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Rechtsprechung
   BFH, 07.05.1968 - II 208/61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,1050
BFH, 07.05.1968 - II 208/61 (https://dejure.org/1968,1050)
BFH, Entscheidung vom 07.05.1968 - II 208/61 (https://dejure.org/1968,1050)
BFH, Entscheidung vom 07. Mai 1968 - II 208/61 (https://dejure.org/1968,1050)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Gestattung des Organs durch die Muttergesellschaft zur Bildung freier Rücklagen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 92, 519
  • BStBl II 1968, 612
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (12)

  • BFH, 07.05.1968 - II 32/62
    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Ohne eine derartige Abrede ist das Organ, dessen Unternehmen für Rechnung des Organträgers geführt wird, verpflichtet, das ganze Ergebnis seiner unternehmerischen Betätigung an die Obergesellschaft abzuführen (Urteil des BFH II 32/62 und II R 49/66 vom 7. Mai 1968, I. Nr. 3 der Gründe - BFH 92, 525 -).

    Im Urteil II 32/62 und II R 49/66 (I. Nr. 3 Buchst. d der Gründe) ist dargelegt, daß die Zuführung zu den freien Rücklagen eine Gewinnverwendung darstellt.

    Die vertragliche Beschränkung des Anspruches der Muttergesellschaft auf das ganze Geschäftsergebnis (vgl. auch § 291 Abs. 1 AktG 1965) muß durch die Vereinbarung, die es der Tochtergesellschaft erlaubt, Teile dieses Geschäftsergebnisses zwecks Bildung freier Rücklagen einzubehalten, hinreichend bestimmt sein (Urteil II 32/62 und II R 49/66, I. Nr. 4 der Entscheidungsgründe).

  • BFH, 15.11.1967 - IV R 139/67

    Besetzung eines Gerichts - Vorschriftsmäßigkeit - Prüfung auf Rüge - GmbH & Co. …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Nur beispielhaft sei auf die Fälle der Verträge zwischen nahen Familienangehörigen (vgl. Urteile IV 86/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 539, BStBl III 1964, 429; IV 47/64 vom 17. Februar 1966, BFH 85, 97, BStBl III 1966, 247), der Verträge zwischen Gesellschaft und Gesellschafter-Geschäftsführer (vgl. Urteile I 164/62 U vom 31. Juli 1963, BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440; I 119/64 vom 8. März 1967, BFH 88, 289, BStBl III 1967, 372; I 96/64 vom 29. November 1967, BFH 91, 151, BStBl II 1968, 234) und der Angemessenheit der Gewinnverteilung bei Gesellschaftsverhältnissen unter Familienangehörigen (vgl. Urteile VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 327/62 vom 31. Juli 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 13; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) hingewiesen.
  • BVerfG, 11.07.1967 - 1 BvR 495/63

    Verfassungsmäßgkeit der Versagung einer Gewinnverminderung bei nachträglicher …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat ausgesprochen, es sei nicht sachfremd, wenn die Rechtsprechung in Steuersachen zur Vermeidung von Steuerumgehungen auf die allgemeinen Grundsätze der Steuerklarheit abstelle (BVerfG-Beschluß 1 BvR 495/63 und 325/66 vom 11. Juli 1967, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 22 S. 156, 161).
  • BFH, 17.02.1966 - IV 47/64

    Pensionszusage an die bei der Gesellschaft beschäftigte Ehefrau eines …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Nur beispielhaft sei auf die Fälle der Verträge zwischen nahen Familienangehörigen (vgl. Urteile IV 86/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 539, BStBl III 1964, 429; IV 47/64 vom 17. Februar 1966, BFH 85, 97, BStBl III 1966, 247), der Verträge zwischen Gesellschaft und Gesellschafter-Geschäftsführer (vgl. Urteile I 164/62 U vom 31. Juli 1963, BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440; I 119/64 vom 8. März 1967, BFH 88, 289, BStBl III 1967, 372; I 96/64 vom 29. November 1967, BFH 91, 151, BStBl II 1968, 234) und der Angemessenheit der Gewinnverteilung bei Gesellschaftsverhältnissen unter Familienangehörigen (vgl. Urteile VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 327/62 vom 31. Juli 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 13; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) hingewiesen.
  • BFH, 08.11.1967 - II 176/61

