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Rechtsprechung
   BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,137
BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U (https://dejure.org/1962,137)
BFH, Entscheidung vom 08.02.1962 - V 180/59 U (https://dejure.org/1962,137)
BFH, Entscheidung vom 08. Februar 1962 - V 180/59 U (https://dejure.org/1962,137)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Verbindung von relativer mit absoluter Abgrenzungsweise als Maßstab im Gebiet der Umsatzsteuer für die Überprüfung, ob Tatsachen von einigem Gewicht vorliegen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 74, 610
  • DB 1962, 659
  • BStBl III 1962, 225
 
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Wird zitiert von ... (40)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 14.08.1958 - I 39/57 U

    Verhältnis von Rechtsprechung und Verwaltung im demokratischen Rechtsstaat - …

    Auszug aus BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U
    Diese Grundsätze sind nach ständiger Rechtsprechung unteilbar und gelten für den Steuerpflichtigen ebenso wie für das Finanzamt, unabhängig davon, zugunsten oder zuungunsten welcher Partei sie ausschlagen (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 40/51 U vom 3. Oktober 1951, BStBl 1951 III S. 202, Slg. Bd. 55 S. 494; I 39/57 U vom 14. August 1958, BStBl 1958 III S. 409, Slg. Bd. 67 S. 354; IV 155/56 U vom 7. November 1957, BStBl 1958 III S. 46, Slg. Bd. 66 S. 118).
  • BFH, 18.11.1958 - I 176/57 U

    Bindung des Finanzamtes an eine Zusage auch bei veränderten Tatsachen

    Auszug aus BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U
    Nach ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des Reichsfinanzhofs I A 19/30 vom 7. März 1930, RStBl 1930 S. 444, Urteile des Bundesfinanzhofs IV 515/56 U vom 5. Dezember 1957, BStBl 1958 III S. 52, Slg. Bd. 66 S. 132; I 176/57 U vom 18. November 1958, BStBl 1959 III S. 52, Slg. Bd. 68 S. 137) müssen die Tatsachen, wenn sie zu einer Berichtigungsveranlagung führen sollen, "von einigem Gewicht" sein.
  • BFH, 05.12.1957 - IV 515/56 U

    Übergang zu anderer Schätzungsart bei Berichtigung einer auf Schätzung beruhenden …

    Auszug aus BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U
    Nach ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des Reichsfinanzhofs I A 19/30 vom 7. März 1930, RStBl 1930 S. 444, Urteile des Bundesfinanzhofs IV 515/56 U vom 5. Dezember 1957, BStBl 1958 III S. 52, Slg. Bd. 66 S. 132; I 176/57 U vom 18. November 1958, BStBl 1959 III S. 52, Slg. Bd. 68 S. 137) müssen die Tatsachen, wenn sie zu einer Berichtigungsveranlagung führen sollen, "von einigem Gewicht" sein.
  • BFH, 07.11.1957 - IV 155/56 U

    Beginn einer Rechtsmittelfrist bei fehlerhafter Rechtsmittelbelehrung - …

    Auszug aus BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U
    Diese Grundsätze sind nach ständiger Rechtsprechung unteilbar und gelten für den Steuerpflichtigen ebenso wie für das Finanzamt, unabhängig davon, zugunsten oder zuungunsten welcher Partei sie ausschlagen (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 40/51 U vom 3. Oktober 1951, BStBl 1951 III S. 202, Slg. Bd. 55 S. 494; I 39/57 U vom 14. August 1958, BStBl 1958 III S. 409, Slg. Bd. 67 S. 354; IV 155/56 U vom 7. November 1957, BStBl 1958 III S. 46, Slg. Bd. 66 S. 118).
  • BFH, 09.02.1961 - IV 41/60 U

    Abstellen auf den Einzelfall bei der Frage, ob die auf eine neue Tatsache …

    Auszug aus BFH, 08.02.1962 - V 180/59 U
    Der IV. Senat hat in dem Urteil IV 515/56 U vom 5. Dezember 1957 (…a.a.O.) ausgeführt, bei der Frage, was erheblich sei, sei ein relatitiver, kein absoluter Maßstab anzulegen; im Urteil IV 41/60 U vom 9. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 216, Slg. Bd. 72 S. 594) hat der IV. Senat die Gewichtigkeit des sich ergebenden Steuermehrbetrags außer in relativer auch in absoluter Hinsicht geprüft.
  • BFH, 19.08.1971 - V R 74/68

