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Rechtsprechung
   BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1148
BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70 (https://dejure.org/1971,1148)
BFH, Entscheidung vom 26.05.1971 - IV R 11/70 (https://dejure.org/1971,1148)
BFH, Entscheidung vom 26. Mai 1971 - IV R 11/70 (https://dejure.org/1971,1148)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Anteile eines Gewerbebetriebs - Unentgeltliche Übertragung - Nicht mitarbeitende Familienangehörige - Abgeltung der Geschäftsführertätigkeit - Übernahme des Haftungsrisikos - Persönlich haftender Gesellschafter - Kapitalbeteiligung am betrieblichen Gewinn - Verzinsung - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 11 Abs. 4

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 102, 279
  • DB 1971, 1553
  • BStBl II 1971, 557
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (16)

  • BFH, 15.10.1970 - IV R 134/70

    Gewinnbeteiligung - Elterliches Unternehmen - Beteiligung als Kommanditist - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).

    Diese Regel wurde in den Urteilen IV 139/67 vom 15. November 1967 (…a. a. O.) und IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970 (a. a. O.) unter Hinweis auf die wirtschaftliche Betrachtungsweise (§ 1 Abs. 2 StAnpG) aufrechterhalten und auch auf nicht mitarbeitende Familienangehörige als Kommanditisten ausgedehnt.

    Diese wendet insbesondere ein, es sei inkonsequent, wenn die Rechtsprechung (vgl. die BFH-Urteile IV 246/50 S vom 22. August 1951, BFH 55, 449, BStBl III 1951, 181; IV R 134/70) grundsätzlich die unentgeltliche Aufnahme von Familienangehörigen in ein Unternehmen anerkenne, sie indessen die anläßlich dieser unentgeltlichen Aufnahme vereinbarte Gewinnverteilung unter den genannten Umständen korrigieren wolle; für eine solche Korrektur fehle es an einer gesetzlichen Grundlage.

    Es kann also -- entgegen dem Urteil des Senats IV R 134/70 -- nicht von Bedeutung sein, ob der aufgenommene Angehörige nicht benötigtes Geld in die Gesellschaft eingebracht hat, weil diese ohnehin einen hohen Ertrag erbringt, oder aber ob Kapital gerade dringend benötigt wird.

    Der Senat ist indessen der Ansicht, daß die Frage, die in einer Vielzahl von Fällen praktisch werden wird, grundsätzliche Bedeutung hat und daß ferner eine Entscheidung des Großen Senats zur Fortbildung des Rechts (§ 11 Abs. 4 FGO) erforderlich ist, weil die Verwaltung (Abschn. 138 Abs. 2 EStR 1969) sowie die Praxis in einzelnen Oberfinanzdirektions-Bezirken (vgl. BFH-Urteil IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262) die Rechtsprechung des IV. Senats übernommen hat, nach der die Gewinnbeteiligung naher Familienangehöriger in einer Familiengesellschaft auf 20 v. H. des Nominalanteils beschränkt werden soll, während in der Literatur vielfach gegen diese Grundsätze Einwendungen erhoben wurden.

  • BFH, 15.11.1967 - IV R 139/67

    Besetzung eines Gerichts - Vorschriftsmäßigkeit - Prüfung auf Rüge - GmbH & Co. …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).

    Diese Regel wurde in den Urteilen IV 139/67 vom 15. November 1967 (a. a. O.) und IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970 (…a. a. O.) unter Hinweis auf die wirtschaftliche Betrachtungsweise (§ 1 Abs. 2 StAnpG) aufrechterhalten und auch auf nicht mitarbeitende Familienangehörige als Kommanditisten ausgedehnt.

    Denn bei der unentgeltlichen Einräumung einer Gesellschafterstellung, mag sie nun in der Schenkung eines Geldbetrages zum Zwecke der Einlage in ein bestehendes Unternehmen unter gleichzeitigem Abschluß eines Gesellschaftsvertrages oder in der Schenkung eines bereits vorhandenen Anteils bestehen, entäußert sich der Schenker einer Einkunftsquelle mit allen steuerrechtlichen Folgen (vgl. das Urteil des Senats IV R 139/67).

  • BFH, 09.07.1969 - I R 188/67

    Anschlußrevision - Mündliche Verhandlung - Finanzgerichtliches Verfahren - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).

    Andererseits aber ergibt sich aus dieser Betrachtung, daß das Problem, was der einer Unternehmensbeteiligung immanente oder adäquate Anteil am Gewinn sei, nicht mit der bisherigen Rechtsprechung des Senats schematisch so gelöst werden kann, daß nur eine 20 %ige Verzinsung des Festkapitals anerkannt wird, die wegen der notwendig gewinnbezogenen Beteiligung eines stillen Gesellschafters bei der stillen Gesellschaft ohnehin nicht möglich wäre (vgl. die BFH-Urteile I R 188/67 und IV R 178/68 vom 22. Januar 1970, BFH 98, 405, BStBl II 1970, 416).

  • BFH, 07.11.1963 - IV 335/61 U

    Gewinnbeteiligung eines am väterlichen Unternehmen als stiller Gesellschafter …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Im einheitlichen Gewinnfeststellungsbescheid vom 23. Februar 1966 kürzte das FA die den Kommanditisten und atypischen stillen Gesellschaftern zugeflossenen Gewinnanteile unter Berufung auf das Urteil des BFH IV 335/61 U vom 7. November 1963 (BFH 78, 155, BStBl III 1964, 61) bis auf eine Verzinsung von 20 v. H. der Festeinlagekonten und rechnete im übrigen die Gewinnanteile dem Komplementär zu.

