Rechtsprechung
| BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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Notwendigkeit der Zuziehung eines Bevollmächtigten im Vorverfahren - Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung - Voraussetzungen der Wehrtauglichkeit eines Wehrpflichtigen - Grundwehrdienst - Regeleinberufungsalter - Ausnahmetatbestand - Verlängerung des ...
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Recht der Soldaten: Heranziehung zum Grundwehrdienst eines bereits über 25 Jahre alten Wehrpflichtigen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Würzburg, 14.12.1995 - W 1 K 95.1416
- BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Papierfundstellen
- DÖV 1997, 258
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 31.03.1995 - 8 C 25.94
Wehrpflicht - Höchstalter - Grundwehrdienst
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
In diesem Sinne kausal für die Überschreitung der Regelaltersgrenze ist eine Zurückstellung aber nicht nur dann, wenn der Wehrpflichtige während des Zeitraumes einer gewährten Zurückstellung 25 Jahre alt geworden ist (vgl. insoweit Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94, NVwZ-RR 95 S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -) oder wenn die Zurückstellung jedenfalls bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres angedauert hat.Diese Ausnahmen sind nämlich - wie der Senat bereits im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 45.90 - (Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 53 S. 26 [32]) dargelegt hat, - ebenso wie die gleichartigen des § 24 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 4 und Satz 3 ZDG (vgl. dazu Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 Nr. 4 S. 3 [6]) - alle darauf gerichtet, die Einberufungsmöglichkeit zur Gewährleistung der im allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Wehrgerechtigkeit zu verlängern (vgl. Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 a.a.O. S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -).
- BVerwG, 31.03.1995 - 8 C 2.95
Erfordernis des Umfassens des gesamten Zeitraumes zwischen Musterung und …
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
In diesem Sinne kausal für die Überschreitung der Regelaltersgrenze ist eine Zurückstellung aber nicht nur dann, wenn der Wehrpflichtige während des Zeitraumes einer gewährten Zurückstellung 25 Jahre alt geworden ist (vgl. insoweit Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94, NVwZ-RR 95 S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -) oder wenn die Zurückstellung jedenfalls bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres angedauert hat.Diese Ausnahmen sind nämlich - wie der Senat bereits im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 45.90 - (Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 53 S. 26 [32]) dargelegt hat, - ebenso wie die gleichartigen des § 24 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 4 und Satz 3 ZDG (vgl. dazu Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 Nr. 4 S. 3 [6]) - alle darauf gerichtet, die Einberufungsmöglichkeit zur Gewährleistung der im allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Wehrgerechtigkeit zu verlängern (vgl. Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 a.a.O. S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -).
- BVerwG, 23.02.1990 - 8 C 51.89
Einberufung zum Zivildienst nach Vollendung des 28. Lebensjahres
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Für die in § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a WPflG vorausgesetzte Ursächlichkeit der Zurückstellung für die Unmöglichkeit einer rechtzeitigen Einberufung kommt es somit darauf an, ob der Wehrpflichtige im Anschluß an die Zurückstellung bei ordnungsgemäßer Sachbearbeitung im Rahmen des normalen Geschäftsgangs noch vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze hätte einberufen werden können (vgl. Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 8 C 109.86 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 5 S. 9 [10] und vom 23. Februar 1990 - BVerwG 8 C 51.89 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG S. 15 [17 f.]).Das Kreiswehrersatzamt hatte überdies auch die Einberufungsfrist von 4 Wochen gemäß § 21 Abs. 3 Satz 1 WPflG zu wahren (vgl. Urteil vom 23. Februar 1990 - BVerwG 8 C 51.89 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 7 S. 15 [18]).
- BVerwG, 15.11.1972 - VIII C 15.71
Anordnung von Nachuntersuchungen eines Wehrpflichtigen nach Abschluss des …
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Solange er nicht zurückgenommen oder widerrufen worden ist, darf der Wehrpflichtige nicht einberufen werden (vgl. Urteil vom 15. November 1972 - BVerwG VIII C 15.71 - BVerwGE 41, 155 [160]).Nur wenn vor Ablauf der gewährten Zurückstellung tatsächliche Anhaltspunkte für eine Änderung des Gesundheitszustandes des Wehrpflichtigen (vgl. § 20 b Satz 2 WPflG, § 13 Abs. 3 MustV) gegeben sind, kann die ärztliche Nachuntersuchung auch schon während des Zurückstellungszeitraums angeordnet werden (vgl. Urteil vom 15. November 1972 - BVerwG VIII C 15.71 = BVerwGE 41, 155 [160]).
