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Weitere Entscheidung unten: OLG Celle, 03.05.2000

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,23574
OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,23574)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.09.2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,23574)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. September 2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,23574)
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (6)

  • OLG Köln, 02.10.1985 - 13 U 27/85
    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Rn. 13 Eine rechtswidrige Eigentumsverletzung durch Beschädigung der zwei 10-KV-Kabel und einer Kommunikationsleitung liegt nach § 823 Abs. 1 BGB vor, da Versorgungsleitungen Scheinbestandteile der Grundstücke sind, durch die sie geführt werden und - auch bei der Verlegung im Boden - nicht zu wesentlichen Bestandteilen der betreffenden Grundstücke werden, § 95 BGB (BGH NJW 1968, 2331; OLG Köln VersR 1987, 513).

    Die gleichen Erkundigungs- und Sicherungspflichten bestehen aber dann, wenn Anhaltspunkte für die Möglichkeit vorliegen, daß unterirdisch verlegte Versorgungsleitungen vorhanden sind (BGH VersR 1985, 1147; OLG Köln VersR 1987, 513;… Staudinger-Hager a.a.O.; Schulze VersR 1998, 12, 14).

  • BGH, 20.04.1971 - VI ZR 232/69

    Tiefbauunternehmer - Versorgungsleitung - Bauarbeiten - Bagger - Unterirdisch - …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Rn. 17 Für Tiefbauarbeiten an öffentlichen Straßen ist allgemein anerkannt, daß sich der Unternehmer über die Lage von Versorgungsleitungen Gewißheit verschaffen muß, bevor er mit seinen Arbeiten beginnt, und zwar regelmäßig durch Einsichtnahme in Verlegepläne des Versorgungsunternehmens (BGH NJW 1971, 1313/1314).
  • BGH, 09.07.1985 - VI ZR 118/84

    Sorgfaltspflicht von Tiefbauunternehmern; Mitverantwortlichkeit des …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Die gleichen Erkundigungs- und Sicherungspflichten bestehen aber dann, wenn Anhaltspunkte für die Möglichkeit vorliegen, daß unterirdisch verlegte Versorgungsleitungen vorhanden sind (BGH VersR 1985, 1147; OLG Köln VersR 1987, 513;… Staudinger-Hager a.a.O.; Schulze VersR 1998, 12, 14).
  • OLG Köln, 20.12.1991 - 19 U 98/91

    Tiefbau; Unternehmer; Bauarbeiten; Privatgrundstück; Öffentliche Straße; …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Der Grund für die hohen Anforderungen an den Unternehmer, sich Gewißheit über die Verlegung von Versorgungsleitungen im Boden zu verschaffen liegt darin, daß öffentliche Verkehrsflächen regelmäßig auch zu diesem Zwecke genutzt werden (…vgl. BGH a.a.O.; OLG Köln NJW-RR 1992, 983, 984; OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 22).
  • BGH, 20.09.1968 - V ZR 55/66
    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Rn. 13 Eine rechtswidrige Eigentumsverletzung durch Beschädigung der zwei 10-KV-Kabel und einer Kommunikationsleitung liegt nach § 823 Abs. 1 BGB vor, da Versorgungsleitungen Scheinbestandteile der Grundstücke sind, durch die sie geführt werden und - auch bei der Verlegung im Boden - nicht zu wesentlichen Bestandteilen der betreffenden Grundstücke werden, § 95 BGB (BGH NJW 1968, 2331; OLG Köln VersR 1987, 513).
  • OLG Düsseldorf, 06.11.1992 - 22 U 126/92

    Sorgfaltspflichten eines Tiefbauunternehmers zur Vermeidung von Schäden an …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
    Der Grund für die hohen Anforderungen an den Unternehmer, sich Gewißheit über die Verlegung von Versorgungsleitungen im Boden zu verschaffen liegt darin, daß öffentliche Verkehrsflächen regelmäßig auch zu diesem Zwecke genutzt werden (…vgl. BGH a.a.O.; OLG Köln NJW-RR 1992, 983, 984; OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 22).
  • AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18

    Erdarbeiten auf Privatgrundstück: Tiefbauer muss sich über Leitungsverlauf …

    Solche Anhaltspunkte sind regelmäßig dann gegeben, wenn eine Bebauung des Grundstücks, an dem die Erdarbeiten ausgeführt werden, oder des Nachbargrundstücks besteht, oder wenn es sich allgemein um eine eng bebaute Ortslage handelt, weil zumindest dann mit Verbindungen von den Hauptversorgungsleitungen zu den Hausanschlüssen zu rechnen ist (OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2001, Seiten 10 ff.; OLG Köln, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 19 U 98/91, u.a. in: NJW-RR 1992, Seiten 983 f.).

    Insoweit muss selbst noch in einem Abstand von 3,00 m bis zu 20 m zu einer Straße oder Bahnstrecke hin regelmäßig noch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass Versorgungsleitungen im Boden verlaufen (OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2001, Seiten 10 ff.; LG Karlsruhe, Urteil vom 04.05.2007, Az.: 10 O 47/07, u.a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1666 ff.).

    Anhaltspunkte sind insbesondere nämlich die Bebauung des Grundstücks selbst oder in der Nähe vorhandene Bebauung auf anderen Grundstücken (OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2001, Seiten 10 ff.; OLG Köln, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 19 U 98/91, u.a. in: NJW-RR 1992, Seiten 983 f.).

