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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2003 - 9 A 2240/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,11124
OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2003 - 9 A 2240/03 (https://dejure.org/2003,11124)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 05.06.2003 - 9 A 2240/03 (https://dejure.org/2003,11124)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 05. Juni 2003 - 9 A 2240/03 (https://dejure.org/2003,11124)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • VG Köln - 14 K 8888/00
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2003 - 9 A 2240/03

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 2624
  • NVwZ 2003, 1544 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 07.12.1999 - VI ZR 219/99

    Bestellung eines Notanwalts für die Revisionsinstanz

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2003 - 9 A 2240/03
    Rn. 5 Vgl. dazu BGH, Urteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 219/99, MDR 2000, 412, wonach etwa das Aufsuchen von nur 3 von 28 beim BGH zugelassenen Anwälten nicht ausreicht.

    Rn. 7 Vgl. in diesem Sinne sogar für den Fall des finanziellen Unvermögens: BGH, Urteil vom 7. Dezember 1999, a.a.O..

  • VGH Baden-Württemberg, 10.01.2018 - 4 S 2805/17

    Beiordnung eines Notanwaltes; fehlende Bereitschaft zur Übernahme des Mandats

    Das Verlangen eines Rechtsanwalts nach einer die gesetzliche Vergütung übersteigenden Vereinbarung als Voraussetzung für die Übernahme des Mandats führt - außerhalb eines Prozesskostenhilfeverfahrens - grundsätzlich nicht dazu, dass dieser Rechtsanwalt als nicht zur Vertretung bereit im Sinne von § 78 b ZPO anzusehen und/oder seine Bevollmächtigung unzumutbar ist (vgl. BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - BFH, Beschluss vom 19.01.2004 - X S 19/03 - und Beschluss des OVG NRW vom 05.06.2003 - 9 A 2240/03 -, jeweils Juris).

    Auch das Verlangen eines Rechtsanwalts nach einer die gesetzliche Vergütung übersteigenden, angemessenen Vergütungsvereinbarung als Voraussetzung für die Übernahme des Mandats führt - außerhalb eines Prozesskostenhilfeverfahrens - grundsätzlich nicht dazu, dass dieser als nicht zur Vertretung bereit im Sinne von § 78b ZPO anzusehen und/oder seine Bevollmächtigung unzumutbar ist (vgl. BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - BFH, Beschluss vom 19.01.2004 - X S 19/03 - und Beschluss des OVG NRW vom 05.06.2003 - 9 A 2240/03 -, jeweils Juris;… Münchener Kommentar zur ZPO, 5. Aufl., § 78b Rn. 7;… a.A. Musielak/Voit, ZPO, 14. Aufl., § 78b Rn. 4).

  • OVG Saarland, 21.09.2026 - 1 B 112/26

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; erfolglose Bemühungen um einen …

    Für die Übernahme eines Mandats im Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht als geeignete Rechtsanwälte kommen indes, worauf der Senat die Antragstellerin bereits in seiner Eingangsverfügung vom 12.08.2026 hingewiesen hat, auch solche Rechtsanwälte in Betracht, die nicht auch Fachanwälte für Medizinrecht oder auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert sind.[Ebenso OVG Lüneburg, Beschluss vom 22.08.2005, 2 LA 383/05, BeckRS 2005, 29147, sowie OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05.06.2003, 9 A 2240/03, juris Rn. 7.][Ebenso OVG Lüneburg, Beschluss vom 22.08.2005, 2 LA 383/05, BeckRS 2005, 29147, sowie OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05.06.2003, 9 A 2240/03, juris Rn. 7.] Dementsprechend durfte sich die Antragstellerin bei ihrer Suche nach einem vertretungsbereiten Rechtsanwalt auch nicht auf den Kreis von Rechtsanwälten beschränken, die die Bezeichnung Fachanwalt für Medizinrecht führen bzw. die im Ruf eines Spezialisten auf diesem Rechtsgebiet stehen.[In diesem Sinne auch Stein/Jonas/Jacoby, ZPO, 23. Aufl. 2016, zu der insoweit vergleichbaren Vorschrift des § 78b Rn. 9.][In diesem Sinne auch Stein/Jonas/Jacoby, ZPO, 23. Aufl. 2016, zu der insoweit vergleichbaren Vorschrift des § 78b Rn. 9.].

