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Rechtsprechung
   BFH, 28.04.1970 - II 119/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,589
BFH, 28.04.1970 - II 119/65 (https://dejure.org/1970,589)
BFH, Entscheidung vom 28.04.1970 - II 119/65 (https://dejure.org/1970,589)
BFH, Entscheidung vom 28. April 1970 - II 119/65 (https://dejure.org/1970,589)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • ArgeLandentwicklung

    Befreiung; Grunderwerbsteuer; Steuern

    Enthalten in der kostenlosen behördlichen Rechtsprechungsdatenbank RzF, welche zunächst heruntergeladen und installiert werden muß.

  • Wolters Kluwer

    Erwerb von Grundstücken - Flurbereinigungsverfahren - Einlagegrundstücke - Flurbereinigungsmasse - Schaffung öffentlicher Straßen - Flurbereinigung

  • ArgeLandentwicklung (Volltext/Auszüge)

    Steuern; Grunderwerbsteuer/Befreiung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 99, 402
  • DB 1970, 2353
  • BStBl II 1970, 670
  • BStBl II S. 670
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 04.11.1959 - I C 118.59

    Berichtigung eines Grundbuches nach dem Erlass einer vorzeitigen …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Denn auch der Grundsatz der Surrogation ändert nichts daran, daß die Ausführungsanordnung zum Flurbereinigungsplan durch objektive Umgestaltung der Verhältnisse eine Änderung im Gegenstand des Eigentumsrechts dadurch bewirkt, daß die im Umlegungsplan ausgewiesene neue reale Grundstücksfläche (Landabfindung) an die Stelle des alten Grundstücks tritt (vgl. Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts Bd. 9 S. 288 -- BVerwGE 9, 288 --; 12, 1, 5/6).
  • BVerwG, 06.10.1960 - I C 64.60

    Städtische Umlegung von Grundstücken - Gewährung von Entschädigungsleistungen

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Denn auch der Grundsatz der Surrogation ändert nichts daran, daß die Ausführungsanordnung zum Flurbereinigungsplan durch objektive Umgestaltung der Verhältnisse eine Änderung im Gegenstand des Eigentumsrechts dadurch bewirkt, daß die im Umlegungsplan ausgewiesene neue reale Grundstücksfläche (Landabfindung) an die Stelle des alten Grundstücks tritt (vgl. Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts Bd. 9 S. 288 -- BVerwGE 9, 288 --; 12, 1, 5/6).
  • BFH, 13.01.1970 - II 132/65

    Grunderwerbsteuerpflichtigkeit von Grundstücksübertragungen zwischen Ehegatten

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Auch die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse darf nicht dazu führen, daß Verwaltung und Gericht einen im Gesetz nicht vorgesehenen Befreiungstatbestand von sich aus schaffen (Urteil II 132/65 vom 13. Januar 1970, BFH 98, 453, BStBl II 1970, 440).
  • BFH, 28.04.1970 - II 65/65

    Erwerb eines Grundstücks - Grunderwerbsteuerbefreiung - Verbesserung der …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Vielmehr bedarf es -- wie der Senat heute zu einer anderen Befreiungsvorschrift, aber bei ähnlicher Problematik in der Entscheidung II 65/65 (BStBl II 1970, 627) ausgeführt hat -- für Fälle, in denen auch die den unmittelbar begünstigten Zweck vorbereitenden Erwerbshandlungen -- z. B. Zwischenerwerbe -- von der Besteuerung ausgenommen werden sollen, einer ausdrücklichen Befreiungsvorschrift durch den Gesetzgeber, wie dies z. B. für Bayern in anderem Bereich durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. a--d des Gesetzes über die Grunderwerbsteuerbefreiung für den sozialen Wohnungsbau (GrESWG) 1958 (GVBl 330) oder durch § 4 Abs. 1 Nr. 8 Buchst. a, b GrEStG in der Fassung vom 16. Juli 1969 (GVBl 170) geschehen ist (…vgl. z. B. auch Boruttau-Klein, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl., § 4 Tz. 24, 25).
  • BFH, 01.04.1969 - II 131/65

    Steuerumgehung, wenn kraft neuer nachträglicher Vereinbarung an die Stelle des …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Auch der Umstand, daß der nachfolgende (letzte) Erwerb eines Grundstücks möglicherweise unter zwei Befreiungsvorschriften -- Erwerb nach den Vorschriften im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens und zugleich zur Schaffung von Straßen -- fallen könnte, kann nicht zu einer "Vorverlagerung" einer der Befreiungsvorschriften als "nicht verbraucht" auf einen vorangehenden, aber für sich allein nicht begünstigten Erwerbsvorgang führen (vgl. Urteile II 12/62 vom 31. März 1965, HFR 1965, 418; II 131/65 vom 1. April 1969, BFH 96, 69, BStBl II 1969, 561).
  • BFH, 21.03.1968 - II 35/64

