Rechtsprechung
| BFH, 21.03.1968 - II 35/64 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Umdeutung einer Weiterveräußerung eines Grundstücks in eine Rückgängigmachung des Erwerbsvorgangs
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 92, 245
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- BFH, 14.04.1965 - II 30/62 U
Voraussetzung für die Ausnahme von der Besteuerung bei Erwerb eines Grundstücks …
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Deshalb hat der Senat auch in diesem Urteil (wie ständig, z.B. in den Urteilen II 88/58 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 209, BStBl III 1961, 79; II 77/61 U vom 27. Juli 1962, BFH 75, 578, BStBl III 1962, 478; II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420) entschieden, daß die Beteiligten im allgemeinen grunderwerbsteuerrechtlich die von ihnen selbst gewählte Vertragsgestaltung für oder gegen sich gelten lassen müssen, ohne daß dieser Grundsatz allerdings starr angewendet werden müßte.Wegen der Gründe im einzelnen wird auch insoweit auf das Urteil des Senats II 30/62 U vom 14. April 1965 (a.a.O.) verwiesen.
- BFH, 27.04.1966 - II 5/62
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Dies ist der wahre Grund dafür, daß die sogenannte wirtschaftliche Betrachtungsweise bei der Grunderwerbsteuer nur mit den vom Gesetz selbst gesetzten Einschränkungen - z.B. hinsichtlich des Ersatztatbestandes des Erwerbs der (wirtschaftlichen) Verwertungsbefugnis nach § 1 Abs. 2 GrEStG, gegebenenfalls auch bei der Anteilsvereinigung gemäß § 1 Abs. 3 GrEStG (vgl. Urteil des Senats II 5/62 vom 27. April 1966, BFH 86, 406) - Platz greifen kann. - BFH, 31.01.1964 - III 178/61 U
Berücksichtigung einer sich aus dem Mietvertrag ergebenden Verpflichtung des …
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
§ 1 Abs. 3 StAnpG gestattet zwar eine Beurteilung (Wertung) des "Tatbestandes", d.h. des festgestellten Lebenssachverhalts unter Berücksichtigung der mit dem einzelnen Steuergesetz verfolgten Absicht; diese Vorschrift bietet aber - unbeschadet des § 6 StAnpG - keine Handhabe dafür, die bewußt gewählte Gestaltung in eine andere Gestaltung mit anderen bürgerlich-rechtlichen Wirkungen umzudeuten (vgl. auch BFH-Urteil III 178/61 U vom 31. Januar 1964, BFH 78, 458, BStBl III 1964, 178).
- BFH, 12.10.1966 - II 36/62
Voraussetzungen für die Rücknahme eines Steuerbescheids - Änderung eines …
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Das FG hat die Berichtigung des Steuerbescheids gemäß § 222 Abs. 1 Nr. 3 AO mit Recht für zulässig (vgl. auch Urteil des Senats II 36/62 vom 12. Oktober 1966, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 87 S. 43 - BFH 87, 43 -, BStBl III 1967, 34) und damit den Einwand der Verwirkung für unbegründet erklärt (vgl. auch Urteil des Senats II 15/64 vom 14. Dezember 1967, BFH 88, 42). - BFH, 27.07.1962 - II 77/61 U
Anerkennung eines Wechsels im Personenstand einer Kommanditgesellschaft (KG) bei …
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Deshalb hat der Senat auch in diesem Urteil (wie ständig, z.B. in den Urteilen II 88/58 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 209, BStBl III 1961, 79; II 77/61 U vom 27. Juli 1962, BFH 75, 578, BStBl III 1962, 478; II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420) entschieden, daß die Beteiligten im allgemeinen grunderwerbsteuerrechtlich die von ihnen selbst gewählte Vertragsgestaltung für oder gegen sich gelten lassen müssen, ohne daß dieser Grundsatz allerdings starr angewendet werden müßte. - BFH, 14.02.1967 - II 15/64
Zeitliche Grenze für die Geltendmachung eines Steueranspruches
