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Rechtsprechung
   BFH, 14.02.1973 - I R 89/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,713
BFH, 14.02.1973 - I R 89/71 (https://dejure.org/1973,713)
BFH, Entscheidung vom 14.02.1973 - I R 89/71 (https://dejure.org/1973,713)
BFH, Entscheidung vom 14. Februar 1973 - I R 89/71 (https://dejure.org/1973,713)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Zahlung eines Entgelts - Befristetes Wettbewerbsverbot - Immaterielles Wirtschaftsgut - Abschreibungsfähigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 109, 222
  • DB 1973, 1432
  • BStBl II 1973, 580
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (8)

  • BFH, 16.09.1970 - I R 196/67

    Geschäftsaufgabe - Persönliche Geschäftsbedingungen - Geschäftswert - …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Auch wäre, wie der erkennende Senat im Urteil vom 16. September 1970 I R 196/67 (BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175) ausgeführt hat, ein immaterielles Wirtschaftsgut "Kundenstamm" bei selbständiger Betrachtung und Bewertung in der Regel ein geschäftswertähnliches Wirtschaftsgut, für dessen steuerrechtliche Behandlung die gleichen Grundsätze Anwendung zu finden haben, die für die Abschreibung eines allgemeinen Geschäftswerts gelten (vgl. BFH-Urteile vom 18. Januar 1967 I 77/64, BFHE 88, 198, BStBl III 1967, 334; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 05.08.1970 - I R 180/66

    Erwerb eines Unternehmens - Übergang der Wirtschaftsgüter - Teilwert - Zeitpunkt …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Auch wäre, wie der erkennende Senat im Urteil vom 16. September 1970 I R 196/67 (BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175) ausgeführt hat, ein immaterielles Wirtschaftsgut "Kundenstamm" bei selbständiger Betrachtung und Bewertung in der Regel ein geschäftswertähnliches Wirtschaftsgut, für dessen steuerrechtliche Behandlung die gleichen Grundsätze Anwendung zu finden haben, die für die Abschreibung eines allgemeinen Geschäftswerts gelten (vgl. BFH-Urteile vom 18. Januar 1967 I 77/64, BFHE 88, 198, BStBl III 1967, 334; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 26.07.1972 - I R 146/70

    Betriebsveräußerer - Zeitlich begrenzte Verpflichtung - Unterlassung des …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    a) Auch ein gegen Zahlung eines Entgelts vereinbartes befristetes Wettbewerbsverbot stellt für denjenigen, zu dessen Gunsten es wirkt, ein abschreibungsfähiges immaterielles Wirtschaftsgut dar (vgl. auch BFH-Urteile vom 27. März 1968 I 224/64, BFHE 92, 211, BStBl II 1968, 520 und vom 26. Juli 1972 I R 146/70, BFHE 107, 118, BStBl II 1972, 937), sofern es nicht -- wie das FG zutreffend ausgeführt hat -- in einem erworbenen (abgeleiteten, derivativen) Geschäftswert aufgeht.
  • BFH, 02.02.1972 - I R 96/70

    Teilwertabschreibung - Geschäftswert - Firmenwert - Geschäftswertbildende …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Der Auffassung, daß mit dieser Begründung eine Abschreibung auf den Geschäftswert zu rechtfertigen sei, ist der erkennende Senat im Urteil vom 2. Februar 1972 I R 96/70 (BFHE 104, 442, BStBl II 1972, 381) entgegengetreten.
  • BFH, 01.08.1968 - I 206/65

    Abzugsfähigkeit von Zahlungen auf Grund eines Übernahmevertrages als …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Ob im Einzelfalle ein abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut oder ein nur der Abschreibung auf den niedrigeren Teilwert zugängliches firmenwertähnliches Wirtschaftsgut erworben wurde, beantwortet sich danach, ob sich sein Wert für das Unternehmen innerhalb einer bestimmten oder doch annähernd bestimmbaren Zeit erschöpft oder nicht (BFH-Urteil vom 1. August 1968 I 206/65, BFHE 94, 52, BStBl II 1969, 66).
  • BFH, 18.01.1967 - I 77/64