    Ist-Versteuerung von Vorschüssen in der Übergangszeit

    Mit der Revision begehrt die Steuerpflichtige die Aufhebung der Vorentscheidungen und des Berichtigungsbescheids vom ... Sie wiederholt ihr tatsächliches Vorbringen und macht insbesondere wie bereits im Einspruchsverfahren und vor dem FG inhaltlich geltend: Auf den zu entscheidenden Sachverhalt seien bei Berücksichtigung der besonderen Umstände des Falles die in den Urteilen des BFH V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (BFH 74, 610, BStBl III 1962, 225), V 25/64 vom 28. Juli 1966 (BFH 86, 634, BStBl III 1966, 635) und V 90/65 vom 9. Mai 1968 (BFH 92, 424, BStBl II 1968, 632) aufgestellten Grundsätze anzuwenden.

    Diese Voraussetzung ist nach der vom erkennenden Senat im Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (a. a. O.) für das Gebiet der Umsatzsteuer gewählten kombinierten Methode, die zur Wahrung der Gleichmäßigkeit und Einheitlichkeit der Rechtsprechung den Charakter einer unverbindlichen Richtschnur hat (BFH-Urteil V R 82/66 vom 5. März 1970, BFH 99, 164, BStBl II 1970, 586), im Regelfall dann nicht gegeben, wenn die für den einzelnen Veranlagungszeitraum festgesetzte Mehrsteuer 1 000 DM oder 10 v. H. der ursprünglichen Steuerschuld nicht übersteigt.

    Die für den Regelfall im BFH-Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (a. a. O.) aufgestellten Grenzen für die Beurteilung der Frage, ob neue Tatsachen von einigem Gewicht sind, werden nicht erreicht, so daß die Revision der Steuerpflichtigen begründet ist.

  • BFH, 15.10.1964 - V 202/63 U

    Vorliegen neuer Tatsachen von einigem Gewicht

    Ein "Ausnahmefall", in dem die im Urteil des Senats V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (BStBl 1962 III S. 225, Slg. Bd. 74 S. 610) bezeichneten Grenzen für die Beurteilung der Frage, ob neue Tatsachen im Sinne des § 222 Abs. 1 Ziff. 1 AO "einiges Gewicht" haben, nicht gelten, liegt unter anderem vor, wenn sich ein Steuerpflichtiger nach den Umständen des Falles nicht so verhalten hat, wie nach dem Grundsatz des gegenseitigen Vertrauens zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltungsbehörden erwartet werden konnte.

    Zusammenfassung: Ein "Ausnahmefall", in dem die im Urteil des Senats V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (BStBl 1962 III S. 225, Slg. Bd. 74 S. 610) bezeichneten Grenzen für die Beurteilung der Frage, ob neue Tatsachen im Sinne des § 222 Abs. 1 Ziff. 1 AO "einiges Gewicht" haben, nicht gelten, liegt unter anderem vor, wenn sich ein Steuerpflichtiger nach den Umständen des Falles nicht so verhalten hat, wie nach dem Grundsatz des gegenseitigen Vertrauens zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltungsbehörden erwartet werden konnte.

    Läge ein "Regelfall" vor, so hätten im Streitfall nach den vom Senat in seinem Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (BStBl 1962 III S. 225, Slg. Bd. 74 S. 610) aufgestellten Richtlinien Berichtigungsveranlagungen mangels Gewichtigkeit der bei der Betriebsprüfung von 1960 festgestellten neuen Tatsachen nicht stattfinden dürfen, weil die nachgeforderten Steuerbeträge die obere absolute Grenze von 1 000 DM nicht überstiegen und nicht mehr als 10 v. H. der ursprünglich festgesetzten Steuerschuld betragen haben.

  • BFH, 30.01.1969 - V 149/64

    Berichtigungsveranlagung - Erneute Überprüfung - Neue Steuerfestsetzung - …

    Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, daß die bei der Betriebsprüfung neu bekanntgewordene Tatsache, die eine Mehrsteuer von ... DM auslöste, gewichtig genug war, um eine Berichtigungsveranlagung gemäß § 222 Abs. 1 Nr. 1 AO durchzuführen (vgl. Urteil des Senats V 180/59 U vom 8. Februar 1962, BFH 74, 610, BStBl III 1962, 225).

