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Rechtsprechung
   BAG, 07.05.1956 - 2 AZR 259/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,825
BAG, 07.05.1956 - 2 AZR 259/55 (https://dejure.org/1956,825)
BAG, Entscheidung vom 07.05.1956 - 2 AZR 259/55 (https://dejure.org/1956,825)
BAG, Entscheidung vom 07. Mai 1956 - 2 AZR 259/55 (https://dejure.org/1956,825)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BAGE 3, 37
  • NJW 1956, 1215
  • DB 1956, 623
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (1)

  • BAG, 03.06.1954 - 2 AZR 121/54

    Arbeitsgerichtsverfahren: Vorliegen einer Divergenz, Fristbeginn nach § 74 Abs. 3 …

    Auszug aus BAG, 07.05.1956 - 2 AZR 259/55
    (BAG 1, 18-20).
  • BAG, 14.11.1984 - 5 AZR 394/82

    Inanspruchnahme auf Lohnfortzahlung aus übergegangenem Recht

    Wiederholte Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit liegt dann vor, wenn die Krankheit, auf der die frühere Arbeitsunfähigkeit beruhte, in der Zeit zwischen dem Ende der voraufgegangenen und dem Beginn der neuen Arbeitsunfähigkeit medizinisch nicht vollständig ausgeheilt war, sondern als Grundleiden latent weiterbestanden hat, so daß die neue Erkrankung nur eine Fortsetzung der früheren Erkrankung bedeutet (vgl. BAG 3, 37, 38, 39 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB; BAG 4, 111, 113 f. = AP Nr. 3 zu § 63 HGB; BAG Urteil vom 6. Oktober 1976 - 5 AZR 500/75 - AP Nr. 41 zu § 1 LohnFG;… Kaiser/Dunkl, Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle, 2. Aufl., § 1 Rz 176;… Kehrmann/Pelikan, Lohnfortzahlungsgesetz, 2. Aufl., § 1 Rz 65).
  • BAG, 12.09.1967 - 1 AZR 367/66

    Gehaltsfortzahlungsanspruch - Arbeitsverhinderung - Sechs-Wochenfrist

    Die wiederholte Erkrankung an demselben Grundleiden kann wegen des Zusammenhangs dieser Erkrankungen allerdings je nach dem zeitlichen Verhältnis der neuen Erkrankung zu der ersten Erkrankung den Anspruch des Arbeitnehmers entfallen lassen (BAG 3, 37 /~38/39J = AP N r " 2 zu § 63 HGB; BAG 9, 283 4 ""286/289J == AP Nro 23 zu § 1 ArbKrankhG)o Um eine "neue" Arbeitsverhinderung handelt es sich aber nicht, wenn während noch bestehender Arbeitsverhinderung aufgrund eines früheren Unglücks den Arbeitnehmer ein neues Unglück trifft, das seinerseits zu einer über die Sechs-Wochenfrist hinausgehenden Arbeitsverhinderung führt0 In solchen Fällen handelt es sich um eine Fortdauer der bereits bestehenden Arbeitsverhinderung o.
  • BAG, 23.06.1960 - 2 AZR 164/59

    Erkrankung - Krankengeldzuschuß

    Es ist danach rechtlich nicht zu beanstanden, wenn sich das angefochtene Urteil bei seiner Entscheidung auf die Erkenntnisse des Bundesarbeitsgerichts zu § 63 HGB (BAG 3, 37) stützt.

    Allerdings ist das Urteil BAG 3, 37 bisweilen zu der von ihm angestellten Interessenabwägung mißverstanden worden.

    Wenn der Senat in BAG 3, 37 erkannt hat, daß die "längere Zeit" einer vollen Arbeitsfähigkeit zwischen den beiden Erkrankungen nicht als Indiz für eine medizinische Ausheilung, sondern lediglich als ' C) i- -J «J.

