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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,3679
OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91 (https://dejure.org/1992,3679)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91 (https://dejure.org/1992,3679)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16. April 1992 - 9 REMiet 2/91 (https://dejure.org/1992,3679)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schönheitsreparaturen; Abwälzung; Formularklausel; Anfangsrenovierung; Endrenovierung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Zulässigkeit einer formularmäßigen Schönheitsreparaturklausel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 535, § 536

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Mietrecht; Schönheitsreparaturen bei Anfangsrenovierung durch Mieter

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 969
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 30.10.1984 - VIII ARZ 1/84

    Abwälzung von Schönheitsreparaturen in Formularmietvertrag

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Mit dieser Ansicht würde es von dem Rechtsentscheid des BGH vom 30.10.1984 (BGHZ 92, 363 = NJW 1985, 480 ) abweichen; zudem seien gleiche oder ähnliche Klauseln häufiger in Mietverträgen anzutreffen, so daß der Rechtsfrage grundsätzliche Bedeutung zukomme.

    Entgegen der Ansicht des Landgerichts kann allerdings nicht festgestellt werden, daß es mit der von ihm beabsichtigten Auslegung der Renovierungsklausel von der Entscheidung des BGH vom 30.10.1984 (BGHZ 92, 363 ) abweichen würde.

    In diese Richtung gehen schließlich auch der bereits wiederholt angesprochene Rechtsentscheid des BGH vom 30.10.1984 (BGHZ 92, 363 ) sowie die Beschwerdeentscheidung des OLG Koblenz vom 15.03.1989 (ZMR 1989, 464) und das Urteil des OLG Nürnberg vom 06.03.1991 (ZMR 1991, 217 ).

    Nach der Rechtsprechung des BGH (RE vom 30.10.1984 - BGHZ 92, 363 ; RE vom 01.07.1987 - BGHZ 101, 253 = NJW 1987, 2575 ; RE vom 06.07.1988 - BGHZ 105, 71 = NJW 1988, 2790 ) ist die allgemein übliche formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter zulässig.

    Die Klausel ist vielmehr eindeutig i.S. einer Abwälzung der Renovierungspflicht auf den Mieter (im Ergebnis ebenso: BGH RE vom 30.10.1984 - BGHZ 92, 363 ;… OLG Nürnberg, aaO.;… Bub, aaO.;… Schmidt-Futterer/Blank, aaO.) zu verstehen.

  • OLG Karlsruhe, 25.11.1991 - 9 REMiet 1/91

    Kündigungsprivileg bei gemischter Nutzung eines Wohngebäudes

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Zwar hat es das Landgericht versäumt, im Vorlagebeschluß den Sach- und Streitstand darzustellen sowie darzulegen, von welchen Grundlagetatsachen es ausgeht und warum es seiner Ansicht nach für die Entscheidung des Rechtsstreits auf die gestellte Auslegungsfrage ankommt, wie dies geboten gewesen wäre (s. Rechtsentscheid des Senats vom 25.11.1991 - WuM 1992, 49 = ZMR 1992, 105 = DWW 1992, 49 und die dort. Rspr. Nachw.).

    Aus den Akten ergibt sich zum einen, daß der Ausgang des Berufungsverfahrens nicht von einer anderen, von den Parteien unterschiedlich beantworteten und vorrangigen Rechtsfrage abhängt, und zum anderen, daß der Sachverhalt, soweit für die Beurteilung der Entscheidungserheblichkeit der Vorfrage von Belang, im Berufungsrechtszug nicht mehr im Streit steht (vgl. hierzu Senatsbeschluß vom 25.11.1991 - aaO.;… Fischer in Bub/Treier, VIII, Rdn. 162).

  • BGH, 01.07.1987 - VIII ARZ 9/86

    Formularmäßige Überwälzung von Schönheitsreparaturen auf den Mieter einer bei …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Nach der Rechtsprechung des BGH (RE vom 30.10.1984 - BGHZ 92, 363 ; RE vom 01.07.1987 - BGHZ 101, 253 = NJW 1987, 2575 ; RE vom 06.07.1988 - BGHZ 105, 71 = NJW 1988, 2790 ) ist die allgemein übliche formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter zulässig.

    Das gilt grundsätzlich auch dann, wenn der Mieter eine nicht renovierte Wohnung übernommen hat (BGHZ 101, 253 ).

