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Rechtsprechung
   BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,1120
BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U (https://dejure.org/1962,1120)
BFH, Entscheidung vom 14.11.1962 - II 291/59 U (https://dejure.org/1962,1120)
BFH, Entscheidung vom 14. November 1962 - II 291/59 U (https://dejure.org/1962,1120)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Ermäßigter Steuersatz bei Beseitigung einer Überschuldung durch einfache Kapitalerhöhung ohne gleichzeitige Kapitalherabsetzung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 76, 175
  • BStBl 1963, 63
  • BStBl III 1963, 63
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (6)

  • RFH, 13.12.1927 - II A 432/27
    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Das Finanzamt vertrat, indem es sich auf die Entscheidung des Reichsfinanzhofs II A 432/27 vom 13. Dezember 1927 (RStBl 1928 S. 33, Slg. Bd. 22 S. 255) bezog, die Ansicht, daß durch eine einfache Kapitalerhöhung die Steuervergünstigung des § 9 Abs. 2 Nr. 1 a KVStG 1955 nicht ausgelöst werden könne; es müsse vielmehr noch eine mit ihr im Zusammenhang stehende Kapitalherabsetzung hinzukommen, um die Voraussetzungen der Ermäßigungsvorschrift zu erfüllen.

    Das verkennt auch die vom Bf. angeführte Entscheidung des Reichsfinanzhofs II A 432/27 vom 13. Dezember 1927 (Slg. Bd. 22 S. 259) nicht.

  • BGH, 14.12.1959 - II ZR 187/57

    Lufttaxi - Eigenkapitalersetzende Darlehen

    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Das Stammkapital ist bei dieser Berechnung selbstverständlich außer Betracht zu lassen (vgl. insoweit auch den Beschluß des Bundesgerichtshofs VII ZB 23/58 vom 4. Mai 1959, Der Betriebs-Berater 1959 S. 754, und das Urteil des Bundesgerichtshofs II ZR 187/57 vom 14. Dezember 1959, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 31 S. 259, 272).
  • BGH, 04.05.1959 - VII ZB 23/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Das Stammkapital ist bei dieser Berechnung selbstverständlich außer Betracht zu lassen (vgl. insoweit auch den Beschluß des Bundesgerichtshofs VII ZB 23/58 vom 4. Mai 1959, Der Betriebs-Berater 1959 S. 754, und das Urteil des Bundesgerichtshofs II ZR 187/57 vom 14. Dezember 1959, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 31 S. 259, 272).
  • BFH, 14.08.1956 - I 82/56 U
    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Unter den gegebenen Umständen hatte die Vorinstanz jedoch keine Veranlassung, eine ungünstigere Behandlung der Bgin., als sie vom Finanzamt vorgenommen worden war, in Erwägung zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 82/56 U vom 14. August 1956, BStBl 1956 III S. 321 ff., 322, Slg. Bd. 63 S. 322 ff., 325, 326).
  • BFH, 22.04.1959 - II 228/57 U

    Notwendigkeit eines wirklichen Verlusts für Vergünstigung des § 9 Abs. 2 Ziff. 1 …

    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Auszugehen ist dabei nicht von den Bilanzansätzen der Erfolgsbilanz, sondern von dem Vermögensstand, wie er unter Berücksichtigung der §§ 10 ff. des Bewertungsgesetzes für den Stichtag ermittelt worden ist (vgl. insoweit Urteil des Bundesfinanzhofs II 228/57 U vom 22. April 1959, BStBl 1959 III S. 240, Slg. Bd. 68 S. 630, 631).
  • BFH, 22.02.1961 - II 268/58 S

    Anwendbarkeit des § 17 b Abs. 2 Satz 3 des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG 1951)

    Auszug aus BFH, 14.11.1962 - II 291/59 U
    Wie der Senat u.a. im Urteil II 268/58 S vom 22. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 210, Slg. Bd. 72 S. 576) entschieden hat, ist für die Auslegung eines Steuergesetzes aus Gründen der Rechtssicherheit in erster Linie der Wortlaut des Gesetzes maßgebend und eine Abweichung nur dann zulässig, wenn zuverlässige Anhaltspunkte dafür gegeben sind, daß der Wortlaut des Gesetzes den Willen des Gesetzgebers nicht deckt, insbesondere weil das aus dem Wortlaut hervorgehende Ergebnis so unsinnig ist, daß es nicht im Sinne des Gesetzgebers liegen kann.
  • BFH, 22.10.1980 - II R 104/79