    In Erweiterung dieses Grundsatzes hat der IV. Senat in seinem Urteil IV 335/61 U vom 7. November 1963 (BFH 78, 155, BStBl III 1964, 61) ausgeführt, daß die Gewinnbeteiligung eines am väterlichen Unternehmen als stiller Gesellschafter beteiligten und nicht mitarbeitenden Kindes steuerlich in der Regel nur in Höhe der Verzinsung der Kapitaleinlage anerkannt werden könne, wobei eine Verzinsung von 20 v. H. der Einlage als angemessen angesehen werde.

  • BFH, 22.08.1951 - IV 246/50 S

    Versagung der steuerlichen Anerkennung einer OHG und einer KG - Veranlassung des …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Diese wendet insbesondere ein, es sei inkonsequent, wenn die Rechtsprechung (vgl. die BFH-Urteile IV 246/50 S vom 22. August 1951, BFH 55, 449, BStBl III 1951, 181; IV R 134/70) grundsätzlich die unentgeltliche Aufnahme von Familienangehörigen in ein Unternehmen anerkenne, sie indessen die anläßlich dieser unentgeltlichen Aufnahme vereinbarte Gewinnverteilung unter den genannten Umständen korrigieren wolle; für eine solche Korrektur fehle es an einer gesetzlichen Grundlage.
  • BFH, 22.01.1970 - IV R 178/68

    Geschenkte Einlagen - Nahe Angehörige - Alleinunternehmer - Gewinnanteile - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Andererseits aber ergibt sich aus dieser Betrachtung, daß das Problem, was der einer Unternehmensbeteiligung immanente oder adäquate Anteil am Gewinn sei, nicht mit der bisherigen Rechtsprechung des Senats schematisch so gelöst werden kann, daß nur eine 20 %ige Verzinsung des Festkapitals anerkannt wird, die wegen der notwendig gewinnbezogenen Beteiligung eines stillen Gesellschafters bei der stillen Gesellschaft ohnehin nicht möglich wäre (vgl. die BFH-Urteile I R 188/67 und IV R 178/68 vom 22. Januar 1970, BFH 98, 405, BStBl II 1970, 416).
  • BFH, 06.07.1966 - VI 124/65

    Zurechnung der Einkünfte beim Nießbraucher nach dem Einkommensteuergesetz

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Es kann insofern nichts anderes gelten, als wenn ein Haus mit der darin ruhenden Möglichkeit, Mieterträge zu erzielen, verschenkt wäre oder ein Nießbrauch mit der auf Grund des Nießbrauchs bestehenden Möglichkeit, Erträge zu ziehen (vgl. das BFH-Urteil VI 124/65 vom 6. Juli 1966, BFH 86, 578, BStBl III 1966, 584).
  • BFH, 09.09.1954 - IV 574/53 U

    Einordnung einer durch Umbuchung eines Teils vom Kapitalkonto gemachten Einlage …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Dabei muß vom derzeitigen Stand des Unternehmens ausgegangen werden, denn in dieses derzeitige Unternehmen wollte der Schenker den Angehörigen unter nicht gewinnrealisierender Übertragung (BFH-Urteil IV 574/53 U vom 9. September 1954, BFH 59, 275, BStBl III 1954, 317) eines gesamthänderisch gebundenen Anteils am Unternehmen auf diesen aufnehmen.
  • BFH, 25.04.1968 - VI R 279/66

    Vertragliche Gewinnverteilung - GmbH & Co. KG - Steuerliche Anerkennung - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).
  • BFH, 26.06.1964 - VI 296/62 U

    Steuerliche Beachtung von Vereinbarungen über die Gewinnverteilung bei enger …

    Auszug aus BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70
    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).
  • BFH, 31.01.1961 - I 259/60 U

    Einkommensteuerliche Behandlung des Negativen Kapitalkontos bei der …

  • BFH, 08.06.1967 - IV 162/63

    Bestehen eines Dienstverhältnisses für die Tätigkeit für eine Gesellschaft bei …

  • BFH, 08.06.1967 - IV R 46/66

    Höhe einer Streitwertfestsetzung

  • BFH, 25.07.1963 - IV 421/62 U

    Bedeutsamkeit der Einlage für das Unternehmen als Anerkennungsvoraussetzung einer …

  • BFH, 13.12.1963 - VI 339/61 U

    Steuerliche Anerkennung von Vereinbarungen zwischen nahen Angehörigen

  • BFH, 21.08.1970 - VI R 332/66
  • BFH, 29.05.1972 - GrS 4/71

    Gewinnverteilung bei Familiengesellschaften, an denen nicht mitarbeitende Kinder …

    Der IV. Senat des BFH hat mit Beschluß IV R 11/70 vom 26. Mai 1971 (BFH 102, 279, BStBl II 1971, 557) dem Großen Senat des BFH folgende Rechtsfrage zur Entscheidung nach § 11 Abs. 4 FGO vorgelegt:.
  • BFH, 02.07.1975 - I B 5/75
    Die starre Verzinsung einer stillen Beteiligung widerspreche der Rechtsprechung des BFH, wie sie im Urteil I R 188/67 und im Beschluß vom 26. Mai 1971 IV R 11/70 (BFHE 102, 279 , BStBl II 1971, 557 ) zum Ausdruck komme.
  • BFH, 08.10.1981 - IV R 222/79
    NV: Erläßt das FA hinsichtlich der Gewinnverteilung auf die Unterbeteiligten unter gleichzeitigem Hinweis auf den BFH-Beschluß vom 26.5.1971 IV R 11/70 einen vorläufigen Steuerbescheid (gemäß § 100 Abs. 1 AO), so ist es nicht berechtigt, bei der endgültigen Veranlagung die Mitunternehmerschaft zu verneinen und die Gewinnfeststellung ersatzlos aufzuheben.4.
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