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| BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56 S |
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Papierfundstellen
- BFHE 63, 409
- BStBl III 1956, 356
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (8)
- BFH, 23.02.1955 - V z D 4/54
Anwendbarkeit des Reinheitsgebots auf obergäriges Bier - Verbringung von …
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Wie der Senat bereits in dem Gutachten V z D 4/54 S vom 23. Februar 1955 (Slg. Bd. 60 S. 220, BStBl 1955 III S. 86) ausgeführt hat, kommt dem § 63 der Reichsabgabenordnung ( AO ) nicht nur die Bedeutung zu, gutachtlich über das Bestehen einer Steuerpflicht schon in dem Zeitpunkt zu befinden, in dem dem.Es entspricht im allgemeinen der Übung des Bundesfinanzhofs, allen an der Beurteilung der zu begutachtenden Fragen interessierten Kreisen Gelegenheit zur Darlegung ihrer Auffassung in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht zu geben (vgl. das oben erwähnte Gutachten des Bundesfinanzhofs V z D 4/54 S vom 23. Februar 1955).
Unter Berücksichtigung und Beachtung dieser Grundsätze hat der Senat in dem vorstehend erwähnten Gutachten V z D 4/54 S vom 23. Februar 1955 seine Zuständigkeit nach § 63 AO für die Erstattung eines Gutachtens über eine Frage aus dem Biersteuergesetz, die als solche einer Spruch- oder Beschlußentscheidung durch den Bundesfinanzhof nicht zugeführt werden konnte, bejaht.
- BVerfG, 21.05.1952 - 2 BvH 2/52
Wohnungsbauförderung
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang erscheint es, daß das Bundesverfassungsgericht nach Ergehen seines Urteils 2 BvH 2/52 vom 21. Mai 1952, (Bundesverfassungsgericht-Entscheidungen Bd. 1 S. 299, 312), - wonach für die Auslegung einer Gesetzesvorschrift der in dieser zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, so wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den dieser hineingestellt ist, maßgebend ist, - neuerdings in dem Beschluß 1 BvO 2/52 vom 30. November 1955 (Bundesverfassungsgericht-Entscheidungen Bd. 4 S. 358 ff.) der Entstehungsgeschichte ein erhebliches Gewicht beigemessen hat. - BFH, 21.01.1954 - V D 1/53
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Neben dem Streitverfahren hat diese gutachtliche Tätigkeit, die der Senat in seinem Gutachten V D 1/53 S vom 21. Januar 1954 (Slg. Bd. 58 S. 556, BStBl 1954 III S. 122) als Gerichtsverwaltungstätigkeit bezeichnet hat, wegen der Unabhängigkeit der Gutachter einerseits und der mangelnden Bindung andererseits die Eigenschaft eines neutralen Aktes.
- BVerfG, 30.11.1955 - 1 BvO 2/52
Reichsgesetz über den Finanzausgleich
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang erscheint es, daß das Bundesverfassungsgericht nach Ergehen seines Urteils 2 BvH 2/52 vom 21. Mai 1952, (Bundesverfassungsgericht-Entscheidungen Bd. 1 S. 299, 312), - wonach für die Auslegung einer Gesetzesvorschrift der in dieser zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, so wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den dieser hineingestellt ist, maßgebend ist, - neuerdings in dem Beschluß 1 BvO 2/52 vom 30. November 1955 (Bundesverfassungsgericht-Entscheidungen Bd. 4 S. 358 ff.) der Entstehungsgeschichte ein erhebliches Gewicht beigemessen hat. - BFH, 08.02.1955 - V 262/54 U
Steuerbefreiung für Schiffsmaklerleistungen - Ausdehnung von Steuerbefreiungen …
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Dies hat der Senat wiederholt ausgesprochen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs V 262/54 U vom 8. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 306, BStBl 1955 III S. 117). - BFH, 24.11.1955 - V 16/55 S
Möglichkeit der Erhebung von Umsatzsteuer auf die Bergarbeiterwohnungsbauabgabe - …
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Darüber hinaus hat er sich aber auch verschiedentlich dahin geäußert, daß bei etwaigen Zweifeln bei der Auslegung nach dem Wortlaut auf den Gebieten des Umsatzsteuerrechts, des Verbrauchsteuer- und Zollrechts grundsätzlich der Entstehungsgeschichte ausschlaggebende Bedeutung zukommt (vgl. Beschluß V z B 12 und 13/53 S vom 26. Januar 1954, Slg. Bd. 58 S. 604, BStBl 1954 III S. 141; Urteil V 16/55 S vom 24. November 1955, Slg. Bd. 62 S. 276, BStBl 1956 III S. 98). - BFH, 22.10.1952 - II 67/52 U
Grunderwerbsteuerpflicht einer Sicherungsübereignung von Gebäuden auf fremdem …
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Hiernach kann auf dem Gebiet der Umsatzsteuer, der Zölle und Verbrauchsteuern, bei denen wirtschaftliche Gesichtspunkte in ganz anderem Maße im Vordergrund stehen als etwa auf dem Gebiet der Rechtsverkehrsteuern (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs II 67/52 U vom 22. Oktober 1952, Slg. Bd. 56 S. 809, BStBl 1952 III S. 310) auf eine Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte nicht verzichtet werden, wenn nicht die Rechtsprechung im luftleeren Raum erfolgen soll (vgl. Wauer, Steuer und Wirtschaft 1956 Sp. 531, auch Finanzrundschau 1954 S. 312). - RFH, 08.06.1926 - V D 11/25
Auszug aus BFH, 06.11.1956 - V z D 2/56
Sie läßt die gutachtliche Tätigkeit des Bundesfinanzhofs über alle "Fragen der Auslegung der Steuergesetze" zu, selbst wenn in letzter Instanz über sie Verwaltungsbehörden oder andere höchste Gerichtshöfe zu entscheiden haben (siehe auch Gutachten des Reichsfinanzhofs V D 11/25 vom 8. Juni 1926, Slg. Bd. 19 S. 126).