- BVerwG, 12.04.1991 - 8 C 45.90
Wehrpflicht Altersgrenze - Wehrpflicht Tauglichkeit - Fachärztliche Untersuchung …
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Diese Ausnahmen sind nämlich - wie der Senat bereits im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 45.90 - (Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 53 S. 26 [32]) dargelegt hat, - ebenso wie die gleichartigen des § 24 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 4 und Satz 3 ZDG (vgl. dazu Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 Nr. 4 S. 3 [6]) - alle darauf gerichtet, die Einberufungsmöglichkeit zur Gewährleistung der im allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Wehrgerechtigkeit zu verlängern (…vgl. Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 a.a.O. S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -). - BVerwG, 29.05.1991 - 8 C 52.89
Zurückstellung einer Einberufung zum Grundwehrdienst - Zurückstellungsgrund der …
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Die aufgrund der ärztlichen Nachuntersuchung zu treffende Tauglichkeitsüberprüfungsentscheidung muß vor dem im Einberufungsbescheid festgesetzten Gestellungszeitpunkt vollziehbar geworden sein, um die erforderliche Grundlage der Einberufung bilden zu können (stRspr; vgl. etwa Urteile vom 25. September 1987 - BVerwG 8 C 83.86 - Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 41 S. 2 und vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 C 52.89 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 181 S. 20 [24] m.w.N.). - BVerwG, 16.06.1989 - 8 C 78.87
Ausmusterungsbescheid - Wehrdienstunfähigkeit - Erneute Tauglichkeitsüberprüfung
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Etwaige frühere Tauglichkeitsfeststellungen sind durch die Tauglichkeitsüberprüfung obsolet geworden (stRspr; vgl. etwa Urteile vom 16. Juni 1989 - BVerwG 8 C 78.87 - Buchholz 448.0 § 9 WPflG Nr. 14 S. 6 [7] m.w.N. und vom. 24. August 1990 - BVerwG 8 C 66.89 - Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 52 S. 24 [25] m.w.N.). - BVerwG, 24.08.1990 - 8 C 66.89
Erledigung bei gerichtlich angefochtenem Tauglichkeitsüberprüfungsbescheid
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Etwaige frühere Tauglichkeitsfeststellungen sind durch die Tauglichkeitsüberprüfung obsolet geworden (stRspr; vgl. etwa Urteile vom 16. Juni 1989 - BVerwG 8 C 78.87 - Buchholz 448.0 § 9 WPflG Nr. 14 S. 6 [7] m.w.N. und vom. 24. August 1990 - BVerwG 8 C 66.89 - Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 52 S. 24 [25] m.w.N.). - BVerwG, 30.01.1987 - 8 C 80.85
Wehrdienst - Musterungsbescheid - Tauglichkeitseinwendungen - Prüfungspflicht
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Die vom Kläger einredeweise auch gegen den Einberufungsbescheid vom 21. August 1995 geltend gemachten Tauglichkeitseinwendungen (vgl. dazu allgemein Urteil vom 30. Januar 1987 - BVerwG 8 C 80.85 - Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 41 S. 1) hat das Verwaltungsgericht nach Maßgabe seiner materiellen Rechtsauffassung als nicht mehr entscheidungserheblich angesehen. - BVerwG, 18.03.1988 - 8 C 14.87
Kriegsdienstverweigerung - Medizinstudium - Zurückstellung - Zivildienst - …
Auszug aus BVerwG, 19.04.1996 - 8 C 3.96
Diese Ausnahmen sind nämlich - wie der Senat bereits im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 45.90 - (Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 53 S. 26 [32]) dargelegt hat, - ebenso wie die gleichartigen des § 24 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 4 und Satz 3 ZDG (vgl. dazu Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 Nr. 4 S. 3 [6]) - alle darauf gerichtet, die Einberufungsmöglichkeit zur Gewährleistung der im allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Wehrgerechtigkeit zu verlängern (…vgl. Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 a.a.O. S. 678 und BVerwG 8 C 2.95 -). - BVerwG, 29.04.1988 - 8 C 109.86
Zivildienst - Lebensalter - Einberufung
- BVerwG, 25.09.1987 - 8 C 83.86
Erlaß des Tauglichkeitsüberprüfungsbescheides - Ärztliche …
- BVerwG, 25.10.1996 - 8 C 24.96
Recht der Soldaten - Wehrpflichtrecht, Heranziehung nach Zurückstellung nur …
"Ein wegen vorübergehender Wehrdienstunfähigkeit zurückgestellter Wehrpflichtiger kann nur auf der Heranziehungsgrundlage eines erneuten Tauglichkeitsüberprüfungsbescheides zum Grundwehrdienst einberufen werden (im Anschluß u. a. an Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 -).Daß eine derartige einfache Kausalität der Zurückstellung für die Überschreitung der Regelaltersgrenze ausreicht und deswegen auch die nach Ablauf der Zurückstellungsfrist für die Heranziehung des Wehrpflichtigen zum Grundwehrdienst maßgebenden tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse zu berücksichtigen sind, hat der erkennende Senat aus dem Wortlaut sowie vor allem dem Sinnzusammenhang und Zweck der in § 5 Abs. 1 Sätze 2 und 3 WPflG insgesamt geregelten Ausnahmen von der Regelaltersgrenze des § 5 Abs. 1 Satz 1 WPflG hergeleitet (vgl. Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 5 ff.).
