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Rechtsprechung
   BGH, 06.03.1961 - AnwZ (B) 12/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,3392
BGH, 06.03.1961 - AnwZ (B) 12/60 (https://dejure.org/1961,3392)
BGH, Entscheidung vom 06.03.1961 - AnwZ (B) 12/60 (https://dejure.org/1961,3392)
BGH, Entscheidung vom 06. März 1961 - AnwZ (B) 12/60 (https://dejure.org/1961,3392)
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Volltextveröffentlichungen (2)

 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 07.11.1960 - AnwZ (B) 2/60

    Syndikusanwalt (Unternehmensanwalt)

    Auszug aus BGH, 06.03.1961 - AnwZ (B) 12/60
    Mit dem Beruf eines Rechtsanwalts würde diese Tätigkeit jedoch dann unvereinbar sein, wenn der Antragsteller infolge dieses Beschäftigungsverhältnisses rechtlich oder tatsächlich außerstande sein sollte, neben seinem Dienstverhältnis in nicht unerheblichem Umfange als freier Rechtsanwalt tätig zu sein (vgl. die Beschlüsse des erkennenden Senats BGHZ 33, 266 und 272).

    Das aber würde dem Willen des Gesetzes widersprechen, wie er in § 46 BRAO Ausdruck gefunden hat (vgl. auch BGHZ 33, 266, 270) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 2/60].

    Allerdings mögen aus einem ständigen Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis, das die Arbeitszeit und -kraft des Beschäftigten überwiegend in Anspruch nimmt, psychologische Bindungen und damit unter Umständen Gefahren für die Unabhängigkeit des Bewerbers erwachsen (vgl. BGHZ 33, 276, 279) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 4/60]; es mögen sich aus ihm Werbemöglichkeiten eröffnen (vgl. BGHZ 33, 276, 280) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 4/60] oder im Einzelfall zeitliche oder sachliche Konfliktslagen ergeben (vgl. BGHZ 33, 266, 270) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 2/60].

    Es braucht daher hier nicht entschieden zu werden, ob der Mangel eines dahingehenden Willens es rechtfertigen würde, die Zulassung zu versagen (ebenso BGHZ 33, 266, 271) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 2/60].

  • BGH, 07.11.1960 - AnwZ (B) 4/60

    Syndikusanwalt (Verbandssyndikus)

    Auszug aus BGH, 06.03.1961 - AnwZ (B) 12/60
    Allerdings mögen aus einem ständigen Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis, das die Arbeitszeit und -kraft des Beschäftigten überwiegend in Anspruch nimmt, psychologische Bindungen und damit unter Umständen Gefahren für die Unabhängigkeit des Bewerbers erwachsen (vgl. BGHZ 33, 276, 279) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 4/60]; es mögen sich aus ihm Werbemöglichkeiten eröffnen (vgl. BGHZ 33, 276, 280) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 4/60] oder im Einzelfall zeitliche oder sachliche Konfliktslagen ergeben (vgl. BGHZ 33, 266, 270) [BGH 07.11.1960 - AnwZ B 2/60].
  • BGH, 13.03.1978 - AnwZ (B) 32/77

    Zulassungsvoraussetzungen für Banksyndikus

    Der Bundesgerichtshof hat diese Voraussetzungen in der Regel dann bejaht, wenn ein Syndikus über seine Dienstzeit hinreichend frei verfügen kann, während seiner Dienststunden nicht nur in Ausnahmefällen erreichbar ist und die zu überwindenden Entfernungen dadurch, daß er seine Anwaltspraxis am Ort seiner sonstigen Tätigkeit errichten will, zu keinen weiteren erheblichen Erschwernissen für die Ausübung des Anwaltsberufs durch ihn führen (vgl. Beschlüsse des Senats vom 7. November 1960 - AnwZ (B) 3/60 - vom 6. März 1961 - AnwZ (B) 12/60 = EGE VI 34; vom 20. März 1961 - AnwZ (B) 17/60 = EGE VI 47; vom 9. Oktober 1961 - AnwZ (B) 28/61 = NJW 1962, 202 Nr. 6; vom 6. November 1961 - AnwZ (B) 31/61 - vom 6. November 1961 - AnwZ (B) 32/61 = BGHZ 36, 71; vom 12. Mai 1975 - AnwZ (B) 4/75 = EGE XIII 58 (60) -).
  • BGH, 12.05.1975 - AnwZ (B) 14/74

    Syndikus eines öffentlich-rechtlichen Bankinstituts als Rechtsanwalt

    Dieser Gesichtspunkt hat denn auch in den zahlreichen Fällen, in denen der Senat über die Zulassung solcher Banksyndici zur Rechtsanwaltschaft zu entscheiden hatte, keine Rolle gespielt (vgl. Beschlüsse vom 6. März 1961 - AnwZ (B) 12/60 = EGE VI, 34; vom 20. März 1961 - AnwZ (B) 17/60 = EGE VI, 47; vom 10. Juli 1961 - AnwZ (B) 19/61 = EGE VI, 98; vom 9. Oktober 1961 - AnwZ (B) 22/61 = BGHZ 36, 36 = EGE VII, 12; vom 24. Februar 1964 - AnwZ (B) 18/63 = WM 1964, 543; vom 10. November 1969 - AnwZ (B) 8/69 = EGE XI, 3).
  • BGH, 10.07.1972 - AnwZ (B) 1/72

    Zulassung als Rechtsanwalt - Notwendigkeit einer Zustimmung des Dienstherrn - …

    Der Senat hat bei Anwaltsbewerbern aus dem Kreis der Angestellten außerhalb des öffentlichen Dienstes stets darauf abgehoben, daß die vom Dienstherrn des Bewerbers erteilte Zustimmung zur Ausübung der Rechtsanwaltstätigkeit Bestandteil des Dienstvertrages war und daher aus Rechtsgründen nicht widerrufen werden konnte (vgl. die Beschlüsse vom 7. November 1960 - AnwZ (B) 2/60; vom 6. März 1961 - AnwZ (B) 12/60; vom 20. März 1961 - AnwZ (B) 14/60; vom 10. Juli 1961 - AnwZ (B) 19/61; vom 6. November 1961 - AnwZ (B) 31/61; vom 26. Februar 1962 - AnwZ (B) 47/61 und oft).
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