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| BAG, 07.05.1957 - 3 AZR 482/56 |
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Kündigung eines Schwerbeschädigten
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Kündigung eines Schwerbeschädigten - Zustimmung der Hauptfürsorgestelle - Kenntnis der Schwerbeschädigteneigenschaft - Mindestkündigungsfrist - Kündigungsfrist - Eingang des Antrags
Papierfundstellen
- BAGE 4, 101
- DB 1957, 636
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (2)
- BAG, 03.01.1957 - 2 AZR 281/56
Die dem Arbeitnehmer während der Schutzfrist des SchwbG § 24 ausgesprochene …
Auszug aus BAG, 07.05.1957 - 3 AZR 482/56
Der Dritte Senat schließt sich dem Urteil des Zweiten Senats vom 3.Januar 1957 - 2 AZR 281/56 - dahin an, daß die Kündigung eines Schwerbeschädig ten auch dann der Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bedarf, wenn der Arbeitgeber die Schwerbeschädigten eigenschaft des Arbeitnehmers nicht kennt.Inzwischen hat der Zweite Senat in seinem Urteil vom 3"Januar 1957 (2 AZR 281/56; zum Abdruck auch in der amtlichen Sammlung bestimmt) zu der selben Rechtsfrage im gleichen Sinne wie das angefochtene Urteil Stellung genommen.
- BAG, 03.01.1955 - 2 AZR 428/54
Arbeitsgerichtsverfahren: Unzulässigkeit der Einlegung einer Divergenzrevision …
Auszug aus BAG, 07.05.1957 - 3 AZR 482/56
Denn für die Zulässigkeit der sogenannten Divergenzrevision kommt es darauf an, ob die Divergenz zur Zeit der Ein legung der Revision besteht, und mithin nicht darauf, ob sie zur Zeit der Entscheidung über die Revision durch ein in der Zwischenzeit ergangenes Urteil des Bundesarbeitsgerichts beseitigt war (BAG 1, 224).
- BAG, 23.02.1978 - 2 AZR 462/76
Kündigungsvorschriften für Schwerbehinderte: ungeregelte Fälle
1. Für das Schwerbeschädigtengesetz hat das Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung angenommen, daß der besondere Kündigungsschutz allein an den objektiven Tatbestand der Schwerbeschädigteneigenschaft anknüpfe (vgl. BAG 3 2o3 [2o6] = AP Nr. 4 zu § 14 SchwBeschG; BAG 4, lol [lo2 ] = AP Nr. 9 zu § 14 SchwBeschG und BAG 24, 264 [267] = AP Nr. 6 zu § 1 SchwBeschG). - BAG, 17.02.1977 - 2 AZR 687/75
Zum besonderen Kündigungsschutz für Schwerbehinderte aufgrund der SchwbG § 12 ff
b) Aber auch wer davon ausgeht, daß der Schutz des Schwerbehindertengesetzes nach seinem Wortlaut - anders etwa als der Kündigungsschutz gemäß § 9 Abs. 1 MuSchG - allein an den objektiven Tatbestand der Schwerbehinderteneigenschaft anknüpfe und deshalb das subjektive Merkmal der Kenntnis des Arbeitgebers von der Schwerbehinderteneigenschaft außer Betracht zu bleiben habe (so im Anschluß an die frühere Rechtsprechung BAG 3, 203 [206] = AP Nr. 4 zu § 14 SchwBeschG, BAG 4, 101 [102] = AP Nr. 9 wie vorher und BAG 24, 264 [267] = AP Nr. 6 zu § 1 SchwBeschG, das gesamte Schrifttum zum neuen Recht: Gröninger, aaO, § 3 Anm. 8a und d, § 12 Anm. 4b und 5c; Jung-Cramer, Schwerbehindertengesetz, 1974, § 1 Anm. 2i, § 12 Anm. 2; Neubert-Becke, desgl., 1974, § 12 Anm. 15; Rewolle, desgl., § 12 Anm. V 8; Ritzer, desgl., 197, § 12 Anm. 7; Weber, desgl., § 12 Anm. 10;… Wilrodt-Neumann, aaO, § 12 Anm. 40), kommt nicht daran vorbei, daß in Fällen der vorliegenden Art das in § 12 SchwbG vorgesehene Zustimmungsverfahren nicht durchführbar ist. - BGH, 07.12.1977 - V BLw 16/76
Statthaftigkeit einer Abweichungsrechtsbeschwerde - Kostengründe als Begründung …
Zum anderen hat in letzterer Hinsicht das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 7. Mai 1957 (BAG 4, 101) ausgesprochen (freilich ohne daß das Ergebnis der Entscheidung hiervon abhing), daß es für die Zulässigkeit der Divergenzrevision nach § 72 Abs. 1 Satz 3 ArbGG darauf ankomme, ob die Divergenz zur Zeit der Einlegung der Revision (nicht zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Entscheidung oder zur Zeit der Entscheidung über die gegen sie eingelegte Revision) noch gegeben sei. - BAG, 25.05.1972 - 2 AZR 302/71
Die Schwerbeschädigteneigenschaft wegen Blindheit ist als Rechtstatsache von …
D ie K ü n d ig u n g g e g e n ü b e r e in e m S c h w e r b e s c h ä d i g t e n b e d a r f n ä m l i c h a u c h d a n n d e r Z ustim m ung d e r H a u p t f ü r s o r g e s t e l l e , , wenn d e r A r b e i t g e b e r d i e S c h w e r b e s c h ä d i g t e n e i g e n s c h a f t n i c h t g e k a n n t h a t (BAG 3, 203 [ 2 0 6 ] = ÄP Nr" 4 zu § 14 Schw B eschG ; BAG 4, 101 [ 1 0 2 ] = AP Nr" 9 z u § 14 S c h w B e sc h G )" Auch i n s o w e i t muß d a s a r b e i t s g e r i c h t l i c h e V e r f a l l e n um d i e W i r k s a m k e i t d e r K ü n d ig u n g d i e n ö t i g e K l a r s t e l l u n g b rin g e n ° 78. - BAG, 31.05.1958 - 2 AZR 28/58
Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bei Kündigung eines Schwerbeschädigten
Der Kläger kann sich auch nicht hinsichtlich der von ihm geltend gemachten Unzulässigkeit der Revision auf die von ihm in Bezug genommenen Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts vom 9« Februar 1956 (2 AZR 176/55) = AP Kr. 1 zu § Io BergmannsversorgungsscheirG NRW, vom 3? Januar 1957 (2 AZR 281/56) = AP Hr. 4 zu § 14 Schv/BeschG 1953 und vom 7o Mai 1957 (3 AZR 482/56) = BAG 4, 101 stützen.
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