Die erforderliche Kausalitätsprüfung ist regelmäßig darauf gerichtet, ob der Wehrpflichtige im Anschluß an die ihm gewährte Zurückstellung bei ordnungsgemäßer Sachbearbeitung im Rahmen des normalen Geschäftsgangs noch vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze hätte einberufen werden können (vgl. Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 8 C 109.86 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 5 S. 9 [10], vom 23. Februar 1990 - BVerwG 8 C 51.89 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 7 S. 15 [17 f.] und vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 7).
Ist ein Wehrpflichtiger wegen vorübergehender Wehrdienstunfähigkeit vom Wehrdienst zurückgestellt worden, kann er nur auf der Heranziehungsgrundlage eines erneuten Tauglichkeitsüberprüfungsbescheides zum Grundwehrdienst einberufen werden (vgl. Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 8 m.w.N.).
Etwaige frühere Tauglichkeitsfeststellungen sind bereits durch die zur Vergabe dieses Tauglichkeitsgrades führende ärztliche Tauglichkeitsüberprüfung obsolet geworden (stRspr; vgl. etwa Urteile vom 16. Juni 1989 - BVerwG 8 C 78.87 - Buchholz 448.0 § 9 WPflG Nr. 14 S. 6 [7] m.w.N., vom 24. August 1990 - BVerwG 8 C 66.89 - Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 52 S. 24 [25] m.w.N. und vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 8).
Vor Ablauf der festgesetzten Zurückstellungsfrist ist eine erneute ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung des zurückgestellten Wehrpflichtigen nur dann veranlaßt, wenn sich Anhaltspunkte für eine nachträgliche Veränderung seines Gesundheitszustandes ergeben (vgl. Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 8 m.w.N.).
Solange die der befristeten Zurückstellung zugrunde liegende ärztliche Einschätzung nicht nachträglich - sei es durch den Wehrpflichtigen selbst, sei es auf sonstige Weise - in Frage gestellt wird, hat die zuständige Wehrersatzbehörde keinen Anlaß, schon vor Ablauf der Zurückstellungsfrist eine Nachuntersuchung anzuordnen (vgl. Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - amtl. Umdruck S. 8).
- BVerwG, 26.01.2000 - 6 C 2.99
Altersgrenze für Nachdienenspflicht; Verhältnis von …
Seine Vollziehbarkeit muß zum festgesetzten Gestellungszeitpunkt gegeben sein (Urteile vom 21. Juni 1972 - BVerwG 8 C 87.70 - BVerwGE 40, 165, 170; 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 12.83 - Buchholz 448.0 § 35 WPflG Nr. 24; 30. Januar 1987 - BVerwG 8 C 72.84 - Buchholz 448.5 § 13 MustV Nr. 21; 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 21 S. 11). - BVerwG, 23.10.1996 - 8 C 7.96
Recht der Soldaten - Wehrpflichtrecht, Verlängerung des Einberufungsalters bis …
Der Gesetzgeber verfolgt mit den im Anschluß an die Regelaltersgrenze des § 24 Abs. 1 Satz 1 ZDG (§ 5 Abs. 1 Satz 1 WPflG) in § 24 Abs. 1 Satz 2 Nrn. 1 bis 4 und Satz 3 ZDG - ebenso wie mit den gleichartigen in § 5 Abs. 1 Sätze 2 und 3 WPflG geregelten Ausnahmen - wie der Senat bereits in den Urteilen vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 45.90 - (Buchholz 448.0 § 8 a WPflG Nr. 53 S. 26 (32)) und vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - (Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 4 S. 3 (6)) im einzelnen dargelegt hat, insgesamt das Ziel, die Einberufungsmöglichkeit zur Gewährleistung der im allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Wehrgerechtigkeit (BVerfGE 38, 154 (167 f.); 48, 127 (162); 69, 1 (22)) zu verlängern (ebenso Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 - und - BVerwG 8 C 2.95 - und vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 -).
