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Rechtsprechung
   BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,53713
BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B (https://dejure.org/2010,53713)
BSG, Entscheidung vom 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B (https://dejure.org/2010,53713)
BSG, Entscheidung vom 03. Februar 2010 - B 6 KA 2/09 B (https://dejure.org/2010,53713)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BSG, 02.09.2009 - B 6 KA 44/08 R

    Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung; Erteilung einer Sonderzulassung als …

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    14 Das Vorliegen einer unzulässigen Überraschungsentscheidung würde erfordern, dass das Gericht einen bis dahin nicht erörterten rechtlichen oder tatsächlichen Gesichtspunkt zur Grundlage seiner Entscheidung gemacht und damit dem Rechtsstreit eine Wende gegeben hätte, mit der auch ein gewissenhafter Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Verfahrensverlauf selbst unter Berücksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsansichten nicht hat rechnen müssen (…vgl dazu zB BSG SozR 3-4100 § 103 Nr. 4 S 23 und zusammenfassend zuletzt BSG, Urteil vom 2.9.2009 - B 6 KA 44/08 R - RdNr 17 mwN, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).

    Ein Gericht ist nicht verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass es einem bestimmten Vorbringen eines Beteiligten nicht folgen will; vielmehr müssen - insbesondere anwaltlich vertretene - Prozessbeteiligte grundsätzlich von sich aus alle vertretbaren Gesichtspunkte in Betracht ziehen und sich in ihrem Vortrag darauf einstellen (BSG, Urteil vom 2.9.2009 - B 6 KA 44/08 R - RdNr 18, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).

  • BSG, 13.12.2000 - B 6 KA 29/00 R

    Prozeßvollmacht in den Verwaltungsakten

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    18 Der Senat hat in anderen Verfahren des hier auftretenden Prozessbevollmächtigten mehrfach entschieden (BSG SozR 3-1500 § 73 Nr. 9 = USK 2000-182, die zwei weiteren Urteile vom selben Tag - B 6 KA 27/00 R und B 6 KA 28/00 R - sowie BSG USK 2001-159), dass eine Klage als unzulässig abgewiesen werden kann, wenn der Prozessbevollmächtigte der klagenden Partei trotz Aufforderung nicht bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung eine schriftliche Prozessvollmacht zu den Akten reicht.
  • BSG, 18.09.2003 - B 9 SB 11/03 B

    Würdigung von Beweisanträgen im sozialgerichtlichen Verfahren

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    12 Zudem hätte der Beweisantrag im Berufungsverfahren - wenigstens hilfsweise - noch zuletzt zusammen mit den Sachanträgen gestellt werden müssen (…zu diesem Erfordernis vgl zB BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 29 S 49; BSG SozR 4-1500 § 160 Nr. 1 RdNr 5).
  • BSG, 01.02.2000 - B 8 KN 7/99 U B

    Aufrechterhaltung eines Beweisantrags in der mündlichen Verhandlung bei …

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    12 Zudem hätte der Beweisantrag im Berufungsverfahren - wenigstens hilfsweise - noch zuletzt zusammen mit den Sachanträgen gestellt werden müssen (zu diesem Erfordernis vgl zB BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 29 S 49;… BSG SozR 4-1500 § 160 Nr. 1 RdNr 5).
  • BFH, 13.03.2003 - VII B 196/02

    Wirksamkeit einer öffentlichen Zustellung

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    Zwar trifft es zu, dass der zu Unrecht vertretene Standpunkt eines Gerichts, es sei an einer Sachprüfung gehindert, einen Verfahrensmangel darstellen würde (vgl zB BSGE 1, 283, 286 f; BSGE 20, 199, 201; BSG DBlR SGG § 150 Nr. 2716a vom 25.8.1982; BSG USK 9117 S 83; BFHE 201, 425, 432;… BFH/NV 2007, 1345, 1346; Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 13.8.2009 - 7 B 30/09 - juris RdNr 14; jeweils zum Verfahrensmangel durch zu Unrecht verwehrte Sachentscheidung).
  • BSG, 12.12.1990 - 11 RAr 137/89

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, Verfügbarkeit bei Betreuung von …

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    14 Das Vorliegen einer unzulässigen Überraschungsentscheidung würde erfordern, dass das Gericht einen bis dahin nicht erörterten rechtlichen oder tatsächlichen Gesichtspunkt zur Grundlage seiner Entscheidung gemacht und damit dem Rechtsstreit eine Wende gegeben hätte, mit der auch ein gewissenhafter Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Verfahrensverlauf selbst unter Berücksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsansichten nicht hat rechnen müssen (vgl dazu zB BSG SozR 3-4100 § 103 Nr. 4 S 23 und zusammenfassend zuletzt BSG…, Urteil vom 2.9.2009 - B 6 KA 44/08 R - RdNr 17 mwN, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).
  • BSG, 13.12.2000 - B 6 KA 28/00 R