    Kapitalerhöhung - Sanierungsmaßnahme - Ermäßigter Steuersatz - Überschuldung

    An ihm hat sich die Auslegung unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck des Gesetzes in erster Linie zu orientieren; eine Abweichung vom Wortlaut ist nur dann zulässig, wenn zuverlässige Anhaltspunkte dafür gegeben sind, daß der Wortlaut des Gesetzes den Willen des Gesetzgebers nicht deckt, insbesondere, weil das aus dem Wortlaut der Vorschrift hervorgehende Ergebnis so sinnwidrig und jeder wirtschaftlichen Vernunft widersprechend ist, daß es nicht im Sinne des Gesetzgebers liegen kann (vgl. das Urteil des Senats vom 14. November 1962 II 291/59 U, BFHE 76, 175, BStBl III 1963, 63, mit weiteren Nachweisen).

    Dabei kann es dahingestellt bleiben, ob der nationale Gesetzgeber den bisherigen Rechtszustand (vgl. BFHE 76, 175, BStBl III 1963, 63) wegen Art. 7 Abs. 3 dar Richtlinie nicht mehr beibehalten konnte oder die Beibehaltung auf Art. 9 der Richtlinie hatte stutzen können.

    Während der Reichsfinanzhof zu § 13b KVStG 1922, der Überschuldung und Verlust am Nennkapital gleichrangig nebeneinanderstellte und außer der Erforderlichkeit der Leistung zu ihrer Deckung keine weiteren Voraussetzungen enthielt, ausgesprochen hat, daß bei Kapitalerhöhungsmaßnahmen stets Voraussetzung für die Gewährung des ermäßigten Steuersatzes eine gleichzeitige Kapitalherabsetzung sei (Urteil vom 13. Dezember 1927 I A 432/27, RFHE 22, 255), hatte der Bundesfinanzhof angesichts des Wortlauts des § 9 Abs. 2 Nr. 1 KVStG 1934 mit 1959 im Hinblick auf die gesonderte Aufführung der Überschuldung in Buchst. a von dieser Voraussetzung Abstand genommen (BFHE 76, 175, BStBl III 1963, 63).

  • BFH, 18.03.1971 - V R 35/69

    Gewebe aller Art - Gewirke

    Für die Auslegung eines Steuergesetzes ist aus Gründen der Rechtssicherheit in erster Linie der Wortlaut des Gesetzes maßgebend und eine Abweichung nur dann zulässig, wenn zuverlässige Anhaltspunkte dafür gegeben sind, daß der Wortlaut des Gesetzes den Willen des Gesetzgebers nicht deckt, insbesondere weil das aus dem Wortlaut hervorgehende Ergebnis so unsinnig ist, daß es nicht im Sinne des Gesetzgebers liegen kann (Urteile des BFH II 291/59 U vom 14. November 1962, BFH 76, 175, BStBl III 1963, 63, und II 268/58 S vom 22. Februar 1961, BFH 72, 576, BStBl III 1961, 210, sowie die dort angeführten weiteren Entscheidungen).
  • BFH, 27.08.1968 - II R 82/67

    Steuerermäßigung - Kapitalgesellschaft - Ergebnisabführungsvertrag - …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des RFH (vgl. z. B. Urteile II A 368/25 vom 14. Juli 1925, RFH 17, 49, RStBl 1925, 202; II A 113/27 vom 3. Mai 1927, RStBl 1927, 182; II A 169/30 vom 13. Mai 1930, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 13 zu b, Rechtsspruch 30;… II A 540/32, a. a. O.) und des BFH (…Urteile II 228/57 U, a. a. O.; II 291/59 U vom 14. November 1962, BFH 76, 175, BStBl III 1963, 63; II 255/60 vom 10. Juni 1964, HFR 1965, 509) sind für die Frage, ob eine Überschuldung oder ein Verlust am Grund- oder Stammkapital vorliegt, nicht die in der Bilanz ausgewiesenen, sondern die wahren Vermögenswerte maßgebend; im Falle des § 9 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b KVStG muß ein wirklicher Verlust vorliegen.
  • BFH, 04.09.1974 - II R 28/66

    Erwerb von Gesellschaftsrechten - Inländische GmbH - Ersterwerber - …

    Die vorstehende Auslegung des § 9 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b KVStG 1959 steht nicht im Widerspruch zu dem Urteil des BFH vom 14. November 1962 II 291/59 U (BFHE 76, 175, BStBl III 1963, 63).
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