- BVerwG, 13.08.2007 - 6 B 12.07
Wehrdienst; befristete Zurückstellung; Regelaltersgrenze; ordnungsgemäße …
Ob eine rechtzeitige Einberufung möglich oder unmöglich war, beurteilt sich nach dem Kriterium der ordnungsgemäßen Sachbearbeitung im Rahmen des normalen Geschäftsgangs (vgl. Urteile vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 21 und vom 25. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 24.96 - BVerwGE 102, 195 = Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 25, jeweils m.w.N.). - BVerwG, 06.10.1998 - 6 C 11.98
Mitwirkung im Katastrophenschutz; Erlöschen der Pflicht zur Ableistung des …
Abgesehen davon wird eine sachgerechte Auslegung des § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Buchst. b) WPflG das vom Oberbundesanwalt befürchtete manipulative Vorgehen des Wehrpflichtigen verhindern: Beendet er seine Mitwirkung im Katastrophenschutz zu einem Zeitpunkt, in welchem er unter Beachtung der maßgeblichen Verfahrensvorschriften nicht mehr rechtzeitig vor Erreichen der Altersgrenze zur Ableistung des Grundwehrdienstes einberufen werden kann, so rechtfertigt dies die Hinausschiebung der Altersgrenze (vgl. zur Kausalität im Rahmen von § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a) WPflG: Urteil vom 19. April 1996 BVerwG 8 C 3.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 21; Urteil vom 25. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 24.96 - BVerwGE 102, 194, 197). - BVerwG, 15.05.1998 - 6 B 35.98
Einberufungsbescheid; Musterungsbescheid; Tauglichkeitsüberprüfungsbescheid; …
Die Vollziehbarkeit muß zum festgesetzten Gestellungszeitpunkt gegeben sein (Urteil vom 21. Juni 1972 - BVerwG 8 C 87.70 - BVerwGE 40, 165, 170; Urteil vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 12.83 - Buchholz 448.0 § 35 WPflG Nr. 24; Urteil vom 30. Januar 1987 - BVerwG 8 C 72.84 - Buchholz 448.5 § 13 MustV Nr. 21; Urteil vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 21 S. 11). - BVerwG, 09.12.1999 - 6 B 83.99
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Beachtung von Anhörungs- und …
Diese Frage ist insoweit nicht mehr klärungsbedüftig, als es darum geht, welche (Anhörungs- und Ankündigungs-)Fristen bei einer Einberufung vor Überschreiten der Regelaltersgrenze im Rahmen des ordnungsgemäßen Geschäftsganges zu beachten sind (vgl. Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 8 C 109.86 - und vom 23. Febuar 1990 - BVerwG 8 C 51.89 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nrn. 5 und 7 sowie Urteile vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - und vom 25. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 24.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nrn. 21 und 25). - BVerwG, 28.10.1999 - 6 B 15.99
Regelaltersgrenze für den Grundwehrdienst - Einberufen zur Ableistung des …
Dieser Sachverhaltskomplex kann als ausreichend dafür angesehen werden, daß der Wehrpflichtige im Anschluß an die - ursprüngliche - Zurückstellung bei ordnungsgemäßer Sachbearbeitung im Rahmen des normalen Geschäftsganges nicht vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze hätte einberufen werden können (vgl. Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 8 C 109.86 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 5 S. 9 und vom 23. Februar 1990 - BVerwG 8 C 51.89 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 7 S. 15 und vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 21 S. 9). - BVerwG, 27.08.1996 - 8 B 132.96
Revisionszulassung bei Abweichung von Urteilen des Senats
Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, weil das angefochtene Urteil, wie der Beschwerdebegründung zu entnehmen ist, vom Urteil des beschließenden Senats vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 (zur Veröffentlichung vorgesehen) abweicht. - BVerwG, 15.01.1997 - 8 B 217.96
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Die Frage ist durch die Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 31. März 1995 - BVerwG 8 C 25.94 und BVerwG 8 C 2.95 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 20 S. 3 und vom 19. April 1996 - BVerwG 8 C 3.96 - zur Veröffentlichung vorgesehen) bereits in dem Sinne geklärt, daß Zurückstellungen nach § 12 WPflG nicht den gesamten Zeitraum zwischen Musterung und der Vollendung des 25. Lebensjahres des Wehrpflichtigen umfassen müssen. - BVerwG, 11.06.1996 - 8 B 95.96
Revisionsgerichtliche Klärung einer erforderlichen Berücksichtigung der …
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