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Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,10387
OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11 (https://dejure.org/2012,10387)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 04.05.2012 - 8 ME 218/11 (https://dejure.org/2012,10387)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 04. Mai 2012 - 8 ME 218/11 (https://dejure.org/2012,10387)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Physiotherapeut"

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 153a Abs. 2 StPO; § 146 Abs. 4 S. 6 VwGO; § 1 Abs. 1 Nr. 2 MPhG
    Zulässigkeit des Widerrufs der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Physiotherapeut" bei Aufhebung des Strafbefehls gegen den "Physiotherapeuten"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit des Widerrufs der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Physiotherapeut" bei Aufhebung des Strafbefehls gegen den "Physiotherapeuten"

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (13)

  • BVerfG, 16.01.1991 - 1 BvR 1326/90

    Verstoß gegen die Unschuldsvermutung bei einer auf § 153a Abs. 2 StPO gestützten …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Diese Vorgehensweise ist als solche nicht zu beanstanden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 16.1.1991 - 1 BvR 1326/90 -, NJW 1991, 1530, 1531;… Senatsbeschl. v. 25.2.2011 - 8 LA 330/10 -, juris Rn. 10).

    Zwar darf allein aus der Verfahrenseinstellung auf dieser Rechtsgrundlage, die nur mit Zustimmung des Angeschuldigten möglich ist, nicht auf die Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der angeklagten Straftaten geschlossen werden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 16.1.1991, a.a.O.).

  • BSG, 29.11.1995 - 3 RK 33/94

    Konkurrenz von Feststellungsklage und feststellendem Verwaltungsakt, …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Auch wenn insoweit keine strikte persönliche Leistungserbringung durch den Zugelassenen gefordert wird, ist jedenfalls unabdingbar, dass der die Behandlung durchführende Mitarbeiter die in den Rahmenempfehlungen 2002 bestimmte Qualifikation aufweist (vgl. BSG, Urt. v. 29.11.1995 - 3 RK 33/94 -, juris Rn. 16 f.).
  • BVerwG, 26.08.2009 - 3 C 19.08

    Physiotherapeut, Heilpraktikererlaubnis, Beschränkung der Heilpraktikererlaubnis, …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Der Physiotherapeut ist zur Krankenbehandlung vielmehr nur aufgrund einer ärztlichen Verordnung befugt (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009 - 3 C 19.08 -, BVerwGE 134, 345, 346 f.;… Hessischer VGH, Urt. v. 18.6.2009 - 3 C 2604/08.N -, juris Rn. 30); an deren Vorgaben ist er berufsrechtlich gebunden (vgl. auch § 91 Abs. 6 SGB V;… Nr. 11.9 Satz 2 Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung - Heilmittel-Richtlinien - in der hier maßgeblichen Fassung vom 1.12.2003 (BAnz 2004, Beilage Nr. 106a), zuletzt geändert am 21.12.2004 (BAnz 2005, Nr. 61, S. 4995), und zur Verbindlichkeit der Heilmittel-Richtlinien auch für die Leistungserbringer: BSG, Urt. v. 12.8.2010 - B 3 KR 9/09 R -, juris Rn. 21 m.w.N.).
  • BSG, 12.08.2010 - B 3 KR 9/09 R

    Krankenversicherung - zugelassener Physiotherapeut - Voraussetzungen für …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Der Physiotherapeut ist zur Krankenbehandlung vielmehr nur aufgrund einer ärztlichen Verordnung befugt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009 - 3 C 19.08 -, BVerwGE 134, 345, 346 f.;… Hessischer VGH, Urt. v. 18.6.2009 - 3 C 2604/08.N -, juris Rn. 30); an deren Vorgaben ist er berufsrechtlich gebunden (vgl. auch § 91 Abs. 6 SGB V; Nr. 11.9 Satz 2 Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung - Heilmittel-Richtlinien - in der hier maßgeblichen Fassung vom 1.12.2003 (BAnz 2004, Beilage Nr. 106a), zuletzt geändert am 21.12.2004 (BAnz 2005, Nr. 61, S. 4995), und zur Verbindlichkeit der Heilmittel-Richtlinien auch für die Leistungserbringer: BSG, Urt. v. 12.8.2010 - B 3 KR 9/09 R -, juris Rn. 21 m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 01.07.2002 - 11 S 1293/02

