Rechtsprechung
| BFH, 08.12.1972 - III R 36/72 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Vermögen einer Personengesellschaft - Gesonderte Feststellung - Einheitswert - Gewerbe - Eintragung in das Handelsregister - Kommanditgesellschaft - Rechtsschein
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- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 108, 383
- DB 1973, 1217
- BStBl II 1973, 357
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (5)
- BFH, 13.11.1963 - GrS 1/63
Wahlrecht des Verpächters zur Bewertung der Verpachtung des Gewerbetriebs als …
Auszug aus BFH, 08.12.1972 - III R 36/72
Dabei braucht der Senat nicht zu entscheiden, ob die Einkünfte der Gesellschafter für die Einkommensteuer aufgrund des BFH-Urteils vom 13. November 1963 Gr. S. 1/63 S (BFHE 78, 315, BStBl III 1964, 124) mangels einer Erklärung, den Gewerbebetrieb mit der Verpachtung aufgeben zu wollen, als solche aus Gewerbebetrieb oder als solche aus Vermietung und Verpachtung zu behandeln sind; denn die Einheitswerte des Betriebsvermögens werden nicht der Einkommensteuer, sondern nur der Gewerbesteuer zugrunde gelegt. - BFH, 09.07.1964 - IV 427/62 U
Maßgeblichkeit der vollen Höhe der Gewerbesteuer für die Festsetzung des …
Auszug aus BFH, 08.12.1972 - III R 36/72
Der Senat braucht nicht zu entscheiden, ob sich der Relativsatz betreffend die Mitunternehmerschaft der Gesellschafter nur auf die "ähnlichen Gesellschaften" (so Entscheidung des BFH vom 9. November 1956 III 257/55 U, BFHE 64, 36, BStBl III 1957, 14) oder auch auf die OHG und die KG bezieht (so BFH-Entscheidung vom 14. Februar 1956 I 84/55 U, BFHE 62, 277, BStBl III 1956, 103, und BFH-Entscheidung vom 9. Juli 1964 IV 427/62 U, BFHE 80, 154, BStBl III 1964, 530). - BFH, 14.02.1956 - I 84/55 U
Gewerbesteuerpflicht einer aus Angehörigen eines freien Berufs und berufsfremden …
Auszug aus BFH, 08.12.1972 - III R 36/72
Der Senat braucht nicht zu entscheiden, ob sich der Relativsatz betreffend die Mitunternehmerschaft der Gesellschafter nur auf die "ähnlichen Gesellschaften" (so Entscheidung des BFH vom 9. November 1956 III 257/55 U, BFHE 64, 36, BStBl III 1957, 14) oder auch auf die OHG und die KG bezieht (so BFH-Entscheidung vom 14. Februar 1956 I 84/55 U, BFHE 62, 277, BStBl III 1956, 103, und BFH-Entscheidung vom 9. Juli 1964 IV 427/62 U, BFHE 80, 154, BStBl III 1964, 530). - BFH, 24.02.1967 - III 42/63
Vermietung, ohne dass das vermietete Objekt einem gewerblichen Betrieb zu dienen …
Auszug aus BFH, 08.12.1972 - III R 36/72
Nach der Rechtsprechung des Senats begründet die Vermietung oder Verpachtung einzelner Wirtschaftsgüter grundsätzlich keinen Gewerbebetrieb (vgl. Urteil vom 24. Februar 1967 III 42/63, BFHE 88, 247, BStBl III 1967 362). - BFH, 09.11.1956 - III 257/55 U
Einordnung einer von einer KG betriebenen Großgärtnerei als Betriebsvermögen der …
Auszug aus BFH, 08.12.1972 - III R 36/72
Der Senat braucht nicht zu entscheiden, ob sich der Relativsatz betreffend die Mitunternehmerschaft der Gesellschafter nur auf die "ähnlichen Gesellschaften" (so Entscheidung des BFH vom 9. November 1956 III 257/55 U, BFHE 64, 36, BStBl III 1957, 14) oder auch auf die OHG und die KG bezieht (so BFH-Entscheidung vom 14. Februar 1956 I 84/55 U, BFHE 62, 277, BStBl III 1956, 103, und BFH-Entscheidung vom 9. Juli 1964 IV 427/62 U, BFHE 80, 154, BStBl III 1964, 530).
- BGH, 03.06.1993 - IX ZR 173/92
Steuerliche Beratung gemäß höchstrichterlicher Rechtsprechung
Jedoch begründete die Vorschrift insoweit nur eine Vermutung, die durch den Nachweis, daß kein Handelsgewerbe betrieben wird, widerlegt werden konnte (BFHE 67, 492; 80, 154, 159; 108, 383, 386). - BFH, 17.02.1993 - II R 25/90
Einheitswertfeststellung des Betriebsvermögens nach Veräußerung der wesentlichen …
Ein Einheitswert des Betriebsvermögens ist vielmehr so lange festzustellen, wie noch bewertungsrechtliches Betriebsvermögen vorhanden ist (Änderung der Rechtsprechung im BFH-Urteil vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357).Die Feststellung eines Einheitswerts des Betriebsvermögens setzt danach voraus, daß die Personengesellschaft einen gewerblichen Betrieb i. S. des § 95 BewG a. F. - noch am streitigen Stichtag - unterhält (BFH-Urteile vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357, und vom 27. November 1991 III R 123/87, BFHE 166, 380, BStBl II 1992, 277).
