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Rechtsprechung
   BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,1017
BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91 (https://dejure.org/1991,1017)
BFH, Entscheidung vom 23.08.1991 - VI B 44/91 (https://dejure.org/1991,1017)
BFH, Entscheidung vom 23. August 1991 - VI B 44/91 (https://dejure.org/1991,1017)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 3 Nr. 12; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1; BVerfGG § 80 Abs. 2

  • Wolters Kluwer

    Berufung - Zulassung - Gleichheitssatz - Begünstigungsausschluß

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 115 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 FGO
    Finanzgerichtsordnung; Nichtzulassungsbeschwerde bei gleichheitswidrigem Begünstigungsausschluß ist unbegründet

Papierfundstellen

  • BFHE 165, 172
  • NJW 1992, 1719
  • BB 1991, 2214
  • DB 1991, 2572
  • BStBl II 1991, 885
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (10)

  • BFH, 27.02.1976 - VI R 97/72

    Begriff "öffentliche Dienste" im Sinne des § 3 Ziff. 12 Satz 2 umfaßt den …

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Die Klägerin stützt ihre gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegte Beschwerde auf grundsätzliche Bedeutung und macht geltend: Die bisher zu § 3 Nr. 12 EStG ergangenen Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - (vom 18. Dezember 1964 VI 298/60 U, BFHE 81, 401, BStBl III 1965, 144; vom 27. Februar 1976 VI R 97/72, BFHE 118, 339, BStBl II 1976, 418) hätten sich mit der Ungleichbehandlung von privaten Arbeitnehmern, nicht aber mit der Differenzierung in Sätze 1 und 2 des § 3 Nr. 12 EStG befaßt.

    Zwar hat der BFH in den von der Klägerin zitierten Entscheidungen (in BFHE 81, 401, BStBl III 1965, 144, und in BFHE 118, 339, BStBl II 1976, 418) entschieden, daß § 3 Nr. 12 EStG verfassungskonform ist.

  • BFH, 18.12.1964 - VI 298/60 U

    Einkommensteuerrechtliche Beurteilung von Ministerialzulagen - Einbeziehung von …

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Die Klägerin stützt ihre gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegte Beschwerde auf grundsätzliche Bedeutung und macht geltend: Die bisher zu § 3 Nr. 12 EStG ergangenen Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - (vom 18. Dezember 1964 VI 298/60 U, BFHE 81, 401, BStBl III 1965, 144; vom 27. Februar 1976 VI R 97/72, BFHE 118, 339, BStBl II 1976, 418) hätten sich mit der Ungleichbehandlung von privaten Arbeitnehmern, nicht aber mit der Differenzierung in Sätze 1 und 2 des § 3 Nr. 12 EStG befaßt.

    Zwar hat der BFH in den von der Klägerin zitierten Entscheidungen (in BFHE 81, 401, BStBl III 1965, 144, und in BFHE 118, 339, BStBl II 1976, 418) entschieden, daß § 3 Nr. 12 EStG verfassungskonform ist.

  • BVerfG, 27.06.1991 - 2 BvR 1493/89

    Kapitalertragssteuer

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Auch aus dem Urteil des BVerfG zur Versteuerung von Kapitalvermögen vom 27. Juni 1991 2 BvR 1493/89 (BStBl II 1991, 654, Deutsche Steuer-Rundschau - DStR - 1991, 971) läßt sich die Zulässigkeit einer Vorlage an das BVerfG nach Art. 100 Abs. 1 GG, § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG im Streitfall nicht ableiten.
  • BVerfG, 07.07.1982 - 2 BvL 14/78

    Beamtenversorgungsgesetz

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Die Zulässigkeit einer Vorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG, § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG ließe sich im Streitfall auch nicht mit der Rechtsprechung des BVerfG begründen, wonach eine Richtervorlage mit dem Ziel der Unvereinbarkeitserklärung dann zulässig ist, wenn im Ausgangsverfahren Ansprüche der benachteiligten Personengruppe streitig sind (vgl. Beschluß des BVerfG vom 7. Juli 1982 2 BvL 14/78, 2/79 und 7/82, BVerfGE 61, 43, 56, m. w. N.).
  • BVerfG, 19.02.1991 - 1 BvR 1231/85