    Das Scheitern einer (weiteren) Mandatsübernahme aus finanziellen Gründen ist aber ausschließlich von der Antragstellerin zu vertreten.[Vgl. hierzu etwa auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05.06.2003, 9 A 2240/03, juris Rn. 5 f., unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 07.12.1999, VI ZR 219/99, jeweils zu § 78b ZPO][Vgl. hierzu etwa auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05.06.2003, 9 A 2240/03, juris Rn. 5 f., unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 07.12.1999, VI ZR 219/99, jeweils zu § 78b ZPO].

  • VGH Bayern, 21.04.2026 - 8 A 26.40023

    (erfolgloser) Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts, Darlegung der erfolglosen …

    Abgesehen davon, dass es sich auch hierbei um eine nicht belegte Behauptung handelt, begründen allein die fehlende Bereitschaft zur Zahlung einer über den gesetzlichen Gebühren liegenden Anwaltsvergütung (vgl. § 3a RVG) und daraus resultierende Schwierigkeiten bei der Gewinnung eines Rechtsanwaltes grundsätzlich und auch vorliegend keinen Anspruch auf Beiordnung eines Notanwaltes nach § 78b Abs. 1 ZPO (…VGH BW, B.v. 10.1.2018 - 4 S 2805/17 - NJW 2018, 1036 - juris Rn. 4 m.w.N; OVG NW, B.v. 5.6.2003 - 9 A 2240/03 - NJW 2003, 2624 - juris Rn. 7;… Althammer in Zöller, ZPO, 36. Aufl. 2025, § 78b Rn. 4).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2021 - 1 A 1417/21

    Notanwalt; Vertretungszwang; Vertretungserfordernis; Anwaltszwang; Vereinbarkeit …

    Rn. 5 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 28. März 2017 - 2 B 4.17 -, juris, Rn. 9; BGH, Beschluss vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 219/99 -, juris, Rn. 2 f., wonach die Kontaktaufnahme zu lediglich drei der 28 am BGH zugelassenen Rechtsanwälte nicht ausreicht; OVG NRW, Beschluss vom 5. Juni 2003 - 9 A 2240/03 -, juris, Rn. 3.

    Rn. 8 OVG NRW, Beschluss vom 5. Juni 2003 - 9 A 2240/03 -, juris, Rn. 5 m. w. N.

  • VGH Bayern, 02.06.2026 - 8 ZB 26.967

    Anhörungsrüge (erfolglos), erneuter (erfolgloser) Antrag auf Beiordnung eines …

    Wie vom Senat bereits in seinem Beschluss vom 19. Mai 2026 (…vgl. dort Rn. 7 mit Verweisen auf BayVGH, B.v. 21.4.2026 - 8 A 26.40023 u.a. - BeckRS 2026, 8301 Rn. 7;… VGH BW, B.v. 10.1.2018 - 4 S 2805/17 - NJW 2018, 1036 - juris Rn. 4 m.w.N; OVG NW, B.v. 5.6.2003 - 9 A 2240/03 - NJW 2003, 2624 - juris Rn. 7;… Althammer in Zöller, ZPO, 36. Aufl. 2025, § 78b Rn. 4;… Toussaint in Münchener Kommentar, ZPO, 7. Aufl. 2025, § 78b Rn. 7 m.w.N.) dargestellt, bezweckt § 78b ZPO gerade nicht, eine anwaltliche Vertretung nur gegen gesetzliche Vergütung zu gewährleisten.
  • OVG Niedersachsen, 22.08.2005 - 2 LA 383/05

    Beiordnung eines Notanwaltes im Berufungszulassungsverfahren; Nachweis über eine …