  • BAG, 22.03.1973 - 5 AZR 592/72

    Ununterbrochene volle Arbeitsleistung zwischen zwei Krankheitszeiten - …

    Lediglich wenn der Angestellte zwischen den beiden Erkrankungen "längere Zeit" voll arbeitsfähig war, wird arbeitsrechtlich auch die Wiedererkrankung einem (neuen) unverschuldeten Unglück gleichgestellt (BAG AP Nr. 30 im Anschluß an BAG 3, 37 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB).

    Der Revision ist zuzugeben, daß das Bundesarbeitsgericht in seinen bisherigen einschlägigen Entscheidungen nicht zwingend gefordert hat, zwischen zwei auf dasselbe Grundleidei zurückzuführende Erkrankungen müsse eine ununterbrochene Arbeitsleistung von mindestens sechs Monaten liegen, damit ein neuer Gehaltsfortzahlungsanspruch des Angestellten erwächst (vgl. BAG 3, 37 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB; BAG 9, 283 " AP Nr. 23 zu § 1 ArbKrankhG; BAG AP Nr. 29 zu § 63 HGB).

  • BAG, 06.10.1976 - 5 AZR 500/75

    Arbeitsentgelt: Lohnfortzahlung, Fortsetzungszusammenhang bei mehrfacher …

    Hierzu hat das Bundesarbeitsgericht den Grundsatz aufgestellt, daß der wiederholt an dem selben, medizinisch nicht aufgeheilten Grundleiden erkrankte Arbeitnehmer in aller Regel dann einen erneuten Anspruch gegen seinen Arbeitgeber auf KrankengeldZuschuß nach dem Arbeiterkrankheitsgesetz bzw. auf Gehaltsfortzahlung nach den §§ 616 BGB, 63 HGB oder 133 c GewO hat, wenn er nach der früheren Erkrankung sechs Monate lang voll gearbeitet hat (BAG 3, 37 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB; BAG 9, 283 = AP Nr. 23 zu § 1 ArbKrankhG; AP Nr. 54 zu § 1 ArbKrankhG; AP N m . 29 und 30 zu § 63 HGB).
  • BAG, 29.09.1982 - 5 AZR 130/80

    Arbeitsunfähigkeit - Lohnfortzahlung

    Das dem Lohnfortzahlungsgesetz vorausgegangene Arbeiterkrankheitsgesetz enthielt ebensowenig wie die für Angestellte geltenden Vorschriften über die Gehaltszahlung im Krankheitsfalle ausdrückliche Regelungen für den Fall der Fortsetzungskrankheit (vgl. BAG 3, 37, 38 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB ; BAG 9, 283, 286 f. = AP Nr. 23 zu § 1 ArbKrankhG; BAG AP Nr. 34 zu § 1 ArbKrankhG; BAG AP Nr. 29, 30, 33 und 34 zu § 63 HGB ).
  • BAG, 01.02.1973 - 5 AZR 383/72

    Ekrankung - Krankheit - Grundleiden - Kur - Anspruch auf Gehaltsfortzahlung - …

    B e r e i t s i n s e i n e r E n ts c h e id u n g vom 7« Mai 1956 (BAG 3, 37 = AP N r. 2 zu § 63 HGB) h a t d e r Z w e ite S e n a t d e s B u n d es a r b e i t s g e r i c h t s d i e A u f f a s s u n g v e r t r e t e n , d aß b e i w i e d e r h o l t e r E r k ra n k u n g , d i e a u f d a s s e l b e G r u n d le id e n z u r ü c k z u f ü h r e n i s t , p r a k t i s c h v o n e i n e r A u s h e ilu n g a u s z u g e h e n s e i , a l s o e i n n e u e s " u n v e r s c h u l d e t e s U n g lü c k " v o r l i e g e , wenn z w is c h e n d e n b e i d e n E r k ra n k u n g e n e i n e l ä n g e r e Z e i t v o l l e r A r b e i t s f ä h i g k e i t g e le g e n h a t .
  • BAG, 02.06.1966 - 2 AZR 325/65