- BGH, 19.12.1990 - 3 StR 90/90
Steuerhinterziehung bei mittelbarer Parteienfinanzierung durch Wirtschaftsverband
Das genannte Gutachten des Bundesfinanzhofs darf in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, auch wenn es als "neutraler Akt" (BFHE 63, 409, 41l) nicht der Rechtsprechung, sondern der Gerichtsverwaltungstätigkeit des Bundesfinanzhofs zuzuordnen ist (BFHE 58, 556, 558). - BFH, 27.04.1965 - VII B 54/63 Der Bundesfinanzhof habe, wenn auch in einer anderen Sache, in seinem Gutachten vom 6. November 1956 ( BStBl 1956 III S. 356) diese Frage behandelt und folgendes ausgeführt:.
Wie der Bundesfinanzhof in seinem Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956 ( BStBl 1956 III S. 356) ausgeführt habe, sei in § 65 BrMonG mit den sich aus dieser Vorschrift ergebenden Einschränkungen für Branntwein aus landwirtschaftlichen Kartoffelbrennereien das Kostendeckungsprinzip festgelegt, dem für den Rohstoffbereich durch eine "angemessene Verwertung der Kartoffeln" entsprochen werde.
Dann aber müßte, da der einzige Gewinn in der Schlempe bestehen solle (Hinweis auf das Gutachten des Bundesfinanzhofs vom 6. November 1956, BStBl 1956 III S. 356 ff.), der Verrechnungspreis der Fabrikkartoffel noch in anderer Hinsicht als bisher berichtigt werden.
Der Bundesfinanzhof habe, wenn auch in einer anderen Sache, in seinem Gutachten vom 6. November 1956 ( BStBl 1956 III S. 356) diese Frage behandelt und folgendes ausgeführt:.
Wie der Bundesfinanzhof in seinem Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956 ( BStBl 1956 III S. 356) ausgeführt habe, sei in § 65 BrMonG mit den sich aus dieser Vorschrift ergebenden Einschränkungen für Branntwein aus landwirtschaftlichen Kartoffelbrennereien das Kostendeckungsprinzip festgelegt, dem für den Rohstoffbereich durch eine "angemessene Verwertung der Kartoffeln" entsprochen werde.
Dann aber müßte, da der einzige Gewinn in der Schlempe bestehen solle (Hinweis auf das Gutachten des Bundesfinanzhofs vom 6. November 1956, BStBl 1956 III S. 356 ff.), der Verrechnungspreis der Fabrikkartoffel noch in anderer Hinsicht als bisher berichtigt werden.
- BFH, 14.01.1959 - VII B 18/55
Anfechtbarkeit der Berechnung des Ubernahmegeldes für ablieferungspflichtigen …
Der Bundesfinanzhof habe in seinem Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956 das BrMonG ohne jede Einschränkung als Steuergesetz bezeichnet.Im Hinblick auf das Gutachten des Bundesfinanzhofs V z D 2/56 S vom 6. November 1956 erscheine der Hinweis der Bundesmonopolverwaltung auf die angebliche Notwendigkeit des Überbrandabzugs als Mittel zur Lenkung des Spritangebots als völlig widerlegt.
angeführten Gutachten des Bundesfinanzhofs V z D 2/56 S vom 6. November 1956 (BStBl 1956 III S. 356, BZBl 1957 S. 106, Slg. Bd. 63 S. 409) läßt sich jedenfalls hierfür in dem von ihr behaupteten Sinn nichts herleiten, da es unter ganz anderen Voraussetzungen ergangen ist -, so ist hierzu unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit des Mittels folgendes zu sagen:.
