Rechtsprechung
| BFH, 13.06.1975 - VI B 22/75 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren - Einstweilige Anordnung - Freibetrag - Auswirkungen - Lohnsteuerabzug durch Arbeitgeber
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FGO § 114 Abs. 1
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 116, 106
- BStBl II 1975, 717
Wird zitiert von ... (20) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 18.11.1971 - VI B 22.71
Kosten - Beschwerde - Beschwerdeverfahren
Auszug aus BFH, 13.06.1975 - VI B 22/75
Zur Begründung tragen sie u. a. vor: Das Vorliegen eines Anordnungsgrundes werde von anderen Gerichten regelmäßig bejaht (z. B. Entscheidung des BFH vom 28. Januar 1972 VI B 22/71, Der Betriebs-Berater 1972 S. 784; Herrmann-Heuer, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, § 40 EStG Anm. 3 und die dort angeführten FG-Entscheidungen).Soweit sich aus dem nicht amtlich veröffentlichten Beschluß des Senats VI B 22/71 etwas anderes ergeben sollte, hält der Senat hieran nicht fest.
- BFH, 21.12.1982 - VIII B 36/82
Berechtigtes Interesse - Rechtswidrigkeit eines Verwaltungsakts - Erhöhung des …
Mit dem Beschluß des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 13. Juni 1975 Vl B 22/75 (BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717) sei davon auszugehen, aus der Tatsache allein, daß ohne Ergehen einer einstweiligen Anordnung die Verluste nicht schon beim Lohnsteuerabzug, sondern erst bei einer späteren Veranlagung zur Einkommensteuer geltend gemacht werden könnten, könne ein wesentlicher Nachteil i. S. dieser Vorschrift nicht hergeleitet werden.Mit Ablauf des Monats März des Jahres 1982 besteht hiernach kein Rechtsschutzinteresse mehr auf Eintragung des Freibetrags (vgl. hierzu BFH-Beschlüsse vom 13. Juni 1975 Vl B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717; vom 2. Dezember 1977 VI R 180/76, BFHE 124, 64, BStBl II 1978, 159, und BFH-Urteil vom 29. Mai 1979 VI R 21/77, BFHE 128, 148, BStBl II 1979, 650, in welchem im Hauptverfahren allerdings die Möglichkeit eines Feststellungsinteresses nach § 100 Abs. 1 Satz 4 FGO bejaht wird).
Der VI. Senat des BFH geht zutreffend davon aus, daß in Fällen der vorliegenden Art vorläufiger Rechtsschutz durch den Erlaß einer einstweiligen Anordnung bei Vorliegen der Voraussetzungen im übrigen gewährt werden kann (BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717).
- BFH, 12.04.1984 - VIII B 115/82
Einstweilige Anordnung - Anordnungsgrund - Einkommensteuervorauszahlung - …
Das Verfahren der einstweiligen Anordnung muß auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben (BFH-Beschluß vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717). - BFH, 27.07.1994 - I B 246/93
Bei Ablehnung einer Freistellungsbescheinigung gem. § 44a Abs. 5 EStG keine …
Eine solche Notwendigkeit ist nicht zu bejahen, wenn dem Steuerpflichtigen lediglich ein Zinsverlust droht, wenn über den von ihm geltend gemachten Anspruch erst im Hauptsacheverfahren entschieden wird und dadurch möglicherweise einbehaltene Steuerabzugsbeträge erst im Veranlagungsverfahren angerechnet werden können (BFH-Beschluß vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717;… vgl. zu Zinsverlusten auch BFH-Beschluß vom 22. April 1991 III B 537/90, BFH/NV 1992, 118).
- BFH, 20.01.1988 - I B 72/87
Zur Frage eines Rechtsanspruchs auf Unterlassung einer Auskunftserteilung ohne …
Das Verfahren der einstweiligen Anordnung muß auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben (BFH-Beschluß vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717). - BFH, 05.08.1980 - VIII B 108/79
Aufhebung der Vollziehung - Einkommensteuerbescheid - Lohnsteuerabzugsbetrag
- FG Hamburg, 25.04.1997 - II 177/96
Aussetzung oder Aufhebung der Vollziehung bei einem Bescheid über die Ablehnung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 03.08.1990 - VI B 136/88
Berechtigtes Interesse auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
Wenn sie zunächst höhere Abzüge habe, statt dessen aber Sozialhilfe beziehe, entstünden ihr keine irreparablen finanziellen Nachteile (Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717). - BFH, 25.03.1983 - III B 42/81 Daraus ist zu folgern, daß andere Gründe nur dann beachtlich sind, wenn sie ihrer Art und ihrem Gewicht nach diesen Voraussetzungen in etwa entsprechen (vgl. BFH-Beschluß vom 13.6.1975 VI B 22/75).
- BFH, 19.11.1991 - I B 100/91
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Anordnungsgrundes
Das Verfahren der einstweiligen Anordnung muß auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben (BFH-Beschlüsse vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717; vom 20. Januar 1988 I B 72/87, BFHE 152, 50, BStBl II 1988, 412). - BFH, 22.04.1991 - III B 537/90 Das ist nicht der Fall, wenn dem Antragsteller durch das Hinauszögern einer Entscheidung über den von ihm geltend gemachten Geldanspruch lediglich ein Zinsverlust droht (vgl. BFH-Beschluß vom 13. Juni 1975 VI B 22/75, BFHE 116, 106, BStBl II 1975, 717 [BFH 13.06.1975 - VI B 22/75]); ebensowenig ist als Anordnungsgrund anerkannt der Zwang zu einer Kreditaufnahme oder zur Veräußerung von Vermögenswerten oder zur Einschränkung des gewohnten Lebensstandards (BFH in BFHE 140, 430, [BFH 12.04.1984 - VIII B 115/82] BStBl II 1984, 492 [BFH 12.04.1984 - VIII B 115/82]).
- BFH, 29.01.1985 - IX B 106/84
Vorliegen eines Anodnungsgrundes im Fall der Erstattung von einbehaltenen, …
- BFH, 17.01.1985 - IV B 106/84
Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Anordnung
- BFH, 18.03.1983 - VI B 47/82
- BFH, 10.11.1982 - VIII B 87/82
- BFH, 22.10.1982 - III B 41/81
- BFH, 07.05.1982 - VI B 126/81
- FG Hamburg, 11.03.1999 - II 338/97
Verfassungsmäßigkeit der schärferen Voraussetzungen für eine einstweilige …
- BFH, 16.03.1984 - VI B 80/83
- BFH, 19.07.1982 - VIII B 43/82
- BFH, 08.12.1981 - VIII B 4/81
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