    Umdeutung einer Weiterveräußerung eines Grundstücks in eine Rückgängigmachung des …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Gleiches gilt auch bei einem echten Vertrag zugunsten eines Dritten für den Ersterwerb selbst dann, wenn der zweit(letzt)erwerbende Anleger als Dritter unmittelbar vom Veräußerer Auflassung und Übergabe des Grundstücks fordern kann (Urteil II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420; vgl. auch Urteil II 35/64 vom 21. März 1968, BFH 92, 245).
  • BFH, 09.05.1967 - II 68/63

    Ausnahme von der Besteuerung bei Erwerb eines Grundstücks im Zustand der Bebauung …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Zwar sind, wie der Senat in neueren Entscheidungen wiederholt hervorgehoben hat, Befreiungsvorschriften nicht schon deshalb eng auszulegen, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern unter Würdigung des mit der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecks (vgl. Urteile II 116/63 vom 5. Oktober 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967, 29; II 68/63 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 567, BStBl III 1967, 493 mit weiteren Nachweisen), der auch bei einer Rechtsverkehrsteuer wirtschaftlich bestimmt sein kann (Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 573, BStBl III 1967, 507).
  • BFH, 09.05.1967 - II 232/65

    Besteuerungsmerkmale einer Lizenzforderung

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Zwar sind, wie der Senat in neueren Entscheidungen wiederholt hervorgehoben hat, Befreiungsvorschriften nicht schon deshalb eng auszulegen, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern unter Würdigung des mit der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecks (vgl. Urteile II 116/63 vom 5. Oktober 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967, 29; II 68/63 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 567, BStBl III 1967, 493 mit weiteren Nachweisen), der auch bei einer Rechtsverkehrsteuer wirtschaftlich bestimmt sein kann (Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 573, BStBl III 1967, 507).
  • BFH, 21.12.1966 - II R 96/66

    Folgen eines freiwilligen Grundstücksaustauschs auf die Grunderwerbsteuer

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Denkbar ist auch, daß sich eine Befreiung aus der sinnvollen Zusammenschau zweier Einzelvorschriften ergibt (vgl. für allerdings anders als hier gelagerte Fälle Urteile II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318; II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250, BStBl III 1967, 345).
  • BFH, 05.10.1966 - II 116/63

    Auslegung der Befreiungsvorschriften unter sinnvoller Würdigung ihres inhaltlich …

    Auszug aus BFH, 28.04.1970 - II 119/65
    Zwar sind, wie der Senat in neueren Entscheidungen wiederholt hervorgehoben hat, Befreiungsvorschriften nicht schon deshalb eng auszulegen, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern unter Würdigung des mit der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecks (vgl. Urteile II 116/63 vom 5. Oktober 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967, 29; II 68/63 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 567, BStBl III 1967, 493 mit weiteren Nachweisen), der auch bei einer Rechtsverkehrsteuer wirtschaftlich bestimmt sein kann (Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 573, BStBl III 1967, 507).
  • BFH, 16.02.1966 - II 135/62

    Voraussetzungen einer Steuerbefreiung im Fall eines Grundstückstauschs

  • BFH, 14.06.1961 - II 154/58 U

    Geltung der Grunderwerbssteuerfreiheit im Sinne des § 4 Abs. 1 Ziff. 4 a GrEStG …

  • BFH, 14.04.1965 - II 30/62 U

    Voraussetzung für die Ausnahme von der Besteuerung bei Erwerb eines Grundstücks …

  • BFH, 14.12.1960 - II 30/59 U

    Anwendbarkeit der Steuerbefreiungsvorschrift gem. § 4 Abs. 1 Ziff. 3 b des …

  • FG Hessen, 17.06.2020 - 5 K 2191/15

    Festsetzung der Grunderwerbsteuer unter Berücksichtigung einer …

    Beide Erwerbsvorgänge bilden - wie die Klägerin unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des BFH (Urt. vom 28.04.1970 II 119/65, BStBl. II 1970, 670) ausgeführt hat - abgeschlossene Steuerfälle, die je für sich gesondert darauf zu prüfen sind, ob sie einen grunderwerbsteuerlichen Tatbestand erfüllen.
  • BFH, 05.12.1995 - VIII R 10/91