  • AG Brandenburg, 24.06.2025 - 30 C 86/22

    Schadensersatz bei Stromleitung: Lohnunternehmen muss für Feldhäcksler-Unfall …

    Sie sind insbesondere verpflichtet, sich den erforderlichen Grad von Gewissheit über den Verlauf, die Tiefe oder die Höhe der Versorgungsleitungen zu verschaffen (BGH, Urteil vom 13.04.2023, Az.: III ZR 215/21; BGH, Urteil vom 17.12.2009, Az.: VII ZR 172/08; BGH, Urteil vom 20.12.2005, Az.: VI ZR 33/05; BGH, Urteil vom 21.11.1995, Az.: VI ZR 31/95; BGH, Urteil vom 09.07.1985, Az.: VI ZR 118/84; BGH, Urteil vom 09.11.1982, Az.: VI ZR 129/81; BGH, Urteil vom 20.04.1971, Az.: VI ZR 232/69; OLG Köln, Urteil vom 27.12.2017, Az.: I-16 U 56/17; OLG Brandenburg, Urteil vom 05.04.2017, Az.: 4 U 24/16; OLG Naumburg, Urteil vom 25.09.2014, Az.: 2 U 27/14; OLG Köln, Urteil vom 07.05.2014, Az.: 16 U 135/13; OLG Brandenburg, Urteil vom 28.07.2010, Az.: 13 U 21/08; OLG Saarbrücken, Urteil vom 27.03.2007, Az.: 4 U 437/06 - 142; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 10.02.2006, Az.: 8 U 181/05; OLG Düsseldorf, Urteil vom 24.11.2004, Az.: I-15 U 29/04; OLG Naumburg, Urteil vom 05.02.2004, Az.: 4 U 155/03; OLG Bamberg, Urteil vom 13.03.2002, Az.: 8 U 67/01; OLG Koblenz, Urteil vom 13.09.2001, Az.: 5 U 1377/00; OLG München, Urteil vom 30.01.2001, Az.: 18 U 2172/00; OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99; OLG Koblenz, Urteil vom 21.09.1999, Az.: 3 U 7/99; OLG Brandenburg, Urteil vom 30.06.1998, Az.: 11 U 195/97; OLG Jena, Urteil vom 25.03.1998, Az.: 7 U 1586/97; OLG Braunschweig, Urteil vom 24.02.1998, Az.: 4 U 32/97; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.05.1997, Az.: 22 U 261/96; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.03.1997, Az.: 22 U 196/96; OLG Nürnberg, Urteil vom 30.04.1996, Az.: 1 U 358/96; OLG Hamm, Urteil vom 05.04.1995, Az.: 32 U 162/90; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 09.02.1995, Az.: 1 U 163/93; OLG Köln, Urteil vom 22.06.1994, Az.: 11 U 134/93; OLG Naumburg, Urteil vom 06.07.1993, Az.: 1 U 70/93; OLG Düsseldorf, Urteil vom 06.11.1992, Az.: 22 U 126/92; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 06.05.1993, Az.: 1 U 120/91; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 22 U 134/91; OLG Köln, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 19 U 98/91; LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 14.04.2015, Az.: 4 O 20/14; LG Karlsruhe, Urteil vom 04.05.2007, Az.: 10 O 47/07; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 11.08.2004, Az.: 2/1 S 31/04; LG Hamburg, Urteil vom 10.09.2003, Az.: 320 S 33/03; LG Trier, Urteil vom 15.04.1999, Az.: 6 O 150/98; LG Duisburg, Urteil vom 26.09.1997, Az.: 24 S 165/97; LG Krefeld, Urteil vom 21.07.1981, Az.: 4 O 182/81; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 20.12.2019, Az.: 31 C 193/18, u.a. in: IBR 2020, 643 = IBRRS 2020, 2975 = BeckRS 2019, 32399, beck-online = "juris"; AG Schwerin, Urteil vom 08.07.2016, Az.: 13 C 379/15; AG Lichtenberg, Urteil vom 06.03.2014, Az.: 16 C 195/13; AG Brandenburg an der Havel…, Urteil vom 23.05.2011, Az.: 34 C 124/10, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2013, Seiten 5 ff. = BeckRS 2011, 13907, beck-online = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 22.02.2010, Az.: 31 C 137/09; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 17.09.2009, Az.: 31 C 298/07; AG Walsrode, Urteil vom 08.05.2008, Az.: 7 C 702/07; AG Zittau, Urteil vom 30.11.2004, Az.: 5 C 532/04; AG Gießen, Urteil vom 12.02.2004, Az.: 47 C 2380/03).
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Rechtsprechung
   OLG Celle, 03.05.2000 - 9 U 210/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,47615
OLG Celle, 03.05.2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,47615)
OLG Celle, Entscheidung vom 03.05.2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,47615)
OLG Celle, Entscheidung vom 03. Mai 2000 - 9 U 210/99 (https://dejure.org/2000,47615)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • LG Nürnberg-Fürth, 16.12.2011 - 12 O 2095/11

    Verkehrssicherungspflicht bei automatischen Eingangstüren

    Ein Kunde muss immer damit rechnen, dass sich eine automatische Schiebetür auch einmal nicht öffnet oder nach dem Öffnen wieder schließt, sobald eine andere Person hindurch gegangen ist (vgl. OLG Celle, Urt. v. 03.05.2000 - 9 U 210/99, juris).
  • LG Arnsberg, 20.12.2013 - 3 S 114/13

    Bestehen einer Verkehrssicherungspflichtverletzung durch die Gestaltung der …

    Rn. 20 Damit, dass sich eine automatische Glasschiebetür einmal nicht öffnet, muss ein Kunde immer rechnen (vgl. OLG Celle, Urteil vom 03.05.2000, Az. 9 U 210/99, zitiert bei Juris).
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