Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 355 BGB
Widerrufsbelehrung bei vertraglichem Widerrufsrecht - FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 355
Anforderungen an die Belehrung über ein vertragliches Widerrufsrecht bei einem Fondsbeitritt - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Anforderungen an eine Widerrufsbelehrung für ein vertragliches Widerrufsrecht i.R.e. Fondsbeitritts
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)
Fehler bei vertraglichem Widerrufsrecht führen zu Fristverlängerung
- anwalt24.de (Kurzinformation)
Widerruf von Beitritten zu geschlossenen Fonds wegen vertraglichen Widerrufsrechtes
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 23.04.2010 - 20 O 412/09
- LG Frankfurt/Main, 07.06.2010 - 20 O 412/09
- OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
- BGH, 22.05.2012 - II ZR 148/11
Papierfundstellen
- ZIP 2011, 2016
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (6)
- OLG Köln, 22.07.2009 - 27 U 5/09
Auslegung eines in einem Gesellschaftsbeitritt vereinbarten Widerrufsrechts
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Die Belehrung enthält vielmehr die uneingeschränkte Erklärung, wonach der Beitretende im Falle seines rechtzeitigen Widerrufs an seine Willenserklärung nicht mehr gebunden ist (so für einen Parallelfall: OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09).Rn. 42 Mit dem OLG Köln (Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09) ist der erkennende Senat der Auffassung, dass das vertragliche Widerrufsrecht hier unabhängig von dem Vorliegen der Voraussetzungen des Haustürgeschäfts an den Kriterien zu messen ist, die für das gesetzliche Widerrufsrecht des § 312 BGB gelten.
Da sie in "Haustürfällen" aber zwingend nach den gesetzlichen Voraussetzungen zu belehren hatte und nicht angenommen werden kann, dass sie für die andere Gruppe eine gesonderte Belehrung statuieren wollte, ist die Belehrung sowohl für das vertragliche als auch für das (nur) gesetzliche Widerrufsrecht gemeint und muss danach insgesamt dem gesetzlichen Leitbild der Widerrufsbelehrung entsprechen (so ausführlicher OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09; anders wohl OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009, 23 U 16/08 - derzeit in Revision beim BGH zum Az. II ZR 14/10 - und OLG Stuttgart, Beschluss vom 29.6.2010, 6 W 15/10).
Ausschlaggebend ist, dass die Belehrung in der vorliegenden Form eine einseitige Darstellung der Rechte und Pflichten enthält, die den Erfordernissen an eine Widerrufsbelehrung nicht standhält, weil sie sich über wesentliche Rechte des Beitretenden ausschweigt, seine Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft aber detailliert beschreibt und damit geeignet ist, im Einzelfall den Beitretenden von der Ausübung seines Widerrufsrechts abzuhalten (ebenso OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09).
- BGH, 02.02.2011 - VIII ZR 103/10
Bestellung einer Einbauküche im Haustürgeschäft: Anforderungen an die …
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Dass dies nicht den Anforderungen des § 312 II BGB entspricht, hat der BGH zuletzt in einer Entscheidung vom 2.2.2011, VIII ZR 103/10 bekräftigt.Demzufolge ist die Belehrung hinsichtlich der Pflicht der Beklagten unvollständig, diese Zahlung im Falle des Widerrufs zurückzugewähren (so sinngemäß auch BGH vom 2.2.2011, VIII ZR 103/10).
- OLG Köln, 27.01.2010 - 6 W 15/10
Festsetzung des Streitwerts bei Vorliegen eines Kostenerstattungsanspruchs eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Insoweit werde auf eine Entscheidung des OLG Stuttgart vom 29.6.2010, Az. 6 W 15/10 verwiesen.Da sie in "Haustürfällen" aber zwingend nach den gesetzlichen Voraussetzungen zu belehren hatte und nicht angenommen werden kann, dass sie für die andere Gruppe eine gesonderte Belehrung statuieren wollte, ist die Belehrung sowohl für das vertragliche als auch für das (nur) gesetzliche Widerrufsrecht gemeint und muss danach insgesamt dem gesetzlichen Leitbild der Widerrufsbelehrung entsprechen (so ausführlicher OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09; anders wohl OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009, 23 U 16/08 - derzeit in Revision beim BGH zum Az. II ZR 14/10 - und OLG Stuttgart, Beschluss vom 29.6.2010, 6 W 15/10).
