Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Schadensersatzpflicht eines Rechtsanwalts aufgrund mangelnden Hinweises über den drohenden Ablauf einer Klagefrist; Folgen der Kenntnis der Mandanten vom Ablauf der Klagefristen für die Erfolgsaussichten der Geltendmachung eines Regressanspruchs; Verpflichtung des ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Wuppertal, 29.03.1983 - 5 O 487/82
- OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Papierfundstellen
- VersR 1985, 347
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (10)
- BGH, 27.05.1957 - II ZR 132/56
Umfang der Inanspruchnahme des Versicherungsnehmers durch den Versicherer
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Es kommt jedoch dann, wenn das Schadensereignis auf mehrere Geschehensabläufe zurückgeführt werden kann, nicht darauf an, welcher der beiden Geschehensabläufe der wahrscheinlichere ist (BGHZ 24, 308, 313 [BGH 27.05.1957 - II ZR 132/56]; VersR 1964, 1063, 1065) [BGH 23.04.1964 - VII ZR 154/62]. - BGH, 26.01.1983 - IVb ZR 344/81
Zumutbarkeit der Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eheliche Verfehlungen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Andere Entscheidungen des BGH (VersR 1965, 489 und 797; 1966, 29; LM § 286 (C) ZPO Nr. 11; VersR 1981, 1153; NJW 1983, 1551 [BGH 26.01.1983 - IVb ZR 344/81]) lehnen allgemein den Anscheinsbeweis zum Nachweis individueller Willensentschlüsse mit der Begründung ab, von einem typischen Geschehensablauf könne dort nicht mehr gesprochen werden, wo es gerade darauf ankomme, den individuellen Willensentschluß eines Menschen festzustellen, wie er sich angesichts einer besonderen, für jeden Menschen verschieden zu beurteilenden Lage darstelle. - BGH, 22.06.1959 - III ZR 52/58
Pflichten des Armenanwalts
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Da die Klägerin im Regreßprozeß gegen die Beklagten hinsichtlich der Beweislast nicht schlechter gestellt sein darf als in dem - hypothetischen - Vorprozeß (BGH NJW 59, 1732), obliegt die Beweislast für einen Selbstmord nunmehr den Beklagten.
- BGH, 18.06.1968 - VI ZR 160/66
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Er hat dem Mandanten diejenigen Schritte anzuraten, die zu dem erstrebten Ziel zu führen geeignet sind, und Nachteile zu verhindern, soweit sie voraussehbar und vermeidbar sind (vgl. BGH VersR 1968, 969;… Borgmann/Haug, Anwaltspflichten-Anwaltshaftung, 1979, S. 76). - BGH, 07.10.1980 - VI ZR 177/79
Amtshaftung des Notars
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Andere Entscheidungen des BGH (VersR 1965, 489 und 797; 1966, 29; LM § 286 (C) ZPO Nr. 11; VersR 1981, 1153; NJW 1983, 1551 [BGH 26.01.1983 - IVb ZR 344/81]) lehnen allgemein den Anscheinsbeweis zum Nachweis individueller Willensentschlüsse mit der Begründung ab, von einem typischen Geschehensablauf könne dort nicht mehr gesprochen werden, wo es gerade darauf ankomme, den individuellen Willensentschluß eines Menschen festzustellen, wie er sich angesichts einer besonderen, für jeden Menschen verschieden zu beurteilenden Lage darstelle. - BGH, 19.01.1967 - II ZR 138/64
Streit zwischen Versicherungen über die Pflichten aus einem Teilungsabkommen - …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Der BGH hat den Anscheinsbeweis für eine Selbstmordabsicht in VersR 1955, 99 bejaht (ebenso OLG Frankfurt VersR 1978, 1110; OLG Karlsruhe VersR 1976, 184; LG Detmold VersR 1968, 1136), dagegen in VersR 1965, 797 [BGH 08.07.1965 - II ZR 162/63] und VersR 1967, 269 verneint. - BGH, 08.07.1965 - II ZR 162/63
