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Rechtsprechung
   BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,960
BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S (https://dejure.org/1960,960)
BFH, Entscheidung vom 22.01.1960 - V 52/56 S (https://dejure.org/1960,960)
BFH, Entscheidung vom 22. Januar 1960 - V 52/56 S (https://dejure.org/1960,960)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Erstattungsansprüche im Steuerrechtsverhältnis - Vergütungsansprüche im Steuerrechtsverhältnis - Überwälzungsmöglichkeit bei der Umsatzsteuer - Unterschiede zwischen Erstattungsansprüche und Vergütungsansprüche im steuerrechtlichen Sinne

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 70, 299
  • BStBl III 1960, 111
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 08.01.1958 - I 131/57 U

    Personengleichheit zwischen dem Steuerpflichtigen, der den Verlust erlitten hat, …

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S
    Der von der Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs I 131/57 U vom 8. Januar 1958, BStBl 1958 III S. 97, Slg. Bd. 66 S. 250) stets betonte Grundsatz, dem Steuerpflichtigen stehe es frei, von mehreren möglichen Wegen den steuerlich günstigsten zu wählen, wird dann nicht berührt, wenn der eingeschlagene Weg ungewöhnlich und nicht durch einen besonderen wirtschaftlichen Zweck, sondern nur durch den beabsichtigten Steuervorteil zu rechtfertigen ist und dieser steuerliche Erfolg bei sinnvoller Auslegung des Gesetzes nicht dessen Zweck und Zielsetzung entspricht.
  • BFH, 12.08.1953 - II 65/52 S

    Rückgängigmachung grunderwerbsteuerpflichtiger Rechtsvorgänge - Nichterhebung …

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S
    Nach der insoweit gefestigten Rechtsprechung der obersten Steuergerichte (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs II 65/52 S vom 12. August 1953, BStBl 1953 III S. 284, Slg. Bd. 57 S. 748) und nach herrschender Auffassung im Schrifttum setzt die Anwendung des § 6 StAnpG die Wahl eines ungewöhnlichen Weges und die Absicht der Steuerumgehung voraus.
  • BFH, 30.09.1954 - V 185/54 U

    Voraussetzungen für die Annahme einer steuerbaren Inlandslieferung - Verschaffung …

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S
    Der Senat betont hierbei, daß er zu dem gleichen Ergebnis auch bei einer Beurteilung der Tatbestände nach § 1 Abs. 2 und 3 StAnpG auf Grund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise gemäß den Grundsätzen, wie er sie insbesondere im Urteil V 185/54 U vom 30. September 1954 (BStBl 1954 III S. 355, Slg. Bd. 59 S. 378) aufgestellt hat, gekommen wäre.
  • RFH, 15.12.1922 - II A 268/22
    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - V 52/56 S
    Für Umgehungsgeschäfte, wie sie die Vorinstanzen annehmen, ist es im Gegensatz hierzu aber gerade kennzeichnend, daß das erklärte Geschäft dem wirklichen Parteiwillen entspricht (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs II A 268/22 vom 15. Dezember 1922, Slg. Bd. 11 S. 104, 107).
  • BFH, 31.07.1984 - IX R 3/79

    Tarifvergünstigung - Gewährung von Darlehn - Darlehn unter Bauherrn - Mißbrauch …

    Für Umgehungsgeschäfte ist es gerade kennzeichnend, daß das erklärte Geschäft dem Parteiwillen entspricht (vgl. BFH-Bescheid vom 10. September 1959 und Urteil vom 22. Januar 1960 V 52/56 S, BFHE 70, 299, BStBl III 1960, 111, 112 rechte Spalte; BFH-Urteile vom 11. Februar 1965 V 37/63 U, BFHE 82, 67, BStBl III 1965, 270, und vom 20. Oktober 1965 II 119/62 U, BFHE 83, 545, BStBl III 1965, 697).
  • BFH, 01.02.1983 - VIII R 30/80

    Revision - Steuerherabsetzung - Steuerumgehung - Gestaltungsmöglichkeiten - …

    Aufl., S. 282, 283; Troeger/Meyer, Steuerstrafrecht, 1. Band, 3. Aufl., S. 60; Hübschmann/Hepp/Spitaler, a. a. O., § 42 AO 1977 Anm. 50 und § 370 AO 1977 Anm. 30; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 42 AO 1977 Rdnr. 21; Kühn/Kutter/Hofmann, Abgabenordnung (AO 1977)/Finanzgerichtsordnung, 13. Aufl., § 42 AO 1977 Anm. 6 a; Klein/Orlopp, Abgabenordnung, 2. Aufl., § 42 Anm. 6 und 7; Kruse, Steuerrecht, Allgemeiner Teil, 3. Aufl., § 10 I, S. 113; Hensel, Zur Dogmatik des Begriffs "Steuerumgehung", Bonner Festgabe für Ernst Zitelmann, 1923, S. 217, 278, 279; Danzer, Die Steuerumgehung, 1981, S. 38, 39; Paulick, Steuerberater-Jahrbuch - StbJb - 1963/64, 371, 374: Tipke, StbJb 1972/73, 509, 520, 522; Kruse, StbJb 1978/79, 443, 451; v. Wallis, Finanz-Rundschau 1960, 9; Lomeyer, NJW 1964, 486; vgl. auch BFH-Urteil vom 22. Januar 1960 V 52/56 S, BFHE 70, 299, BStBl III 1960, 111, und Urteil des Reichsfinanzhofs vom 2. Februar 1934 V eA 88/32, RStBl 1934, 918).
  • BFH, 29.04.1987 - X R 16/81