    Der erkennende Senat hat für das Gebiet der Umsatzsteuer im Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (a. a. O.) Richtlinien erarbeitet, die eine klare Abgrenzung und gleichmäßige Handhabung der in Betracht kommenden Fälle sicherstellen.

  • BFH, 05.03.1970 - V R 82/66

    Tatsachen von einigem Gewicht - Absolute Abgrenzungsweise - Relative …

    Der Senat hält daran fest, daß bei der Prüfung, ob Tatsachen von einigem Gewicht vorliegen, für das Gebiet der Umsatzsteuer ein Maßstab anzuwenden ist, der die relative mit der absoluten Abgrenzungsweise verbindet (Urteil des BFH V 180/59 U vom 8. Februar 1962, BFH 74, 610, BStBl III 1962, 225).

    Für das Gebiet der Umsatzsteuer hat der erkennende Senat im Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (BFH 74, 610, BStBl III 1962, 225) der kombinierten Methode den Vorzug gegeben, dergestalt, daß er Steuermehr- bzw. -minderbeträge bis zu einer unteren absoluten Grenze unberücksichtigt läßt, Steuermehr(minder)beträge von einer oberen absoluten Grenze an immer als gewichtig ansieht und bei dazwischenliegenden Steuermehr(minder)beträgen danach entscheidet, ob im Einzelfalle der Mehr(minder)betrag im Verhältnis zur bisherigen Steuerschuld einen bestimmten Hundertsatz übersteigt.

  • BFH, 11.11.1965 - V 146/63 S

    Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Innengesellschaften

    Das Finanzamt wird hierbei gegebenenfalls die Rechtsprechung des Senats zur Frage, wann Tatsachen von einigem Gewicht eine Berichtigungsveranlagung rechtfertigen (insbesondere die Urteile des Senats V 180/58 U vom 8. Februar 1962, BStBl 1962 III S. 225, Slg. Bd. 74 S. 610, und V 197/60 U vom 6. Dezember 1962, BStBl 1963 III S. 166, Slg. Bd. 76 S. 457) zu berücksichtigen haben.
  • BFH, 21.02.1964 - III 143/61 U

    Wiederaufrollung des ganzen Steuerfalles bei einer Berichtigungsveranlagungen

    Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs müssen die Tatsachen, die zu einer Berichtigung führen sollen, "vom einigem Gewicht" sein (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs V 180/59 U vom 8. Februar 1962, BStBl 1962 III S. 225, Slg. Bd. 74 S. 610, und I 95 und 110/60 S vom 5. Juni 1962, BStBl 1963 III S. 100, Slg. Bd. 76 S. 282).

    Der V. Senat hält im Urteil V 180/59 U vom 8. Februar 1962 (a.a.O.) eine Verbindung der relativen und der absoluten Abgrenzungsweise für den gerechtesten Maßstab.

  • BVerfG, 04.11.1965 - 2 BvR 91/64

    RVerfassungsmäßigkeit der fachgerichtlichen Auslegung des § 222 Abs. 1 Nr. 1 AO

    V 180/59 U 08.02.1962 BStBl 1962 III S. 225.
  • BFH, 07.06.1973 - V R 64/72

    Berichtigungsveranlagung - Verwertung neuer Tatsachen - Feststellung während …

    Denn auf diese Pflicht kann sich das FA gegenüber einem Steuerpflichtigen nicht ausnahmslos in allen Fällen berufen (vgl. u. a. BFH-Urteile vom 28. Januar 1970 I R 123/67, BFHE 98, 171, BStBl II 1970, 296 und vom 8. Februar 1962 V 180/59 U, BFHE 74, 610, BStBl III 1962, 225).
  • BFH, 12.08.1981 - I R 78/78

    Beweismittel - Änderung des Steuerbescheids

    Wie sich aus den BFH-Urteilen vom 8. Februar 1962 V 180/59 U und V 211/61 U (BFHE 74, 610, 675, BStBl III 1962, 225, 249) ergebe, sei mit dem Erfordernis, daß die neuen Tatsachen von einigem Gewicht sein müßten, in erster Linie dem Grundsatz von Treu und Glauben und der Rechtssicherheit Rechnung getragen worden.
  • BFH, 31.01.1980 - V R 60/74

