Rechtsprechung
| BFH, 16.06.1971 - I R 85/69 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 102, 512
- VersR 1972, 285
- DB 1971, 2389
- BStBl II 1971, 614
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (4)
- BFH, 12.06.1968 - I 278/63
Einordnung derSchadensrückstellungen eines Versicherungsunternehmens als …
Auszug aus BFH, 16.06.1971 - I R 85/69
Es könne deshalb für diese Verpflichtung nichts anderes gelten als für die Erfüllung einer Schadensverpflichtung (BFH-Urteil I 278/63 vom 12. Juni 1968, BFH 93, 154, BStBl II 1968, 715). - BFH, 21.07.1966 - I 293/61
Steuerrechtliche Behandlung der Abführung von Sparanteilen einer …
Auszug aus BFH, 16.06.1971 - I R 85/69
Indes sei auch das BFH-Urteil I 293/61 vom 21. Juli 1966 (BFH 89, 279, BStBl III 1967, 631) auf den vorliegenden Streitfall insofern anwendbar, als der Deckungsstock (als das Ergebnis abgeschlossener oder durchgeführter Verträge) das Betriebskapital des Unternehmens nicht verstärke. - BFH, 26.04.1960 - I 177/58 U
Dauerschuldcharakter von Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen in der …
Auszug aus BFH, 16.06.1971 - I R 85/69
Der Revisionsbeklagte (das Finanzamt - FA -) hat diese Frage - im Gegensatz zum Steuerpflichtigen - bejaht, weil die die Rückstellungsbeträge deckenden Gegenwerte an den jeweiligen Bewertungsstichtagen nicht ähnlichen Verfügungsbeschränkungen unterlegen hätten wie das Deckungsstockvermögen (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - I 177/58 U vom 26. April 1960, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 71 S. 168 - BFH 71, 168 -, BStBl III 1960, 311; I 3/62 U vom 4. April 1963, BFH 76, 723, BStBl III 1963, 264). - BFH, 04.04.1963 - I 3/62 U
Rückstellung für Beitragsrückerstattung in der Lebensversicherung als …
Auszug aus BFH, 16.06.1971 - I R 85/69
Der Revisionsbeklagte (das Finanzamt - FA -) hat diese Frage - im Gegensatz zum Steuerpflichtigen - bejaht, weil die die Rückstellungsbeträge deckenden Gegenwerte an den jeweiligen Bewertungsstichtagen nicht ähnlichen Verfügungsbeschränkungen unterlegen hätten wie das Deckungsstockvermögen (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - I 177/58 U vom 26. April 1960, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 71 S. 168 - BFH 71, 168 -, BStBl III 1960, 311; I 3/62 U vom 4. April 1963, BFH 76, 723, BStBl III 1963, 264).
- BFH, 21.05.2025 - III R 32/22
Hinzurechnung von Zinsen auf Depotverbindlichkeiten im Retrozessionsgeschäft (§ 8 …
Rn. 22 f) Besonderheiten gelten gegebenenfalls für Entgelte, die im Zusammenhang mit einem vom Entgeltpflichtigen unterhaltenen Sondervermögen stehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 18.12.2014 - IV R 50/11, BFHE 248, 346, BStBl II 2015, 597, Rz 33 und vom 16.06.1971 - I R 85/69, BFHE 102, 512, Rz 16).Rn. 23 So geht die Verwaltung, gestützt auf eine langjährige Rechtsprechung zur Rechtslage vor dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008, für Lebensversicherungsunternehmen in Bezug auf Zinsen auf Depotverbindlichkeiten, die ein Erstversicherer einem Rückversicherer zahlt, von einer (Bereichs-)Ausnahme von § 8 Nr. 1 Buchst. a Satz 1 GewStG i.d.F. des UntStRefG 2008 aus (R 8.1 Abs. 1 Satz 10 GewStR 2009; Gleichlautende Ländererlasse vom 02.07.2012, BStBl I 2012, 654, hier Bayerisches Staatsministerium der Finanzen 33-G 1422-108-24128/12, Rz 24; Anwendungsfragen zur Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen nach § 8 Nr. 1 GewStG i.d.F. des UntStRefG 2008 vom 14.08.2007 - 3 G 1422/42, Der Betrieb 2008, 1655, Rz 24; vgl. BFH-Urteile vom 30.07.1997 - I R 55/96, BFHE 183, 219, BStBl II 1997, 824, Rz 24 f.; vom 11.04.1984 - I R 56/80, BFHE 141, 163, BStBl II 1984, 598, Rz 21 ff.; vom 16.06.1971 - I R 85/69, BFHE 102, 512, Rz 16; vom 21.07.1966 - I 293/61, BFHE 89, 279, BStBl III 1967, 631, Rz 9 ff.; vom 04.04.1963 - I 3/62 U, BFHE 76, 723, BStBl III 1963, 264, Leitsatz; vom 26.04.1960 - I 177/58 U, BFHE 71, 168, BStBl III 1960, 311, Rz 32; Gutachten des Reichsfinanzhofs --RFH-- vom 26.11.1943 - I D 1/43, RFHE 54, 29, RStBl 1944, 171).
