Rechtsprechung
| BFH, 19.12.1956 - VI 85/56 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Einbeziehung von Garagen in die Flächenberechnung einer Wohnung - Begriff des Nebenraums einer Wohnung - Gebäudebegriff für Mehrzahl von Bauwerken - Bestimmung der Nutzfläche für betriebliche Zwecke
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 64, 173
- DB 1957, 82
- DB 1958, 1285
- DB 1958, 1341
- BStBl III 1957, 66
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (2)
- BFH, 03.02.1955 - IV 234/54 U
Steuervergünstigungen für Räume die Wohnzwecken dienen - Begriff des Wohnzweckes …
Auszug aus BFH, 19.12.1956 - VI 85/56 U
Denn ob und wieweit Räume zu Wohnzwecken oder zu gewerblichen Zwecken genutzt werden, richtet sich nicht nach der ursprünglichen Planung oder dem, was üblich ist, sondern nach dem, was im Einzelfall tatsächlich geschieht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 234/54 U vom 3. Februar 1955, Slg.Bd. 60 S. 230, BStBl 1955 III S. 89). - BFH, 21.04.1955 - IV 532/54 U
Bedeutung der baulichen Verbindung zwischen zwei Bauwerken
Auszug aus BFH, 19.12.1956 - VI 85/56 U
Für die Frage, ob mehrere Bauwerke ein Gebäude im Sinne des § 7 b EStG sind, ist tatsächlich grundsätzlich die bauliche Verbindung zwischen ihnen für die Anwendung des § 7 b EStG entscheidend, wie im Urteil des Bundesfinanzhofs IV 532/54 U vom 21. April 1955 (Slg. Bd. 60 S. 478, BStBl 1955 III S. 183) bereits ausgesprochen worden ist.
- BFH, 28.06.1983 - VIII R 179/79
Einheitliche AfA für Zweifamilienhaus und freistehende Doppelgarage auch bei …
Für Baulichkeiten und insbesondere Garagen ist bereits in dem BFH-Urteil vom 19. Dezember 1956 VI 85/56 U (BFHE 64, 173, BStBl III 1957, 66) ausgeführt, daß die bauliche Verbindung nicht ausschlaggebend ist, wenn es sich nicht um zwei wirtschaftlich selbständige Gebäude, sondern um ein Haupt- und ein übliches Nebengebäude handelt, wie es z. B. bei Garagen der Fall ist.Es ist, wie im Urteil in BFHE 64, 173, BStBl III 1957, 66 dargelegt ist, mehr oder minder zufällig und in erster Linie ein bautechnisches Problem, ob Garagen und andere Nebengebäude in das Hauptgebäude einbezogen werden oder als Anbauten oder freistehend errichtet werden.
- BFH, 02.06.1999 - X R 16/96
Wohneigentumsförderung für freistehenden Wintergarten
Soweit die Rechtsprechung Garagen und andere Nebengebäude nicht als wirtschaftlich selbständige Gebäude beurteilt hat (vgl. BFH-Urteile vom 19. Dezember 1956 VI 85/56 U, BFHE 64, 173, BStBl III 1957, 66; vom 15. Dezember 1977 VIII R 121/73, BFHE 124, 193, BStBl II 1978, 210, und in BFHE 139, 509, BStBl II 1984, 196), war hierfür die Erwägung maßgebend, daß . - BFH, 08.07.1971 - IV 253/65
Gebäude - Wohnzwecke - Berechnungsverordnung - Grundflächenberechung - Dachboden …
Auf letzteren Gesichtspunkt habe auch das BFH-Urteil VI 85/56 U vom 19. Dezember 1956 (BFH 64, 173, BStBl III 1957, 66) hingewiesen.