- BGH, 22.05.2012 - II ZR 14/10
Beitritt zu einer Kapitalanlagegesellschaft: Vorliegen einer sog. …
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Da sie in "Haustürfällen" aber zwingend nach den gesetzlichen Voraussetzungen zu belehren hatte und nicht angenommen werden kann, dass sie für die andere Gruppe eine gesonderte Belehrung statuieren wollte, ist die Belehrung sowohl für das vertragliche als auch für das (nur) gesetzliche Widerrufsrecht gemeint und muss danach insgesamt dem gesetzlichen Leitbild der Widerrufsbelehrung entsprechen (so ausführlicher OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09; anders wohl OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009, 23 U 16/08 - derzeit in Revision beim BGH zum Az. II ZR 14/10 - und OLG Stuttgart, Beschluss vom 29.6.2010, 6 W 15/10). - BGH, 05.05.2008 - II ZR 292/06
Vorlagebeschluss des Bundesgerichtshofs an den Gerichtshof der Europäischen …
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Rn. 37 Nach der Rechtsprechung des BGH ist der Gesellschaftsbeitritt einem Vertrag über eine entgeltliche Leistung zumindest gleichzustellen, weshalb die Vorschriften über Haustürgeschäfte (§ 312 BGB) und folglich die Regelungen über das Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen (§ 355 BGB) auch auf derartige Fallkonstellation anwendbar sind (vgl. die Nachweise bei BGH, EuGH-Vorlage vom 5.5.2008, II ZR 292/06). - OLG Frankfurt, 30.12.2009 - 23 U 16/08
Widerruf
Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 9 U 43/10
Da sie in "Haustürfällen" aber zwingend nach den gesetzlichen Voraussetzungen zu belehren hatte und nicht angenommen werden kann, dass sie für die andere Gruppe eine gesonderte Belehrung statuieren wollte, ist die Belehrung sowohl für das vertragliche als auch für das (nur) gesetzliche Widerrufsrecht gemeint und muss danach insgesamt dem gesetzlichen Leitbild der Widerrufsbelehrung entsprechen (so ausführlicher OLG Köln, Urteil vom 22.7.2009, 27 U 5/09; anders wohl OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009, 23 U 16/08 - derzeit in Revision beim BGH zum Az. II ZR 14/10 - und OLG Stuttgart, Beschluss vom 29.6.2010, 6 W 15/10).
- OLG Schleswig, 24.05.2017 - 5 U 23/17
Voraussetzungen eines vertraglichen Widerrufsrechts bei einem …
Der Fall des OLG Köln (OLG Köln…, Urteil vom 22. Juli 2009 - 27 U 5/09, Rn. 23, juris) und die Sachverhalte, die den Urteilen des OLG Frankfurt (…OLG Frankfurt für den Widerruf der Beitrittserklärung zu einer Fonds-GbR: Urteil vom 26. Oktober 2011 - 9 U 68/11, juris Rn. 20; OLG Frankfurt…, Urteil vom 21. September 2011 - 9 U 53/10, juris Rn. 27; OLG Frankfurt, Urteil vom 25. Mai 2011 - 9 U 43/10, juris Rn. 39) zugrunde lagen, sind nicht vergleichbar. - OLG Düsseldorf, 10.02.2017 - 7 U 153/15
Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines …
Auch aus dem vom Bundesgerichtshof mit Urteil vom 22.05.2012 - II ZR 148/11 - aufgehobenen Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 25.05.2011 (ZIP 2011, 2016-2018) folgt keine Klärungsbedürftigkeit. - OLG Nürnberg, 10.01.2012 - 14 U 1314/11
Vertragliches Widerrufsrecht des Drittsicherungsgebers: Einräumung durch eine …
Bei durch Vermittler vertriebenen Gesellschaftsbeitritten mag man zu diesem Auslegungsergebnis kommen (…vgl. OLG Köln, a.a.O., und daran anschließend OLG Hamm…, Urteil vom 10.3.2011, Az. 27 U 91/10, Rn. 12 ff. nach juris; OLG Frankfurt, Urteil vom 25.5.2011, Az. 9 U 43/10, Rn. 41 ff. nach juris).