Soweit sich aus dem Urteil in BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357 ein anderes ergibt, hält der Senat daran nicht mehr fest.
- OVG Rheinland-Pfalz, 03.11.2010 - 6 A 10884/10
Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer; Gewerbesteuerveranlagung; im …
Insoweit weist der Senat darauf hin, dass der Bundesfinanzhof in der Eintragung einer Personengesellschaft ins Handelsregister - lediglich - ein starkes, aber widerlegbares Indiz für die Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit sieht (BFH, Urteil vom 8. Dezember 1972 - III R 36/72 -, BFHE 108, 383 -).
- BFH, 25.05.1977 - I R 93/75
Steuerbegünstigte Umwandlung - Vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft - …
Eine Personengesellschaft, die nur Vermögensverwaltung betreibt oder ihren Gewerbebetrieb verpachtet hat, übt auch nicht bereits deshalb einen Gewerbebetrieb aus, weil sie als Handelsgesellschaft im Handelsregister eingetragen ist (vgl. BFH-Urteile vom 20. November 1962 I 238/61 U, BFHE 76, 159, BStBl III 1963, 58; I R 116/75; vgl. auch Urteil vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357). - BFH, 16.10.2002 - II B 88/00
Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA - Bemessungsgrundlage der Steuer der …
a) Die Kläger geben einen abstrakten Rechtssatz aus dem BFH-Urteil vom 8. Dezember 1972 III R 36/72 (BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357) wieder und stellen ihm einen Rechtssatz des FG gegenüber, der wie folgt lautet: "Auch wenn bei einer atypisch stillen Gesellschaft das operative Geschäft der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsinhaberin ausschließlich in ausländischen Betriebstätten ausgeführt wird, begründet die Darlehensaufnahme im Inland einen inländischen gewerblichen Betrieb, für den gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 BewG ein Einheitswert festzustellen ist. - BFH, 27.11.1991 - II R 123/87
Für eine Baureederei ist kein Einheitswert festzustellen
Nach § 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG in der im Streitfall maßgebenden Fassung der Bekanntmachung vom 26. September 1974 (BGBl I 1974, 2369, BStBl I 1974, 862) - jetzt § 97 Abs. 1 Nr. 5 a BewG i. d. F. der Bekanntmachung vom 1. Februar 1991 (BGBl I 1991, 230, BStBl I 1991, 168) - bilden einen gewerblichen Betrieb "insbesondere alle Wirtschaftsgüter", die "offenen Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und ähnlichen Gesellschaften" gehören, bei denen die Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen sind, wenn sich Geschäftsleitung oder Sitz im Inland befinden; die Zusammenfassung aller Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit des Betriebsvermögens ist folglich nur zulässig, wenn die Gesellschaft einen gewerblichen Betrieb i. S. des § 95 BewG unterhält (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357). - VG Trier, 07.07.2010 - 5 K 89/10
Im Handelsregister eingetragene KG; Mitgliedschaft in der IHK trotz Einstellung …
Rn. 24 Die Entscheidung über die Zulassung der Berufung beruht auf §§ 124 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 und 124a Abs. 1 Satz 1 VwGO, denn die Frage, ob eine im Handelsregister eingetragene Kommanditgesellschaft auch dann Mitglied einer Industrie- und Handelskammer bleibt, wenn sie tatsächlich nur eigene Vermögenswerte verwaltet und von daher nach der Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteil vom 8. Dezember 2972 - III R 36/72 -, juris) keine eine Gewerbesteuerpflicht auslösende Tätigkeit ausübt, hat zur Überzeugung der Kammer grundsätzliche Bedeutung. - BFH, 28.07.1978 - III R 43/78
Betriebsvermögen - OHG - Miterbengemeinschaft - Mitunternehmer
Der Senat hat zwar in seiner Entscheidung vom 8. Dezember 1972 III R 36/72 (BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357) unentschieden gelassen, ob sich der Relativsatz in dieser Vorschrift, der die Mitunternehmerschaft verlangt, nur auf die "ähnlichen Gesellschaften" oder auch auf die OHG und die KG bezieht. - BFH, 06.10.1977 - IV R 176/74
Errichtung und Vermietung von Wohnungen durch eine OHG bei nur kurzfristiger …
a) Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH besteht bei einer in das Handelsregister eingetragenen Personengesellschaft die Vermutung, daß sie tatsächlich ein Handelsgewerbe betreibt und damit gleichzeitig einen Gewerbebetrieb i. S. des Steuerrechts unterhält (Urteil vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357). - BFH, 31.07.1985 - II R 183/80
Anfechtbarkeit von Änderungsbescheiden - Bewertung von Wassernutzungsrechten
Unter diesen Umständen ist nicht (mehr) auf die Frage einzugehen, wie die Verpachtung eines eingerichteten Gewerbebetriebes bewertungsrechtlich zu behandeln ist, wenn - wie im vorliegenden Falle - hinsichtlich der ESt eine Betriebsaufgabe nicht erklärt worden ist (vgl. in diesem Zusammenhang die BFH-Urteile vom 8. Dezember 1972 III R 36/72, BFHE 108, 383, BStBl II 1973, 357, und vom 19. Januar 1973 III R 27/71, BFHE 108, 551, BStBl II 1973, 438 m.w.N.).
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