BVerwG, 06.05.1974 - VI C 226.73

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 27.01.1972 - VIII C 155.69
  • BVerwG, 17.12.1981 - 6 B 90.81

    Gewissen als ein inneres, im einzelnen Menschen von Natur aus ursprünglich …

  • BVerwG, 02.07.1976 - 6 C 102.75

    Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Ablehnung des Kriegsdienstes mit der …

  • BVerwG, 19.03.1976 - 6 C 75.75

    Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Gewissensentscheidung gegen den …

  • BVerwG, 06.08.1975 - 6 B 54.75

    Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Nichtzulassung der Revision mangels …

  • BVerwG, 24.02.1975 - VI CB 39.74

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

  • BVerwG, 05.03.1984 - 6 B 119.83

    Anforderungen an die Prüfung der Gewissensentscheidung eines …

  • BVerwG, 11.03.1981 - 6 C 223.80
  • BVerwG, 04.12.1974 - VI C 125.73

    Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …

  • BVerwG, 11.07.1972 - VIII C 139.69

    Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …

  • BVerwG, 25.04.1972 - VIII B 18.71

    Vorliegen einer Gewissensentscheidung - Gebot zur unbedingten Achtung des …

  • BVerwG, 01.08.1986 - 6 B 63.85

    Verwaltungsprozessrechtliche Ausgestaltung der inhaltlichen …

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