    Nach § 78 b Abs. 1 ZPO kommt eine Beiordnung eines Notanwalts in einem Verfahren, in dem wie hier für das Berufungszulassungsverfahren Anwaltszwang herrscht (s. § 67 Abs. 1 VwGO), eine Beiordnung nur dann in Betracht, wenn der Rechtssuchende nachgewiesen hat, dass es ihm trotz zumutbarer Anstrengungen nicht möglich gewesen ist, eine zur Vertretung bereite Rechtsanwältin/einen bereiten Rechtsanwalt zu finden (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 9.11.1998 - 1 S 2376/98 -, NVwZ-RR 1999, 280; OVG NW, Beschl. v. 5.6.2003 - 9 A 2240/03 -, NJW 2003, 2624;… Vollkommer, in: Zöller, ZPO, 24. Aufl. 2004, RdNr. 4 zu § 78 b), und wenn zusätzlich die beabsichtigte Rechtsverfolgung - hier die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts - nicht aussichtslos erscheint.
  • OLG Köln, 09.10.2007 - 52 Zs 494/07

    Notanwalt im Klageerzwingungsverfahren - Aufgabe bisheriger Senatsrechtsprechung

    Wenn aber der Gesetzgeber bei dieser Bedeutung des Klageerzwingungsverfahrens für den Verletzten Anwaltszwang anordnet, dann muss unter dem Gesichtspunkt effektiven Rechtsschutzes sichergestellt werden, dass der Antragsteller wie die Partei im Anwaltsprozess der ZPO - unter den Voraussetzungen des § 78 b ZPO - die Beiordnung eines Rechtsanwalts erreichen kann (vgl. im Übrigen zur Beiordnung eines Notanwalts im Verwaltungsgerichtsverfahren OVG Münster NJW 2003, 2624; OVG Lüneburg NJW 2005, 3303).
  • BFH, 19.01.2004 - X S 19/03

    Notanwalt

    Die Beiordnung eines Notanwalts ist in Fortführung dieser Grundsätze auch dann nicht gerechtfertigt, wenn der Antragsteller nicht bereit ist, seinem Prozessbevollmächtigten ein Honorar zu zahlen, das den sich nach der jeweils maßgeblichen Gebührenordnung ergebenden Betrag übersteigt (im Ergebnis ebenso Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 5. Juni 2003 9 A 2240/03, NJW 2003, 2624).
  • VGH Bayern, 19.05.2026 - 8 ZB 26.847

    (erfolgloser) Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts, Darlegung der erfolglosen …

    Allein die fehlende Bereitschaft zur Zahlung einer über den gesetzlichen Gebühren liegenden Anwaltsvergütung (vgl. § 3a RVG) und daraus resultierende Schwierigkeiten bei der Gewinnung eines Rechtsanwaltes begründen grundsätzlich und auch vorliegend keinen Anspruch auf Beiordnung eines Notanwaltes nach § 78b Abs. 1 ZPO (…BayVGH, B.v. 21.4.2026 - 8 A 26.40023 u.a. - BeckRS 2026, 8301 Rn. 7;… VGH BW, B.v. 10.1.2018 - 4 S 2805/17 - NJW 2018, 1036 - juris Rn. 4 m.w.N; OVG NW, B.v. 5.6.2003 - 9 A 2240/03 - NJW 2003, 2624 - juris Rn. 7;… Althammer in Zöller, ZPO, 36. Aufl. 2025, § 78b Rn. 4).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2024 - 6 A 59/24

    Ablehnung eines Antrags auf Beiordnung eines Rechtsanwalts

    Rn. 13 Vgl. BFH, Beschluss vom 19.1.2004 - X S 19/03 -, BFH/NV 2004, 533 = juris Rn. 6 f. BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S -, juris Rn. 5; OVG NRW, Beschlüsse vom 5.6.2003 - 9 A 2240/03 -, NJW 2003, 2624 = juris Rn. 5 ff., und vom 28.6.2021 - 1 A 1417/21 -, NWVBl 2021, 540 = juris Rn. 6; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 10.1.2018 - 4 S 2805/17 -, NJW 2018, 1036 = juris Rn. 4; sowie Toussaint: in Münchner Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2020, § 78b Rn. 7; a. A. Weth in: Musielak/Voit, ZPO, 20. Aufl. 2023, § 78b, Rn. 4a.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2021 - 1 A 1682/21

    Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Zulassungsverfahren

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.04.2022 - 1 A 681/22

    Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Zulassungsverfahren; …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2005 - 12 A 4878/04
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