    Tochtergesellschaft - Übernahme der Verluste - Organmutter - Organverhältnis - …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Dem Organ, und Ergebnisabführungsvertrag fehlt die Funktion des Interessenausgleiches, die Verträgen zwischen Dritten immanent ist (Urteil des BFH II 176/61 vom 8. November 1967, BFH 91, 172, BStBl II 1968, 213).
  • BFH, 31.07.1963 - I 164/62 U

    Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot bei kurz vor Ende eines Wirtschaftsjahres …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Nur beispielhaft sei auf die Fälle der Verträge zwischen nahen Familienangehörigen (vgl. Urteile IV 86/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 539, BStBl III 1964, 429; IV 47/64 vom 17. Februar 1966, BFH 85, 97, BStBl III 1966, 247), der Verträge zwischen Gesellschaft und Gesellschafter-Geschäftsführer (vgl. Urteile I 164/62 U vom 31. Juli 1963, BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440; I 119/64 vom 8. März 1967, BFH 88, 289, BStBl III 1967, 372; I 96/64 vom 29. November 1967, BFH 91, 151, BStBl II 1968, 234) und der Angemessenheit der Gewinnverteilung bei Gesellschaftsverhältnissen unter Familienangehörigen (vgl. Urteile VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 327/62 vom 31. Juli 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 13; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) hingewiesen.
  • BFH, 29.11.1967 - I 96/64

    Vereinbarung einer Arbeitsvergütung - Kapitalgesellschaft - Gesellschafter - …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Nur beispielhaft sei auf die Fälle der Verträge zwischen nahen Familienangehörigen (vgl. Urteile IV 86/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 539, BStBl III 1964, 429; IV 47/64 vom 17. Februar 1966, BFH 85, 97, BStBl III 1966, 247), der Verträge zwischen Gesellschaft und Gesellschafter-Geschäftsführer (vgl. Urteile I 164/62 U vom 31. Juli 1963, BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440; I 119/64 vom 8. März 1967, BFH 88, 289, BStBl III 1967, 372; I 96/64 vom 29. November 1967, BFH 91, 151, BStBl II 1968, 234) und der Angemessenheit der Gewinnverteilung bei Gesellschaftsverhältnissen unter Familienangehörigen (vgl. Urteile VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 327/62 vom 31. Juli 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 13; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) hingewiesen.
  • BFH, 08.07.1964 - II 105/59 U

    Steuerrechtliche Behandlung der Zuführung von Teilen des Rohgewinnes zu den …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Der Ausdruck "wirtschaftlich vertretbar" ist ebensowenig wie die Redewendung "die bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wirtschaftlich begründet sind" (vgl. Urteil des BFH II 105/59 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507) als Maßstab für die Beschränkung der Pflicht geeignet, das ganze Geschäftsergebnis an die Muttergesellschaft abzuführen.
  • BFH, 08.03.1967 - I 119/64

    Zulässigkeit der rückwirkenden Erhöhung des Gehalts des Geschäftsführers einer …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Nur beispielhaft sei auf die Fälle der Verträge zwischen nahen Familienangehörigen (vgl. Urteile IV 86/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 539, BStBl III 1964, 429; IV 47/64 vom 17. Februar 1966, BFH 85, 97, BStBl III 1966, 247), der Verträge zwischen Gesellschaft und Gesellschafter-Geschäftsführer (vgl. Urteile I 164/62 U vom 31. Juli 1963, BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440; I 119/64 vom 8. März 1967, BFH 88, 289, BStBl III 1967, 372; I 96/64 vom 29. November 1967, BFH 91, 151, BStBl II 1968, 234) und der Angemessenheit der Gewinnverteilung bei Gesellschaftsverhältnissen unter Familienangehörigen (vgl. Urteile VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 327/62 vom 31. Juli 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 13; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) hingewiesen.
  • BFH, 25.07.1956 - II 114/56 U

    Abgrenzung von "Gewinn", "vollem Gewinn" oder "jeweiligen Geschäftsergebnis" und …

    Auszug aus BFH, 07.05.1968 - II 208/61
    Das FG ist im Anschluß an das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) II 114/56 U vom 25. Juli 1956 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 63 S. 149 - BFH 63, 149 -, BStBl III 1956, 254) davon ausgegangen, der EAV vor Abschluß der Vereinbarung vom 15. November 1957 habe die Klägerin verpflichtet, den handelsrechtlichen Reingewinn im Sinne des § 131 Abs. 3 AktG abzuführen.
  • BFH, 13.12.1963 - VI 339/61 U

    Steuerliche Anerkennung von Vereinbarungen zwischen nahen Angehörigen

  • BFH, 18.03.1964 - IV 86/63 U

    Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung der Aufnahme von Kindern als …

  • BFH, 05.11.1970 - V R 71/67

    Spinnweber-Zusatzsteuer - Entstehungsvoraussetzungen - Bekannte Sachverhalte - …

    Das BFH-Urteil II 208/61 vom 7. Mai 1968 (BFH 92, 519, 523) geht zutreffend davon aus, daß auch im finanzgerichtlichen Verfahren die Feststellungslast von Bedeutung ist.