- BFH, 08.09.1995 - X B 191/94
Anforderungen an die Darlegung der grundsätlichen Bedeutung einer Rechtssache
Das angefochtene Urteil weicht schon deshalb nicht von dem -- allein zur Begründung der Divergenzrüge -- zitierten Urteil des Bundesfinanzhofs vom 19. Dezember 1956 VI 85/56 U (BStBl III 1957, 66) ab, weil diese Entscheidung -- die im übrigen § 7 b EStG und die dort maßgebliche Flächenberechnung betrifft -- sich mit der Behandlung "üblicher Nebengebäude" eines Haupthauses wie z. B. Garagen, Schuppen usw. befaßt, die nach der Verkehrsauffassung mit dem Wohngebäude eine wirtschaftliche Einheit bilden, während das FG im angefochtenen Urteil davon ausgeht, daß zwischen dem Einfamilienhaus und dem Gartenhaus kein Funktions- und Nutzungszusammenhang besteht. - FG Niedersachsen, 20.08.1996 - II (VIII) 291/91
Anforderungen an die Abzugsfähigkeit von Kundengeschenken ; Voraussetzungen für …
Die Begünstigung nach § 7 b Abs. 2 EStG soll nicht bloß deshalb ausgeschlossen werden, weil - zufälligerweise - eine körperliche Verbindung zwischen beiden Gebäuden nicht besteht (BFH-Urteil vom 19.12.1956 VI 85/56 U, BStBl III 1957, 66; Herrmann/Heuer, § 10 e EStG Anm. 210, § 7 b EStG Anm. 66; wie hier auch Finanzgericht Münster, Urteil vom 07.12.1989 XIV 7874/88 L, abgedruckt in EFG 1991, 121). - BFH, 09.10.1964 - VI 201/63 U
Inanspruchnahme von Garagen als Sonderabschreibungen
In der Entscheidung VI 85/56 U vom 19. Dezember 1956 (BStBl 1957 III S. 66, Slg. Bd. 64 S. 173) hat der Senat ausgeführt, für die Frage, ob mehrere Bauwerke ein einheitlich nach § 7 b EStG zu behandelndes Gebäude bildeten, sei grundsätzlich die bauliche Verbindung entscheidend; der Senat verwies dabei auf das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 532/54 U vom 21. April 1955 (BStBl 1955 III S. 183, Slg. Bd. 60 S. 478). - BFH, 24.04.1986 - IV R 283/83
Steuerrechtliche Anerkennung eines Arbeitsverhältnisses unter Ehegatten - Ein zu …
Dienen einzelne Räume sowohl Wohnzwecken als auch anderen - etwa wie im Streitfall beruflichen - Zwecken, so entscheidet sich die Zuordnung zu einem der in Frage kommenden Zwecke danach, welchem Zweck sie überwiegend dienen; nach dem überwiegenden Zweck sind sie entweder ganz den Wohnzwecken oder ganz den anderen Zwecken dienenden Räume zuzurechnen (ständige Rechtsprechung des BFH, Urteile vom 18. November 1954 IV 353/53 U, BFHE 60, 99, BStBl III 1955, 39; vom 19. Dezember 1956 VI 85/56 U, BFHE 64, 173, BStBl III 1957, 66; vom 26. Juli 1963 VI 169/63, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Einkommensteuergesetz, § 7 b, Rechtsspruch 77, und vom 14. August 1964 VI 186/63, StRK, Einkommensteuergesetz, § 7 b, Rechtsspruch 89; dem ist die Finanzverwaltung in Abschn. 54 der Einkommensteuer-Richtlinien - EStR - 1969 bis 1975 gefolgt). - BFH, 27.11.1962 - VI 113/61 U
Möglichkeit der Inanspruchnahme der erhöhten AfA nach § 7b Einkommensteuergesetz …
Das Finanzgericht folgte dem Bg. und führte aus, § 7 b EStG setze nicht voraus, daß die Garage mit dem Wohnhaus, dem sie zu dienen bestimmt sei, auch baulich verbunden sei (Urteil des Bundesfinanzhofs VI 85/56 U vom 19. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 66, Slg. Bd. 64 S. 173). - BFH, 21.10.1959 - II 3/58 U
Berechnung der anrechenbaren Grundfläche aller Räume - Berechnung der Wohnungen …
Siehe das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 353/53 U vom 18. November 1954 (BStBl 1955 III S. 39, Slg. Bd. 60 S. 99), einen Streitfall aus dem Jahre 1950 betreffend, ferner die Urteile des Bundesfinanzhofs VI 85/56 U vom 19. Dezember 1956 (BStBl 1957 III S. 66, Slg. Bd. 64 S. 173) und VI 246/57 U vom 24. April 1959 (BStBl 1959 III S. 246, Slg. Bd. 68 S. 645). - BFH, 18.02.1966 - VI 87/65 Ferner ist der wirtschaftliche Zusammenhang der beiden Bauteile als Wohnung und als Berufsräume von Bedeutung; denn gerade unter diesem Doppelzweck ist der Bau angelegt worden (siehe Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -- BFH -- IV 532/54 U vom 21. April 1955, BStBl 1955 III S. 183, Slg. Bd. 60 S. 478; VI 85/56 U vom 19. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 66, Slg. Bd. 64 S. 173).
- BFH, 20.12.1957 - III 285/57 S
Einordnung einer Garage als Zubehör zu einer steuervergünstigten Wohnung
- BFH, 22.02.1967 - VI R 49/66
Anwendbarkeit des § 7 Abs. 6 EStG bei gewerblicher Vermietung von Garagen
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