- BFH, 20.11.1975 - V R 138/73
Die Durchführung einer Pauschalreise ist umsatzsteuerrechtlich keine einheitliche …
Ein allgemeiner Erfahrungssatz dieser Art besteht nicht (wegen der revisionsrechtlichen Überprüfbarkeit allgemeiner Erfahrungssätze vgl. Urteil des BFH vom 16. Juni 1971 I R 85/69, BFHE 102, 512, HFR 1971, 528, und Tipke-Kruse, Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, § 118 FGO Anm. 4; Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, Zivilprozeßordnung, § 550 Anm. 2 und Einführung 4 d vor § 282, und Thomas-Putzo, Zivilprozeßordnung, § 550 Anm. 2c). - BFH, 11.04.1984 - I R 56/80
Dauerschulden - Lebensversicherung - Rückstellungen für Beitragsrückerstattung - …
Rechtlich gesehen tragen sie einer am Bilanzstichtag dem Grunde nach bereits bestehenden Verpflichtung gegenüber der Gesamtzahl der berechtigten Versicherungsnehmer Rechnung (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. April 1960 I 177/58 U, BFHE 71, 168, BStBl III 1960, 311, und vom 16. Juni 1971 I R 85/69, BFHE 102, 512).bb) Allerdings hat der erkennende Senat im Urteil in BFHE 102, 512 ausgeführt, es sei denkbar, daß die Rückerstattungsbeträge innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag ausgezahlt würden, soweit zu diesem Zeitpunkt in der Rückstellung für Beitragsrückerstattung des Steuerpflichtigen Beträge enthalten seien, die auf Todesfall- und Auslaufleistungen sowie auf Schlußgewinnanteile entfielen; dasselbe gelte, soweit Rückstellungsbeträge mit fälligen Beitragszahlungen innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag verrechnet würden.
- BFH, 30.07.1997 - I R 55/96
Dauerschulden bei Beitragsdepots
Soweit bereits der Reichsfinanzhof - RFH - (Gutachten vom 26. November 1943 I D 1/43, RStBl 1944, 171) und im Anschluß daran in ständiger Rechtsprechung der BFH (Urteile vom 4. April 1963 I 3/62 U, BFHE 76, 723, BStBl III 1963, 264; vom 16. Juni 1971 I R 85/69, BFHE 102, 512; vom 21. Juli 1966 I 293/61, BFHE 89, 279, BStBl III 1967, 631; vom 12. Juni 1968 I 278/63, BFHE 93, 154, BStBl II 1968, 715) entschieden haben, daß den versicherungstechnisch gebotenen Rückstellungen, sofern sie mit Werten des Deckungsstocks i. S. von § 66 VAG belegt sind, kein Dauerschuldcharakter zukomme, weil der Deckungsstock gebundenes Sondervermögen der Versicherungsunternehmen darstellt, liegt dies auf der Linie der vom erkennenden Senat für die gewerbesteuerrechtliche Beurteilung des Beitragsdepots vertretenen Ansicht. - FG Hamburg, 11.06.1996 - II 70/94
Streit um die Bewertung verzinslicher Vorauszahlungen für …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - FG München, 25.07.2022 - 7 K 361/21
Unterscheidung zwischen Erst- und Rückversicherungsunternehmen im Hinblick auf …
Bereits der Reichsfinanzhof - RFH - (Gutachten vom 26. November 1943 I D 1/43, RStBl 1944, 171) und im Anschluss daran in ständiger Rechtsprechung der BFH (Urteile vom 4. April 1963 I 3/62 U, BStBl III 1963, 264; vom 16. Juni 1971 I R 85/69, BFHE 102, 512; vom 21. Juli 1966 I 293/61, BStBl III 1967, 631; vom 12. Juni 1968 I 278/63, BStBl II 1968, 715) haben entschieden, dass den versicherungstechnisch gebotenen Rückstellungen, sofern sie mit Werten des Deckungsstocks i.S. von § 66 VAG a.F. belegt sind, kein Dauerschuldcharakter zukomme, weil der Deckungsstock gebundenes Sondervermögen der Versicherungsunternehmen darstellt (…BFH-Urteil vom 30. Juli 1997 I R 55/96, BStBl II 1997, 824, Rn. 24 - 25). - BFH, 04.02.1987 - I R 132/83
Beurteilung von Aufwendungen für Werbeartikel als Geschenke
Dieser Erfahrungssatz bietet zwar ein Mittel zur rechtlichen Einordnung von Tatsachen, jedoch keinen Ersatz für die Beschaffung der entsprechenden Tatsachen (vgl. BFH-Urteil vom 16. Juni 1971 I R 85/69, BFHE 102, 512; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 118 Anm. 8). - BFH, 08.06.1972 - IV R 130/71
Mehraufwendungen für Verpflegung - Abwesenheit von Wohnung - Gewerbetreibender - …
Schließlich hat der BFH in ständiger Rechtsprechung zugelassen, daß Arbeitnehmer, die ausschließlich oder überwiegend beruflich bedingt regelmäßig -- d. h. auf das Jahr gesehen bei gleichbleibenden Arbeitsbedingungen überwiegend -- pro Tag mehr als 12 Stunden von zu Hause abwesend sind, einen pauschal angesetzten Betrag für Verpflegungsmehraufwand bei der Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit als Werbungskosten abziehen (vgl. z. B. BFH-Urteil VI R 283/70 vom 9. November 1971, BFH 102, 512, BStBl II 1972, 145, mit Nachweisen aus der Rechtsprechung; ferner BFH-Urteile VI R 322/66 vom 4. August 1967, BFH 90, 23, BStBl III 1967, 782; VI 231/64 vom 24. Juni 1966, BFH 86, 574, BStBl III 1966, 608; IV 119/53 U vom 17. September 1953, BFH 58, 81, BStBl III 1953, 322).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".