    Im Falle des BFH-Urteils II 208/61 vom 7. Mai 1968 (a. a. O.) dürfte die Behauptung der Steuerpflichtigen, der steuerbegründende Tatbestand (Forderungsverzicht) entfalle, weil dem begünstigten Organ eine Rücklagenbildung gestattet sei (unter Abweichung von der allumfassend vereinbarten Ergebnisabführung), als eine negative (rechtshindernde) Normvoraussetzung anzusehen sein.

  • BFH, 29.10.1980 - I R 61/77

    Zur Frage, wann die von der Organgesellschaft in ihrer Bilanz gebildeten freien …

    Damit weicht der erkennende Senat von dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. Mai 1968 II 208/61 (BFHE 92, 519, BStBl II 1968, 612) ab.

    Nach der Rechtslage, die für die Entscheidung des II. Senats in BFHE 92, 519, BStBl II 1968, 612 verbindlich war, hatte das Gesetz noch keine Bestimmung über die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit einer derartigen Vertragsvereinbarung enthalten.

  • BFH, 28.01.1969 - II 189/65

    Muttergesellschaft - Verlust der Handelsbilanz - Bilanzänderungen - …

    Ebenso wie für die Bemessung des an den Organträger abzuführenden Gewinns allein die rechtsgeschäftlichen Abmachungen der Beteiligten maßgebend sind (Urteil des BFH II 32/62 vom 7. Mai 1968, BFH 92, 525, BStBl II 1968, 614), Unklarheiten der Vertragsgestaltung aber zu Lasten der steuerpflichtigen Gesellschaft gehen (Urteil des BFH II 208/61 vom 7. Mai 1968, BFH 92, 519, BStBl II 1968, 612), ist auch bezüglich des Umfangs der Pflicht zur Übernahme der Verluste von der klaren Vereinbarung der Beteiligten auszugehen, unbeschadet dessen, daß darüber hinaus die unbeschränkte Befugnis der Organmutter, die Erträge abzusaugen, ihre ebenso unbeschränkte Pflicht zur Übernahme der Verluste der Tochter erzeugt.

    Allerdings kann zweifelhaft sein, ob die einschlägigen Vereinbarungen des Ergebnisabführungsvertrages so bestimmt waren, wie es in dem Urteil II 208/61 vom 7. Mai 1968 (a. a. O.) für die umgekehrten Fälle des Verzichts auf eine Ergebnisabführung (§ 2 Nr. 4 Buchst. b KVStG 1959) gefordert wird.

  • BFH, 07.05.1968 - II 32/62
    Wegen der Anforderungen, die an den Inhalt einer Vereinbarung über die Rücklagenbildung zu stellen sind, wird auf das Urteil II 208/61 vom 7. Mai 1968 (BStBl II 1968, 612) hingewiesen.
  • BFH, 08.03.1972 - II R 2/71

    Wirtschaftsprüfer - Zustellung gegen Empfangsbekenntnis - Organschaft - …

    Darum bestimmt nicht die Organschaft als solche, sondern der Inhalt der vertraglichen Abmachungen den Umfang der Verpflichtung (BFH-Urteil II 32/62, R 49/66 vom 7. Mai 1968, BFH 92, 525 [527], BStBl II 1968, 614) und die "Organschaft" erscheint allenfalls aus Auslegungsmerkmal für den Inhalt ungenügend bestimmter Verträge (BFH-Urteil II B 208/61 vom 7. Mai 1968, BFH 92, 519 [522 f.], BStBl II 1968, 612).
  • BFH, 07.05.1968 - II R 32/62

    Organvertrag - Ergebnisabführungsvertrag - Tochtergesellschaft - Unternehmerische …

    Wegen der Anforderungen, die an den Inhalt einer Vereinbarung über die Rücklagenbildung zu stellen sind, wird auf das Urteil II 208/61 vom 7. Mai 1968 (BStBl II 1968, 612) hingewiesen.
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