    Möglichkeit der Abschreibung eines für einen erworbenen Geschäftswert gezahlten …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Auch wäre, wie der erkennende Senat im Urteil vom 16. September 1970 I R 196/67 (BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175) ausgeführt hat, ein immaterielles Wirtschaftsgut "Kundenstamm" bei selbständiger Betrachtung und Bewertung in der Regel ein geschäftswertähnliches Wirtschaftsgut, für dessen steuerrechtliche Behandlung die gleichen Grundsätze Anwendung zu finden haben, die für die Abschreibung eines allgemeinen Geschäftswerts gelten (vgl. BFH-Urteile vom 18. Januar 1967 I 77/64, BFHE 88, 198, BStBl III 1967, 334; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 18.07.1972 - VIII R 16/68

    Geschäftswert - Erwerber eines Betriebs - Zeitpunkt des Ansatzes - Entgelt - …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    Der BFH hat wiederholt ausgeführt, daß der Ansatz eines Geschäftswerts nur insoweit in Betracht kommt, als der vom Erwerber des Unternehmens gezahlte Kaufpreis nicht nachweislich für bestimmte materielle oder immaterielle Einzelwirtschaftsgüter bezahlt worden ist (BFH-Urteil vom 18. Juli 1972 VIII R 16/68, BFHE 106, 432, BStBl II 1972, 884 mit weiterer Rechtsprechung).
  • BFH, 27.03.1968 - I 224/64

    Entstehen eines aktivierungspflichtigen Geschäftswertes bei Zahlung einer …

    Auszug aus BFH, 14.02.1973 - I R 89/71
    a) Auch ein gegen Zahlung eines Entgelts vereinbartes befristetes Wettbewerbsverbot stellt für denjenigen, zu dessen Gunsten es wirkt, ein abschreibungsfähiges immaterielles Wirtschaftsgut dar (vgl. auch BFH-Urteile vom 27. März 1968 I 224/64, BFHE 92, 211, BStBl II 1968, 520 und vom 26. Juli 1972 I R 146/70, BFHE 107, 118, BStBl II 1972, 937), sofern es nicht -- wie das FG zutreffend ausgeführt hat -- in einem erworbenen (abgeleiteten, derivativen) Geschäftswert aufgeht.
  • BFH, 12.07.2007 - X R 5/05

    "Vertreterrecht" eines Handelsvertreters ist nach individuellen Verhältnissen …

    Zwar ist nach diesen Entscheidungen der "Kundenstamm" als geschäftswertähnliches Wirtschaftgut anzusehen, für dessen steuerliche Behandlung sowohl vor als auch nach den durch das BiRiLiG erfolgten Änderungen die gleichen Grundsätze wie für die Abschreibung eines allgemeinen Geschäftswerts Anwendung finden (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580, unter 2.b).
  • BFH, 26.07.1989 - I R 49/85

    Auslegung von Willenserklärungen und Verträgen als Feststellung des …

    Der Kundenstamm ist nach den Urteilen des BFH vom 16. September 1970 I R 196/67 (BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175) und vom 14. Februar 1973 I R 89/71 (BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580) ein geschäftswertähnliches (immaterielles) Wirtschaftsgut, für dessen steuerliche Behandlung die gleichen Grundsätze wie für die Abschreibung eines allgemeinen Geschäftswertes Anwendung finden.

    Wettbewerbsverbote sind abschreibungsfähige immaterielle Wirtschaftsgüter (vgl. BFH-Urteile vom 27. März 1968 I 224 /64, BFHE 92, 211, BStBl II 1968, 520; vom 26. Juli 1972 I R 146/70, BFHE 107, 118, BStBl II 1972, 937; in BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580), sofern sie nicht in einem erworbenen Geschäftswert oder geschäftswertähnlichen Wirtschaftsgut aufgehen.