    Kein Vorsteuerabzug bei unzutreffender Annahme einer Umsatzsteuerpflicht und der …

    Die für die Gewichtigkeit neuer Tatsachen i. S. des § 222 Abs. 1 Nr. 1 AO a. F. vom Bundesfinanzhof aufgestellten Wert- und Betragsgrenzen sind in beiden Jahren erreicht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 8. Februar 1962 V 180/59 U, BFHE 74, 610, BStBl III 1962, 225).
  • BFH, 15.12.1966 - V 181/63

    Umsatzsteuerzahlungen wegen Verpachtung von Stadtreklame und wegen der …

  • BFH, 05.06.1962 - I 95/60 S

    Neues Aufrollen eines rechtskräftig abgeschlossenen Steuerfalls bei Feststellung …

  • BFH, 09.07.1970 - V R 18/66

    Warenzeichen - Erlaubnis zur Benutzung - Unterlassen einer Handlung - Duldung …

  • BFH, 09.09.1965 - IV 40/65 U

    Rückwirkende Berichtigung von Gewerbesteuermeßbescheiden

  • BFH, 06.05.1965 - IV 19/65 U

    Vorliegen einer selbständigen Rechtsgrundlage zur Änderung von …

  • BFH, 25.02.1971 - V R 64/67
  • BFH, 20.06.1968 - V 134/65

    Berichtigung einer Veranlagung - Vorliegen der Voraussetzungen - …

  • BFH, 28.07.1966 - V 25/64

    Anwendung des Grundsatzes vom gegenseitigen Vertrauen bei einer …

  • BFH, 30.05.1963 - V 86/60 U

    Folgen einer nichtzulässigen Berichtigungsveranlagung duch das Finanzamt

  • BFH, 06.12.1962 - V 197/60 U

    Prüfung der Gewichtigkeit bei Bekanntwerden von neuen Tatsachen, die sowohl eine …

  • BFH, 05.03.1970 - V R 81/66

    Wiederaufrollung des gesamten Steuerfalles - Berichtigungsveranlagung - Neue …

  • BFH, 29.01.1969 - I R 127/66

    Neue Tatsachen - Gewichtigkeit - Steuermehrbetrag - Steuerminderbetrag - …

  • BFH, 17.12.1964 - V 221/62 U

    Umsatzsteuerrechtliche Regelung bei Einlagerung von Gegenständen

  • BFH, 23.07.1964 - V 275/60 U

    Voraussetzungen einer Berichtigungsveranlagung und anzusetzende Grenzwerte - …

  • BFH, 05.06.1962 - I 95/60
  • BFH, 05.10.1967 - V 36/64

    Möglichkeit einer niedrigeren Steuerfestsetzung bei Bekanntwerden von neuen …

  • BFH, 02.06.1967 - III 83/64

    Zulässigkeit einer Berichtigungsveranlagung bei der Vermögensteuer

  • BFH, 07.11.1963 - V 44/61 U

    Umsatzsteuerbefreiung einer Molkerei für die in Fässern erworbene und in …

  • BFH, 29.08.1963 - V 239/59 U

    Einordnung eines gedeckten Rotweins als inländischer Wein

  • BFH, 12.07.1963 - VI 324/61 U

    Steuerpflichtigkeit von Einnahmen aus der Verpachtung einer Kiesgrube im Rahmen …

  • BFH, 30.05.1963 - V 160/60 S

    Anwendungsbereich der Grundsätze der Rechtsprechung zur Frage der …

  • BFH, 30.08.1962 - V 29/60 U

    Umsatzsteuerfreiheit der Gebühren für die Schätzung des Wertes der …

  • BFH, 24.07.1969 - V B 14/69

    Ausnahmefall - Nichtüberschreiten der Gewichtigkeitsgrenzen - Berichtigung der …

  • BFH, 09.05.1968 - V 90/65

    Bekanntwerden ungewichtiger neuer Tatsachen - Berichtigungsveranlagung - Mängel …

  • BFH, 21.01.1965 - IV 5/63
  • BFH, 08.08.1963 - V 248/60
  • BFH, 04.10.1962 - IV 296/60
  • BFH, 21.04.1966 - V 6/64
  • BFH, 28.03.1963 - V 91/60
  • BFH, 25.03.1965 - V 201/64
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