- OLG Zweibrücken, 30.05.2018 - 7 U 254/16 Zwar kann in der Belehrung über ein tatsächlich nicht bestehendes Widerrufsrecht je nach den Umständen das konkludente Angebot zur Vereinbarung eines vertraglichen Widerrufsrechts liegen, das der Verbraucher durch die Unterzeichnung des Vertrages annimmt (vgl. BGH NJW 2012, 1066, 1067 f.; NJW 2013, 155, 157 ;… bejahend etwa OLG Köln, Urt. v. 22.07.2009, 27 U 5/09 = BeckRS 2009, 86422; OLG Frankfurt, Urt. v. 25.05.2011, 9 U 43/10, juris-Rdnr. 38 f.;… ablehnend hingegen OLG München, Urt. v. 28.06.2001, 24 U 129/00, juris-Rdnr. 47 f.).
- LG Aachen, 17.10.2011 - 5 S 72/11
Anforderungen an die Gestaltung allgemeiner Geschäftsbedingungen in einem …
Rn. 15 Dem steht schließlich auch nicht die Argumentation des bei juris veröffentlichten Urteils des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 25.05.2011 (9 U 43/10) entgegen, in dem es heißt:. - OLG Frankfurt, 26.10.2011 - 9 U 68/11
Widerruf der Beitrittserklärung zu einer Fonds-GbR: Anwendung der Vorschriften …
Rn. 22 Mit dem OLG Köln (…a.a.O.) ist der erkennende Senat - wie er auch schon mit Urteil vom 25.05.2011, 9 U 43/10, zu einer in den entscheidungserheblichen Punkten gleichlautenden Widerrufsbelehrung entschieden hat - der Auffassung, dass das vertragliche Widerrufsrecht hier unabhängig von dem Vorliegen der Voraussetzungen des Haustürgeschäfts an den Kriterien zu messen ist, die für das gesetzliche Widerrufsrecht des § 312 BGB gelten. - LG München II, 01.03.2019 - 11 O 4716/17
Zahlung der Leasingraten für ein Segelboot
Das OLG Frankfurt hat in seinem Urteil vom 25.05.2011 - 9 U 43/10 - genau wie das OLG Köln in seinem Urteil vom 22.07.2009 - 27 U 5/09 - aber ein vertragliches Widerrufsrecht angenommen, weil die dort streitgegenständliche Belehrung die uneingeschränkte Erklärung enthalten habe, wonach der Vertragspartner im Fall eines rechtzeitigen Widerrufs an seine Willenserklärung nicht mehr gebunden ist; es sei gerade nicht zu entnehmen, dass das Widerrufsrecht nur bestehen solle, wenn es sich um ein Haustürgeschäft handle. - LG Dessau-Roßlau, 15.03.2013 - 1 T 338/12
Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren: Erfolgsaussicht für die Beurteilung der …
Rn. 8 In ihrer Bewertung zum Erfordernis der Einhaltung der o. g. gesetzlichen Anforderungen an eine fehlerfreie Widerrufsbelehrung sieht sich die Kammer im Einklang mit der obergerichtlichen Rechtsprechung (Urteile des OLG Köln vom 22.07.2009 - 27 U 5/09 -, des OLG Frankfurt a. M. vom 25.05.2011 - 9 U 43/10 - und des Brandenburgischen OLG vom 06.04.2011 - 7 U 137/10).".
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Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10 |
Verfahrensgang
- SG Braunschweig, 11.01.2010 - S 22 U 83/07
- LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (17)
- BSG, 30.05.1988 - 2 RU 54/87
Hauterkrankung als Berufskrankheit - Minderung der Erwerbstätigkeit - Bewertung …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Unter Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung versteht man die Fähigkeit des Versicherten, sich unter Ausnutzung der Arbeitsgelegenheiten, welche sich ihm nach seinen gesamten Kenntnissen und körperlichen wie geistigen Fähigkeiten im Bereich des wirtschaftlichen Lebens bieten, einen Erwerb zu beschaffen (vgl. BSG, Beschluss vom 15. Februar 2001 - B 2 U 23/01 B; Urteil vom 30. Mai 1988 - 2 RU 54/87; Urteil vom 27. August 1969 - 2 RU 195/66).Wie sich bereits aus dem Gesetzeswortlaut ergibt, ist nicht auf den bisherigen Beruf, sondern auf das gesamte Gebiet des Erwerbslebens im Sinne einer abstrakten Schadensberechnung abzustellen (vgl. BSG, Urteil vom 30. Mai 1988 - 2 RU 54/87; Urteil vom 14. November 1984 - 9b RU 38/84; Urteil vom 24. Februar 1977 - 2 RU 58/76;… Bereiter-Hahn/Mehrtens, Kommentar zum SGB VII, Loseblattsammlung, § 56 Rdnr. 10;… Ricke in Kasseler Kommentar zum SGB VII, § 56 Rdnr. 16).