    Versagung der Umsatzsteuerkürzung für einen westdeutschen Unternehmer

    Wird zwischen in Berlin (West) ansässigen Unternehmen und ausländischen Kunden als Exporteur eine GmbH eingeschaltet, die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland (Bundesrepublik) hat, so kann ein Gestaltungsmißbrauch vorliegen, wenn keine sachgerechten erwerbswirtschaftlichen oder andere beachtliche Gründe vorliegen, die die Zwischenschaltung der GmbH rechtfertigen (vgl. das zum Umsatzsteuervergütungsrecht ergangene BFH-Urteil vom 22. Januar 1960 V 52/56 S, BFHE 70, 299, BStBl III 1960, 111).
  • BFH, 25.06.1987 - V R 43/78

    Rechtliche Bindungswirkung eines Umsatzsteuervorauszahlungsbescheids im Verfahren …

    Das wäre der Fall, wenn für die Einschaltung der Vertriebsgesellschaft keine sachgerechten erwerbswirtschaftlichen oder andere beachtliche außersteuerrechtliche Gründe vorlägen (vgl. das zum Umsatzsteuervergütungsrecht ergangene BFH-Urteil vom 22. Januar 1960 V 52/56 S, BFHE 70, 299, BStBl III 1960, 111).
  • BFH, 30.01.1975 - V R 143/70

    Verbotswidrige Ausfuhr - Umsatzsteuerfreiheit - Inanspruchnahme - Voraussetzung

    Wie der erkennende Senat zum Vergütungsrecht (§§ 16 und 23 UStG 1951) ausgeführt hat (vgl. Urteile vom 22. Januar 1960 V 52/56 S, BFHE 70, 299, BStBl III 1960, 111 am Ende; V 304/58 und V 219/63), verfolgen diese Vorschriften den wirtschaftspolitischen Zweck, die Ausfuhr der in das Ausland gelieferten Waren durch nachträgliche Entlastung von der auf ihnen ruhenden Umsatzsteuer zu fördern.
  • BFH, 29.07.1965 - V 73/63 U

    Beschaffung eines fehlender Ausfuhrnachweis noch bis zum Ablauf der Antragsfrist …

    jedoch daraus folgert, daß der Ausfuhrnachweis noch bis zur endgültigen Entscheidung durch das Finanzamt erbracht werden könne, so berücksichtigt sie dabei nicht, daß der Vergütungsanspruch nur eine Form der Regelung des Steueranspruchs darstellt (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs V 52/56 S vom 22. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 111, Slg. Bd. 70 S. 299, und V 1/59 S vom 22. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 197, Slg. Bd. 72 S. 542).
  • BFH, 12.08.1965 - V 147/63 U

    Umgehung oder Minderung der Steuerpflicht durch Mißbrauch von Formen oder …

    Mit Urteil V 52/56 S vom 22. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 111, Slg. Bd. 70 S. 299) hatte der Senat im Hinblick auf den eben dargestellten Sachverhalt entschieden, daß § 6 StAnpG auch im Umsatzsteuervergütungsrecht anwendbar sei.
  • BFH, 22.12.1960 - V 1/59 S

    Anwendbarkeit des § 131 AO (Abgabenordnung) im Umsatzsteuervergütungsrecht

    Der erkennende Senat hat in seinem Grundsatzurteil V 52/56 S vom 22. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 111, Slg. Bd. 70 S. 299) ausgeführt, daß Vergütungsansprüche nur eine Form der Regelung des Steueranspruchs sind.
  • BFH, 11.07.1960 - V 304/58 U

    Oraussetzungen eines ordnungsmäßigen Buchnachweises

    Der erkennende Senat hat bereits früher betont, daß dem geltenden Recht eine Ausfuhrförderung um jeden Preis fremd ist (vgl. Bescheid und Urteil des Bundesfinanzhofs V 52/56 S vom 10. September 1959/22. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 111 am Ende, Slg. Bd. 70 S. 299).
  • BFH, 07.04.1960 - V 231/54 S

    Nichtigkeit einer Zusatzsteuer in der Textilwirtschaft mangels einer gültigen …

    Der Zweck, der Vorschriften war, wie häufig im modernen Steuerrecht, nicht fiskalischer, sondern wirtschaftspolitischer Art, ein Umstand, der durchaus verfassungskonform ist (vgl. auch Urteil des erkennenden Senats V 52/56 S vom 22. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 111, Slg. Bd. 70 S. 299).
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