Rechtsprechung
| BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U |
Zitiervorschläge
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1965,1547) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Erstattung von Grundsteuer - Maßgeblichkeit des Akteninhalts bei Überprüfung eines Zurechnungsbescheids und Wertfortschreibungsbescheids sowie Fortschreibungsbescheids über den Grundsteuermeßbetrag
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 81, 656
- DB 1965, 842
- BStBl III 1965, 235
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BFH, 23.01.1964 - IV 168/61 S
Übergang einer vorläufigen Veranlagung zu einer endgültigen durch Berichtigung …
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Für den Streitfall kann aber nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Berichtigung eines in vollem Umfange vorläufigen Bescheids nach § 225 AO eine darauf gerichtete Willenserklärung des Finanzamts und die ordnungsmäßige Bekanntgabe dieses Willens voraussetzt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 156/35 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 793; Urteil des Bundesfinanzhofs IV 168/61 S vom 23. Januar 1964, BStBl 1964 III S. 436, Slg. Bd. 79 S. 559) und der Berichtigungsbescheid nach § 225 AO ohne Rücksicht auf § 234 AO anfechtbar ist (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs I A 216/25 vom 9. Februar 1926, RStBl 1926 S. 313, Slg. Bd. 18 S. 269;… Urteil des Bundesfinanzhofs II z 23/50 U vom 5. Dezember 1950, a.a.O.). - RFH, 09.02.1926 - I A 216/25
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Für den Streitfall kann aber nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Berichtigung eines in vollem Umfange vorläufigen Bescheids nach § 225 AO eine darauf gerichtete Willenserklärung des Finanzamts und die ordnungsmäßige Bekanntgabe dieses Willens voraussetzt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 156/35 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 793; Urteil des Bundesfinanzhofs IV 168/61 S vom 23. Januar 1964, BStBl 1964 III S. 436, Slg. Bd. 79 S. 559) und der Berichtigungsbescheid nach § 225 AO ohne Rücksicht auf § 234 AO anfechtbar ist (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs I A 216/25 vom 9. Februar 1926, RStBl 1926 S. 313, Slg. Bd. 18 S. 269;… Urteil des Bundesfinanzhofs II z 23/50 U vom 5. Dezember 1950, a.a.O.). - RFH, 27.05.1936 - VI A 156/35
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Für den Streitfall kann aber nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Berichtigung eines in vollem Umfange vorläufigen Bescheids nach § 225 AO eine darauf gerichtete Willenserklärung des Finanzamts und die ordnungsmäßige Bekanntgabe dieses Willens voraussetzt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 156/35 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 793; Urteil des Bundesfinanzhofs IV 168/61 S vom 23. Januar 1964, BStBl 1964 III S. 436, Slg. Bd. 79 S. 559) und der Berichtigungsbescheid nach § 225 AO ohne Rücksicht auf § 234 AO anfechtbar ist (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs I A 216/25 vom 9. Februar 1926, RStBl 1926 S. 313, Slg. Bd. 18 S. 269;… Urteil des Bundesfinanzhofs II z 23/50 U vom 5. Dezember 1950, a.a.O.).
- BFH, 13.12.1963 - VI 105/63 U
Auslegung von Erklärungen der Finanzbehörden gegenüber Steuerpflichtigen
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 105/63 U vom 13. Dezember 1963 (BStBl 1964 III S. 167, Slg. Bd. 78 S. 434) muß in solchen Fällen grundsätzlich der Akteninhalt maßgebend sein, in dem das, was die Behörde gewollt und entschieden hat, niedergelegt ist. - BFH, 05.12.1950 - II z 23/50 U
Folgen der Anfechtung eines endgültigen Steuerbescheids bei zuvoriger Festsetzung …
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Werde ein im ganzen vorläufiger Steuerbescheid nicht angefochten und werden die Abgaben alsdann nach § 225 AO endgültig festgesetzt, so umfasse nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs II z 23/50 U vom 5. Dezember 1950 (BStBl 1951 III S. 18, Slg. Bd. 55 S. 44) die Anfechtung des endgültigen Bescheids auch den vorläufigen Steuerbescheid. - BFH, 31.10.1952 - III 266/51 S
Rechtsirrtum bei der Vornahme einer Zurechnungsfortschreibung
Auszug aus BFH, 15.01.1965 - III 12/61 U
Der Erstattungsantrag sei zumindest als Anregung zur Berichtigung des für vorläufig erklärten Bescheids anzusehen (Urteil des Bundesfinanzhofs III 266/51 S vom 31. Oktober 1952, BStBl 1952 III S. 313, Slg. Bd. 56 S. 816).
- BFH, 17.03.1970 - II 64/62
Vorläufiger Steuerbescheid - Rechtsgeschäftliche Verpflichtung - …
Der Bescheid vom 7. März 1959 war in vollem Umfange für vorläufig erklärt; in einem solchen Falle ist der auf § 225 AO gestützte Berichtigungsbescheid nicht nur insoweit anfechtbar, als die Änderung reicht (§ 234 AO a. F.; Urteile des BFH II z 23/50 U vom 5. Dezember 1950, BFH 55, 44, BStBl III 1951, 18; III 12/61 U vom 15. Januar 1965, BFH 81, 656, BStBl III 1965, 235).
dejure.org
Übersicht BFH
Einloggen | Registrieren
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Externe Links öffnen jetzt in einem neuen Tab. Sie können dieses Verhalten auch auf Ihrer Einstellungsseite ändern.