Rechtsprechung
| BFH, 06.03.1957 - II 12/57 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit von Steuernachforderungen - Zeitpunkt des Inkrafttretens des Abschnitts I des Verkehrsfinanzgesetz 1955
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 64, 464
- DB 1957, 448
- BStBl III 1957, 173
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (1)
- RFH, 27.08.1937 - V z A 182/35
Auszug aus BFH, 06.03.1957 - II 12/57 U
Es ist aber bereits vom Reichsfinanzhof anerkannt worden, daß die Nachforderung nicht dem auch im Steuerrecht geltenden Grundsatz von Treu und Glauben widersprechen darf (vgl. z.B. Urteil des Reichsfinanzhofs V z A 182/35 vom 27. August 1937, Slg. Bd. 42 S. 92, Reichssteuerblatt - RStBl - 1937 S. 1050).
- BVerfG, 28.01.1970 - 1 BvL 4/67
Haushaltssicherungsgesetz
Dies gilt um so mehr, als einmalige Nachsteuerregelungen zum typischen Instrumentarium des Gesetzgebers in Verbrauchsteuersachen gehören und auch sonst (vgl. Abschn. III Art. 3 des Verkehrsfinanzgesetzes vom 6. April 1955 - BGBl. I S. 166 - und Abschn. I Art. 7 des Straßenbaufinanzierungsgesetzes vom 28. Mai 1960 - BGBl. I S. 201 - Art. 8 § 3 des Steueränderungsgesetzes 1966 vom 23. Dezember 1966 - BGBl. I S. 702 - BFH, BStBl. 1957 III S. 173, 179, 377) bei Erhöhungen des Steuersatzes mit dem gleichen Ziel praktiziert worden sind. - BFH, 04.08.1961 - VI 269/60 S
Einkommensteuerliche Behandlung eines Grundstückskaufvertrages gegen Leibrente …
Wird über eine so wichtige Frage nur mündlich verhandelt, so liegt die Vermutung nahe, daß nur eine unverbindliche Meinungsäußerung eines Beamten des Finanzamts (Auskunft) erstrebt und gegeben wurde (Urteile des Bundesfinanzhofs I 94/56 U vom 25. September 1956, BStBl 1956 III S. 341, Slg. Bd. 63 S. 379; II 12/57 U vom 6. März 1957, BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464; IV 541/55 U vom 22. August 1957, BStBl 1957 III S. 366, Slg. Bd. 65 S. 354; V 43/57 U vom 11. September 1958, BStBl 1958 III S. 436, Slg. Bd. 67 S. 429). - BFH, 28.10.1969 - II 140/64
Rechtmäßigkeit der Einordnung der während der Geltungsdauer des …
Davon gehen die Urteile des Senats II 12/57 U vom 6. März 1957 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 64 S. 464 - BFH 64, 464 -, BStBl III 1957, 173) und II 187/59 vom 2. August 1961 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1962 S. 17 - HFR 1962, 17 -) stillschweigend als selbstverständlich aus (ebenso zum Beförderungsteuergesetz vom 29. Juni 1926 unter Berücksichtigung des Gesetzes zur Änderung des Beförderungsteuergesetzes vom 2. Juli 1936 - BefStG 1926 - das Urteil II 147/59 U vom 29. November 1961, BFH 74, 159, BStBl III 1962, 62).Das setzt aber voraus, daß der Sachverhalt dem FA lückenlos bekannt war, ohne daß neue, bisher nicht berücksichtigte Umstände hinzugekommen wären (vgl. außer dem Urteil II 55/62, a.a.O., a. E., z.B. noch Urteile II 12/57 U vom 6. März 1957, BFH 64, 464, BStBl III 1957, 173; II 165/61 U vom 16. Dezember 1964, BFH 82, 415, BStBl III 1965, 397), daß also der Irrtum dem FA selbst unterlaufen ist.
