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Rechtsprechung
   BFH, 11.04.1962 - II 248/60 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,1166
BFH, 11.04.1962 - II 248/60 U (https://dejure.org/1962,1166)
BFH, Entscheidung vom 11.04.1962 - II 248/60 U (https://dejure.org/1962,1166)
BFH, Entscheidung vom 11. April 1962 - II 248/60 U (https://dejure.org/1962,1166)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Verbindung der Steuersachen von zwei Steuerpflichtigen zu gemeinsamer Entscheidung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 75, 143
  • DB 1962, 1100
  • BStBl III 1962, 320
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (2)

  • RFH, 10.02.1922 - II A 31/22
    Auszug aus BFH, 11.04.1962 - II 248/60 U
    Nach dem Urteil des Reichsfinanzhofs II A 31/22 vom 10. Februar 1922 (Slg. Bd. 8 S. 166) ist dagegen bei Verbindung von Streitsachen mehrerer Beteiligter zu gemeinsamer Entscheidung der Streitwert jedenfalls dann einheitlich durch Zusammenrechnung der Einzelbeträge festzustellen, wenn die Verbindung nicht erst in der (betreffenden) Instanz beschlossen wurde.

    Da bereits das Finanzgericht die Verbindung der beiden Rechtsmittel vorgenommen hatte, ist der erkennende Senat entsprechend dem angeführten Urteil des Reichsfinanzhofs II A 31/22 vom 10. Februar 1922 der Auffassung, daß für beide Rbn.

  • BFH, 06.02.1957 - II 186/55 S

    Anfallen einer Verhandlungsgebühr bei Erledigung des Rechtsstreites - Berechnung …

    Auszug aus BFH, 11.04.1962 - II 248/60 U
    Ob das Finanzgericht eine Zusammenfassung mehrerer Streitsachen in einer Berufungsentscheidung vornehmen will, ist grundsätzlich seinem Ermessen vorbehalten; die Verbindung ist - ebenso wie eine Trennung von Streitsachen - in der Rechtsbeschwerdeinstanz zu beachten, es sei denn, daß die Verbindung (Trennung) ohne sachlichen Grund vorgenommen ist (vgl. dazu unter anderem das Urteil des erkennenden Senats II 186/55 S vom 6. Februar 1957 zu b, BStBl 1957 III S. 118, Slg. Bd. 64 S. 312).
  • BFH, 29.03.1984 - VII B 44/83

    Revision - Streitwertrevision - Revisionssumme

    Die in Art. 1 Nr. 5 BFH-EntlG ausdrücklich vorgeschriebene Berücksichtigung unterschiedlicher Revisionssummen gebietet für beide Fälle gleichermaßen eine Modifizierung der für den Regelfall entwickelten Rechtsprechung des BFH, wonach bei verbundenen Sachen, gegen die ein einheitliches Rechtsmittel ergriffen wird, für die Frage, ob die Revisionssumme erreicht ist, grundsätzlich von einem einheitlichen Streitwert auszugehen ist (Urteile vom 11. April 1962 II 248/60 U, BFHE 75, 143, BStBl III 1962, 320; vom 14. Januar 1969 II R 71/67, BFHE 95, 227, BStBl II 1969, 408; vom 25. März 1969 II R 68/68, BFHE 95, 512, BStBl II 1969, 471, sowie Beschluß vom 18. Juni 1969 I B 8/69, BFHE 96, 153, BStBl II 1969, 587).
  • BFH, 09.11.1983 - II R 157/81

    Streitwert - Grunderwerbsteuerbescheidanfechtung - Ehegatten

    Angesichts dessen kann der in den Gründen enthaltenen Bemerkung, an der gegenteiligen Ansicht des BFH-Urteils vom 11. April 1962 II 248/60 U (BFHE 75, 143, BStBl III 1962, 320) - dort allerdings nur für den nicht vorliegenden Fall bereits vom FG verbundener Verfahren - könne nicht festgehalten werden, keine die Entscheidung beeinflussende Bedeutung beigemessen werden.
  • BFH, 11.03.1982 - IV R 14/81

    Einheitliche Gewinnfeststellung - Einheitswert - Betriebsvermögen - Revision - …

    Dem steht nicht entgegen, daß nach der Rechtsprechung des BFH bei verbundenen Sachen, gegen die ein einheitliches Rechtsmittel erhoben wird, für die Frage, ob die Revisionssumme erreicht ist, grundsätzlich von einem einheitlichen Streitwert auszugehen ist.(Urteile vom 11. April 1962 II 248/60 U, BFHE 75, 143, BStBl III 1962, 320; vom 14. Januar 1969 II R 71/67, BFHE 95, 227, BStBl II 1969, 408, und BFHE 95, 512, BStBl II 1969, 471, sowie Beschluß vom 18. Juni 1969 I B 8/69, BFHE 96, 153, BStBl II 1969, 587).
  • BFH, 28.01.1966 - III 96/62