- BSG, 12.04.2005 - B 2 U 27/04 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallereignis - äußere …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 05.09.2006 - B 2 U 25/05 R
Gesetzliche Unfallversicherung - MdE-Bewertung - Berücksichtigung von nicht …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Die Beurteilung des Grades der MdE ist eine Tatsachenfeststellung durch das Gericht (vgl. BSG Urteil vom 05. September 2005 - B 2 U 25/05 R).
- BSG, 27.04.2010 - B 2 U 23/09 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Wegeunfall - sachlicher …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 20.01.1987 - 2 RU 27/86
Ungeklärter Unfallverlauf - Innere Ursache - Bedeutung - Anforderungen an …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 17.03.1992 - 2 RU 20/91
Bemessung der MdE durch die Unfallfolgen bei Eintritt unfallunabhängiger völliger …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Im Rahmen des in der gesetzlichen Unfallversicherung geltenden Prinzips der abstrakten Schadensberechnung ist einerseits im Zivilrecht zunächst die individuelle Erwerbsfähigkeit des Versicherten vor dem Unfall zu ermitteln und mit 100 v.H. zu bewerten, auch wenn bereits ein Vorschaden vorgelegen hat (vgl. BSG, Urteil vom 17. März 1992 - B 2 RU 20/91; Urteil vom 01. März 1989 - 2 RU 40/88). - BSG, 30.04.1985 - 2 RU 24/84
Berücksichtigung aller Beweisanzeichen - Todesursache - Ausschluss des …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 30.06.1998 - B 2 U 41/97 R
MdE - Änderung - Rentenentziehung - rechtliche Verhältnisse - Berufskrankheit - …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Es besteht keine rechtliche Bindung an ärztliche Gutachten (vgl. BSG, Urteil vom 30. Juni 1988 - B 2 U 41/97 R). - BSG, 04.08.1992 - 2 RU 43/91
Abgrenzbare eigenwirtschaftliche Tätigkeit - Wegeunfall
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 28.06.1988 - 2 RU 60/87
Unfallversicherung - Ausland
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 15.03.2011 - L 9 U 43/10
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw. sachlicher Zusammenhang), (vgl. BSG, Urteil vom 20. Januar 1987 - 2 RU 27/86; Urteil vom 30. April 1987 - 2 RU 24/84; Urteil vom 28. Juni 1988 - 2 RU 60/87; Urteil vom 04. August 1992 - 2 RU 43/91; Urteil vom 12. April 2005 - B 2 U 27/04 R), dass die Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis - dem Unfallereignis - geführt hat und letztes einen Gesundheits(erst)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität), (vgl. BSG, Urteil vom 27. April 2010 - B 2 U 23/09 R). - BSG, 14.11.1984 - 9b RU 38/84
Rechtliches Gehör bei Vertretung durch Rechtsanwalt - Vertagung von Amts wegen - …
- BSG, 27.06.1978 - 2 RU 20/78
Arbeitsunfall - Gesundheitsstörung - Mißlungener ärztlicher Eingriff - Stationäre …
- BSG, 23.04.1987 - 2 RU 42/86
Minderung der Erwerbsfähigkeit durch einen Arbeitsunfall verursachte …
- BSG, 30.06.1965 - 2 RU 175/63
Unfall infolge eines Arbeitsunfalls - Anwendbarkeit von § 555 RVO - …
- BSG, 15.02.2001 - B 2 U 23/01 B
Begriffe der MdE in der Unfallversicherung und der GdB in der sozialen …
- BSG, 27.08.1969 - 2 RU 195/66
Teilrentenerhöhung - Anspruch auf Vollrente - Erwerbsunfähigkeit - …
- BSG, 01.03.1989 - 2 RU 40/88
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