    Steuerfreiheit von Beihilfen aus öffentlichen Mitteln

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Dieses Erfordernis gewährleistet zwar eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Leistungen durch speziell dafür ausgebildete Beamte (vgl. zur Bedeutung dieses Umstandes bei § 3 Nr. 11 EStG Beschluß des BVerfG vom 19. Februar 1991 1 BvR 1231/85, Finanz-Rundschau - FR - 1991, 415).
  • BVerfG, 18.07.1984 - 1 BvL 3/81

    Unzulässigkeit der Richtervorlage bei Grundrechtsbeeinträchtigung von …

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Denn nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die vorgelegte Norm für die Endentscheidung nur dann an, wenn das Prozeßgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis - dem Tenor - anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (Beschlüsse des BVerfG vom 14. November 1962 1 BvL 18/61, BVerfGE 15, 121, 125; vom 24. Januar 1984 1 BvL 7/82, BVerfGE 66, 100, 105; vom 18. Juli 1984 1 BvL 3/81, BVerfGE 67, 239, 243 f.).
  • BVerfG, 24.01.1984 - 1 BvL 7/82

    Anforderungen an die Zuläsigkeit einer Richtervorlage

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Denn nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die vorgelegte Norm für die Endentscheidung nur dann an, wenn das Prozeßgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis - dem Tenor - anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (Beschlüsse des BVerfG vom 14. November 1962 1 BvL 18/61, BVerfGE 15, 121, 125; vom 24. Januar 1984 1 BvL 7/82, BVerfGE 66, 100, 105; vom 18. Juli 1984 1 BvL 3/81, BVerfGE 67, 239, 243 f.).
  • BVerfG, 26.11.1982 - 1 BvR 989/82

    Steuerpflicht der Aufwandsentschädigungen für Stadtverordnete verfassungsgemäß

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat diese Rechtsansicht bestätigt (Beschluß vom 26. November 1982 1 BvR 989/82, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1983, 227).
  • BVerfG, 14.11.1962 - 1 BvL 18/61

    Anforderungen an eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG

    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Denn nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die vorgelegte Norm für die Endentscheidung nur dann an, wenn das Prozeßgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis - dem Tenor - anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (Beschlüsse des BVerfG vom 14. November 1962 1 BvL 18/61, BVerfGE 15, 121, 125; vom 24. Januar 1984 1 BvL 7/82, BVerfGE 66, 100, 105; vom 18. Juli 1984 1 BvL 3/81, BVerfGE 67, 239, 243 f.).
  • BFH, 04.06.1982 - VI R 10/78
    Auszug aus BFH, 23.08.1991 - VI B 44/91
    Er hat diese Auffassung auch in dem nicht veröffentlichten Urteil vom 4. Juni 1982 VI R 10/78 vertreten.
  • BFH, 21.10.1994 - VI R 15/94

    Der VI. Senat hält § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar

    Das Finanzgericht (FG) wies sie unter Hinweis auf einen BFH-Beschluß vom 23. August 1991 VI B 44/91 (BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885) als unbegründet ab.

    Es trägt vor: Hätte der BFH die vom Kläger angeregte steuermildernde Analogie für möglich gehalten, hätte er wohl bereits in dem Beschluß in BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885 die Revision zugelassen.

    Es sind - soweit ersichtlich - seit dem BFH-Beschluß in BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885 keine Entscheidungen des BVerfG ergangen, die auf eine Änderung seiner Rechtsprechung in dieser Frage hindeuten könnten.

  • BFH, 29.07.1998 - X R 105/92

    Kein Verfassungsgebot zum Abzug privater Schuldzinsen

    Nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die vorgelegte Norm für die Endentscheidung nur an, wenn das Prozeßgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (Beschlüsse des BVerfG vom 14. November 1962 1 BvL 18/61, BVerfGE 15, 121, 125; vom 24. Januar 1984 1 BvL 7/82, BVerfGE 66, 100, 105; vom 18. Juli 1984 1 BvL 3/81, BVerfGE 67, 239, 243 f.; BFH-Beschluß vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885, unter II. 3. a).
  • BFH, 05.10.2004 - VIII R 38/03

    Haushaltsfreibetrag; Verfassungswidrigkeit für 2003

    Nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die Gültigkeit der vorgelegten Norm für die Entscheidung nur dann an, wenn das Prozessgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (vgl. z.B. Beschluss des BVerfG vom 2. Dezember 1997 2 BvL 55, 56/92, BVerfGE 97, 49, 60, m.w.N.; vgl. auch BFH-Beschluss vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885, unter II.3.a der Gründe, m.w.N.).
  • FG Brandenburg, 27.07.1995 - 2 K 178/95