    Anfechtung des Veranlagungsbescheides zur Vermögensabgabe durch einen Ehegatten - …

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Verbindung durch die Vorinstanz zu beachten, es sei denn, daß die Verbindung bzw. die Beibehaltung der Verbindung seitens des FG ohne sachlichen Grund erfolgt wäre (vgl. auch Urteil des BFH II 248/60 U vom 11. April 1962, BStBl 1962 III S. 320, Slg. Bd. 75 S. 143).
  • BFH, 18.06.1969 - I B 8/69

    Festsetzung eines Streitwerts - Mehrere Steuerfälle - Rechtsbehelfsentscheidung

    Nach ständiger Rechtsprechung sowohl des RFH wie des BFH (vgl. RFH-Urteile V A 107, 108/21 vom 4. Oktober 1921, RFH 7, 68; II A 31/22 vom 10. Februar 1922, RFH 8, 166, und VI 631--634/38 vom 5. Oktober 1938, RStBl 1938, 961; BFH-Urteile II 186/55 S vom 6. Februar 1957, BFH 64, 312 --, BStBl III 1957, 118; IV 202/57 U vom 6. Oktober 1960, BFH 72, 105, BStBl III 1961, 40, und II 248/60 U vom 11. April 1962, BFH 75, 143, BStBl III 1962, 320) sind, wenn Rechtsbehelfe wegen mehrerer Steuerforderungen gegen denselben Steuerpflichtigen zu gemeinsamer Entscheidung vereinigt werden, die Werte der Streitgegenstände zusammenzuzählen zu einem Gesamtstreitwert, der sowohl für die Kostenberechnung und Kostenerstattung wie für die Streitwertgrenze der Revision maßgebend ist.
  • BFH, 25.03.1969 - II R 68/68

    Zulässigkeit der Revision - Revisionssumme - Beschwer - Grundstückserwerb - …

    An der gegenteiligen Ansicht des Urteils II 248/60 U vom 11. April 1962 (BFH 75, 143, BStBl III 1962, 320) -- dort für Rechtsbeschwerden jeder der Ehegatten bei einem bereits vom FG verbundenen Verfahren -- konnte nicht festgehalten werden.
  • BFH, 23.02.1968 - VI 325/65

    Die Verbindung und Trennung von Verfahren als prozessleitende Verfügungen - …

    Solche Anordnungen begründen allenfalls einen Verfahrensmangel im Sinne von § 118 Abs. 3 FGO, wenn das FG sie willkürlich, also ohne sachlich vernünftigen Grund, erlassen hat oder wenn der Steuerpflichtige dadurch prozessual in der Wahrnehmung seiner Rechte behindert wird (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - II 248/60 U vom 11. April 1962, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 75 S. 143 - BFH 75, 143 -, BStBl III 1962, 320; IV 161/63 vom 20. Februar 1964, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Reichsabgabenordnung, § 286, Rechtsspruch 52).
  • BFH, 12.06.1968 - II 155/64

    Berechnung der Revisionssumme aus der Beschwer jedes einzelnen Klägers

    An der gegenteiligen Ansicht des Urteils II 248/60 U vom 11. April 1962 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 75 S. 143 - BFH 75, 143 -, BStBl III 1962, 320) - dort allerdings nur für den (hier nicht vorliegenden) Fall bereits vom FG verbundener Verfahren - kann nicht festgehalten werden.
  • BFH, 26.02.1985 - VII S 32/84

    Voraussetzungen der ordnungsgemäßen Festsetzung eines Streitwertes

    Die beiden Streitwerte sind dann zusammenzurechnen (vgl. § 5 der Zivilprozeßordnung - ZPO - Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 26. September 1979 Nr. 66 II 77, Bayerische Verwaltungsblätter 1981, 29; Urteil des Bundesfinanzhofs vom 11. April 1962 II 248/60 U, BFHE 75, 143, BStBl III 1962, 320).
  • BFH, 07.08.1964 - III 274/63 U

    Berechtigung zur Vornahme einer Verbindung von zwei Rechtsmitteln als …

    Es ist allgemein anerkannt, daß die Rechtsmittelbehörden nach pflichtmäßigem Ermessen Verfahren über verschiedene Rechtsmittel desselben Steuerpflichtigen miteinander verbinden dürfen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs II 248/60 U vom 11. April 1962, BStBl 1962 III S. 320, Slg. Bd. 75 S. 143, und die dort angeführte frühere Rechtsprechung).
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