Beweislastverteilung im Versicherungsrecht - Voraussetzungen und …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Der BGH hat den Anscheinsbeweis für eine Selbstmordabsicht in VersR 1955, 99 bejaht (ebenso OLG Frankfurt VersR 1978, 1110; OLG Karlsruhe VersR 1976, 184; LG Detmold VersR 1968, 1136), dagegen in VersR 1965, 797 [BGH 08.07.1965 - II ZR 162/63] und VersR 1967, 269 verneint. - BGH, 04.11.1965 - II ZR 158/63
Annahme eines Unfalls
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Andere Entscheidungen des BGH (VersR 1965, 489 und 797; 1966, 29; LM § 286 (C) ZPO Nr. 11; VersR 1981, 1153; NJW 1983, 1551 [BGH 26.01.1983 - IVb ZR 344/81]) lehnen allgemein den Anscheinsbeweis zum Nachweis individueller Willensentschlüsse mit der Begründung ab, von einem typischen Geschehensablauf könne dort nicht mehr gesprochen werden, wo es gerade darauf ankomme, den individuellen Willensentschluß eines Menschen festzustellen, wie er sich angesichts einer besonderen, für jeden Menschen verschieden zu beurteilenden Lage darstelle. - BGH, 23.04.1964 - VII ZR 154/62
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Es kommt jedoch dann, wenn das Schadensereignis auf mehrere Geschehensabläufe zurückgeführt werden kann, nicht darauf an, welcher der beiden Geschehensabläufe der wahrscheinlichere ist (BGHZ 24, 308, 313 [BGH 27.05.1957 - II ZR 132/56]; VersR 1964, 1063, 1065) [BGH 23.04.1964 - VII ZR 154/62]. - OLG Frankfurt, 02.12.1977 - 3 U 35/76
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Der BGH hat den Anscheinsbeweis für eine Selbstmordabsicht in VersR 1955, 99 bejaht (ebenso OLG Frankfurt VersR 1978, 1110; OLG Karlsruhe VersR 1976, 184; LG Detmold VersR 1968, 1136), dagegen in VersR 1965, 797 [BGH 08.07.1965 - II ZR 162/63] und VersR 1967, 269 verneint.
- OLG Düsseldorf, 07.02.2020 - 22 U 548/19
Kondensatbildung spricht für Einbaufehler!
Rn. 171 Der Anscheinsbeweis ist indes nicht schon dann geführt, wenn zwei verschiedene Möglichkeiten des Verlaufs nach der Lebenserfahrung bzw. typischerweise ernsthaft in Betracht zu ziehen sind, von denen die eine lediglich wahrscheinlicher ist als die andere (vgl. BGH, Urteil vom 20.06.1978, VI ZR 15/77, BauR 1978, 2032, 233 mwN in Fn 8; BGH, Urteil vom 25.03.1963, VII ZR 218/61, n.v.; BGH, Urteil vom 23.04.1962, VII ZR 154/62, VersR 1964, 1063; BGH, Urteil vom 27.05.1957, II ZR 132/56, BGHZ 24, 308 mwN; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07.06.1984, 8 U 97/83, VersR 1985, 347). - OLG Düsseldorf, 14.03.2014 - 22 U 100/13
DIN-Normen nicht eingehalten: Mangel wird vermutet!
Der Anscheinsbeweis ist indes nicht schon dann geführt, wenn zwei verschiedene Möglichkeiten des Verlaufs nach der Lebenserfahrung bzw. typischerweise ernsthaft in Betracht zu ziehen sind, von denen die eine lediglich wahrscheinlicher ist als die andere (vgl. BGH, Urteil vom 20.06.1978, VI ZR 15/77, BauR 1978, 2032, 233 mwN in Fn 8; BGH, Urteil vom 25.03.1963, VII ZR 218/61, n.v.; BGH, Urteil vom 23.04.1962, VII ZR 154/62, VersR 1964, 1063; BGH, Urteil vom 27.05.1957, II ZR 132/56, BGHZ 24, 308 mwN; OLG Düsseldorf, Urteil vom 07.06.1984, 8 U 97/83, VersR 1985, 347).
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