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Rechtsprechung
   BFH, 30.01.2002 - I R 59/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,12460
BFH, 30.01.2002 - I R 59/00 (https://dejure.org/2002,12460)
BFH, Entscheidung vom 30.01.2002 - I R 59/00 (https://dejure.org/2002,12460)
BFH, Entscheidung vom 30. Januar 2002 - I R 59/00 (https://dejure.org/2002,12460)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Judicialis

    KStG § 8 Abs. 1; ; EStG § 5 Abs. 1 Satz 1; ; HGB § 249 Abs. 1; ; HGB § 249 Abs. 1 Satz 1

  • IWW
  • Wolters Kluwer

    Revision - Einkommensteuer - Körperschaftsteuer - Anstalt des öffentlichen Rechts - Sparkasse - Beihilfeverpflichtung - Versicherungsmathematisches Gutachten - Rückstellungen - Bilanz - Betriebsvermögen - Handelsrechtliche Grundsätze - Ordnungsgemäße Buchführung - Gesetz ...

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 5, HGB § 249
    Beihilfe; Pensionsrückstellung; Rückstellung; Sparkasse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2002, 1288
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (22)

  • BFH, 01.08.1984 - I R 88/80

    Rückstellungsbildung: Zur Frage, wann die Inanspruchnahme aus einer …

    Auszug aus BFH, 30.01.2002 - I R 59/00
    Diese wird in der Rechtsprechung mit der Formel umschrieben, dass mehr Gründe für als gegen das Entstehen der in Rede stehenden Verbindlichkeit und die künftige Inanspruchnahme des Steuerpflichtigen sprechen (BFH-Urteile vom 1. August 1984 I R 88/80, BFHE 142, 226, BStBl II 1985, 44; vom 2. Oktober 1992 III R 54/91, BFHE 169, 423, BStBl II 1993, 153; vom 6. Dezember 1995 I R 14/95, BFHE 180, 258, BStBl II 1996, 406; in BFHE 193, 406, BStBl II 2001, 349).

    Die Verursachung setzt nach ständiger Rechtsprechung des BFH voraus, dass die wirtschaftlich wesentlichen Tatbestandsmerkmale für das Entstehen der Verbindlichkeit bereits am Bilanzstichtag erfüllt sind und das rechtliche Entstehen der Verbindlichkeit nur noch von wirtschaftlich unwesentlichen Tatbestandsmerkmalen abhängt (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 142, 226, BStBl II 1985, 44; vom 12. Dezember 1991 IV R 28/91, BFHE 167, 334, BStBl II 1992, 600; vom 18. Januar 1995 I R 44/94, BFHE 177, 61, BStBl II 1995, 742;… vom 13. Mai 1998 VIII R 58/96, BFH/NV 1999, 27).

  • BFH, 08.11.2000 - I R 10/98

    Aktivierung von Forderungen - gewerbliche Tierzucht bei Kapitalgesellschaften

    Auszug aus BFH, 30.01.2002 - I R 59/00
    Für eine dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeit ist nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung eine Rückstellung zu bilden, wenn sie erstens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit entstanden ist und der Steuerpflichtige daraus in Anspruch genommen wird und wenn sie zweitens ihre wirtschaftliche Verursachung im Zeitraum vor dem Bilanzstichtag findet (ständige Rechtsprechung, vgl. neuerdings etwa BFH-Urteil vom 8. November 2000 I R 10/98, BFHE 193, 406, BStBl II 2001, 349).

    Diese wird in der Rechtsprechung mit der Formel umschrieben, dass mehr Gründe für als gegen das Entstehen der in Rede stehenden Verbindlichkeit und die künftige Inanspruchnahme des Steuerpflichtigen sprechen (BFH-Urteile vom 1. August 1984 I R 88/80, BFHE 142, 226, BStBl II 1985, 44; vom 2. Oktober 1992 III R 54/91, BFHE 169, 423, BStBl II 1993, 153; vom 6. Dezember 1995 I R 14/95, BFHE 180, 258, BStBl II 1996, 406; in BFHE 193, 406, BStBl II 2001, 349).

  • BFH, 03.02.1969 - GrS 2/68

    Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) als Ausformung der allgemeinen Grundsätze …

    Auszug aus BFH, 30.01.2002 - I R 59/00
    Für die Verpflichtung der Klägerin, unter den gegebenen Voraussetzungen Beihilfen zu leisten, besteht handelsrechtlich auch kein Passivierungswahlrecht, das in der Steuerbilanz zu einem Passivierungsverbot führen würde (vgl. BFH-Beschluss vom 3. Februar 1969 GrS 2/68, BFHE 95, 31, BStBl II 1969, 291).
  • BFH, 27.09.2017 - I R 65/15

    Rückstellung für Unterstützungsleistungen bei einer steuerbefreiten …

    Nur dieses Verständnis entspricht zudem der bisherigen Rechtsprechung des Senats, wonach unter Verweis auf die handelsrechtliche Literatur (…vgl. Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 6. Aufl., § 249 HGB Rz 115, m.w.N.) der Begriff der "ähnlichen" Verpflichtung restriktiv auszulegen ist, um den Grundsatz der Passivierungspflicht aus § 249 Abs. 1 HGB nicht zu unterlaufen (Senatsurteile vom 30. Januar 2002 I R 71/00, BFHE 198, 420, BStBl II 2003, 279; wortgleich I R 59/00, BFH/NV 2002, 1288).
  • FG Köln, 24.03.2011 - 10 K 992/08

    Berücksichtigung eines Arbeitnehmerpauschbetrages im Zusammenhang mit erhaltenen …

    Rn. 22 Im Übrigen weist der Beklagte auf die Entscheidung des BFH vom 30.01.2002, I R 59/00, Rz. 10 hin.

    Neben dem Umstand, dass krankheitsbedingte Kosten überhaupt entstanden sind, ist also weiteres wesentliches Merkmal zur Anspruchsbegründung u.a. das Überschreiten einer Altersgrenze (vgl. insoweit auch BFH vom 30.01.2002 I R 59/00, BFH/NV 2002, 1288).

  • FG Rheinland-Pfalz, 15.07.2003 - 2 K 2377/01

    Keine Rückstellung für zu erwartende Kartellbußen der EU

    Nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Handelsbilanz - und dies gilt über §§ 5 Abs. 1 Satz 1, 4 Abs. 1 Satz 1 EStG auch für die Steuerbilanz - für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen zu bilden, wenn und soweit eine Inanspruchnahme aus ihnen hinreichend wahrscheinlich ist (ständige höchstrichterliche Rechtsprechung, vgl. z. B. BFH-Urteile vom 19. August 2002 - VIII R 30/01, DStR 2002, 2030, 30. Januar 2002 - I R 59/00, BFH/NV 2002, 1288, jeweils m. w. N.).
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