Rechtsprechung
| BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Kreditgenossenschaften als Genossenschaften, die sich im wesentlichen auf den bankmäßigen Geldverkehr im Aktiv- und Passivgeschäft beschränken - Verlust der Steuervergünstigung durch Beteiligungen an Kapitalgesellschaften - Begriff der Kreditgenossenschaft im Steuerrecht ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 70, 254
- BStBl III 1960, 94
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BFH, 08.01.1957 - I 38/55 U
Rechtswirksamkeit von Bestimmungen über die Besteuerung der Veräußerung von …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
Solche in der Form von Verwaltungsvorschriften ergangenen Anordnungen sind, wenn die Voraussetzungen des § 12 AO a. F. vorlagen, als übergeleitetes Recht wirksam und von den Gerichten anzuwenden und auszulegen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/55 U vom 8. Januar 1957, BStBl 1957 III S. 100, Slg. Bd. 64 S. 260). - BFH, 21.05.1957 - I 228/56 S
Voraussetzugen für die Versagung der Steuerbefreiung bei geringfügiger …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
Die vom Senat für landwirtschaftliche Nutzungs- und Verwertungsgenossenschaften aufgestellten Grundsätze, nach denen die Steuerschädlichkeit einer Beteiligung an einer Personen- oder Kapitalgesellschaft zu beurteilen ist (Urteile des Bundesfinanzhofs I 228/56 S vom 21. Mai 1957, BStBl 1957 III S. 251, Slg. Bd. 65 S. 47; I 43/57 U vom 8. Oktober 1957, BStBl 1958 III S. 95, Slg. Bd. 66 S. 244), dürfen zwar nicht ohne weiteres der Entscheidung der Frage zugrunde gelegt werden, wann das Halten von Beteiligungen einer sich bankmäßig betätigenden Genossenschaft die Eigenschaft einer Kreditgenossenschaft nimmt. - BFH, 23.07.1957 - I 98/54 U
Gewerbesteuerpflicht einer privaten Berufsschule - Maßgeblichkeit der …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
Es gelten hier jedenfalls dann, wenn die Gesetzesergänzung eine Vergünstigung enthält, die gleichen Grundsätze, die im Urteil des Bundesfinanzhofs I 98/54 U vom 23. Juli 1957, BStBl 1957 III S. 323, Slg. Bd. 65 S. 232, für die auf Grund des § 13 AO a. F. ergangenen Milderungserlasse dargestellt sind.
- BFH, 24.02.1959 - I 197/58 U
Rechtmäßigkeit der Versagung einer Steuervergünstigung bei Gewährung eines …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
Denn § 34 KStDV ist eine Ausnahmevorschrift, die nicht weit ausgelegt werden darf (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 197/58 U vom 24. Februar 1959, BStBl 1959 III S. 201, Slg. Bd. 68 S. 529). - BFH, 04.04.1952 - I 32/51 U
Absetzbarkeit von Überschüssen aus der Geschäftstätigkeit als Warenrückvergütung …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
1951 auf Grund des Urteils des Bundesfinanzhofs I 32/51 U vom 4. April 1952 (BStBl 1952 III S. 155, Slg. Bd. 56 S. 399) als Delkredere-Einkaufsgenossenschaft und als steuerbegünstigte Kreditgenossenschaft im Sinne des § 34 KStDV behandelt. - BFH, 08.10.1957 - I 43/57 U
Steuerpflicht einer Genossenschaft, die sich einer Butterabsatzzentrale zur …
Auszug aus BFH, 12.01.1960 - I 168/58 U
Die vom Senat für landwirtschaftliche Nutzungs- und Verwertungsgenossenschaften aufgestellten Grundsätze, nach denen die Steuerschädlichkeit einer Beteiligung an einer Personen- oder Kapitalgesellschaft zu beurteilen ist (Urteile des Bundesfinanzhofs I 228/56 S vom 21. Mai 1957, BStBl 1957 III S. 251, Slg. Bd. 65 S. 47; I 43/57 U vom 8. Oktober 1957, BStBl 1958 III S. 95, Slg. Bd. 66 S. 244), dürfen zwar nicht ohne weiteres der Entscheidung der Frage zugrunde gelegt werden, wann das Halten von Beteiligungen einer sich bankmäßig betätigenden Genossenschaft die Eigenschaft einer Kreditgenossenschaft nimmt.
- BFH, 10.02.1987 - VIII R 257/81
Beschränkung der Hinzurechnung von Dauerschulden bei Kreditinstituten - …
Dieses Verständnis des Begriffs Kreditinstitut sei mehrfach in der Rechtsprechung zum Ausdruck gekommen (u. a. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 28. Oktober 1941 I 187/41, RStBl 1941, 868; BFH-Urteil vom 2. August 1960 I 231/59 S, BFHE 71, 375, BStBl III 1960, 390; noch strenger für bestimmte Arten von Kreditgenossenschaften RFH-Urteil vom 5. August 1941 I 102/41, RStBl 1941, 765, und BFH-Urteile vom 12. Januar 1960 I 168/58 U, BFHE 70, 254, BStBl III 1960, 94, und vom 2. Oktober 1963 I 15/62, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1964, 49, sowie schließlich Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 20. März 1980 I 354/76, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1980, 458). - BFH, 07.05.1969 - I R 68/67
Ermäßigter Steuersatz - Kreditgenossenschaft - Werbende Tätigkeit - Beweis durch …
Wie die Steuerpflichtige zutreffend ausführt, war es der Sinn des § 33 KStDV, die Kreditgenossenschaften steuerrechtlich den in § 4 Abs. 1 Nr. 4 KStG von der Körperschaftsteuer befreiten öffentlichen oder unter Staatsaufsicht stehenden Sparkassen gleichzustellen, das daneben betriebene Warengeschäft steuerlich jedoch zu erfassen (BFH-Urteil I 168/58 U vom 12. Januar 1960, BFH 70, 254, BStBl III 1960, 94). - BFH, 02.08.1960 - I 231/59 S
Einordnung einer Genossenschaft als Kreditinstitut
Man könnte sogar daran denken, bei der Auslegung des § 21 GewStDV nicht von dem Vergleich mit der körperschaftsteuerlichen Behandlung der Spar- und Darlehnskassen mit Warengeschäft, sondern von der körperschaftsteuerlichen Behandlung der sonstigen Kreditgenossenschaften, die sich, wenn auch nur in sehr beschränktem Umfang, mit nicht bankmäßigen Geschäften befassen, auszugehen und deshalb die Vergünstigung des § 21 GewStDV nur solchen Genossenschaften zu gewähren, die sich im wesentlichen auf den bankmäßigen Geldverkehr im Aktiv- und Passivgeschäft beschränken (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 168/58 U vom 12. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 94, Slg. Bd. 70 S. 254). - BFH, 06.12.1960 - I 75/60 U
Berechtigung einer Sparkasse und Darlehenskasse zur Ausscheidung ihrer Erträge …
Aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs I 168/58 U vom 12. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 94, Slg. Bd. 70 S. 254) ergibt sich, daß die in Abschn. 61 Abs. 2 KStR 1955 vorgesehene Begünstigung der Spar- und Darlehnskassen, die neben dem Geld- und Kreditgeschäft auch das Warengeschäft betreiben, den Charakter übergeleiteter Rechtsnormen hat.
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