    Beschwerdebegründung: Ermittlung eines bestimmten Antrags durch Auslegung; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    2008, 358; VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 1.7.2002 - 11 S 1293/02 -, NVwZ 2002, 1388, 1389).
  • OVG Niedersachsen, 02.09.2008 - 8 ME 53/08

    Sofort vollziehbarer Widerruf der "Berufserlaubnis" als Hebamme wegen …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Derartige bloße Bezugnahmen lassen die gebotene inhaltliche Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung nicht erkennen und laufen auch dem Zweck des Darlegungserfordernisses zuwider, die Oberverwaltungsgerichte durch ein strukturiertes, auf den Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts aufbauendes Beschwerdevorbringen zu entlasten und so eine beschleunigte Abwicklung einstweiliger Rechtsschutzverfahren zu ermöglichen (vgl. Bayerischer VGH, Beschl. v. 21.11.2011 - 11 CS 11.2247 -, juris Rn. 10; Sächsisches OVG, Beschl. v. 8.7.2010 - D 6 B 116/10 -, juris Rn. 5 f.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 18.9.2008 - 3 M 511/08 -, juris Rn. 4; Senatsbeschl. v. 2.9.2008 - 8 ME 53/08 -, NdsVBl.
  • VGH Hessen, 18.06.2009 - 3 C 2604/08

    Rechtmäßigkeit der hessischen Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Der Physiotherapeut ist zur Krankenbehandlung vielmehr nur aufgrund einer ärztlichen Verordnung befugt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009 - 3 C 19.08 -, BVerwGE 134, 345, 346 f.; Hessischer VGH, Urt. v. 18.6.2009 - 3 C 2604/08.N -, juris Rn. 30); an deren Vorgaben ist er berufsrechtlich gebunden (vgl. auch § 91 Abs. 6 SGB V;… Nr. 11.9 Satz 2 Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung - Heilmittel-Richtlinien - in der hier maßgeblichen Fassung vom 1.12.2003 (BAnz 2004, Beilage Nr. 106a), zuletzt geändert am 21.12.2004 (BAnz 2005, Nr. 61, S. 4995), und zur Verbindlichkeit der Heilmittel-Richtlinien auch für die Leistungserbringer: BSG, Urt. v. 12.8.2010 - B 3 KR 9/09 R -, juris Rn. 21 m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 25.02.2011 - 8 LA 330/10

    Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Hebamme" bei einer …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Diese Vorgehensweise ist als solche nicht zu beanstanden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 16.1.1991 - 1 BvR 1326/90 -, NJW 1991, 1530, 1531; Senatsbeschl. v. 25.2.2011 - 8 LA 330/10 -, juris Rn. 10).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 18.09.2008 - 3 M 511/08

    Zur Frage der Berücksichtigung "aufgesparter Gründe" im Beschwerdeverfahren

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Derartige bloße Bezugnahmen lassen die gebotene inhaltliche Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung nicht erkennen und laufen auch dem Zweck des Darlegungserfordernisses zuwider, die Oberverwaltungsgerichte durch ein strukturiertes, auf den Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts aufbauendes Beschwerdevorbringen zu entlasten und so eine beschleunigte Abwicklung einstweiliger Rechtsschutzverfahren zu ermöglichen (vgl. Bayerischer VGH, Beschl. v. 21.11.2011 - 11 CS 11.2247 -, juris Rn. 10; Sächsisches OVG, Beschl. v. 8.7.2010 - D 6 B 116/10 -, juris Rn. 5 f.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 18.9.2008 - 3 M 511/08 -, juris Rn. 4; Senatsbeschl. v. 2.9.2008 - 8 ME 53/08 -, NdsVBl.
  • VGH Bayern, 21.11.2011 - 11 CS 11.2247

    Entziehung der Fahrerlaubnis; (teilweise) bloße Wiederholung der …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 04.05.2012 - 8 ME 218/11
    Derartige bloße Bezugnahmen lassen die gebotene inhaltliche Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung nicht erkennen und laufen auch dem Zweck des Darlegungserfordernisses zuwider, die Oberverwaltungsgerichte durch ein strukturiertes, auf den Ausführungen des erstinstanzlichen Gerichts aufbauendes Beschwerdevorbringen zu entlasten und so eine beschleunigte Abwicklung einstweiliger Rechtsschutzverfahren zu ermöglichen (vgl. Bayerischer VGH, Beschl. v. 21.11.2011 - 11 CS 11.2247 -, juris Rn. 10; Sächsisches OVG, Beschl. v. 8.7.2010 - D 6 B 116/10 -, juris Rn. 5 f.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 18.9.2008 - 3 M 511/08 -, juris Rn. 4; Senatsbeschl. v. 2.9.2008 - 8 ME 53/08 -, NdsVBl.
  • OVG Sachsen, 08.07.2010 - D 6 B 116/10