- BFH, 08.03.1994 - VII R 112/92
Kartoffeln - Brandweinmonopol - Brennerei - Verfassungsgemäßheit
In seinem auf Antrag des Bundesministers der Finanzen (BMF) erstatteten Gutachten vom 6. November 1956 V z D 2/56 S (BFHE 63, 409, BStBl III 1956, 356) war der BFH zu dem Ergebnis gekommen, daß für die Auslegung des im BranntwMonG nicht definierten Begriffs der "Herstellungskosten" die Leitsätze für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten (LSP) zwar nicht bindend, aber ihre Erkenntnisse doch entsprechend anzuwenden sind, soweit dies mit den in Betracht kommenden monopolrechtlichen Verhältnissen vereinbar ist.Wie der BFH bereits in seinem Gutachten in BFHE 63, 409, 414, zum Ausdruck gebracht hat, handelt es sich bei der Festsetzung des Grundpreises für Kartoffelbranntwein in landwirtschaftlichen Brennereien um einen "besonderen Rechtskreis", in dem alle Kartoffelbrenner gleich behandelt werden.
- BFH, 26.03.1963 - VII 188/57 S
Festsetzung von Branntweinverkaufspreisen durch Verwaltungsakt - Wesen des …
Verbrauchsteuern im Sinne der AO sind Seitdem diese beiden Gesetze die Hektolitereinnahme und den Branntweinaufschlag als Steuern bezeichnet oder zu Steuern erklärt haben, wird in Rechtsprechung und Schrifttum der Steuercharakter des Branntweinaufschlages überwiegend bejaht (vgl. Entscheidung des Obersten Finanzgerichtshofs II z 1/49 vom 8. Juni 1949, ZfZ 1949 S. 333; Entscheidungen des Bundesfinanzhofs V z B 1/54 vom 10. Juli 1956/22. August 1957, ZfZ 1957 S. 347; Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956, BStBl 1956 III S. 356, Slg. Bd. 63 S. 409; V z 56/57 U vom 29. August 1957. - BFH, 28.02.1958 - VI 20/58 U
Abgrenzung der Aufgaben von Gesetzgebung und Rechtsprechung bei Durchführung des …
In diesem Sinn hat auch die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs den Artikel 3 Absatz 1 GG ausgelegt (vgl. z.B. die Urteile V 45/53 S vom 10. Juni 1954 - Slg. Bd. 59 S. 77, BStBl 1954 III S. 238 -, I 150/55 U vom 2. August 1955 - Slg. Bd. 61 S. 247, BStBl 1955 III S. 293 -, III 238/55 S vom 9. März 1956 - Slg. Bd. 62 S. 364, BStBl 1956 III S. 134 - und Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956 - Slg. Bd. 63 S. 409, BStBl 1956 III S. 356 -). - BFH, 10.07.1958 - V z 135/54 S
Zulässigkeit der Heranziehung von Vergleichsbrennereien bei der Neuveranlagung …
Schließlich bestätigt auch die rechtsgeschichtliche Entwicklung, die nach der ständig vertretenen Auffassung des Bundesfinanzhofs zur Auslegung herangezogen werden kann (vgl. Gutachten des Bundesfinanzhofs V z D 2/56 S vom 6. November 1956, Slg. Bd. 63 S. 409 ff., 413, Bundessteuerblatt - BStBl - 1956 III S. 356 ff., Bundeszollblatt - BZBl - 1957 S. 106 ff. und die dort angeführten Zitate), daß der Wille des Gesetzgebers in der eindeutigen Wortfassung des § 33 Abs. 1 a.a.O. seinen klaren Ausdruck dahin gefunden hat, daß bei der Neuveranlagung von Obstbrennereien zum Brennrecht die Heranziehung von Vergleichsbrennereien nicht vorgesehen ist. - BFH, 01.10.1964 - V 89/61 U
Steuerliche Behandlung von Lieferungen von Balsam -und Wurzelpentinöl
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats kann auf dem Gebiet der Umsatzsteuer auf die Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte nicht verzichtet werden, wenn nicht die Rechtsprechung im luftleeren Raum erfolgen soll (vgl. Gutachten VzD 2/56 S vom 6. November 1956, BStBl 1956 III S. 356, Slg. Bd. 63 S. 409, und die dort zitierte Rechtsprechung und Literatur). - BFH, 27.05.1959 - VII B 75/58
Zinsen bei verspäteter Auszahlung der Branntweinausfuhrvergütung
Der Bundesfinanzhof hat in dem Gutachten V z D 2/56 S vom 6. November 1956 (BStBl 1956 III S. 356, Slg. Bd. 63 S. 409) ausgesprochen, daß das Branntweinmonopolgesetz (BrMonG) ein Steuergesetz ist.
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