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Weitere Entscheidung unten: LSG Niedersachsen-Bremen, 06.04.2005

Rechtsprechung
   OVG Saarland, 21.12.2000 - 9 V 30/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,8703
OVG Saarland, 21.12.2000 - 9 V 30/00 (https://dejure.org/2000,8703)
OVG Saarland, Entscheidung vom 21.12.2000 - 9 V 30/00 (https://dejure.org/2000,8703)
OVG Saarland, Entscheidung vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 (https://dejure.org/2000,8703)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • NZV 2001, 496
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 20.04.1994 - 11 C 54.92

    Rechtskraft eines Bußgeldbescheides

    Auszug aus OVG Saarland, 21.12.2000 - 9 V 30/00
    Daher ist die zu dieser früheren Fassung der Vorschrift ergangene Rechtsprechung, wonach eine Bindung an die in der rechtskräftigen Entscheidung enthaltenen Sachverhaltsfeststellungen nicht anzunehmen sei, wenn gewichtige Anhaltspunkte gegen deren Richtigkeit sprächen, vgl. etwa BVerwG, Entscheidung vom 20.4.1994 - 11 C 54/92 -, NJW 1995, 70 überholt und auf die neue Regelung nicht mehr übertragbar.
  • OVG Saarland, 07.07.2026 - 1 B 65/26

    Anordnung der Teilnahme an einem Aufbauseminar; zum Ausmaß der Bindung der …

    Eine zusätzliche, inzidente Überprüfung der Entscheidung aus dem Straf- oder Bußgeldverfahren im verkehrsrechtlichen Verwaltungsverfahren und damit im Ergebnis eine doppelte Kontrolle ist mit Blick auf Art. 19 Abs. 4 GG nicht erforderlich.[Vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, 9 V 30/00, juris Rn. 7][Vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, 9 V 30/00, juris Rn. 7] Dabei ist es ausschließlich die eigene Entscheidung des Betroffenen, inwieweit er von den strafprozessualen bzw. ordnungswidrigkeitsrechtlichen Rechtsmitteln Gebrauch macht.

    Tut er dies nicht, ist dies grundsätzlich sein eigenes Risiko auch in Bezug auf die verkehrsrechtlichen Folgen der wegen der Nichteinlegung des Rechtsmittels keiner weiteren Rechtmäßigkeitsüberprüfung unterzogen gewesenen Entscheidung aus dem Straf- bzw. Bußgeldverfahren.[H.M.: OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, a.a.O. Rn. 7; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 18.9.2006, 3 Bs 298/05, juris Rn. 11; BayVGH, Beschlüsse vom 16.1.2006, 11 CS 05.1880, juris Rn. 13, und vom 11.1.2022, 11 ZB 21.164, juris Rn. 13 ff; zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.5.2015, OVG 1 S 71.14, juris Rn. 7; OVG NRW, Beschluss vom 9.6.2020, 16 B 1223/19, juris Rn. 8; siehe auch: Trésoret, jurisPK, 3. Aufl. 2025, zu § 2a StVG Rn. 156 ff; Henschel/König, Straßenverkehrsrecht, 48. Aufl. 2025, zu § 2a StVG Rn. 28 ][H.M.: OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, a.a.O. Rn. 7; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 18.9.2006, 3 Bs 298/05, juris Rn. 11; BayVGH, Beschlüsse vom 16.1.2006, 11 CS 05.1880, juris Rn. 13, und vom 11.1.2022, 11 ZB 21.164, juris Rn. 13 ff; zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.5.2015, OVG 1 S 71.14, juris Rn. 7; OVG NRW, Beschluss vom 9.6.2020, 16 B 1223/19, juris Rn. 8; siehe auch: Trésoret, jurisPK, 3. Aufl. 2025, zu § 2a StVG Rn. 156 ff; Henschel/König, Straßenverkehrsrecht, 48. Aufl. 2025, zu § 2a StVG Rn. 28 ].