- BFH, 14.08.1958 - I 39/57 U
Verhältnis von Rechtsprechung und Verwaltung im demokratischen Rechtsstaat - …
Die gleichen Grundsätze vertritt die Entscheidung des Bundesfinanzhofs II 12/57 U vom 6. März 1957 (BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464). - BFH, 25.10.1960 - I 62/59 S
Erfordernis der finanziellen Eingliederung für das Vorliegen eines …
Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen die Verwaltungsbehörden an erteilte Auskünfte oder Zusagen mit Rücksicht auf Treu und Glauben gebunden sind (z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs II 12/57 U vom 6. März 1957, BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464; IV 199/57 U vom 20. Februar/23. Oktober 1958, BStBl 1959 III S. 85, Slg. Bd. 68 S. 219; I 176/57 U vom 18. November 1958, BStBl 1959 III S. 52, Slg. Bd. 68 S. 137; VI 26/59 U vom 29. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 96, Slg. Bd. 70 S. 262) geht davon aus, daß der das verfassungsrechtliche Prinzip der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung im Einzelfall durchbrechende Grundsatz von Treu und Glauben nicht eingreift, wenn die Erklärung von einem nach seiner Stellung in der Behörde nicht dazu befugten Beamten abgegeben wurde (Urteile des Bundesfinanzhofs I 182/56 U vom 4. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 31, Slg. Bd. 64 S. 82; IV 541/55 U vom 22. August 1957, BStBl 1957 III S. 366, Slg. Bd. 65 S. 354;… I 176/57 U, IV 199/57 U und VI 26/59 U, a.a.O.; vgl. auch Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts Bd. 3 S. 199, 203) oder wenn aus der Erklärung selbst hervorgeht, daß sich die Behörde nicht endgültig festlegen wollte (…Urteile des Bundesfinanzhofs I 176/57 U, IV 199/57 U, a.a.O.). - BFH, 17.08.1961 - IV 176/59 S
Rechtswidrigkeit der Veranlassung der Rücknahme eines Rechtsmittels
Nach Ansicht des Senats kommt die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs über die Bindung an steuerliche Auskünfte und Zusagen, insbesondere im Veranlagungs- und Erlaßverfahren, durch den sogenannten zuständigen Beamten (vgl. die Urteile I 182/56 U vom 4. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 31, Slg. Bd. 64 S. 82; II 12/57 U vom 6. März 1957, BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464;… I 176/57 U vom 18. November 1958, BStBl 1959 III S. 52, Slg. Bd. 68 S. 137, und VI 26/59 U vom 29. Januar 1960, a.a.O.) im Streitfall nicht zur Anwendung. - BFH, 11.09.1958 - V 43/57 U
Beurteilung von Kaufgeschäften als Käufe von Holz auf dem Stamm
Es kann im Streitfalle dahingestellt bleiben, ob der erkennende Senat dem Urteil II 12/57 U vom 6. März 1957 (BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464) folgen würde, da auch in diesem Urteil die Beweislast für den Inhalt der Antrage und der Auskunft dem Steuerpflichtigen auferlegt wird, und die Stpfl. im Streitfalle beweispflichtig geblieben ist. - BFH, 18.12.1963 - II 87/60 U
Wertansetzung bei der Besteuerung eines Grundstückstauschvertrags durch das …
Der Steuerpflichtige hatte den Vertrag vielmehr ohne Rücksicht auf die Höhe der Steuerbelastung abgeschlossen (vgl. z.B. Entscheidungen des Bundesfinanzhofs II 12/57 U vom 6. März 1957, BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464; I 176/57 U vom 18. November 1958, BStBl 1959 III S. 52, Slg. Bd. 68 S. 137; VI 269/60 S vom 4. August 1961, BStBl 1961 III S. 562, Slg. Bd. 73 S. 813). - BFH, 31.01.1973 - II B 79/72
Kraftfahrzeug-Mehrsteuer - Festsetzung - Entrichtungszeiträume
Die Verfassung schützt nicht die Erwartung, das geltende Steuerrecht werde fortbestehen (BVerfGE 27, 375, 383, 385 ff., unter anderem auch unter Anführung des BFH-Urteils vom 6. März 1957 II 12/57 U, BFHE 64, 464, BStBl III 1957, 173). - BFH, 27.04.1961 - IV 336/59 U
Zulässigkeit der nachträglichen Heranziehung eines Steuerpflichtigen zur …
kann sich daher auch nicht gegenüber der nachträglichen Festsetzung eines Gewerbesteuermeßbetrages für diesen Erhebungszeitraum auf die Grundsätze von Treu und Glauben berufen (vgl. das Urteil des Bundesfinanzhofs II 12/57 U vom 6. März 1957, BStBl 1957 III S. 173, Slg. Bd. 64 S. 464). - BFH, 26.05.1961 - III 326/58 U
Wirksamkeit einer zwischen einem Steuerpflichtigen und einem Finanzamt …
- BFH, 22.08.1957 - IV 541/55 U
Bindungswirkung von mündlichen Auskünften eines Beamten des Finanzamtes - …
- BFH, 12.03.1985 - VII R 91/82
Voraussetzungen der Eingangsabgabenfreiheit eines Schiffes
- BFH, 29.01.1960 - VI 26/59 U
Bindung nach Treu und Glauben an Auskünfte, Zusagen oder Zusicherungen, die nach …
- BFH, 28.10.1969 - II 159/64
In Betracht kommen eines Billigkeitserlasses der Kraftfahrzeugsteuer, wenn ein …
- BFH, 20.02.1959 - III 66/58 U
Voraussetzungen für Bindungswirkung einer unrichtigen Auskunft eines …
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