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Das FG hat die Berichtigung des Steuerbescheids gemäß § 222 Abs. 1 Nr. 3 AO mit Recht für zulässig (vgl. auch Urteil des Senats II 36/62 vom 12. Oktober 1966, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 87 S. 43 - BFH 87, 43 -, BStBl III 1967, 34) und damit den Einwand der Verwirkung für unbegründet erklärt (vgl. auch Urteil des Senats II 15/64 vom 14. Dezember 1967, BFH 88, 42). - BFH, 14.12.1960 - II 88/58 U
Anwendung der Befreiungsvorschrift des §4 Abs. 1 Ziff. 3 b …
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Deshalb hat der Senat auch in diesem Urteil (wie ständig, z.B. in den Urteilen II 88/58 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 209, BStBl III 1961, 79; II 77/61 U vom 27. Juli 1962, BFH 75, 578, BStBl III 1962, 478; II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420) entschieden, daß die Beteiligten im allgemeinen grunderwerbsteuerrechtlich die von ihnen selbst gewählte Vertragsgestaltung für oder gegen sich gelten lassen müssen, ohne daß dieser Grundsatz allerdings starr angewendet werden müßte. - RFH, 12.12.1922 - II A 270/22
Auszug aus BFH, 21.03.1968 - II 35/64
Dies gilt auch von dem dort zitierten RFH-Urteil II A 270/22 vom 12. Dezember 1922 (RFH 11, 73, RStBl 1923, 139), wo überdies der ursprüngliche Eigentümer selbst sich verpflichtet hatte, das Grundstück an den Dritten aufzulassen, und der Kaufvertrag zwischen dem ursprünglichen Eigentümer und dem Erwerber rückgängig gemacht worden war.
- BFH, 31.05.1972 - II B 30/71
Grundstück - Steuerbefreiter Rückerwerb - Weiterveräußerung an Dritte
Voraussetzung ist jedoch, daß der Veräußerer selbst mit diesem Dritten ein schuldrechtliches Verpflichtungsgeschäft abgeschlossen hat und nur dessen dingliche Erfüllung sich unmittelbar zwischen dem Dritten und dem bisherigen Erwerber vollzieht (vgl. das Urteil des BFH II 35/64 vom 21. März 1968, BFH 92, 245).Dieser Grundsatz wird in dem Urteil II 35/64 vom 21. März 1968 (BFH 92, 245) wiederholt.
- FG Köln, 22.09.2008 - 5 K 3205/05
§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) i.V.m. § 2 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG …
Denn im Rahmen des Grunderwerbsteuerrechts müssen die an dem zu beurteilenden Rechtsgeschäft Beteiligten die von ihnen gewählte zivilrechtliche Gestaltung gegen sich gelten lassen (Urteil des BFH vom 21.03.1968 II 35/64, BFHE 92, 245; Urteil des BFH vom 30.08.1978 II R 28/73, BStBl II 1979, 81), ohne dass eine - von der Klägerin reklamierte - wirtschaftliche Betrachtungsweise anwendbar ist. - BFH, 14.07.1970 - II R 93/66
Grundstückserwerb - Bau einer öffentlichen Straße - Grunderwerbsteuerbegünstigte …
Der Senat hat am Erfordernis der Unmittelbarkeit der Zweckerfüllung im obigen Sinn auch in neuester Zeit festgehalten (vgl. z. B. BFH-Urteile II 35/64 vom 21. März 1968, BFH 92, 245 a. E.; II 65/65 vom 28. April 1970, BFH 99, 258, BStBl II 1970, 627, und II 119/65 vom 28. April 1970, BFH 99, 402, BStBl II 1970, 670; vgl. auch für den Erwerb von Sportstadien und Friedhöfen die BFH-Urteile II 79/52 vom 15. April 1953, BFH 57, 373, BStBl III 1953, 146, und II 135/52 S vom 22. April 1953, BFH 57, 410, BStBl III 1953, 160, wo ebenfalls bereits entschieden ist, daß dann, wenn nur ein Teil eines Grundstücks steuerbegünstigten Zwecken dient, die Steuerbefreiung nur für den Erwerb dieses Teils zu gewähren ist). - BFH, 28.04.1970 - II 119/65
Erwerb von Grundstücken - Flurbereinigungsverfahren - Einlagegrundstücke - …
Gleiches gilt auch bei einem echten Vertrag zugunsten eines Dritten für den Ersterwerb selbst dann, wenn der zweit(letzt)erwerbende Anleger als Dritter unmittelbar vom Veräußerer Auflassung und Übergabe des Grundstücks fordern kann (Urteil II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420; vgl. auch Urteil II 35/64 vom 21. März 1968, BFH 92, 245).
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