    Rn. 17 Der Frage, ob die Bindung der Fahrerlaubnisbehörde an die Entscheidungen aus dem Ordnungswidrigkeits- bzw. Strafverfahren ausnahmslos gilt, oder ob sie aus rechtsstaatlichen Gründen eine Ausnahme für den Fall erfordert, dass die rechtskräftig gewordene, ins Fahreignungsregister aufgenommene Entscheidung inhaltlich offensichtlich unrichtig ist,[Bejahend: VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 17.11.2005, 7 L 1092/05, juris Rn. 10 ff; VG Neustadt, Beschluss vom 28.9.2012, 1 L 738/12.NW, juris Rn. 9 ff; Verneinend: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.5.2015, a.a.O. Rn. 8; OVG NRW, Beschluss vom 9.6.2020, a.a.O. Rn. 4 (zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG); jedenfalls für den Fall verneinend, dass der Betroffene die ihm zur Verhinderung oder Durchbrechung der Rechtskraft zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe sorgfaltswidrig nicht in der gehörigen Weise genutzt hat: Hamburgisches OVG, Beschluss vom 18.9.2006, a.a.O. Rn. 7; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 20.12.2016, 9 L 2647/16, juris Rn. 29][Bejahend: VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 17.11.2005, 7 L 1092/05, juris Rn. 10 ff; VG Neustadt, Beschluss vom 28.9.2012, 1 L 738/12.NW, juris Rn. 9 ff; Verneinend: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.5.2015, a.a.O. Rn. 8; OVG NRW, Beschluss vom 9.6.2020, a.a.O. Rn. 4 (zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG); jedenfalls für den Fall verneinend, dass der Betroffene die ihm zur Verhinderung oder Durchbrechung der Rechtskraft zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe sorgfaltswidrig nicht in der gehörigen Weise genutzt hat: Hamburgisches OVG, Beschluss vom 18.9.2006, a.a.O. Rn. 7; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 20.12.2016, 9 L 2647/16, juris Rn. 29] muss fallbezogen nicht weiter nachgegangen werden.[Offenlassend: OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, a.a.O. Rn. 8; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 4.11.2013, 10 S 1933/13, juris Rn. 7 (zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG); OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 25.6.2026, 4 LA 49/26 (allerdings tendenziell verneinend), juris Rn. 8; vgl. auch Trésoret, jurisPK, 3. Aufl. 2025, zu § 2a StVG, Rn. 163][Offenlassend: OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21.12.2000, a.a.O. Rn. 8; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 4.11.2013, 10 S 1933/13, juris Rn. 7 (zu der vergleichbaren Regelung des § 4 Abs. 3 StVG); OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 25.6.2026, 4 LA 49/26 (allerdings tendenziell verneinend), juris Rn. 8; vgl. auch Trésoret, jurisPK, 3. Aufl. 2025, zu § 2a StVG, Rn. 163].

  • VGH Bayern, 11.01.2022 - 11 ZB 21.164

    Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger - …

    Rn. 23 Diese Beurteilung liegt im Übrigen auch der ständigen obergerichtlichen Rechtsprechung zu Grunde (…vgl. BayVGH, B.v. 16.1.2006 - 11 CS 05.1880 - juris Rn. 13; OVG NW, B.v. 18.11.2008 - 16 B 1523/08 [n.V.];… B.v. 16.12.2015 - 16 B 1224/15 - juris Rn. 7 ff.; SaarlOVG, B.v. 21.12.2000 - 9 V 30/00 - NZV 2001, 496;… OVG Hamburg, B.v. 18.9.2006 - 3 Bs 298/05 - juris Rn. 10;… ebenso zu § 4 Abs. 5 Satz 4 StVG BayVGH, B.v. 9.12.2020 - 11 CS 20.2039 - DAR 2021, 167 = juris Rn. 17 f.;… OVG NW, B.v. 9.6.2020 - 16 B 1223/19 - Blutalkohol 58, 304 = juris Rn. 3 ff.;… OVG Berlin-Bbg, B.v. 28.5.2015 - OVG 1 S 71.14 - juris Rn. 7 f.;… vgl. auch Dauer in Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 46. Aufl. 2021, § 2a StVG Rn. 30;… Trésoret in Freymann/Wellner, jurisPK-Straßenverkehrsrecht, Stand 1.12.2021, § 2a StVG Rn. 147 ff.;… Knop in MüKo StVR, § 2a StVG Rn. 34).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.05.2015 - 1 S 71.14

    Aufbauseminar; Bindungswirkung an rechtskräftige Entscheidung; keine inhaltliche …

    Entgegen der Ansicht des Antragstellers spricht bei summarischer Prüfung auch vieles dafür, dass es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden sein dürfte, wenn der Gesetzgeber aus Gründen der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit als wesentliche Elemente der Rechtsstaatlichkeit (vgl. Art. 20 Abs. 3 GG) dem Interesse an einer allgemeinen und einheitlichen Regelung den Vorrang zugemessen hat (a.A. VG Gelsenkirchen…, Beschluss vom 17. November 2005 - 7 L 1092/05 -, juris, Rn. 10 und VG Neustadt…, Beschluss vom 28. September 2012 - 1 L 738/12.NW -, juris, Rn. 9; offen lassend: z.B. OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 28. August 2013 - 16 B 904/13 -, juris Rn. 8 ff., m.w.N.; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, juris, Rn. 8; Hamburgisches OVG…, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris, Rn. 6).
  • VG Köln, 08.07.2010 - 11 L 805/10

    Anordnung eines Aufbauseminars und Verlängerung der Probezeit durch die …

    Rn. 9 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 23.05.2001 - 19 B 401/01 - OVG Hamburg, Beschluss vom 03.12.1999, DAR 2000, 227; OVG Saarlouis, Beschl. vom 21.12.2000, - 9 V 30/00 -, DAR 2001, 427; VG Köln, Beschluss vom 07.07.2008 - 11 L 843/08 -.
  • VG Gelsenkirchen, 18.08.2009 - 7 L 708/09