  • BFH, 22.04.1998 - IV B 24/97

    Abschreibungsdauer für Geschäfts- bzw. Firmenwerte

    Die steuerliche Behandlung des Kundenstamms nach den für den allgemeinen Geschäftswert geltenden Grundsätzen folgt aus der ständigen Rechtsprechung des BFH, die sich ursprünglich auf die Rechtslage vor Inkrafttreten des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG bezogen hat (BFH-Urteile vom 16. September 1970 I R 196/67, BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175; vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580;… vom 26. Juli 1989 I R 49/85, BFH/NV 1990, 442), an der aber auch für die im Streitfall anzuwendende neue Rechtslage ab 1987 festzuhalten ist (…Senatsurteil in BFH/NV 1997, 751).
  • BFH, 25.01.1979 - IV R 21/75

    Anschaffungskosten - Erwerb eines Unternehmens - Wettbewerbsverbot

    Soweit ein "unbefristetes" Wettbewerbsverbot im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Unternehmens begründet wird, kann sich dieses Wettbewerbsverbot - in gleicher Weise wie ein befristetes Wettbewerbsverbot (dazu BFH-Urteil vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580) - unter bestimmten Voraussetzungen als unselbständiger Teil eines entgeltlich erworbenen Geschäftswerts erweisen mit der Folg', daß die Aufwendungen des Erwerbers insgesamt als Anschaffungskosten für einen entgeltlich erworbenen Geschäftswert zu aktivieren sind (…vgl. die Nachweise bei Herrmann/Heuer, a. a. O.).
  • FG Bremen, 12.10.2005 - 2 K 3/05

    Grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage für im Rahmen eines Unternehmenskaufs …

    Mögen all diese Vermögenswerte auch nicht jeder für sich selbständig bewertbare Gewinnchancen darstellen und daher nicht neben einem Firmenwert als immaterielle Wirtschaftsgüter bilanziert werden können, so handelt es sich doch jedenfalls um Teile des allgemeinen Firmenwerts, den sie in der Summe ausmachen und der damit nach dem oben Gesagten nicht mit den Erbbaurechten nebst aufstehenden Gebäuden und Anlagen zusammenhing (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 26. Juli 1972 I R 146/70, BFHE 107, 118 , BStBl II 1972, 937 ; vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222 , BStBl II 1973, 580 ; vom 17. März 1977 IV R 218/72, BFHE 122, 70 , BStBl II 1977, 595 ; vom 25. Januar 1979 IV R 21/75, BFHE 127, 180 , BStBl II 1979, 369 ; vom 7. November 1985 IV R 7/83, BFHE 145, 194 , BStBl II 1986, 176 ;… vom 26. Juli 1989 I R 49/85, BFH/NV 1990, 442).
  • BFH, 30.03.1989 - I R 130/85

    Vorliegen eines getrennt zu bilanzierenden abschreibungsfähigen Wirtschaftsgutes …

    Ist das Wettbewerbsverbot lediglich eine Nebenabrede einer Geschäftsübernahme, ist es kein eigenes immaterielles Wirtschaftsgut, sondern geht in dem erworbenen Geschäftswert auf (BFH-Urteil vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580).
  • BFH, 23.10.1974 - I R 13/73

    Verpachtung von Räumlichkeiten - Betriebsaufspaltung - …

    Wenn demgegenüber die Zahlung der streitigen 250 000 DM im Vertrag vom 21. September 1961 als Kaufpreis für die Kundenorganisation der GmbH bezeichnet worden ist, so muß es angesichts des Vortrags des Klägers gegenüber dem Ministerium und dessen Zustimmung zu der vorgeschlagenen Regelung bei ihrer Zugehörigkeit zum Geschäftswert verbleiben (vgl. BFH-Urteile vom 2. Februar 1972 I R 96/70, BFHE 104, 442, BStBl II 1972, 381; vom 18. Juli 1972 VIII R 16/68, BFHE 106, 432, BStBl II 1972, 884, und vom 14. Februar 1973 I R 89/71, BFHE 109, 222, BStBl II 1973, 580).
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