    Vorlage zum Bundesverfassungsgericht (BVerfG); Verfassungsmäßigkeit des § 3 Nr. …

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  • BFH, 24.02.1999 - VIII B 50/98

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Verfassungswidrigkeit von Rechtsnormen …

    Zum anderen setzt die Zulässigkeit einer auf die grundsätzliche Bedeutung gestützten Nichtzulassungsbeschwerde substantiierte Ausführungen zur Klärungsfähigkeit, d.h. zur Entscheidungserheblichkeit der Rechtsfrage voraus (vgl. hierzu Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885 zu Abschn. 2., 3. der Gründe;… Gräber/Ruban, a.a.O., Rz. 59).
  • BFH, 24.05.2006 - VI B 122/05

    NZB: Aufwendungen für Zahnbehandlung als WK

    Insbesondere ist nicht ersichtlich, ob unter dem Gesichtspunkt des sog. gleichheitswidrigen Begünstigungsausschlusses die Besteuerung des Klägers im Streitjahr beeinflusst werden könnte (vgl. BFH-Beschluss vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885).
  • BFH, 13.03.1998 - VIII B 57/97

    Anforderungen an die Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde

    Unterstellt man zugunsten des Klägers, daß § 20 Abs. 4 EStG wegen Verstoßes gegen den Gleichheitssatz verfassungswidrig ist, so ergibt sich die naheliegende Folge, daß das Bundesverfassungsgericht (BVerfG), würde es mit der Sache befaßt werden, die beanstandete Norm für nichtig erklären würde (zu einem ähnlichen Fall des "gleichheitswidrigen Begünstigungsausschlusses" vgl. BFH-Beschluß vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885, unter 3. b der Gründe).
  • BFH, 13.12.2001 - II B 37/00

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes

    Sofern im Falle der behaupteten Verletzung des Gleichheitssatzes die Norm durch das BVerfG für nichtig zu erklären wäre, käme nach Auffassung des BFH im Beschluss vom 23. August 1991 VI B 44/91 (BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885) die Zulassung der Revision nicht in Betracht, weil in diesem Falle die Klage der nicht begünstigten Beschwerdeführer nur abgewiesen werden könne, eine andere Entscheidung --als Voraussetzung der Rechtserheblichkeit der aufgeworfenen Rechtsfrage-- also nicht möglich wäre.
  • FG Schleswig-Holstein, 22.09.2009 - 3 K 130/09

    Kein Anspruch auf eine höhere, als die in einem Erlass der obersten Finanzbehörde …

    Eine Vorlage des Rechtsstreits an das Bundesverfassungsgericht nach Art. 100 Abs. 1 GG kommt mangels Entscheidungserheblichkeit der Verfassungsmäßígkeit des § 3 Nr. 12 EStG nicht in Betracht (vgl. BFH-Beschluss vom 13. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885; vgl. auch BFH-Urteil vom 11. September 2008 VI R 13/06, BFHE 223, 39, BStBl II 2008, 928).
  • BFH, 04.11.1998 - IX S 7/98

    Vorlage an das BVerfG

    Nach der Rechtsprechung des BVerfG kommt es auf die vorgelegte Norm für die Endentscheidung nur dann an, wenn das Prozeßgericht für den Fall der Gültigkeit der Norm im Ergebnis --dem Tenor-- anders entscheiden würde als für den Fall ihrer Ungültigkeit (BFH-Beschluß vom 23. August 1991 VI B 44/91, BFHE 165, 172, BStBl II 1991, 885 unter II. 3. a, m.w.N.).
  • FG Düsseldorf, 17.04.1997 - 15 K 547/88

    Ermittlung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ; Voraussetzungen für …

  • BFH, 05.11.1996 - V B 1/96

    Geltung des ermäßigten Steuersatzes für Mitglieder eines Orchesters für Umsätze …

  • FG Baden-Württemberg, 28.07.2000 - 12 K 39/99

    Anwendbarkeit der für verfassungswidrig erklärten Regelung über die Gewährung …

  • FG Münster, 15.05.1998 - 4 K 6289/97

    Anwendbarkeit einer Tarifbegrenzung für gewerbliche Einkünfte; Entspechende …

  • FG Berlin, 18.01.1999 - 9 K 9169/98
  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 20.01.1995 - 2 V 7/94
  • FG Köln, 23.07.1997 - 12 K 3881/94

    Privatschulbesuch eines behinderten Kindes

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