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Rechtsprechung
   BFH, 21.04.1966 - V 187/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,1415
BFH, 21.04.1966 - V 187/63 (https://dejure.org/1966,1415)
BFH, Entscheidung vom 21.04.1966 - V 187/63 (https://dejure.org/1966,1415)
BFH, Entscheidung vom 21. April 1966 - V 187/63 (https://dejure.org/1966,1415)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 86, 265
  • BStBl III 1966, 473
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 06.02.1963 - V ZR 4/61
    Auszug aus BFH, 21.04.1966 - V 187/63
    Denn die Banken beurteilten das Disagio in Übereinstimmung mit betriebswissenschaftlichen Lehrmeinungen, mit der Rechtsprechung und Literatur über die einkommensteuerliche Behandlung des Disagios, mit der Begründung zum neuen Hypothekenbankgesetz und sogar mit dem Bundesgerichtshof (Entscheidung V ZR 4/61 vom 6. Februar 1963, sinngemäß mitgeteilt in Der Betriebs-Berater -- BB -- 1963 S. 410) als "vorweggezahlten Zins", als "Zinsregulativ" oder "Feinzins", da es jedenfalls vom Schuldner für die Überlassung und Nutzung des Kapitals bezahlt werde und als Entgeltart in Abstimmung auf den Zins oder dieser in Abstimmung auf das Disagio erhoben werde.

    Daran ändert auch nichts die Auffassung des Bundesgerichtshofs im Urteil V ZR 4/61 vom 6. Februar 1963, a. a. O., daß die tatrichterliche Auslegung "nicht zu beanstanden" sei, die ein Disagio unter den näher bezeichneten besonderen Umständen des Falles "als zusätzlichen Zins angesehen" und deshalb das Disagio dem Gläubiger lediglich pro rata temporis zugebilligt habe.

  • BFH, 06.12.1965 - GrS 2/64

    Einbehaltung eines Damnums bei Auszahlung eines Tilgungsdarlehens

    Auszug aus BFH, 21.04.1966 - V 187/63
    Zwar hat der BFH das Disagio in verschiedenen Entscheidungen zum Einkommensteuerrecht als eine zusätzliche Vergütung "für die Kreditgewährung" beurteilt oder es "wie" einen Zins behandelt (vgl. Urteile VI 19/57 U vom 24. April 1959, BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619; VI 62/63 S vom 8. November 1963, a. a. O., und im besonderen den Beschluß des Großen Senats Gr. S. 2/64 S vom 6. Dezember 1965, BStBl 1966 III S. 144).
  • BFH, 24.04.1959 - VI 19/57 U

    Berücksichtigung der Geldbeschaffungskosten für den Bau eines Mietwohnhauses

    Auszug aus BFH, 21.04.1966 - V 187/63
    Zwar hat der BFH das Disagio in verschiedenen Entscheidungen zum Einkommensteuerrecht als eine zusätzliche Vergütung "für die Kreditgewährung" beurteilt oder es "wie" einen Zins behandelt (vgl. Urteile VI 19/57 U vom 24. April 1959, BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619;… VI 62/63 S vom 8. November 1963, a. a. O., und im besonderen den Beschluß des Großen Senats Gr. S. 2/64 S vom 6. Dezember 1965, BStBl 1966 III S. 144).
  • BFH, 08.11.1963 - VI 62/63 S

    Berücksichtigung eines vereinbarten vollen Damnums als Werbungskosten

    Auszug aus BFH, 21.04.1966 - V 187/63
    Das Disagio muß zwar als Vereinbarungsdarlehen im Sinne des § 607 Abs. 2 BGB aufgefaßt werden (vgl. Entscheidung des BFH VI 62/63 S vom 8. November 1963, BStBl 1964 III S. 31, Slg. Bd. 78 S. 82).
  • BFH, 25.09.1968 - I 52/64

    Zulässigkeit von Pauschalabschreibungen oder Pauschalwertberichtigungen zu …

    Das Disagio, an dessen Stelle die Nebenleistungen traten, ist im Verhältnis zwischen der Bank und dem Schuldner ebenfalls nichts anderes als eine zusätzliche Vergütung für die Überlassung des Kapitals und damit Teil des Effektivzinses (BFH-Beschluß Gr.S. 2/64 S vom 6. Dezember 1965, BFH 84, 399, BStBl III 1966, 144), mag es sich auch vom Nominalzins bürgerlich-rechtlich unterscheiden (…Grützbach, a.a.O.) und daher gewerbesteuerrechtlich nicht als Zins für Dauerschulden und umsatzsteuerrechtlich nicht als Zins, sondern als Provision zu behandeln sein (BFH-Urteile VI 209/63 vom 23. Februar 1966, BFH 86, 32, BStBl III 1966, 375; I 172/64 vom 23. August 1966, BFH 86, 739; V 187/63 vom 21. April 1966, BFH 86, 265, BStBl III 1966, 473).
  • BFH, 26.05.1970 - II B 8/70

    Mietvertrag - Bewerber - Anwartschaft künftigen Erwerbs - Erwerbsvorgang - …

    Sie endete zwar nicht bereits mit Abschluß des Weiterveräußerungsvertrags am 18. März 1966, sondern -- wie den Parteien inzwischen auf Grund des BFH-Urteils II 114/64 (BFH 86, 265) bekannt ist -- mit Aufgabe von Besitz und Nutzung als Eigenheim, also -- wie aus dem präsenten Akteninhalt ersichtlich (BFH 92, 440) -- am 26. bzw. 31. Mai 1966 und somit vor Ablauf von fünf Jahren.
  • BFH, 26.05.1970 - II R 184/66

    Bewerbervertrag - Geplante Kaufeigenheime - Kaufvertrag - Erwerbsvorgang - …

    Die Frist endete zwar nicht bereits mit Abschluß des Weiterveräußerungsvertrags am 6. Juli 1964, sondern, wie in dem Urteil II 114/64 (BFH 86, 265) dargelegt, mit Aufgabe des steuerbegünstigten Zwecks, hier mit der tatsächlichen Aufgabe von Besitz und Nutzung als Eigenheim.
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