  • OLG Stuttgart, 17.02.1989 - 8 REMiet 2/88

    Schönheitsreparaturen; Mietzeit; Vertragsende; Renovierungsturnus; Prozentualer …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Eine solche Auslegung wäre dann ernsthaft in Betracht zu ziehen, wenn die Klausel dem Mieter Schönheitsreparaturen "bei Bedarf« abverlangen würde (…vgl. BGHZ 101, S. 264 f.; OLG Stuttgart, Vorlagebeschluß vom 02.09.1985 und Rechtsentscheid vom 06.03.1986, NJW 1986, 2115 = RiM S. 1616 und 1726; OLG Stuttgart NJW-RR 1989, 520 = RiM S. 2043).
  • OLG Stuttgart, 02.09.1985 - 8 REMiet 4/84
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Eine solche Auslegung wäre dann ernsthaft in Betracht zu ziehen, wenn die Klausel dem Mieter Schönheitsreparaturen "bei Bedarf« abverlangen würde (…vgl. BGHZ 101, S. 264 f.; OLG Stuttgart, Vorlagebeschluß vom 02.09.1985 und Rechtsentscheid vom 06.03.1986, NJW 1986, 2115 = RiM S. 1616 und 1726; OLG Stuttgart NJW-RR 1989, 520 = RiM S. 2043).
  • OLG Nürnberg, 06.03.1991 - 9 U 4022/90
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    In diese Richtung gehen schließlich auch der bereits wiederholt angesprochene Rechtsentscheid des BGH vom 30.10.1984 (BGHZ 92, 363 ) sowie die Beschwerdeentscheidung des OLG Koblenz vom 15.03.1989 (ZMR 1989, 464) und das Urteil des OLG Nürnberg vom 06.03.1991 (ZMR 1991, 217 ).
  • BGH, 06.07.1988 - VIII ARZ 1/88

    Beteiligung des Mieters an Schönheitsreparaturen durch prozentuale Beteiligung an …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Nach der Rechtsprechung des BGH (RE vom 30.10.1984 - BGHZ 92, 363 ; RE vom 01.07.1987 - BGHZ 101, 253 = NJW 1987, 2575 ; RE vom 06.07.1988 - BGHZ 105, 71 = NJW 1988, 2790 ) ist die allgemein übliche formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter zulässig.
  • OLG Hamm, 22.03.1991 - 30 REMiet 3/90

    Mitvermieteter Bodenbelag - Vermietersache

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Die Auslegung derartiger Formularklauseln ist richtiger Ansicht nach eine Rechtsfrage i.S. des § 541 ZPO (s. u.a. BGHZ 84, 345 , S. 348 f = NJW 1982, 2186 = RES § 535 BGB Nr. 4; OLG Hamm ZMR 1991, 219 = RiM Bd. 3 S. 2272; OLG Hamburg DWW 1991, 216 = RiM Bd. 3 S. 2281;… Fischer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, VIII, Rdn. 148).
  • BGH, 08.07.1982 - VIII ARZ 3/82

    Verzinsung der Barkaution

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Die Auslegung derartiger Formularklauseln ist richtiger Ansicht nach eine Rechtsfrage i.S. des § 541 ZPO (s. u.a. BGHZ 84, 345 , S. 348 f = NJW 1982, 2186 = RES § 535 BGB Nr. 4; OLG Hamm ZMR 1991, 219 = RiM Bd. 3 S. 2272; OLG Hamburg DWW 1991, 216 = RiM Bd. 3 S. 2281;… Fischer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, VIII, Rdn. 148).
  • OLG Hamburg, 26.04.1991 - 4 U 25/91

    Ansprüche aus einem Mietverhältnis bei gesetzlichem Forderungsübergang; …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.04.1992 - 9 REMiet 2/91
    Die Auslegung derartiger Formularklauseln ist richtiger Ansicht nach eine Rechtsfrage i.S. des § 541 ZPO (s. u.a. BGHZ 84, 345 , S. 348 f = NJW 1982, 2186 = RES § 535 BGB Nr. 4; OLG Hamm ZMR 1991, 219 = RiM Bd. 3 S. 2272; OLG Hamburg DWW 1991, 216 = RiM Bd. 3 S. 2281;… Fischer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, VIII, Rdn. 148).
  • OLG Stuttgart, 31.05.1994 - 8 REMiet 5/93

    Mieterhöhungsverlangen bei befristetem Mietverhältnis

    Die Auslegung rechtsgeschäftlicher Willenserklärungen stellt zwar grundsätzlich eine Tat- und keine Rechtsfrage dar, etwas anderes gilt aber (wie im vorliegenden Fall) bei Formularklauseln mit häufig wiederkehrenden typischen Vertragsbedingungen (vgl. hierzu z.B. OLG Karlsruhe, NJW-RR 1992, 969 f.).
  • OLG Frankfurt, 30.06.1992 - 20 REMiet 4/91

    Wirksamkeit von Regelungen über Schönheitsreparaturen in vorformulierten …

    Soweit durch die nach Erlaß des Beschlusses des Bundesgerichtshofs vom 11.7.1990 (…aaO.) ergangenen Rechtsentscheide des OLG Hamburg vom 13.9.1991 (WuM 1991, 523 = ZMR 1991, 469 = DWW 1991, 333) und des OLG Karlsruhe vom 16.4.1992 (9 REMiet 2/91) Fragen zur Renovierungspflicht des Mieters auf Grund von in Formularmietverträgen enthaltenen Klauseln entscheiden worden sind, geben diese Rechtsentscheide für die hier zu beurteilenden Fälle nichts her, weil die jenen Rechtsentscheiden zugrundeliegenden Formularklauseln anders ausgestaltet gewesen sind.
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