    Gehaltsfortzahlung - Kur

    Es ist mit der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. BADE 3, 37 = NJW 56, 1215 [L] = AP Nr. 2 zu § 63 HGB, BAGE 9, 283 = NJW 60, 2022 [L]; AP Nr. 29 zu § 63 HGB) davon auszugehen, daß für die Ansprüche auf Gehalts- und Lohnfortzahlung bei Wiedererkrankung an demselben medizinisch nicht ausgeheilten Grundleiden und der Kur wegen eines derartigen Grundleidens nicht die medizinische, sondern die arbeitsrechtliche Betrachtungsweise maßgebend ist.
  • BAG, 05.05.1960 - 2 AZR 271/58

    Krankengeldzuschuß - Tatsächliche Gewährung des Krankengeldes - Anspruch auf …

    A ugust 1957 an e i n e r P o r t s e t z u n g s e r k r a n k u n g im a r b e i t s r e c h t l i c h e n S in n e l i t t o d e r n i c h t " B e ja h t das L a n d e s a r b e i t s g e r i c h t e i n e w i d e r h o l t e Erkrankung an d em se lb e n G r u n d le id e n , kommt e s dann a b e r zu der W ürdigung, daß p r a k t i s c h e i n e A u s h e i l u n g anzunehmen i s t , w e i l d e r K lä g e r z w is c h e n b e i d e n Erkrankungen i n d e r Lage w ar, d i e k ö r p e r l i c h sch w ere A r b e i t e i n e s P f l a s t e r s t e i n s c h l ä g e r s a u s z u f ü l l e n , so wäre im a r b e i t s r e c h t l i c h e n S in n e e i n e n eu e s e l b s t ä n d i g e E rkrankung anzunenmen ( v g l . BAG 3, 37 / ~ 3 8 7 ; BAG 4, 111 Z~"l13 7).
  • BAG, 24.04.1968 - 1 AZR 224/67

    Heuschnupfenerkrankung - Krankengeldzuschuß

    Der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts hat bereits in der Entscheidung BAG 9 5 28$ = AP Nr" 2$ zu § 1 ArbKronkhG ausgeführt, der Arbeiter habe bei wiederholter Erkrankung an demselben medizinisch nicht ausgeheiiten Grundloiden, wenn nicht besondere Umstände eine andere Beurteilung rechtfertigten, gegen den Arbeitgeber einen erneuten Anspruch auf Gewährung des Zuschusses zum Krankengeld, sofern er nach der früheren Erkrankung länger als sechs Monate gearbeitet habc0 Es komme bei der wiederholten ErJ-rankung cn einen fortbcotchcnöen, nicht ausgeheiiten Grundloiden nicht 5 43 auf die Ausheilung im medizinischen Sinne on; maßgebend sei vielmehr allein, ob der Zustond des Arbeitnehmers sich so gebessert habe, daß er für längere Zeit voll arbeitsfähig gewesen sei« Diese auf eine Intcrcsscnabwägung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gestützte Rechtsprechung hat der erkennende Senat in den Entscheidungen BAG 11, 265 = .AP Nr. 53 zu S 1 ArbKrankhG, AP Nr. 54- aaO und 1 AZR 277/67 vom 16o Januar 1968 übernommene An ihr ist fcstzuholtcn (vgl. auch BAG 3, 37 = AP Nr. 2 zu § 63 HGB; BAG AP Ifr. 29 und 50 zu § 63 HGB; BAG 1?, 137 = AP Nr. 4 zu § 50 BAT) Es kommt also nur noch darauf an, ob, wie in der Entscheidung BAG 9, 283 ausgeführt ist, besondere Umstünde eine andere Beurteilung rechtfcrtigono Das ist nicht der Pall.
  • LAG Schleswig-Holstein, 19.11.1964 - 1 Sa 251/64

    Gehaltsfortzahlung bei Heilkur bzw. Erkrankung

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