    Fahrerlaubnis, Aufbauseminar

    Rn. 12 Vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, NZV 00, 269; OVG Saarlouis, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, DAR 01, 427; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen (NRW), Beschluss vom 31. Juni 2009 - 16 B 815/09 - und Beschluss vom 2. Mai 2005 - 16 B 2615/04.
  • VG Gelsenkirchen, 17.11.2005 - 7 L 1092/05

    Fahrerlaubnis, Aufbauseminar, Bindung, Fahrerlaubnis auf Probe, Punktsystem, …

    Rn. 10 Vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, NZV 00, 269; OVG Saarlouis, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, DAR 01, 427.
  • VG Stade, 03.06.2004 - 1 B 450/04

    Teilnahme an einem Aufbauseminar für verkehrsauffällige Fahranfänger; …

    Eine weitere, inzidente Überprüfungsmöglichkeit dieser Entscheidung im Verwaltungsverfahren und damit im Ergebnis eine doppelte Kontrolle vorzusehen, ist mit Blick auf Art. 19 Abs. 4 GG nicht erforderlich (OVG Saarlouis, Beschl. v. 21.12.2000 - 9 V 30/00 -, NZV 2001, 496).
  • VG Gelsenkirchen, 13.03.2008 - 7 L 239/08

    Bindungswirkung für die Fahrerlaubnisbehörde

    Rn. 10 Vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, NZV 00, 269; OVG Saarlouis, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, DAR 01, 427.
  • VG Gelsenkirchen, 03.06.2009 - 7 L 383/09

    Fahrerlaubnis auf Probe, Anordnung eines Aufbauseminars

    Rn. 12 Vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, NZV 00, 269; OVG Saarlouis, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, DAR 01, 427.
  • VG Ansbach, 20.04.2011 - AN 10 K 11.00305

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verkehrsverstöße während der Probezeit

    Dies ergibt sich in der seit dem 1. Januar 1999 geltenden Gesetzesfassung explizit aus § 2 a Abs. 2 Satz 2 StVG (vgl. OVG Hamburg vom 3.12.1999, DAR 2000, 227; OVG Saarland vom 21.12.2000, NZV 2001, 496).
  • VG Ansbach, 02.03.2011 - AN 10 S 11.00304

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verkehrsverstöße während der Probezeit

  • VG München, 10.03.2010 - M 6a S 10.563

    Fahrerlaubnis auf Probe; sofortige vollziehbare Anordnung der Teilnahme an einem …

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Rechtsprechung
   LSG Niedersachsen-Bremen, 06.04.2005 - L 5/9 V 30/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,96497
LSG Niedersachsen-Bremen, 06.04.2005 - L 5/9 V 30/00 (https://dejure.org/2005,96497)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 06.04.2005 - L 5/9 V 30/00 (https://dejure.org/2005,96497)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 06. April 2005 - L 5/9 V 30/00 (https://dejure.org/2005,96497)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (2)

  • RG, 22.02.1888 - V 306/87

    Ist die Pfändung der Forderung aus einer Grundschuld nach Vorschrift des §. 730 …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 06.04.2005 - L 5/9 V 30/00
    Klage und Berufung des Klägers hiergegen blieben erfolglos (Urteil des Sozialgerichts - SG - Hannover vom 27. August 1987 - S 23 V 222/84; Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Niedersachsen vom 8. Februar 1991 - L 9 V 306/87).

    Über den Anspruch des Klägers gemäß § 44 SGB X ist daher sachlich zu entscheiden, ohne dass die Beklagte zuvor noch einen ablehnenden Zugunstenbescheid erlassen muss (vgl. zur Problematik bereits den Vorprozess, Landessozialgericht Niedersachsen, Urteil vom 8. Februar 1991, Az.: L 9 V 306/87, unter Bezugnahme auf BSG SozR 1500 § 99 Nr. 2).

    Hierfür wird auf die ausführliche Begründung im Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen vom 8. Februar 1991 (Az.: L 9 V 306/87) Bezug genommen.

  • BSG, 06.10.1977 - 9 RV 66/76

    Klage gegen einen Zugunstenbescheid über Höherbewertung der MdE wegen besonderen …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 06.04.2005 - L 5/9 V 30/00
    Über den Anspruch des Klägers gemäß § 44 SGB X ist daher sachlich zu entscheiden, ohne dass die Beklagte zuvor noch einen ablehnenden Zugunstenbescheid erlassen muss (vgl. zur Problematik bereits den Vorprozess, Landessozialgericht Niedersachsen, Urteil vom 8. Februar 1991, Az.: L 9 V 306/87, unter Bezugnahme auf BSG SozR 1500 § 99 Nr. 2).
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