    Beschwerde, vorläufige Dienstenthebung, Darlegung der Gründe

  • VGH Bayern, 26.01.2012 - 11 CS 11.3028

    Unzureichende Beschwerdebegründung

  • OVG Niedersachsen, 23.12.2008 - 2 NB 293/08
  • OVG Niedersachsen, 17.02.2016 - 8 ME 213/15

    Berufsbezeichnung; Beschwerde; Gesundheit; konkrete Gefahr; Leben; …

    Rn. 13 Bei Entscheidungen über den Entzug einer Erlaubnis zur Ausübung eines Berufs oder zum Führen einer geschützten Berufsbezeichnung dürfen die in einem rechtskräftigen Strafurteil oder auch Strafbefehl enthaltenen tatsächlichen und rechtlichen Feststellungen regelmäßig zur Grundlage einer behördlichen oder gerichtlichen Beurteilung der betroffenen Persönlichkeit gemacht werden (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 18.8.2011 - BVerwG 3 B 6.11 -, juris Rn. 10 (Widerruf einer ärztlichen Approbation);… Beschl. v. 6.3.2003 - BVerwG 3 B 10.03 -, juris Rn. 2 (Widerruf einer ärztlichen Approbation);… Urt. v. 26.9.2002 - BVerwG 3 C 37.01 -, NJW 2003, 913, 916 (Widerruf einer Approbation als Apotheker);… Urt. v. 28.04.2010 - BVerwG 3 C 22.09 -, BVerwGE 137, 1 ff. (Widerruf der Berufserlaubnis eines Logopäden); Senatsbeschl. v. 4.3.2014 - 8 LA 138/13 -, GewArch 2014, 368, 370 (Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Hebamme"); v. 17.6.2013 - 8 LA 155/12 -, NJW 2013, 3462 ff. (Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Krankenschwester"); v. 4.5.2012 - 8 ME 218/11 -, juris Rn. 5 f. (Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Physiotherapeut"); v. 26.10.2010 - 8 ME 181/10 -, NdsVBl.

    Zweifel an der Richtigkeit der einer Anklage zugrunde liegenden Ermittlungsergebnisse ergeben sich dabei allein aus der Verfahrenseinstellung nach § 153a Abs. 2 StPO nicht, zumal - anders als bei der Einstellung nach § 153 StPO - ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht, das nur durch die Erteilung einer Auflage und Weisung beseitigt werden kann (vgl. Senatsbeschl. v. 4.5.2012, a.a.O., Rn. 6).

  • VG Oldenburg, 29.01.2026 - 7 A 6449/25

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Radfahrer; Polizeibericht; Alkohol; Gutachten nicht …

    In der ganz vorherrschenden Rechtsprechung (…BVerfG, a.a.O.;… OLG Düsseldorf, a.a.O.; BVerwG…, Urteil vom 24. November 1999 - 1 D 68/98 -, juris Rn. 9; LG Bonn, Beschluss vom 28. Februar 2001 - 27 AR 2/01 -, juris; SächsVerfGH, Beschluss vom 11.12.2008 - Vf. 123-IV-08-, BeckRS 2012, 60400; OVG Lüneburg, Beschluss vom 04. Mai 2012 - 8 ME 218/11 -, BeckRS 2012, 50320) und Literatur (vgl. die Nachweise bei Rettenmeier, NJW 2013, 123, Fn. 24 bis 27) wird die Auffassung vertreten, dass mit einer Einstellung gem. § 153a StPO keine Feststellungen verbunden sind, die Verwaltungsbehörden (und Gerichten) als Nachweis für die Tat im strafprozessualen Sinne genügen dürfen.