    Prozeßvollmacht in den Verwaltungsakten

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    18 Der Senat hat in anderen Verfahren des hier auftretenden Prozessbevollmächtigten mehrfach entschieden (BSG SozR 3-1500 § 73 Nr. 9 = USK 2000-182, die zwei weiteren Urteile vom selben Tag - B 6 KA 27/00 R und B 6 KA 28/00 R - sowie BSG USK 2001-159), dass eine Klage als unzulässig abgewiesen werden kann, wenn der Prozessbevollmächtigte der klagenden Partei trotz Aufforderung nicht bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung eine schriftliche Prozessvollmacht zu den Akten reicht.
  • BSG, 18.02.1964 - 1 RA 90/61

    Berücksichtigung rentenerhöhender Beträge bei Erlass eines Rentenbescheides; …

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    Zwar trifft es zu, dass der zu Unrecht vertretene Standpunkt eines Gerichts, es sei an einer Sachprüfung gehindert, einen Verfahrensmangel darstellen würde (vgl zB BSGE 1, 283, 286 f; BSGE 20, 199, 201; BSG DBlR SGG § 150 Nr. 2716a vom 25.8.1982; BSG USK 9117 S 83; BFHE 201, 425, 432;… BFH/NV 2007, 1345, 1346; Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 13.8.2009 - 7 B 30/09 - juris RdNr 14; jeweils zum Verfahrensmangel durch zu Unrecht verwehrte Sachentscheidung).
  • BVerwG, 13.08.2009 - 7 B 30.09

    Begründung eines Feststellungsinteresses durch ein Rehabilitierungsinteresse; …

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    Zwar trifft es zu, dass der zu Unrecht vertretene Standpunkt eines Gerichts, es sei an einer Sachprüfung gehindert, einen Verfahrensmangel darstellen würde (vgl zB BSGE 1, 283, 286 f; BSGE 20, 199, 201; BSG DBlR SGG § 150 Nr. 2716a vom 25.8.1982; BSG USK 9117 S 83; BFHE 201, 425, 432;… BFH/NV 2007, 1345, 1346; Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 13.8.2009 - 7 B 30/09 - juris RdNr 14; jeweils zum Verfahrensmangel durch zu Unrecht verwehrte Sachentscheidung).
  • BSG, 13.12.2000 - B 6 KA 27/00 R

    Prozeßvollmacht in den Verwaltungsakten

    Auszug aus BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 2/09 B
    18 Der Senat hat in anderen Verfahren des hier auftretenden Prozessbevollmächtigten mehrfach entschieden (BSG SozR 3-1500 § 73 Nr. 9 = USK 2000-182, die zwei weiteren Urteile vom selben Tag - B 6 KA 27/00 R und B 6 KA 28/00 R - sowie BSG USK 2001-159), dass eine Klage als unzulässig abgewiesen werden kann, wenn der Prozessbevollmächtigte der klagenden Partei trotz Aufforderung nicht bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung eine schriftliche Prozessvollmacht zu den Akten reicht.
  • BSG, 27.10.1955 - 4 RJ 105/54
  • BSG, 18.08.2010 - B 6 KA 17/10 B
    Die Ausrichtung der Rüge des Klägers, die auf das Fehlen einer wirksamen Heilung und damit auf die Aufdeckung eines Verfahrensfehlers des BA zielt, lässt erkennen, dass der Kläger zutreffend erkennt, dass ihm dafür nicht der Weg einer Verfahrensrüge zur Verfügung steht (weshalb er eben den Weg einer Divergenzrüge gewählt hat): Mit einer Verfahrensrüge gemäß § 160 Abs. 2 Nr. 3 SGG können nur Verfahrensmängel in dem vom LSG durchgeführten gerichtlichen Verfahren, nicht aber solche in dem vorausgegangenen Verfahren des SG oder der Verwaltungsbehörde geltend gemacht werden (stRspr, vgl zuletzt BSG vom 3.2.2010 - B 6 KA 2/09 B - RdNr 8 f).
  • BSG, 17.03.2010 - B 6 KA 25/09 B
    Verfahrensmangel iS des § 160 Abs. 2 Nr. 3 SGG ist grundsätzlich ein Verstoß des Gerichts im Rahmen des prozessualen Vorgehens im unmittelbar vorangehenden Rechtszug (…Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG-Kommentar, 9. Aufl 2008, § 160 RdNr 16a mwN; ebenso BSG, Beschluss vom 3.2.2010 - B 6 KA 2/09 B - RdNr 8), vorliegend also des LSG.
  • BSG, 23.03.2011 - B 6 KA 71/10 B
    6 Als Verfahrensmängel iS des § 160 Abs. 2 Nr. 3 SGG können nur Mängel des Verfahrens des LSG gerügt werden, nicht solche des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens oder des Verfahrens des SG (BSG vom 3.2.2010 - B 6 KA 2/09 B - RdNr 8 f; BSG vom 18.8.2010 - B 6 KA 17/10 B - RdNr 17).
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