    § 71 Abs. 2 des Landbeschaffungsgesetzes (LBG) vom 23. 2. 1957 enthält keine …

    Begünstigende Vorschriften sind in gleicher Weise auszulegen (BFH-Urteil vom 28. April 1970 II 119/65, BFHE 99, 402, BStBl II 1970, 670).
  • BFH, 29.10.1986 - II R 59/85

    Sportverein - Gemeinnützigkeit - Erwerb von Grundstücke - Schlittschuhbahn - …

    Jeder Erwerbsvorgang bildet einen in sich abgeschlossenen Steuerfall, dessen gesetzliche Tatbestandsmerkmale (auch hinsichtlich eines Befreiungstatbestandes) je für sich gesondert zu würdigen sind (BFH-Urteil vom 28. April 1970 II 119/65, BFHE 99, 402, 404, BStBl II 1970, 670).

    Eine etwaige "wirtschaftliche Identität" zwischen den Altgrundstücken und dem Abfindungsgrundstück, auf die der BFH in den erwähnten, zur Einkommensteuer ergangenen Urteilen abstellt (BFHE 146, 538, 540, BStBl II 1986, 711, und BFHE 112, 31, 34, BStBl II 1974, 606), erlaubte es grunderwerbsteuerrechtlich nicht, die Befreiungsvorschrift des § 5 Abs. 1 Nr. 7 GrEStG RP über ihren Wortsinn und ihren Zweck hinaus auf den Erwerb des Abfindungsgrundstücks auszudehnen; denn im Grunderwerbsteuerrecht kann die sog. wirtschaftliche Betrachtungsweise nur in dem vom GrEStG vorgezeichneten Umfang wirksam werden (vgl. BFHE 99, 402, 404, BStBl II 1970, 670).

  • BFH, 21.03.1973 - II R 150/66

    Wohnungsunternehmen - Anerkennung der Gemeinnützigkeit - Weiterveräußerung eines …

    Finanzverwaltung und Gerichten jedenfalls ist es -- auch angesichts dessen, daß gerade Grunderwerbsteuerbefreiungsvorschriften auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus nicht schon um ihres Ausnahmecharakters willen eng auszulegen sind (BFH-Urteil II 109/65, auch zur Frage von Zwischenerwerben) -- verwehrt (Art. 20 Abs. 3 GG), einen genau umrissenen Befreiungstatbestand von sich aus auszuweiten (BFH-Urteil vom 28. April 1970 II 119/65, BFHE 99, 402, BStBl II 1970, 670).
  • BFH, 14.07.1970 - II R 93/66

    Grundstückserwerb - Bau einer öffentlichen Straße - Grunderwerbsteuerbegünstigte …

    Der Senat hat am Erfordernis der Unmittelbarkeit der Zweckerfüllung im obigen Sinn auch in neuester Zeit festgehalten (vgl. z. B. BFH-Urteile II 35/64 vom 21. März 1968, BFH 92, 245 a. E.; II 65/65 vom 28. April 1970, BFH 99, 258, BStBl II 1970, 627, und II 119/65 vom 28. April 1970, BFH 99, 402, BStBl II 1970, 670; vgl. auch für den Erwerb von Sportstadien und Friedhöfen die BFH-Urteile II 79/52 vom 15. April 1953, BFH 57, 373, BStBl III 1953, 146, und II 135/52 S vom 22. April 1953, BFH 57, 410, BStBl III 1953, 160, wo ebenfalls bereits entschieden ist, daß dann, wenn nur ein Teil eines Grundstücks steuerbegünstigten Zwecken dient, die Steuerbefreiung nur für den Erwerb dieses Teils zu gewähren ist).
  • BFH, 02.08.1972 - II R 1/67

    Erwerb eines Grundstückes - Umlegungsverfahren - Verteilungsmasse - Bebauung mit …

    Der vorliegende Sachverhalt gleicht rechtlich nicht demjenigen, über den der Senat mit dem Urteil II 119/65 vom 28. April 1970 (BFH 99, 402, BStBl II 1970, 670) entschieden hat.
  • BFH, 06.04.1971 - II 38/65

    Erwerb eines Grundstücks - Kredit - Kapitalabfindung - Ursächlicher Zusammenhang

    Die Entwicklung der Verhältnisse ist auch nicht ausschlaggebend, sondern nur zu "berücksichtigen"; ihr kann also nur insoweit Rechnung getragen werden, als das Ergebnis noch im Regelungsbereich des Gesetzes liegt (vgl. Urteile des Senats II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, 135, BStBl II 1968, 216; II 119/65 vom 28. April 1970, BFH 99, 402, 404, BStBl II 1970, 670).
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