    Soweit das OVG Lüneburg in seinem Beschluss vom 04. Mai 2012 (8 ME 218/11) im Zusammenhang mit dem Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Physiotherapeut" darauf hingewiesen hat, dass "allein" aus einer Verfahrenseinstellung gem. § 153a StPO nicht auf die Verwirklichung des objektiven Tatbestands geschlossen werden dürfe, zeigt dies lediglich, dass diese Rechtsprechung (so auch BFH, Beschluss vom 20. Dezember 2000 - I B 93/99 -, BeckRS 2000, 25005541) eine "Indizwirkung" der im Rahmen einer Einstellung gem. § 153a StPO festgestellten Tatsachen nicht ausschließt, als erwiesen werden die dahinterstehenden Tatsachen indes auch danach nicht erachtet.

  • OVG Niedersachsen, 22.05.2024 - 8 LB 101/23

    Unwürdigkeit und Unzuverlässigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs i.R.e. …

    2011, 195 ff.; v. 4.5.2012 - 8 ME 218/11 -, juris Rn. 5 f.; v. 17.6.2013 - 8 LA 155/12 -, NJW 2013, 3462 ff.; v. 4.3.2014 - 8 LA 138/13 -, GewArch.
  • OVG Bremen, 05.09.2023 - 1 LB 176/23

    Missbrauch von Patientinnen; Prognoseentscheidung; Unzuverlässigkeit; Berufung - …

    Es ist den Verwaltungsbehörden und -gerichten jedoch nicht verwehrt, dass sie - wie vorliegend geschehen - die Ermittlungsergebnisse der Strafverfolgungsorgane einer eigenständigen Bewertung hinsichtlich der von einer weiteren Berufsausübung ausgehenden Gefahren unterziehen und auf dieser Grundlage ein gravierendes Fehlverhalten im beruflichen Wirkungskreis annehmen und eine berufsbezogene Zuverlässigkeitsprognose zu Lasten des Betroffenen treffen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 16.01.1991 - 1 BvR 1326/90, NJW 1991, 1530 f.; NdsOVG, Beschl. v. 04.05.2012 - 8 ME 218/11, juris Rn. 5).
  • VG Oldenburg, 23.06.2020 - 7 A 461/19

    Benzodiazepin; Bindungswirkung; Fluninoc; Flunitrazepam; Strafbefehl; …

    Stattdessen dürfte es die Feststellung eines Fehlverhaltens in der Weise erfordern, dass die Ermittlungsergebnisse der Strafverfolgungsorgane selbst ausgewertet und einer eigenständigen, nachvollziehbaren - gegebenenfalls sachverständigen - Bewertung unterzogen werden (vgl. OVG Lüneburg, Beschl. v. 4. Mai 2012 - 8 ME 218/11 - juris, Rn. 5).
  • VG Freiburg, 06.11.2025 - 10 K 2696/23

    1. Der Widerruf der Berufszulassung kann nicht auf Teilbereiche der Ergotherapie …

    Andererseits ist in der Rechtsprechung geklärt, dass es den Ordnungsbehörden nicht verwehrt ist, bereits die Ermittlungsergebnisse der Strafverfolgungsorgane einer eigenständigen Bewertung hinsichtlich der von einer weiteren Berufsausübung ausgehenden Gefahren zu unterziehen und, wenn sie auf dieser Grundlage ein gravierendes Fehlverhalten im beruflichen Wirkungskreis annehmen können, eine berufsbezogene Zuverlässigkeitsprognose zu Lasten des Betroffenen zu treffen (vgl. OVG Bremen…, Urteil vom 05.09.2023 - 1 LB 176/23 -, juris Rn. 35; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 04.05.2012 - 8 ME 218/11 -, juris Rn. 5; jeweils unter Verweis auf BVerfG…, Beschluss vom 16.01.1991 - 1 BvR 1326/90 -, juris Rn. 15).
  • VG Regensburg, 21.08.2024 - RN 5 K 23.1400

    Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung

    Die Regierung von Niederbayern hat, in beanstandungsfreier Weise, die Ermittlungsergebnisse der Strafverfolgungsorgane einer eigenständigen Bewertung hinsichtlich der von einer weiteren Berufsausübung ausgehenden Gefahren unterzogen und auf dieser Grundlage ein gravierendes Fehlverhalten im beruflichen Wirkungskreis angenommen und eine berufsbezogene Zuverlässigkeitsprognose zu Lasten des Betroffenen getroffen (vgl. BVerfG, B.v. 16.1.1991 - 1 BvR 1326/90 - NJW 1991, 1530 f.; NdsOVG, B.v. 4.5.2012 - 8 ME 218/11 - juris Rn. 5).
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